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Archiv Header Swnahild Kruckelmann
Archiv
Konzerte 2026
Camilla Nylund Anna S
Camilla Nylund©Anna S.
Dienstag,
23.06.2026
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Dienstag,
23.06.2026
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Große Stimmen
Richard Wagner (1813-1883)
Vorspiel zu "Die Meistersinger von Nürnberg" WWV 96
Vorspiel zu "Parsifal" WWV 111
Ouvertüre zu "Tannhäuser" WWV 70 
 
Walter Braunfels (1882-1954)
Te Deum
 
Camilla Nylund Sopran 
Klaus-Florian Vogt Tenor
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Sczcecin Philharmonic Orchestra
Hansjörg Albrecht Leitung
 
Beschreibung
Zeitlos, unzeitgemäß: WAGNER und BRAUNFELS
 
Es wird ein berauschendes Klangfest der Stimmen im Zusammenspiel mit der Elbphilharmonieorgel und großem, symphonischen Orchester. Zwei der aktuell bedeutendsten Stars der internationalen Opernwelt, die Sopranistin Camilla Nylund und der Tenor Klaus Florian Vogt sowie überschäumende, spätromantische Musik von Richard Wagner und Walter Braunfels stehen auf dem Programm. 
 
Wagner inspirierte den 1882 geborenen Walter Braunfels, der neben Richard Strauss bis zu seinem Verbot 1933 als der meistaufgeführte deutschsprachige Opernkomponist galt. Alle großen Dirigenten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts rissen sich darum, Braunfels‘ Musik aufzuführen. Seine nach dem 1. Weltkrieg entstandene Oper Die Vögel und das an Gustav Mahlers Sinfonie der Tausend anknüpfende Te Deum bescherten Braunfels Weltruhm – bevor ein Berufsverbot 1933 allem ein jähes Ende bescherte. Seit den 1990er Jahren wird Braunfels‘ Musik international wiederentdeckt – und erstrahlt in sinfonischem Glanz nun auch erstmalig in der Elbphilharmonie. Als Akademie bringen wir Schätze der Musikgeschichte aus der Dunkelheit ans Licht. 
Beschreibung
Zeitlos, unzeitgemäß: WAGNER und BRAUNFELS
 
Es wird ein berauschendes Klangfest der Stimmen im Zusammenspiel mit der Elbphilharmonieorgel und großem, symphonischen Orchester. Zwei der aktuell bedeutendsten Stars der internationalen Opernwelt, die Sopranistin Camilla Nylund und der Tenor Klaus Florian Vogt sowie überschäumende, spätromantische Musik von Richard Wagner und Walter Braunfels stehen auf dem Programm. 
 
Wagner inspirierte den 1882 geborenen Walter Braunfels, der neben Richard Strauss bis zu seinem Verbot 1933 als der meistaufgeführte deutschsprachige Opernkomponist galt. Alle großen Dirigenten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts rissen sich darum, Braunfels‘ Musik aufzuführen. Seine nach dem 1. Weltkrieg entstandene Oper Die Vögel und das an Gustav Mahlers Sinfonie der Tausend anknüpfende Te Deum bescherten Braunfels Weltruhm – bevor ein Berufsverbot 1933 allem ein jähes Ende bescherte. Seit den 1990er Jahren wird Braunfels‘ Musik international wiederentdeckt – und erstrahlt in sinfonischem Glanz nun auch erstmalig in der Elbphilharmonie. Als Akademie bringen wir Schätze der Musikgeschichte aus der Dunkelheit ans Licht. 
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Ndr Logo
Sonntag,
24.05.2026
21.30 Uhr Konzert
., NDR Kultur
Sonntag,
24.05.2026
21.30 Uhr Konzert
., NDR Kultur
JC Bach: Amadis de Gaule auf NDR Kultur

NDR Kultur sendet in seinem Format Das Konzert am kommenden Sonntag die Aufzeichnung von Johann Christian Bachs (1735-1782) Barockoper Amadis de Gaule vom 6. April 2026 aus der Elbphilharmonie Hamburg (4. Internationales Bachfest Hamburg). 

Lenneke Ruiten Sopran (Oriane, Coryphée)
Julia Sophie Wagner Sopran (Arcabonne, Urgande)
Ilker Arcayürek Tenor (Amadis)
Krešimir Stražanac Bariton (Arcalaus, Adan)

CPE.Bach.Chor.Hamburg
B´Rock Orchestra Gent
Hansjörg Albrecht Leitung

Die Produktion wurde mit Unterstützung der Tax-Shelter-Maßnahme der belgischen Bundesregierung über Flanders Tax Shelter realisiert.

 
Beschreibung

Wege zu Mozart & Gefährliche Liebschaften
 
Was geschieht, wenn sich Hass, Missgunst und Eifersucht in die Liebe zweier Menschen mischen? Wenn die lichte Seite im Menschen auch eine dunkle in sich trägt?

Die Oper beginnt auf der Kehrseite der Liebe, auf der Seite des Bösen und mit der Verwirrung der üblichen Ordnung. Die böse Zauberin Arcabonne gesteht mit Scham, ein für sie unvertrautes Gefühl zu empfinden: die Liebe für den Ritter Amadis, der ihren Bruder ermordet hat. Nun entspinnt sich ein Psychogramm vierer Figuren in zwei Paaren: dem bösen Geschwisterpaar Arcalaus & Arcabonne auf der einen und der Prinzessin Oriane und Ritter Amadis auf der anderen Seite. Gefangen zwischen Tötungstrieb und Begehren sät Arcabonne angestachelt durch ihren Bruder Arcalaus zwischen den beiden Liebenden Unfrieden, Zwietracht und Misstrauen und bewirkt deren Entzweiung. Oriane wendet sich im Fortgang von ihrem Geliebten Amadis ab, weil sie ihn enttäuscht der Untreue bezichtigt. Amadis hingegen fühlt sich unverstanden und zurückgewiesen.

Die Handlung ist einfach, ein klassischer Ritterroman, mit Drachen, Zauberern, Rittern und einer befreiten Prinzessin. Aber die wahre Handlung ist bei Johann Christian Bach nicht die sichtbare. Es ist die fortschreitende Veränderung der beiden Personen Amadis und Oriane, deren innere Wandlung zum eigentlichen Sujet der Oper wird. In Prüfungen, wie in der Zauberflöte, wohnt der Zuschauer der Entwicklung eines idealen Mittlerpaares bei.  
Warum aber fiel die leichtfüßige Oper – wie ein frischer, früher Mozart klingend – bei ihrer Uraufführung in Paris durch? War die Zeit noch nicht reif für eine solche Musik, war es die Unentschiedenheit zwischen italienischer und französischer Operntradition oder war es der Rückgriff auf ein traditionelles Sujet? Die Oper Amadis de Gaule des jüngsten Sohnes von Johann Sebastian Bach, der wie Händel in London Karriere machte und als Komponist und Konzertveranstalter das Publikum in seinen Bann zog, legt den Finger in die Wunde des Pariser Opernpublikums im vorrevolutionären Jahr 1779: Es ist die Kritik an Wollust und Gier, an Hass und Missgunst, an Oberflächlichkeit und Heuchelei, die hier vor Augen geführt wird und für die der Opernbetrieb Sinnbild ist.  Es ist eine der ersten aufklärerischen Opern für ein bürgerliches Publikum, die Oper aber war im Jahr 1779 noch ein Forum des Adels. So werden denn auch, als 10 Jahre später die Revolution losbricht, die Opernhäuser symbolhaft durch das revoltierende Volk geschlossen.
 
Die Liebe hingegen, die die böse Zauberin empfindet, trägt den Tod in sich. Und so stirbt, weil sie Amadis nicht lieben und nicht töten kann, die Zauberin Arcabonne den ersten Liebestod in der Geschichte der Oper. Am Ende aber siegt das Erhabene, die göttliche, reine Liebe der beiden Protagonisten Oriane und Amadis. Sind es aber wirklich zwei Paare gewesen oder doch eher ein einziges Paar in zwei Bildern?

Beschreibung

Wege zu Mozart & Gefährliche Liebschaften
 
Was geschieht, wenn sich Hass, Missgunst und Eifersucht in die Liebe zweier Menschen mischen? Wenn die lichte Seite im Menschen auch eine dunkle in sich trägt?

Die Oper beginnt auf der Kehrseite der Liebe, auf der Seite des Bösen und mit der Verwirrung der üblichen Ordnung. Die böse Zauberin Arcabonne gesteht mit Scham, ein für sie unvertrautes Gefühl zu empfinden: die Liebe für den Ritter Amadis, der ihren Bruder ermordet hat. Nun entspinnt sich ein Psychogramm vierer Figuren in zwei Paaren: dem bösen Geschwisterpaar Arcalaus & Arcabonne auf der einen und der Prinzessin Oriane und Ritter Amadis auf der anderen Seite. Gefangen zwischen Tötungstrieb und Begehren sät Arcabonne angestachelt durch ihren Bruder Arcalaus zwischen den beiden Liebenden Unfrieden, Zwietracht und Misstrauen und bewirkt deren Entzweiung. Oriane wendet sich im Fortgang von ihrem Geliebten Amadis ab, weil sie ihn enttäuscht der Untreue bezichtigt. Amadis hingegen fühlt sich unverstanden und zurückgewiesen.

Die Handlung ist einfach, ein klassischer Ritterroman, mit Drachen, Zauberern, Rittern und einer befreiten Prinzessin. Aber die wahre Handlung ist bei Johann Christian Bach nicht die sichtbare. Es ist die fortschreitende Veränderung der beiden Personen Amadis und Oriane, deren innere Wandlung zum eigentlichen Sujet der Oper wird. In Prüfungen, wie in der Zauberflöte, wohnt der Zuschauer der Entwicklung eines idealen Mittlerpaares bei.  
Warum aber fiel die leichtfüßige Oper – wie ein frischer, früher Mozart klingend – bei ihrer Uraufführung in Paris durch? War die Zeit noch nicht reif für eine solche Musik, war es die Unentschiedenheit zwischen italienischer und französischer Operntradition oder war es der Rückgriff auf ein traditionelles Sujet? Die Oper Amadis de Gaule des jüngsten Sohnes von Johann Sebastian Bach, der wie Händel in London Karriere machte und als Komponist und Konzertveranstalter das Publikum in seinen Bann zog, legt den Finger in die Wunde des Pariser Opernpublikums im vorrevolutionären Jahr 1779: Es ist die Kritik an Wollust und Gier, an Hass und Missgunst, an Oberflächlichkeit und Heuchelei, die hier vor Augen geführt wird und für die der Opernbetrieb Sinnbild ist.  Es ist eine der ersten aufklärerischen Opern für ein bürgerliches Publikum, die Oper aber war im Jahr 1779 noch ein Forum des Adels. So werden denn auch, als 10 Jahre später die Revolution losbricht, die Opernhäuser symbolhaft durch das revoltierende Volk geschlossen.
 
Die Liebe hingegen, die die böse Zauberin empfindet, trägt den Tod in sich. Und so stirbt, weil sie Amadis nicht lieben und nicht töten kann, die Zauberin Arcabonne den ersten Liebestod in der Geschichte der Oper. Am Ende aber siegt das Erhabene, die göttliche, reine Liebe der beiden Protagonisten Oriane und Amadis. Sind es aber wirklich zwei Paare gewesen oder doch eher ein einziges Paar in zwei Bildern?

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Armstrong & Cayers @privat 19.4.26
Kit Armstrong und Jan Caeyers©privat
Sonntag,
19.04.2026
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Sonntag,
19.04.2026
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Kit Armstrong & BEETHOVEN27

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Starpianist Kit Armstrong huldigt Ludwig van Beethoven – mit Konzerten in 27 europäischen Städten. Das Projekt läuft bis 2027, Beethovens 200. Todesjahr.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge Es-Dur BWV 852 aus: Das wohltemperierte Klavier, Bd. 1

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
Sonate für Klavier Es-Dur op. 81a „Les Adieux“
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Kit Armstrong Klavier
Le Concert Olympique
Jan Caeyers Dirigent

Veranstalter: CLSX.de – Partner für Musik gUG

 

Beschreibung

Ein drittes Mal kehren Pianist Kit Armstrong und Dirigent Jan Caeyers mit ihrem gefeierten Projekt BEETHOVEN27 in die Elbphilharmonie zurück – mit einem Programm an der Schwelle zwischen Klassik und Romantik. Im Zentrum stehen Beethovens 5. Klavierkonzert und die 7. Sinfonie – Werke, in denen er die Grenzen der Orchestersprache neu definiert. Dazwischen erklingt die Klaviersonate Nr. 26, ein persönliches Abschiedswerk voller innerer Dramatik. Wie in allen Konzerten eröffnet Armstrong mit Bach – mit einem Präludium und einer Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier. Denn Johann Sebastian Bach und insbesondere Carl Philipp Emanuel Bach bereiteten Beethovens musikalisches Denken entscheidend vor. Über Bach sagte Beethoven ehrfürchtig: „Nicht Bach sollte er heißen, sondern Meer.“ Dieses Brückenkonzert schlägt zugleich die Brücke zum 5. Internationalen Bachfest 2027, welches neben Bach und seinen Söhnen Beethoven anlässlich seines 200. Todestages in den Fokus rückt.

Beschreibung

Ein drittes Mal kehren Pianist Kit Armstrong und Dirigent Jan Caeyers mit ihrem gefeierten Projekt BEETHOVEN27 in die Elbphilharmonie zurück – mit einem Programm an der Schwelle zwischen Klassik und Romantik. Im Zentrum stehen Beethovens 5. Klavierkonzert und die 7. Sinfonie – Werke, in denen er die Grenzen der Orchestersprache neu definiert. Dazwischen erklingt die Klaviersonate Nr. 26, ein persönliches Abschiedswerk voller innerer Dramatik. Wie in allen Konzerten eröffnet Armstrong mit Bach – mit einem Präludium und einer Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier. Denn Johann Sebastian Bach und insbesondere Carl Philipp Emanuel Bach bereiteten Beethovens musikalisches Denken entscheidend vor. Über Bach sagte Beethoven ehrfürchtig: „Nicht Bach sollte er heißen, sondern Meer.“ Dieses Brückenkonzert schlägt zugleich die Brücke zum 5. Internationalen Bachfest 2027, welches neben Bach und seinen Söhnen Beethoven anlässlich seines 200. Todestages in den Fokus rückt.

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Tim Allhoff B01
Tim Allhoff©Maximilian König
Samstag,
18.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Buxtehude, Kleine Fleth-Philharmonie
Samstag,
18.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Buxtehude, Kleine Fleth-Philharmonie
Grenzenlose Klangwelten

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Der vielfach ausgezeichnete Pianist, ECHO-Preisträger und Komponist Tim Allhoff ist im Jazz wie in der Klassik zu Hause und verbindet Musik von Johann Sebastian Bach mit der Literatur des japanischen Bestsellerautors Haruki Murakami. 

Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Haruki Murakami (*1949)

Tim Allhoff Piano & Rezitation 

Tickets: per Mail an tickets@fleth-philharmonie.de bzw. Anmeldung hier
Veranstalter:
BÜRO FÜR KÜNSTLER – Hasko Witte GmbH

Beschreibung

In seinem Konzert interpretiert Allhoff Bachs Musik mit emotionaler Tiefe und künstlerischem Freiraum, verzichtet jedoch auf Improvisation und bleibt den Kompositionen treu – und doch ganz persönlich. Im Dialog mit Murakamis literarischen Texten entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen barocker Strenge und moderner Erzählkunst, zwischen mathematischer Perfektion und purer Emotion.
Ein Abend, der Bachs Musik in neuem Licht erscheinen lässt und zeigt, wie sehr sie bis heute in Literatur, Jazz und Popkultur nachhallt.

Beschreibung

In seinem Konzert interpretiert Allhoff Bachs Musik mit emotionaler Tiefe und künstlerischem Freiraum, verzichtet jedoch auf Improvisation und bleibt den Kompositionen treu – und doch ganz persönlich. Im Dialog mit Murakamis literarischen Texten entsteht ein spannendes Wechselspiel zwischen barocker Strenge und moderner Erzählkunst, zwischen mathematischer Perfektion und purer Emotion.
Ein Abend, der Bachs Musik in neuem Licht erscheinen lässt und zeigt, wie sehr sie bis heute in Literatur, Jazz und Popkultur nachhallt.

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Hansjörg a Lbrecht Michaela Kuhn 2023
Hansjörg Albrecht©Michaela Kuhn
Freitag,
17.04.2026
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Freitag,
17.04.2026
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
JS Bach: Weltliche Kantaten

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Der zufriedengestellte Aeolus Dramma per musica BWV 205  

Der Streit zwischen Phoebus und Pan Dramma per musica BWV 201 

 

Catalina Bertucci Sopran

Sophie Rennert Mezzo

Daniel Johannsen Tenor I

Shimon Yoshida Tenor II

Klaus Häger Bass I

Daniel Ochoa Bass II

 

CPE.Bach.Chor.Hamburg

Barucco Barockorchester Wien

David Chin Leitung & Cembalo (BWV 205)
Hansjörg Albrecht
Leitung & Cembalo (BWV 201)

 

Die Einführung wird als Pre-Show BACH & JAPANISCHER TANZ mit Hanayagi Shigeyoshimi gestaltet.

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V. in Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Hamburg e.V. 

Beschreibung

Johann Sebastian Bach ist heute vor allem als der Schöpfer von Kirchenkantaten, Passionen und geistlichen Meisterwerken bekannt. Doch der Leipziger Thomaskantor war weit mehr als nur ein frommer Musiker: Er hat für festliche, höfische und universitäre Anlässe prachtvolle und dramatische Werke hinterlassen. Zwei besonders farbenreiche Beispiele dieses ganz und gar weltlichen Bach, der seine berufliche Zeit als Hofkapellmeister am Hof des Fürsten von Sachsen-Anhalt in Köthen als die glücklichste seines Lebens bezeichnete, stehen im Abschlusskonzert des IV. Internationalen Bachfest Hamburg im Mittelpunkt.

Der zufriedengestellte Aeolus ist ein „Dramma per musica“, in welchem der Gott der Winde, Aeolus, in seiner Ruhe gestört wird und in dem der Windgott mit Pauken und Trompeten, stürmischen Chören und virtuosen Arien eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Die Handlung ist allegorisch, die Musik prächtig: Personifikationen der Luft, des Donners, der Jahreszeiten und der Vernunft treten gegeneinander an bis schließlich Pallas Athene den aufgebrachten Aeolus besänftigt. Bach nutzt hier die Gelegenheit, das ganze orchestrale Farbenspektrum auszuschöpfen: vom aufbrausenden Sturm bis zum sanften Windhauch. 

Vier Jahre später, 1729, komponierte Bach Der Streit zwischen Phoebus und Pan. Auch dieses Stück ist ein „Dramma per musica“, doch der Ton ist noch pointierter, der Witz noch schärfer. Die Handlung ist dem antiken Mythos entlehnt: Phoebus (Apollo), Gott der Künste, und Pan, der ländliche Hirten- und Flötengott, wetteifern, wer der bessere Musiker sei. König Midas soll das Urteil sprechen – und entscheidet sich, fatalerweise, für Pan. Die Folge: Midas wird von Phoebus mit Eselsohren bestraft.

Unter der humorvollen Oberfläche steckt eine ernste Frage: Was ist „gute Musik“? Bach und sein Lieblingstextdichter Christian Friedrich Henrici, der unter dem Pseudonym Picander schrieb, spielen mit dem Gegensatz von kunstvoller, gelehrter Komposition (Phoebus) und volkstümlichem, schlichten Musizieren (Pan). Bach ergreift – wenig überraschend – Partei für die Kunst, aber nicht ohne Augenzwinkern: Die Musik für Pan ist bewusst „einfach“ und derb, die für Phoebus elegant und virtuos. So entsteht ein musikalisches Streitgespräch, das bis heute charmant und geistreich wirkt.

Was wäre gewesen, wäre Bach vom Protestantismus zum Katholizismus konvertiert und hätte – statt Johann Adolf Hasse – die Position als Hofkapellmeister am Dresdner Hof von August dem Starken bekommen. Das Dresdner Hofopernhaus mit seinen 2000 Plätzen zählte damals zu den größten europäischen Opernhäusern. Vielleicht hätte Bach möglicherweise Georg Friedrich Händel als Barockopernkomponist sogar noch übertroffen ...

Beschreibung

Johann Sebastian Bach ist heute vor allem als der Schöpfer von Kirchenkantaten, Passionen und geistlichen Meisterwerken bekannt. Doch der Leipziger Thomaskantor war weit mehr als nur ein frommer Musiker: Er hat für festliche, höfische und universitäre Anlässe prachtvolle und dramatische Werke hinterlassen. Zwei besonders farbenreiche Beispiele dieses ganz und gar weltlichen Bach, der seine berufliche Zeit als Hofkapellmeister am Hof des Fürsten von Sachsen-Anhalt in Köthen als die glücklichste seines Lebens bezeichnete, stehen im Abschlusskonzert des IV. Internationalen Bachfest Hamburg im Mittelpunkt.

Der zufriedengestellte Aeolus ist ein „Dramma per musica“, in welchem der Gott der Winde, Aeolus, in seiner Ruhe gestört wird und in dem der Windgott mit Pauken und Trompeten, stürmischen Chören und virtuosen Arien eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Die Handlung ist allegorisch, die Musik prächtig: Personifikationen der Luft, des Donners, der Jahreszeiten und der Vernunft treten gegeneinander an bis schließlich Pallas Athene den aufgebrachten Aeolus besänftigt. Bach nutzt hier die Gelegenheit, das ganze orchestrale Farbenspektrum auszuschöpfen: vom aufbrausenden Sturm bis zum sanften Windhauch. 

Vier Jahre später, 1729, komponierte Bach Der Streit zwischen Phoebus und Pan. Auch dieses Stück ist ein „Dramma per musica“, doch der Ton ist noch pointierter, der Witz noch schärfer. Die Handlung ist dem antiken Mythos entlehnt: Phoebus (Apollo), Gott der Künste, und Pan, der ländliche Hirten- und Flötengott, wetteifern, wer der bessere Musiker sei. König Midas soll das Urteil sprechen – und entscheidet sich, fatalerweise, für Pan. Die Folge: Midas wird von Phoebus mit Eselsohren bestraft.

Unter der humorvollen Oberfläche steckt eine ernste Frage: Was ist „gute Musik“? Bach und sein Lieblingstextdichter Christian Friedrich Henrici, der unter dem Pseudonym Picander schrieb, spielen mit dem Gegensatz von kunstvoller, gelehrter Komposition (Phoebus) und volkstümlichem, schlichten Musizieren (Pan). Bach ergreift – wenig überraschend – Partei für die Kunst, aber nicht ohne Augenzwinkern: Die Musik für Pan ist bewusst „einfach“ und derb, die für Phoebus elegant und virtuos. So entsteht ein musikalisches Streitgespräch, das bis heute charmant und geistreich wirkt.

Was wäre gewesen, wäre Bach vom Protestantismus zum Katholizismus konvertiert und hätte – statt Johann Adolf Hasse – die Position als Hofkapellmeister am Dresdner Hof von August dem Starken bekommen. Das Dresdner Hofopernhaus mit seinen 2000 Plätzen zählte damals zu den größten europäischen Opernhäusern. Vielleicht hätte Bach möglicherweise Georg Friedrich Händel als Barockopernkomponist sogar noch übertroffen ...

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Hh
©MünchenMusik
Donnerstag,
16.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Donnerstag,
16.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Bach in Space

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
 
Bach in Space" lässt Bilder und Klänge zeitlos verschmelzen: Während NASA-Aufnahmen auf einer großen Leinwand erstrahlen, erklingen Werke Johann Sebastian Bachs. 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Auszüge aus:
Das Wohltemperierte Klavier
Goldberg-Variationen
Italienisches Konzert

Mona Asuka Klavier

Veranstalter: Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette
„Bach in Space“ ist eine Produktion von MünchenMusik.

Beschreibung

„Bach ist Anfang und Ende aller Musik“, schrieb Max Reger – und kaum ein Satz beschreibt treffender die zeitlose Strahlkraft dieses Komponisten. Sein Klangkosmos ist unerschöpflich, seine Musik berührt Generationen – und kreist sogar durchs Universum: Auf den Voyager Golden Records, die 1977 ins All geschickt wurden, finden sich drei Bach-Aufnahmen, darunter Einspielungen unter der Leitung von Karl Richter, anlässlich seines 100. Geburtstags die CPE.Bach.Akademie.Hamburg ein ganzjähriges Internationales Bach.Netzwerk.Festival initiiert hat.

Ferne Galaxien, Sternennebel, schwarze Löcher – das Weltall so nah wie nie! Auf einer großen Leinwand erstrahlen gestochen scharfe NASA-Aufnahmen, während die deutsch-japanische Pianistin Mona Asuka ausgewählte Werke von Johann Sebastian Bach interpretiert – mal kraftvoll, mal zart, immer überraschend. Bild und Musik verschmelzen, der Blick schweift ins Unendliche, und plötzlich wirkt Bach so modern wie nie.

„Bach in Space“ ist eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit – poetisch, zeitlos und von überwältigender Schönheit. Zusammen mit der Aufführung von Bachs weltlichen Kantaten im Abschlusskonzert am 17.4. in der Laeiszhalle bildet dieser Abend den glanzvollen Abschluss des 4. Internationalen Bachfestes Hamburg: Universum Bach & Mit Bach im Universum.

Beschreibung

„Bach ist Anfang und Ende aller Musik“, schrieb Max Reger – und kaum ein Satz beschreibt treffender die zeitlose Strahlkraft dieses Komponisten. Sein Klangkosmos ist unerschöpflich, seine Musik berührt Generationen – und kreist sogar durchs Universum: Auf den Voyager Golden Records, die 1977 ins All geschickt wurden, finden sich drei Bach-Aufnahmen, darunter Einspielungen unter der Leitung von Karl Richter, anlässlich seines 100. Geburtstags die CPE.Bach.Akademie.Hamburg ein ganzjähriges Internationales Bach.Netzwerk.Festival initiiert hat.

Ferne Galaxien, Sternennebel, schwarze Löcher – das Weltall so nah wie nie! Auf einer großen Leinwand erstrahlen gestochen scharfe NASA-Aufnahmen, während die deutsch-japanische Pianistin Mona Asuka ausgewählte Werke von Johann Sebastian Bach interpretiert – mal kraftvoll, mal zart, immer überraschend. Bild und Musik verschmelzen, der Blick schweift ins Unendliche, und plötzlich wirkt Bach so modern wie nie.

„Bach in Space“ ist eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit – poetisch, zeitlos und von überwältigender Schönheit. Zusammen mit der Aufführung von Bachs weltlichen Kantaten im Abschlusskonzert am 17.4. in der Laeiszhalle bildet dieser Abend den glanzvollen Abschluss des 4. Internationalen Bachfestes Hamburg: Universum Bach & Mit Bach im Universum.

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Kunstbuchhandlung Felix Jud Hamburg(c) Rene Supper
Kunstbuchhandlung Felix Jud©René Supper
Donnerstag,
16.04.2026
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Kunstbuchhandlung Felix Jud
Donnerstag,
16.04.2026
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Kunstbuchhandlung Felix Jud
Bachfest-Spezial: Bach, Feininger & Hamburg

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

 

Bachfest-Spezial zu Johann Sebastian Bachs (1685-1750) Kunst der Fuge & Lyonel Feininger in der Kunstbuchhandlung Felix Jud. 

 

Ausstellung mit Vortrag von Ulrich Luckhardt 

 

Tickets: € 20 an der Abendkasse 

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V. in Kooperation mit der Buchhandlung Felix Jud & Co. 

Beschreibung

Lyonel Feininger (1871-1956) kam 1887 zusammen mit seinen Eltern mit der Amerika-Linie von New York nach Deutschland. In Hamburg, seinem ersten Anlaufpunkt für seine künstlerische Ausbildung, besuchte Feininger die Kunstgewerbeschule Hamburg bevor er 1888 an die Königliche Akademie der Künste in Berlin wechselte und 1921 als Leiter der Grafischen Werkstatt ans Bauhaus Weimar kam. Ursprünglich hatte er Violine studieren wollen… 

Das Bachfest-Spezialprojekt 2026 Die Kunst der Fuge widmet sich diesem Künstler im Rahmen einer kleinen Ausstellung mit Vortrag. Der Kunsthistoriker und Feiniger-Spezialist Ulrich Luckhardt spricht zu Feiningers 70. Todesjahr über dessen Hamburg-Bezug, seine synästhetische Grundbildung und vielseitige Interessen, seine musikalischen Bestrebungen, Violine zu studieren und über seinen am Ende doch ganz anderen Weg. Feininger, der als Autodidakt neben Johann Sebastian Bachs Die Kunst der Fuge auch dessen Wohltemperiertes Klavier studiert und analysiert hatte, komponierte zwischen 1921 und 1926 selbst 13 Fugen. Seine Kunst war stark von musikalischen Strukturen inspiriert, was sich auch bildlich in Werktiteln wie Fuge in Rot widerspiegelte. Feiningers intensive Beschäftigung mit Johann Sebastian Bach ist eine Folge der Bach-Renaissance des 19. Jh., die durch den Hamburger Felix Mendelssohn-Bartholdy eingeleitet wurde. 

Beschreibung

Lyonel Feininger (1871-1956) kam 1887 zusammen mit seinen Eltern mit der Amerika-Linie von New York nach Deutschland. In Hamburg, seinem ersten Anlaufpunkt für seine künstlerische Ausbildung, besuchte Feininger die Kunstgewerbeschule Hamburg bevor er 1888 an die Königliche Akademie der Künste in Berlin wechselte und 1921 als Leiter der Grafischen Werkstatt ans Bauhaus Weimar kam. Ursprünglich hatte er Violine studieren wollen… 

Das Bachfest-Spezialprojekt 2026 Die Kunst der Fuge widmet sich diesem Künstler im Rahmen einer kleinen Ausstellung mit Vortrag. Der Kunsthistoriker und Feiniger-Spezialist Ulrich Luckhardt spricht zu Feiningers 70. Todesjahr über dessen Hamburg-Bezug, seine synästhetische Grundbildung und vielseitige Interessen, seine musikalischen Bestrebungen, Violine zu studieren und über seinen am Ende doch ganz anderen Weg. Feininger, der als Autodidakt neben Johann Sebastian Bachs Die Kunst der Fuge auch dessen Wohltemperiertes Klavier studiert und analysiert hatte, komponierte zwischen 1921 und 1926 selbst 13 Fugen. Seine Kunst war stark von musikalischen Strukturen inspiriert, was sich auch bildlich in Werktiteln wie Fuge in Rot widerspiegelte. Feiningers intensive Beschäftigung mit Johann Sebastian Bach ist eine Folge der Bach-Renaissance des 19. Jh., die durch den Hamburger Felix Mendelssohn-Bartholdy eingeleitet wurde. 

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Hamburg 3846531... Pixabay
Hamburger Rathaus©pixabay
Donnerstag,
16.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Donnerstag,
16.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab.

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab.

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Spiic Bach Festival
SPIIC+ Ensemble©Int. Bachfest Hamburg 2025
Mittwoch,
15.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, JazzHall
Mittwoch,
15.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, JazzHall
2026: A Bach Odyssee

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG 

 

Explorative musikalische Reise mit dem SPIIC+ Ensemble in der JazzHall, ausgehend von der Musik Carl-Philipp-Emanuel Bachs (1714-1788).

 

SPIIC+ ENSEMBLE 

Vlatko Kučan Leitung & Moderation 

 

Tickets:  24 I 19 erm. 

Tickets über www.jazzhall.de. 

Veranstalter: JazzHall Betriebs gGmbH  in Kooperation mit dem ligeti zentrum und dem Internationalen Bachfest Hamburg 2026. 

Beschreibung

Explorativ durch Raum und Zeit  

 

Nach dem fulminanten Auftritt beim letzten Internationalen Bachfest Hamburg kehrt das SPIIC+ Ensemble zurück auf die Bühne der JazzHall und begibt sich ausgehend von der Musik CPE Bachs auf den zweiten Teil seiner explorativen Reise durch Zeit und Raum. Und damit gleichzeitig auf die Suche nach neuen Wegen, Tradition, Moderne, Gegenwart und Avantgarde in einen zeitgemäßen Dialog und eine ko-kreative musikalische Praxis zu überführen, bei der die tradierte Trennung von Komposition, Improvisation und Performance überwunden und in einem ganzheitlichen Sinne neu gedacht und praktiziert wird. Dabei werden in diesem Jahr auch wieder spannende technologische Klangschöpfungen aus den Laboren des ligeti zentrums zu hören sein. 

 

Das Akronym SPIIC+ steht für Social Performance, Interdisciplinary Improvisation & Creativity und ist ein Teilprojekt des ligeti zentrums / creative research lab., das unter der Leitung von Vlatko Kučan Improvisation als eigenständige Position im Sinne einer grundlegenden ethischen Haltung, als soziale Interaktionsgestaltung und als eine universelle kreative Methode versteht und untersucht. Dabei spielt das aus Studierenden verschiedener Studiengänge zusammengestellte SPIIC+ Ensemble eine zentrale Rolle – und ist seit seiner Gründung im Jahre 2018 an zahlreichen Projekten, Konzerten und Festivals beteiligt gewesen und hat dabei internationale Resonanz erfahren. In 2026 wird es u.a. im Rahmen der in Hamburg stattfindenden „International Computer Music Conference / ICMC“ zu hören sein. 

Beschreibung

Explorativ durch Raum und Zeit  

 

Nach dem fulminanten Auftritt beim letzten Internationalen Bachfest Hamburg kehrt das SPIIC+ Ensemble zurück auf die Bühne der JazzHall und begibt sich ausgehend von der Musik CPE Bachs auf den zweiten Teil seiner explorativen Reise durch Zeit und Raum. Und damit gleichzeitig auf die Suche nach neuen Wegen, Tradition, Moderne, Gegenwart und Avantgarde in einen zeitgemäßen Dialog und eine ko-kreative musikalische Praxis zu überführen, bei der die tradierte Trennung von Komposition, Improvisation und Performance überwunden und in einem ganzheitlichen Sinne neu gedacht und praktiziert wird. Dabei werden in diesem Jahr auch wieder spannende technologische Klangschöpfungen aus den Laboren des ligeti zentrums zu hören sein. 

 

Das Akronym SPIIC+ steht für Social Performance, Interdisciplinary Improvisation & Creativity und ist ein Teilprojekt des ligeti zentrums / creative research lab., das unter der Leitung von Vlatko Kučan Improvisation als eigenständige Position im Sinne einer grundlegenden ethischen Haltung, als soziale Interaktionsgestaltung und als eine universelle kreative Methode versteht und untersucht. Dabei spielt das aus Studierenden verschiedener Studiengänge zusammengestellte SPIIC+ Ensemble eine zentrale Rolle – und ist seit seiner Gründung im Jahre 2018 an zahlreichen Projekten, Konzerten und Festivals beteiligt gewesen und hat dabei internationale Resonanz erfahren. In 2026 wird es u.a. im Rahmen der in Hamburg stattfindenden „International Computer Music Conference / ICMC“ zu hören sein. 

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Polizeiorchester Hamburg @polizeiorchester 15.4.26
Polizeiorchester Hamburg©Polizeiorchester Hamburg
Mittwoch,
15.04.2026
12.00 Uhr Konzert
Hamburg, Rathausmarkt
Mittwoch,
15.04.2026
12.00 Uhr Konzert
Hamburg, Rathausmarkt
Bach, Jazz, Bigband

VERANSTALTUNG WITTERUNGSBEDINGT AUF MAI 2026 VERSCHOBEN!

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4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Open Air auf dem Rathausmarkt mit Werken von Johann Sebastian Bach, aus Jazz und dem Repertoire der großen Bigbands

Polizeiorchester Hamburg
Ralf Steltner
Leitung

Eintritt frei
Veranstalter: Polizeiorchester Hamburg

 

Beschreibung

Vor der eindrucksvollen Kulisse des im Stile des Historismus, der italienischen Neo-Renaissance errichteten Hamburger Rathauses lädt das Polizeiorchester Hamburg, eines der ältesten professionellen Polizeiorchester der Welt, erstmals zu einem Open-Air-Konzert im Rahmen des Internationalen Bachfestes Hamburg ein – Bach für alle Menschen und das mitten im Herzen der Stadt. Der Rathausmarkt, nach italienischem Vorbild 1842 angelegt und dem Markusplatz in Venedig nachempfunden, ist heute einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Hamburgs. Nach seiner bewegten Geschichte, der Umbenennung in der NS-Zeit und der Neugestaltung in den 1980er Jahren bietet der weitläufige Platz ideale Voraussetzungen für musikalische Begegnungen unter freiem Himmel. Hier, wo Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen, präsentiert das traditionsreiche Polizeiorchester ein festliches Programm mit Musik von Johann Sebastian Bach und typischer, swingender Musik für Bigband – offen, zugänglich und generationsübergreifend. Ein besonderes Konzerterlebnis für Hamburger:innen und Gäste, die Musik, Stadtgeschichte und eine besondere Atmosphäre gleichermaßen genießen möchten.

Beschreibung

Vor der eindrucksvollen Kulisse des im Stile des Historismus, der italienischen Neo-Renaissance errichteten Hamburger Rathauses lädt das Polizeiorchester Hamburg, eines der ältesten professionellen Polizeiorchester der Welt, erstmals zu einem Open-Air-Konzert im Rahmen des Internationalen Bachfestes Hamburg ein – Bach für alle Menschen und das mitten im Herzen der Stadt. Der Rathausmarkt, nach italienischem Vorbild 1842 angelegt und dem Markusplatz in Venedig nachempfunden, ist heute einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Hamburgs. Nach seiner bewegten Geschichte, der Umbenennung in der NS-Zeit und der Neugestaltung in den 1980er Jahren bietet der weitläufige Platz ideale Voraussetzungen für musikalische Begegnungen unter freiem Himmel. Hier, wo Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen, präsentiert das traditionsreiche Polizeiorchester ein festliches Programm mit Musik von Johann Sebastian Bach und typischer, swingender Musik für Bigband – offen, zugänglich und generationsübergreifend. Ein besonderes Konzerterlebnis für Hamburger:innen und Gäste, die Musik, Stadtgeschichte und eine besondere Atmosphäre gleichermaßen genießen möchten.

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Hamburger Rathaus©pixabay
Mittwoch,
15.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Mittwoch,
15.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Laeiszhalle 3418865 1280
Hamburger Laeiszhalle@pixabay
Dienstag,
14.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle, Kleiner Saal
Dienstag,
14.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle, Kleiner Saal
JS Bach: Die Kunst der Fuge

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Contrapunctus XVIII / Die Kunst der Fuge BWV 1080

CPE.Bach.Ensemble: 
Hibiki Oshima Violine I 
Josephine Nobach Violine II
Naomi Seiler Viola
Thomas Tyllack
Violoncello
Franziska Kober Kontrabass
Hansjörg Albrecht Cembalo

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.

 

Beschreibung

Die Kunst der Fuge ist ein groß angelegter Zyklus von vierzehn Fugen und vier Kanons und zeigt in Vollendung die kontrapunktische Kunst der Fugenkomposition. Sie steht als Meisterwerk unerreicht und singulär für sich.

1802 erklärte der Bachbiograph Johann Nicolaus Forkel, dass „Die Kunst der Fuge für die große Welt zu hoch" sei. Im Laufe der Zeit hat sich dieses Bild des vergeistigten Werks geändert. Alban Berg wusste Anfang des 20. Jh., dass sie oft „für Mathematik gehalten wurde"; er dagegen war überzeugt, dass dieses Werk „tiefste Musik" sei. Und für den Pianisten Glenn Gould gab es keine Musik, die ihn tiefer bewegte als die letzte, die unvollendete Fuge. Schaut man in die Noten, kommt man tatsächlich aus dem Staunen nicht heraus, angesichts der vielfältig miteinander verflochtenen Ideen.

Als Spätwerk des Meisters ist sie unvollendet geblieben. Auch hierum ranken sich viele Gerüchte. Ist Bach beim Schreiben erkrankt? Hinderte ihn sein Augenleiden an der Fertigstellung? Hätte er nicht wie sonst auch das Werk seiner Werkstatt in die Feder diktieren können? Oder steht Die Kunst der Fuge, wie ein neues Buch von Meinolf Brüser nachweist, in der Tradition der Vanitas-Malerei und Bach inszeniert hier sein eigenes Ende? In Anlehnung an diese Form der Kunst, die die Endlichkeit des Menschen zum Ausdruck bringt und die Demut vor Gott zeigt, beendet Bach Die Kunst der Fuge bewusst unvollkommen im Angesicht des eigenen Endes – ein Signum für das Wissen um die eigene Unvollkommenheit des kompositorischen Schaffens. Bemerkenswert ist diese These auch deshalb, weil Die Kunst der Fuge gemeinhin als die Conclusio von Bachs polyphonem Schaffen gilt, an dessen Vollkommenheit bisher niemand heranreicht. 

Beschreibung

Die Kunst der Fuge ist ein groß angelegter Zyklus von vierzehn Fugen und vier Kanons und zeigt in Vollendung die kontrapunktische Kunst der Fugenkomposition. Sie steht als Meisterwerk unerreicht und singulär für sich.

1802 erklärte der Bachbiograph Johann Nicolaus Forkel, dass „Die Kunst der Fuge für die große Welt zu hoch" sei. Im Laufe der Zeit hat sich dieses Bild des vergeistigten Werks geändert. Alban Berg wusste Anfang des 20. Jh., dass sie oft „für Mathematik gehalten wurde"; er dagegen war überzeugt, dass dieses Werk „tiefste Musik" sei. Und für den Pianisten Glenn Gould gab es keine Musik, die ihn tiefer bewegte als die letzte, die unvollendete Fuge. Schaut man in die Noten, kommt man tatsächlich aus dem Staunen nicht heraus, angesichts der vielfältig miteinander verflochtenen Ideen.

Als Spätwerk des Meisters ist sie unvollendet geblieben. Auch hierum ranken sich viele Gerüchte. Ist Bach beim Schreiben erkrankt? Hinderte ihn sein Augenleiden an der Fertigstellung? Hätte er nicht wie sonst auch das Werk seiner Werkstatt in die Feder diktieren können? Oder steht Die Kunst der Fuge, wie ein neues Buch von Meinolf Brüser nachweist, in der Tradition der Vanitas-Malerei und Bach inszeniert hier sein eigenes Ende? In Anlehnung an diese Form der Kunst, die die Endlichkeit des Menschen zum Ausdruck bringt und die Demut vor Gott zeigt, beendet Bach Die Kunst der Fuge bewusst unvollkommen im Angesicht des eigenen Endes – ein Signum für das Wissen um die eigene Unvollkommenheit des kompositorischen Schaffens. Bemerkenswert ist diese These auch deshalb, weil Die Kunst der Fuge gemeinhin als die Conclusio von Bachs polyphonem Schaffen gilt, an dessen Vollkommenheit bisher niemand heranreicht. 

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Hamburger Rathaus©pixabay
Dienstag,
14.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Dienstag,
14.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Montag,
13.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg-Blankenese, Ev.-Luth. Kirche am Markt
Montag,
13.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg-Blankenese, Ev.-Luth. Kirche am Markt
Mit Bachs Augen sehen

VERANSTALTUNG AUF 2027 VERSCHOBEN!
__________

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Das Thema „Augen“ aus musikalischer, medizinischer sowie theologischer und philosophischer Perspektive. 

Impuls I & Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Kantate: Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben BWV 102 (1726)
für Soli, Chor und Orchester

Impuls II & Johann Christoph Bach (1642-1703)
früher Heinrich Bach zugeschrieben
Lamento: Ach, dass ich Wassers g‘nug hätte
für Alt, Streicher und Basso continuo

Impuls III & Johann Sebastian Bach
Kantate: Du wahrer Gott und Davids Sohn (3. Fassung) BWV 23 (1723/24)                                               
für Soli, Chor 2 Oboen, Streicher und Basso continuo

Johann Hinrich Claussen Impulse
CPE.Bach.YoungArtists
CPE:Bach.Chor
&Orchester.Hamburg
Hansjörg Albrecht
Leitung & Orgel

Eintritt frei, Spenden erwünscht.
Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V. in Kooperation mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blankenese

Beschreibung

Johann Sebastian Bachs letztes Lebensjahr war von einem schweren Augenleiden geprägt, das sich rasch verschlimmerte und schließlich zur Erblindung führte. Trotz dieser dramatischen Entwicklung blieb Bach voller schöpferischer Pläne und geistiger Kraft. In der Hoffnung auf Heilung ließ er sich 1750 von dem in Leipzig wirkenden englischen Augenarzt John Taylor operieren – ein Eingriff, der keine Besserung brachte und bis heute die Frage aufwirft, ob er zu Bachs frühem Tod beitrug. Das Internationale Bachfest Hamburg widmet sich dem Thema „Augen“ aus musikalischer, medizinischer sowie theologischer und philosophischer Perspektive. Erklingen werden Bachs Kantate Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben BWV 102, Johann Christoph Bachs eindringliches Lamento Ach, dass ich Wassers g’nug hätte sowie Johann Sebastian Bachs Kantate Du wahrer Gott und Davids Sohn BWV 23. Musik und Impulse eröffnen neue Zugänge zu Sehen, Glauben und innerer Erkenntnis.

Beschreibung

Johann Sebastian Bachs letztes Lebensjahr war von einem schweren Augenleiden geprägt, das sich rasch verschlimmerte und schließlich zur Erblindung führte. Trotz dieser dramatischen Entwicklung blieb Bach voller schöpferischer Pläne und geistiger Kraft. In der Hoffnung auf Heilung ließ er sich 1750 von dem in Leipzig wirkenden englischen Augenarzt John Taylor operieren – ein Eingriff, der keine Besserung brachte und bis heute die Frage aufwirft, ob er zu Bachs frühem Tod beitrug. Das Internationale Bachfest Hamburg widmet sich dem Thema „Augen“ aus musikalischer, medizinischer sowie theologischer und philosophischer Perspektive. Erklingen werden Bachs Kantate Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben BWV 102, Johann Christoph Bachs eindringliches Lamento Ach, dass ich Wassers g’nug hätte sowie Johann Sebastian Bachs Kantate Du wahrer Gott und Davids Sohn BWV 23. Musik und Impulse eröffnen neue Zugänge zu Sehen, Glauben und innerer Erkenntnis.

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Hamburger Rathaus©pixabay
Montag,
13.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Montag,
13.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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H Arvestehuder Kammerchor ©
Harvestehuder Kammerchor©Adele Marschner
Sonntag,
12.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Johannis Harvestehude
Sonntag,
12.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Johannis Harvestehude
Zwischen Himmel & Erde: Von Bach bis Ligeti

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Das Programm spannt einen weiten Bogen „zwischen Himmel und Erde“ – zwischen irdischer Vergänglichkeit und himmlischer Hoffnung, zwischen barocker Glaubenstiefe und moderner Klangvision mit Werken von u.a. Johann Sebastian Bach (1685-1750) wie Komm, Jesu, komm BWV 229 über Johannes Brahms (1833-1897) Warum ist das Licht gegeben op. 74,1 und György Ligetis (1923-2006) Éjszaka – Reggel, gerahmt von Orgelmusik. 

Harvestehuder Kammerchor
Thomas Dahl Orgel
Edzard Burchards Leitung

Tickets: € 18 I 12 erm.
Veranstalter: Harvestehuder Kammerchor e.V.

Beschreibung

Johann Sebastian Bachs Motette Komm, Jesu, komm BWV 229 eröffnet den Abend als inniges Gebet um Ruhe und Erlösung. Sein Sohn Johann Christoph Friedrich Bach antwortet mit dem empfindsamen Ich lieg und schlafe Wf XV:1, das das Vertrauen des Menschen in Gottes Schutz zum Ausdruck bringt. Mit Brahms’ Warum ist das Licht gegeben op. 74,1 erklingen existentielle Fragen nach Leid und Sinn, während Knut Nystedts Immortal Bach Bachs Choral Komm, süßer Tod in zeitlose Schwebe überführt. György Ligetis Nacht und Morgen schließlich lässt in faszinierenden Klangschichten Dunkel und Licht aufeinandertreffen. Den Abschluss bildet die Motette Lobet den Herrn, alle Heiden BWV 230 – ein Lobgesang, der die Spannweite zwischen Erde und Himmel in jubelnder Bewegung vereint.

Beschreibung

Johann Sebastian Bachs Motette Komm, Jesu, komm BWV 229 eröffnet den Abend als inniges Gebet um Ruhe und Erlösung. Sein Sohn Johann Christoph Friedrich Bach antwortet mit dem empfindsamen Ich lieg und schlafe Wf XV:1, das das Vertrauen des Menschen in Gottes Schutz zum Ausdruck bringt. Mit Brahms’ Warum ist das Licht gegeben op. 74,1 erklingen existentielle Fragen nach Leid und Sinn, während Knut Nystedts Immortal Bach Bachs Choral Komm, süßer Tod in zeitlose Schwebe überführt. György Ligetis Nacht und Morgen schließlich lässt in faszinierenden Klangschichten Dunkel und Licht aufeinandertreffen. Den Abschluss bildet die Motette Lobet den Herrn, alle Heiden BWV 230 – ein Lobgesang, der die Spannweite zwischen Erde und Himmel in jubelnder Bewegung vereint.

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Leopold Von Anhalt Köthen (1694   1728) Wikipedia2
Leopold von Anhalt-Köthen©Bachstadt Köthen
Sonntag,
12.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Wedel-Schulau, Christuskirche
Sonntag,
12.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Wedel-Schulau, Christuskirche
Bachs Fürst: Musikalische Reise durch Europa

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

HANSE.BAROQUE.NETZWERK

 

Launiges Bühnenspiel auf den Spuren der Europareise des jungen Fürst Leopold von Anhalt-Köthen 1710 mit Werken von u.a. J.S. Bach, Gottfried Finger, G. F. Händel und Jean Baptiste Lully

 

Peter Bieringer Sprecher
Christoph Heidemann Barockvioline 
Anke Dennert Cembalo
Simone Eckert Viola da Gamba und Leitung

Tickets: 15 I 10 erm. an der Abendkasse  

Veranstalter: Hamburger Ratsmusik 

Beschreibung

Drei Jahre mit Kutsche und Schiff durch halb Europa, 200 Seiten Reisetagebuch, 300 Seiten Rechnungen, astronomische  Ausgaben in Höhe von 55.749 Talern – ein Drittel mehr als der gesamte Jahreshaushalt des Fürstentums: Der 17-jährige Fürst Leopold von Anhalt-Köthen würde heute für Schlagzeilen sorgen! Auf seiner Kavalierstour 1710 sammelt er politische, soziokulturelle und ganz nebenbei andere „Lebenserfahrungen“. Er erwirbt unterwegs Antiquitäten, Kunstwerke, Kuriositäten, aber auch Musikdrucke aus England, Italien und Frankreich für seinen kleinen Hof in Köthen. Was davon mag später Johann Sebastian Bach während seiner Amtszeit dort inspiriert haben? 

Das Ensemble Hamburger Ratsmusik unter der Leitung von Simone Eckert bringt zusammen mit Peter Bieringer als Rezitator die originalen Textdokumente und die musikalischen Eindrücke dieser Europareise in einem launigen Bühnenspiel zusammen. 

Beschreibung

Drei Jahre mit Kutsche und Schiff durch halb Europa, 200 Seiten Reisetagebuch, 300 Seiten Rechnungen, astronomische  Ausgaben in Höhe von 55.749 Talern – ein Drittel mehr als der gesamte Jahreshaushalt des Fürstentums: Der 17-jährige Fürst Leopold von Anhalt-Köthen würde heute für Schlagzeilen sorgen! Auf seiner Kavalierstour 1710 sammelt er politische, soziokulturelle und ganz nebenbei andere „Lebenserfahrungen“. Er erwirbt unterwegs Antiquitäten, Kunstwerke, Kuriositäten, aber auch Musikdrucke aus England, Italien und Frankreich für seinen kleinen Hof in Köthen. Was davon mag später Johann Sebastian Bach während seiner Amtszeit dort inspiriert haben? 

Das Ensemble Hamburger Ratsmusik unter der Leitung von Simone Eckert bringt zusammen mit Peter Bieringer als Rezitator die originalen Textdokumente und die musikalischen Eindrücke dieser Europareise in einem launigen Bühnenspiel zusammen. 

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Sinstorf
Sinstorf Kirche©Michael Bogumil
Sonntag,
12.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Sinstorf, Kirche
Sonntag,
12.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Sinstorf, Kirche
Vater & Sohn: Sonaten und Fantasien

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Dieses Konzert stellt Werke von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel gegenüber und eröffnet einen faszinierenden Blick auf den musikalischen Wandel einer Generation. 

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)  
Sonate g-Moll Wq 70 für Orgel 
Sonate C-Dur für Violine und Cembalo Wq 73

Johann Sebastian Bach (1685-1750)  
Triosonate G-Dur BWV 530 für Orgel 
Sonate A-Dur BWV 1015 für Violine und Cembalo

Elisabeth Weber Barockvioline
Arvid Gast Orgel & Cembalo

Eintritt frei, Spende erwünscht.
Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde Sinstorf

Beschreibung

Dieses Konzert stellt Werke von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel gegenüber und eröffnet einen faszinierenden Blick auf den musikalischen Wandel einer Generation. Johann Sebastian Bach zeigt in seinen beiden Sonaten die vollendete Kunst des kontrapunktischen Dialogs. Carl Philipp Emanuel Bach hingegen wandelt in einem Wechsel der Gefühle mit stürmischem Vorwärtsdrängen und Empfindsamkeit virtuos vom Barock hinüber zur Frühklassik und markiert damit den Aufbruch in eine neue Epoche.  

Den idealen Rahmen für dieses Konzert bietet die historische Kirche im südlich von Hamburg gelegenen Dorf Sinstorf, dessen Gründung auf das 9. Jahrhundert zurückgeht. Die barocke Innenausstattung der alten Dorfkirche schafft eine besondere Atmosphäre und ist durch die sinnige Kombination aus Musik und Architektur Teil des Hamburger Barocknetzwerks. Das Programm mit Musik von Vater & Sohn Bach wird so zu einer musikalischen Reise vom barocken Glanz zur inneren Spannung des empfindsamen Stils – und macht hörbar, wie Tradition sich wandelt und weiterwirkt. 

 

Beschreibung

Dieses Konzert stellt Werke von Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel gegenüber und eröffnet einen faszinierenden Blick auf den musikalischen Wandel einer Generation. Johann Sebastian Bach zeigt in seinen beiden Sonaten die vollendete Kunst des kontrapunktischen Dialogs. Carl Philipp Emanuel Bach hingegen wandelt in einem Wechsel der Gefühle mit stürmischem Vorwärtsdrängen und Empfindsamkeit virtuos vom Barock hinüber zur Frühklassik und markiert damit den Aufbruch in eine neue Epoche.  

Den idealen Rahmen für dieses Konzert bietet die historische Kirche im südlich von Hamburg gelegenen Dorf Sinstorf, dessen Gründung auf das 9. Jahrhundert zurückgeht. Die barocke Innenausstattung der alten Dorfkirche schafft eine besondere Atmosphäre und ist durch die sinnige Kombination aus Musik und Architektur Teil des Hamburger Barocknetzwerks. Das Programm mit Musik von Vater & Sohn Bach wird so zu einer musikalischen Reise vom barocken Glanz zur inneren Spannung des empfindsamen Stils – und macht hörbar, wie Tradition sich wandelt und weiterwirkt. 

 

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Kq Illustration Bach  Alina Esken Page 0001
©KQ Hamburg
Sonntag,
12.04.2026
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
Sonntag,
12.04.2026
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
KQjunior: auf den Spuren von CPE Bach

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Familienkonzert auf musikalischer Spurensuche mit den KlangSpürnasen 

Ensemble KlangSpürnasen
Juliane Giese
Leitung & Moderation

Eintritt frei, Spenden erbeten.
Veranstalter: KomponistenQuartier Hamburg

Beschreibung

Die KlangSpürnasen sind auf musikalischer Spurensuche! In diesem interaktiven Kinderkonzert für alle ab sechs Jahren entdecken wir spielerisch die Musik von Carl Philipp Emanuel Bach und reisen 300 Jahre zurück nach Hamburg. Wie klang Musik damals  und was hat sich bis heute verändert? 

Mit spannenden Geschichten, musikalischen Experimenten und viel Bewegung wird Musik zum Erlebnis. Wir singen, würfeln Melodien und tauchen in den Klangzauber der Hamburger Sonate ein. Kommt vorbei und werdet selbst KlangSpürnasen

Beschreibung

Die KlangSpürnasen sind auf musikalischer Spurensuche! In diesem interaktiven Kinderkonzert für alle ab sechs Jahren entdecken wir spielerisch die Musik von Carl Philipp Emanuel Bach und reisen 300 Jahre zurück nach Hamburg. Wie klang Musik damals  und was hat sich bis heute verändert? 

Mit spannenden Geschichten, musikalischen Experimenten und viel Bewegung wird Musik zum Erlebnis. Wir singen, würfeln Melodien und tauchen in den Klangzauber der Hamburger Sonate ein. Kommt vorbei und werdet selbst KlangSpürnasen

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Cpeb Chor
CPE.Bach.Chor.Hamburg©Swanhild Kruckelmann
Sonntag,
12.04.2026
14.30 Uhr Konzert
Hamburg, St. Pauli Kirche
Sonntag,
12.04.2026
14.30 Uhr Konzert
Hamburg, St. Pauli Kirche
BACH-SingAlong auf dem Kiez

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Mitsingen ausdrücklich erwünscht! Beim BACH-SingAlong auf St. Pauli. 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Choralkantaten zum Mitsingen

CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hansjörg Albrecht Klavier & Moderation

Eintritt frei, Spenden erwünscht. 
Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.

Beschreibung

Mitsingen erwünscht! Beim SingAlong in der St. Pauli Kirche wird die Musik Johann Sebastian Bachs anhand seiner Choralkantaten unmittelbar erlebbar. Diese Kantaten verbinden Bachs große kompositorische Kunst mit eingängigen, emotional aufgeladenen Melodien und Texten. Das Mitsingen bietet Raum für eigene spirituelle Erfahrungen. Gerade in urbanen Räumen, wo verschiedenste Lebenswelten aufeinandertreffen, leistet der BACH-SingAlong einen Beitrag zur aktiven, selbstwirksamen Teilhabe.
 
Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Jubilar Paul Gerhardt (1607–1676) gelegt. Er zählt zu den bedeutendsten Kirchenlieddichtern des 17. Jahrhunderts. Seine Texte entstanden größtenteils in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und spiegeln tiefes Gottvertrauen, Trost in Leidenszeiten und die Verbindung von innerer Frömmigkeit mit menschlicher Erfahrung wider. Diese spirituelle Dimension machte seine Dichtung für Johann Sebastian Bach zu einer zentralen Quelle geistlicher Inspiration.

In der Choralkantate Ich hab in Gottes Herz und Sinn (BWV 92, 1725) vertonte Bach Gerhardts gleichnamiges zwölfstrophiges Lied von 1647. Einige Strophen übernimmt er wortgetreu, andere verarbeitet er frei in Arien und Rezitativen. Das Werk kreist um die Gewissheit gläubiger Hingabe: Freude und Leid sind gleichermaßen Ausdruck des göttlichen Willens. dem der Mensch vertrauend begegnet. 

Bach fand in Gerhardts Liedern nicht nur poetische Texte, sondern geistlich-existenzielle Gehalte, die er in seinen Kantaten und Motetten zu einer musikalischen Theologie verarbeitete. Damit verband er Wort und Ton in einer Tiefe, die Vertrauen und Hoffnung des lutherischen Glaubens eindrucksvoll erfahrbar macht – ein Kerninhalt, der gerade in unserer heutigen Zeit wieder hochaktuell ist.

Beschreibung

Mitsingen erwünscht! Beim SingAlong in der St. Pauli Kirche wird die Musik Johann Sebastian Bachs anhand seiner Choralkantaten unmittelbar erlebbar. Diese Kantaten verbinden Bachs große kompositorische Kunst mit eingängigen, emotional aufgeladenen Melodien und Texten. Das Mitsingen bietet Raum für eigene spirituelle Erfahrungen. Gerade in urbanen Räumen, wo verschiedenste Lebenswelten aufeinandertreffen, leistet der BACH-SingAlong einen Beitrag zur aktiven, selbstwirksamen Teilhabe.
 
Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf den Jubilar Paul Gerhardt (1607–1676) gelegt. Er zählt zu den bedeutendsten Kirchenlieddichtern des 17. Jahrhunderts. Seine Texte entstanden größtenteils in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und spiegeln tiefes Gottvertrauen, Trost in Leidenszeiten und die Verbindung von innerer Frömmigkeit mit menschlicher Erfahrung wider. Diese spirituelle Dimension machte seine Dichtung für Johann Sebastian Bach zu einer zentralen Quelle geistlicher Inspiration.

In der Choralkantate Ich hab in Gottes Herz und Sinn (BWV 92, 1725) vertonte Bach Gerhardts gleichnamiges zwölfstrophiges Lied von 1647. Einige Strophen übernimmt er wortgetreu, andere verarbeitet er frei in Arien und Rezitativen. Das Werk kreist um die Gewissheit gläubiger Hingabe: Freude und Leid sind gleichermaßen Ausdruck des göttlichen Willens. dem der Mensch vertrauend begegnet. 

Bach fand in Gerhardts Liedern nicht nur poetische Texte, sondern geistlich-existenzielle Gehalte, die er in seinen Kantaten und Motetten zu einer musikalischen Theologie verarbeitete. Damit verband er Wort und Ton in einer Tiefe, die Vertrauen und Hoffnung des lutherischen Glaubens eindrucksvoll erfahrbar macht – ein Kerninhalt, der gerade in unserer heutigen Zeit wieder hochaktuell ist.

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Cpe Bach     Komponisten Quartier Hamburg
CPE Bach©KQ Hamburg
Sonntag,
12.04.2026
12.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Sonntag,
12.04.2026
12.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Festsonntag im CPE-Bach-Museum

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Sonderführungen im CPE-Bach-Museum inkl. Präsentationen am Nachbau des berühmten Friederici-Clavichords zu jeder vollen Stunde von 12-17 Uhr im KomponistenQuartier.
Programmdetails unter www.komponistenquartier.de
Ehrenamtliche Guides des KQ 

Tickets: € 11 I 8 erm.
Veranstalter: KomponistenQuartier Hamburg

Beschreibung

An diesem Sonntag dreht sich im KomponistenQuartier zu jeder vollen Stunde alles um Carl Philipp Emanuel Bach: In Sonderführungen vermitteln Ehrenamtliche ihren ganz persönlichen Blick auf die Ausstellung und ordnen Leben und Werk des Komponisten in die Zeitgeschichte ein. 

Präsentationen am Nachbau des Friederici-Clavichords im Bach-Museum lassen darüber hinaus Bachs Stil der Empfindsamkeit nachspüren  die besonderen Klangfarben, die aus der heutzutage fremden Technik für ein Tasteninstrument herrühren, zeigen sich in diesem Exponat in außerordentlicher Weise. 

Beschreibung

An diesem Sonntag dreht sich im KomponistenQuartier zu jeder vollen Stunde alles um Carl Philipp Emanuel Bach: In Sonderführungen vermitteln Ehrenamtliche ihren ganz persönlichen Blick auf die Ausstellung und ordnen Leben und Werk des Komponisten in die Zeitgeschichte ein. 

Präsentationen am Nachbau des Friederici-Clavichords im Bach-Museum lassen darüber hinaus Bachs Stil der Empfindsamkeit nachspüren  die besonderen Klangfarben, die aus der heutzutage fremden Technik für ein Tasteninstrument herrühren, zeigen sich in diesem Exponat in außerordentlicher Weise. 

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Hamburg 3846531... Pixabay
Hamburger Rathaus©pixabay
Sonntag,
12.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Sonntag,
12.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Martin Böcker (c) Christoph Schönbeck
Martin Böcker©Christoph Schönbeck
Samstag,
11.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Samstag,
11.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Vortragskonzert: Neue Musik aus alten Zeiten

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

 

Vortragskonzert im CPE-Bach-Museum mit Sonaten für Clavichord von Markus Christfried Grosse (1732/33-1799), Werken von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) und Johann Heinrich Rolle (1716-1785).

 

Martin Böcker Clavichord & Moderation 

Menno van Delft Clavichord 

 

Eintritt frei, Spende erbeten  

Veranstalter: KomponistenQuartier Hamburg 

Beschreibung

Das Konzert widmet sich Sonaten für Clavichord des bisher unbekannten Komponisten Markus Christfried Grosse (1732/33-1799), die in der intimen Atmosphäre des CPE-Bach-Museums im KomponistenQuartier auch direkt zu Gehör gebracht werden. Grosse war als Organist und Musiklehrer am Pädagogium in Kloster Berge bei Magdeburg tätig. Frei von Schematismus in Satzfolge und Form weisen seine Sonaten fein differenzierte dynamische Verläufe auf. Sie bilden musikalisch und pianistisch eine Bereicherung für das Repertoire für Clavichord und Hammerklavier und wurden auch auf Orgeln gespielt. 

 

Zur Einordnung werden darüber hinaus Beispiele von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) und Johann Heinrich Rolle (1716-1785) für dieses Instrument gespielt und im moderierenden Vortrag einander gegenübergestellt. 

Beschreibung

Das Konzert widmet sich Sonaten für Clavichord des bisher unbekannten Komponisten Markus Christfried Grosse (1732/33-1799), die in der intimen Atmosphäre des CPE-Bach-Museums im KomponistenQuartier auch direkt zu Gehör gebracht werden. Grosse war als Organist und Musiklehrer am Pädagogium in Kloster Berge bei Magdeburg tätig. Frei von Schematismus in Satzfolge und Form weisen seine Sonaten fein differenzierte dynamische Verläufe auf. Sie bilden musikalisch und pianistisch eine Bereicherung für das Repertoire für Clavichord und Hammerklavier und wurden auch auf Orgeln gespielt. 

 

Zur Einordnung werden darüber hinaus Beispiele von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) und Johann Heinrich Rolle (1716-1785) für dieses Instrument gespielt und im moderierenden Vortrag einander gegenübergestellt. 

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St. Severi Otterndorf@h.c. Ball
St. Severi Otterndorf H.-C. Ball
Samstag,
11.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Otterndorf, St. Severi
Samstag,
11.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Otterndorf, St. Severi
Kulturerbe Bauerndome Hadelner Land III

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Die Konzerte in den drei zum europäischen Kulturerbe gehörenden Bauerndomen Lüdingworth, Altenbruch und Otterndorf stehen unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
„Allein zu dir, Herr Jesu Christ“ BWV 33       
„Alles nur nach Gottes Willen“ BWV 72                                             
„Dorische“ Toccata und Fuge d-Moll BWV 538 für Orgel
„Wer sich selbst erhöhet“ BWV 47                                         

„Sie werden euch in den Bann tun“ BWV 44  

Mitglieder des NDR-Vokalensembles:
Catherina Witting Sopran
Anna Maria Torkel Alt
Nils Giebelshausen Tenor
Andreas Heinemeyer Bass
Christian Müller Orgel
NDR Barock 
Hansjörg Albrecht
Leitung & Cembalo

Tickets: € 39 I 26 erm., weitere Informationen
Veranstalter:
Verein zum Erhalt der Gloger-Orgel Otterndorf e.V.

 

Beschreibung

Die Hadelner Bauerndome an der Elbemündung in die Nordsee bilden im Zusammenspiel ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Kirchen, die durch ihre monumentale Bauweise, ihre reichhaltige Kunst und ihre kulturelle Ausstrahlung zum europäischen Kulturerbe zählen. Sie zeugen vom Wohlstand der Marschbauern und von der jahrhundertelangen Verbindung zwischen Glauben, Musik und Handel im Norden Europas. In ihnen befinden sich drei der historisch bedeutendsten Orgeln Europas. St. Severi in Otterndorf war schon im 17. und 18. Jahrhundert ein Zentrum geistlicher Musiktradition und Teil des historischen Notenvertriebsnetzwerks von Carl Philipp Emanuel Bach, das von London bis Moskau reichte.

Der Kirchenraum beeindruckt durch seine spätgotische Architektur, barocke Ausmalungen und die prachtvolle Ausstattung. Herzstück ist die große 3-manualige Orgel von 1741/42 von Dietrich Christoph Gloger, die mit ihren 46 Registern die berühmte große Orgel des Freiberger Doms von Gottfried Silbermann sogar quantitativ um zwei Register übertrifft. Ihr farbenreicher Klang, nach der Restaurierung in ursprünglicher Mensurierung, macht St. Severi heute zu einem Zentrum authentischer norddeutscher Orgelkunst im europäischen Kontext.

Beschreibung

Die Hadelner Bauerndome an der Elbemündung in die Nordsee bilden im Zusammenspiel ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Kirchen, die durch ihre monumentale Bauweise, ihre reichhaltige Kunst und ihre kulturelle Ausstrahlung zum europäischen Kulturerbe zählen. Sie zeugen vom Wohlstand der Marschbauern und von der jahrhundertelangen Verbindung zwischen Glauben, Musik und Handel im Norden Europas. In ihnen befinden sich drei der historisch bedeutendsten Orgeln Europas. St. Severi in Otterndorf war schon im 17. und 18. Jahrhundert ein Zentrum geistlicher Musiktradition und Teil des historischen Notenvertriebsnetzwerks von Carl Philipp Emanuel Bach, das von London bis Moskau reichte.

Der Kirchenraum beeindruckt durch seine spätgotische Architektur, barocke Ausmalungen und die prachtvolle Ausstattung. Herzstück ist die große 3-manualige Orgel von 1741/42 von Dietrich Christoph Gloger, die mit ihren 46 Registern die berühmte große Orgel des Freiberger Doms von Gottfried Silbermann sogar quantitativ um zwei Register übertrifft. Ihr farbenreicher Klang, nach der Restaurierung in ursprünglicher Mensurierung, macht St. Severi heute zu einem Zentrum authentischer norddeutscher Orgelkunst im europäischen Kontext.

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Wilde Orgel Ludingwrorth Engel
Wilde-Orgel Lüdingworth©Norbert Balzer
Samstag,
11.04.2026
11.00 Uhr Konzert
Cuxhaven, St. Jacobi Lüdingworth
Samstag,
11.04.2026
11.00 Uhr Konzert
Cuxhaven, St. Jacobi Lüdingworth
Kulturerbe Bauerndome Hadelner Land II

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Die Konzerte in den drei zum europäischen Kulturerbe gehörenden Bauerndomen Lüdingworth, Altenbruch und Otterndorf stehen unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium C-Dur BWV 547 für Orgel
Fuge C-Dur BWV 547 für Orgel
Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004 für Violine solo  


Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Concerto C-Dur Wq. 112 Nr. 1 für Orgel

Soyoung Park
Barockvioline
Hansjörg Albrecht
Orgel

Tickets: € 15 an der Tageskasse, Reservierungen per Mail an kontakt.orgelstiftung@gmail.com
Veranstalter: Stiftung Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth

Beschreibung

Die Hadelner Bauerndome an der niedersächsischen Nordseeküste bilden ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Kirchen, die zum europäischen Kulturerbe zählen. Sie spiegeln den Wohlstand und die Frömmigkeit der Marschbauern wie auch den lebendigen Austausch zwischen Kunst, Handwerk und Musik in Norddeutschland wider. St. Jacobi Lüdingworth wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. Die romanische Feldsteinkirche gilt als schönster Bauerndom im Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln. Besonders zu erwähnen sind der älteste Flügelaltar der Region aus der Zeit 1430-1440 sowie die Kanzel, welche um 1700 entstand. Klangkrone der prachtvollen Innenausstattung aus Renaissance und Frühbarock ist die große dreimanualige Orgel. Von Antonius Wilde mit ca. 20 Registern 1598/99 errichtet, erweiterte Arp Schitger das Instrument 1682/83 auf 35 Register. Jürgen Ahrend restaurierte die Orgel 1981/82 und führte sie wieder auf ihre ursprüngliche mitteltönige Stimmung zurück. Als Spiegel zum „Lüdingworther Klangwunder“, die als eine der kostbarsten Orgeln Norddeutschlands gilt, spielt die junge südkoreanische Geigerin Soyoung Park Johann Sebastian Bachs 2. Partita für Violine solo. Im Finalsatz, der berühmten Chaconne, die technisch als eins der schwierigsten Stücke der Violinliteratur gilt, variiert Bach 32 Mal einen Gedanken, der über einem Thema in der Bassstimme kreist. Auf nur vier Violinsaiten erklingt eine Musik wie aus einer anderen Welt, bei der es um Tod und Auferstehung geht.

Beschreibung

Die Hadelner Bauerndome an der niedersächsischen Nordseeküste bilden ein einzigartiges Ensemble mittelalterlicher Kirchen, die zum europäischen Kulturerbe zählen. Sie spiegeln den Wohlstand und die Frömmigkeit der Marschbauern wie auch den lebendigen Austausch zwischen Kunst, Handwerk und Musik in Norddeutschland wider. St. Jacobi Lüdingworth wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. Die romanische Feldsteinkirche gilt als schönster Bauerndom im Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln. Besonders zu erwähnen sind der älteste Flügelaltar der Region aus der Zeit 1430-1440 sowie die Kanzel, welche um 1700 entstand. Klangkrone der prachtvollen Innenausstattung aus Renaissance und Frühbarock ist die große dreimanualige Orgel. Von Antonius Wilde mit ca. 20 Registern 1598/99 errichtet, erweiterte Arp Schitger das Instrument 1682/83 auf 35 Register. Jürgen Ahrend restaurierte die Orgel 1981/82 und führte sie wieder auf ihre ursprüngliche mitteltönige Stimmung zurück. Als Spiegel zum „Lüdingworther Klangwunder“, die als eine der kostbarsten Orgeln Norddeutschlands gilt, spielt die junge südkoreanische Geigerin Soyoung Park Johann Sebastian Bachs 2. Partita für Violine solo. Im Finalsatz, der berühmten Chaconne, die technisch als eins der schwierigsten Stücke der Violinliteratur gilt, variiert Bach 32 Mal einen Gedanken, der über einem Thema in der Bassstimme kreist. Auf nur vier Violinsaiten erklingt eine Musik wie aus einer anderen Welt, bei der es um Tod und Auferstehung geht.

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Hamburger Rathaus©pixabay
Samstag,
11.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Samstag,
11.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Charles Antoine Archambault Bildquelle Fehlt
Charles Antoine Archambault©Renaud Combuzat
Freitag,
10.04.2026
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Marien-Dom
Freitag,
10.04.2026
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Marien-Dom
Kosmos Bach: Eine Raumklangreise

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Werke Johann Sebastian Bachs (1685-1759), seiner Söhne sowie von Johann Ludwig Krebs (1713-1780), Dietrich Buxtehude (1637-1707), György Ligeti (1923-2006) und Zsigmond Szathmáry (*1939). 

Imme-Jeanne Klett Flöte
Charles-Antoine Archambault Violoncello
Martin Klett Cembalo
Christian Weiherer Orgel

Tickets an der Abendkasse, bei geist+reich und der Konzertkasse Gerdes. 
Veranstalter: Dommusik Hamburg

Beschreibung

In diesem inspirierenden Konzertabend wird das Oeuvre der Bach-Dynastie in seiner ganzen stilistischen und virtuosen Vielfarbigkeit abwechslungsreich und vieldimensional ausgeleuchtet. Im Zentrum stehen Präludien und Sonaten für Flöte, Violoncello, Cembalo und Orgel von Johann Sebastian Bach im Dialog mit Werken seiner Söhne Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann Bach sowie seiner bedeutenden Zeitgenossen Johann Ludwig Krebs und Dietrich Buxtehude. Verwoben werden diese Werke in einem großen Klang-Raum-Gesamtkunstwerk im Hamburger Marien-Dom mit moderner Musik von György Ligeti und Zsigmond Szathmáry. 

Beschreibung

In diesem inspirierenden Konzertabend wird das Oeuvre der Bach-Dynastie in seiner ganzen stilistischen und virtuosen Vielfarbigkeit abwechslungsreich und vieldimensional ausgeleuchtet. Im Zentrum stehen Präludien und Sonaten für Flöte, Violoncello, Cembalo und Orgel von Johann Sebastian Bach im Dialog mit Werken seiner Söhne Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann Bach sowie seiner bedeutenden Zeitgenossen Johann Ludwig Krebs und Dietrich Buxtehude. Verwoben werden diese Werke in einem großen Klang-Raum-Gesamtkunstwerk im Hamburger Marien-Dom mit moderner Musik von György Ligeti und Zsigmond Szathmáry. 

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Hamburger Rathaus©pixabay
Freitag,
10.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Freitag,
10.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Albrecht Mayer @matt Dine
Albrecht Mayer©Matt Dine
Donnerstag,
09.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
Donnerstag,
09.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
CPE Bach neu entdeckt

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Die vier großen Hamburger Sinfonien (Wq. 183) CPE Bachs rahmen zwei Oboen-Konzerte (darunter eine Uraufführung) unter Mitwirkung des renommierten Solisten Albrecht Mayer (Oboe) und dem neu gegründeten CPE-Bach-Orchester Hamburg unter der Leitung von Hansjörg Albrecht.

Albrecht Mayer Oboe
CPE-Bach-Orchester Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.

Beschreibung

CPE Bach neu entdeckt – „Sturm und Drang“ mit Solo & Orchester!

Mitte des 18. Jahrhunderts: Das Berliner Publikum konnte gar nicht genug von den Konzerten des Hofcembalisten Friedrichs II. bekommen, so fasziniert war es von CPE Bach, einem der ersten  „Originalgenies“ der Musikgeschichte. Für die Solisten gilt es, die vielfältigen Facetten seiner raffiniert ausgearbeiteten und damals neuartigen Tonsprache geschickt zu meistern: Eine Herausforderung, die der Weltstar Albrecht Mayer mit Bravour besteht, wenn er von den großartigen MusikerInnen des neu ins Leben gerufenen und der historisch informierten Aufführungspraxis verpflichteten CPE-Bach-Orchesters Hamburg in dessen Debut-Konzert kongenial begleitet wird. Neben einem Original-Oboenkonzert von CPE Bach steht auch eine Bearbeitung in Form eines neu entstandenen Oboenkonzertes des Berliner & Hamburger Bach auf dem Programm.

Den „Rahmen“ für die beiden Solokonzerte bilden die vier großen Hamburger Sinfonien (Wq. 183) Carl Philipp Emanuel Bachs. Nach den sechs Streichersinfonien Wq. 182, die der Diplomat Gottfried van Swieten 1773 bei Bach in Hamburg in Auftrag gegeben hatte – mit der ausdrücklichen Maßgabe, dass sich dieser „ganz gehen liess, ohne auf die Schwierigkeiten Rücksicht zu nehmen, die daraus für die Ausübung nothwendig entstehen“ – stellte sich Bach mit seinen vier Orchestersinfonien Wq. 183 nicht nur der Herausforderung, Sinfonien für ein aus Streichern und Bläsern zusammengesetztes Orchester zu schreiben, vielmehr waren seine Kompositionen mit ihren höchst emotionalen Erregungs- und Entspannungszuständen richtungsweisend was den Einsatz von Klangfarbe, Lautstärke und Harmonik als zentrale musikalische Gestaltungselemente anbelangte. Bachs vier große Hamburger Sinfonien sind ein Gefühlsfeuerwerk: Spannungsvoll, tieftraurig sowie überbordend fröhlich und mitreißend.

Das Publikum erwartet eine fulminante musikalische Reise von Berlin nach Hamburg und ein Konzert der Extreme – dargeboten von einem der weltweit führenden Oboisten, dem neu gegründeten CPE-Bach-Orchester Hamburg sowie dem Bach-Spezialisten Hansjörg Albrecht.

Beschreibung

CPE Bach neu entdeckt – „Sturm und Drang“ mit Solo & Orchester!

Mitte des 18. Jahrhunderts: Das Berliner Publikum konnte gar nicht genug von den Konzerten des Hofcembalisten Friedrichs II. bekommen, so fasziniert war es von CPE Bach, einem der ersten  „Originalgenies“ der Musikgeschichte. Für die Solisten gilt es, die vielfältigen Facetten seiner raffiniert ausgearbeiteten und damals neuartigen Tonsprache geschickt zu meistern: Eine Herausforderung, die der Weltstar Albrecht Mayer mit Bravour besteht, wenn er von den großartigen MusikerInnen des neu ins Leben gerufenen und der historisch informierten Aufführungspraxis verpflichteten CPE-Bach-Orchesters Hamburg in dessen Debut-Konzert kongenial begleitet wird. Neben einem Original-Oboenkonzert von CPE Bach steht auch eine Bearbeitung in Form eines neu entstandenen Oboenkonzertes des Berliner & Hamburger Bach auf dem Programm.

Den „Rahmen“ für die beiden Solokonzerte bilden die vier großen Hamburger Sinfonien (Wq. 183) Carl Philipp Emanuel Bachs. Nach den sechs Streichersinfonien Wq. 182, die der Diplomat Gottfried van Swieten 1773 bei Bach in Hamburg in Auftrag gegeben hatte – mit der ausdrücklichen Maßgabe, dass sich dieser „ganz gehen liess, ohne auf die Schwierigkeiten Rücksicht zu nehmen, die daraus für die Ausübung nothwendig entstehen“ – stellte sich Bach mit seinen vier Orchestersinfonien Wq. 183 nicht nur der Herausforderung, Sinfonien für ein aus Streichern und Bläsern zusammengesetztes Orchester zu schreiben, vielmehr waren seine Kompositionen mit ihren höchst emotionalen Erregungs- und Entspannungszuständen richtungsweisend was den Einsatz von Klangfarbe, Lautstärke und Harmonik als zentrale musikalische Gestaltungselemente anbelangte. Bachs vier große Hamburger Sinfonien sind ein Gefühlsfeuerwerk: Spannungsvoll, tieftraurig sowie überbordend fröhlich und mitreißend.

Das Publikum erwartet eine fulminante musikalische Reise von Berlin nach Hamburg und ein Konzert der Extreme – dargeboten von einem der weltweit führenden Oboisten, dem neu gegründeten CPE-Bach-Orchester Hamburg sowie dem Bach-Spezialisten Hansjörg Albrecht.

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Clavichord@ Matthias Plander
Clavichord©Matthias Plander
Donnerstag,
09.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Donnerstag,
09.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Tastenmusik in der Stube

4. INTERNATIONALES BACHFEST Hamburg

Konzert im CPE-Bach-Museum an dem von CPE Bach favorisierten Instrument, dem Friederici-Clavichord. 
Es erklingen Solowerke und Kammermusik.  

Cembalo- und Clavichord-Klasse von Prof. Menno van Delft, HfMT Hamburg

Eintritt frei, Spende erbeten.
Veranstalter: KomponistenQuartier Hamburg

Beschreibung

Das CPE-Bach-Museum im KomponistenQuartier beherbergt auch ein Friederici-Clavichord von Martin Kather und stellt damit das favorisierte Instrument des Komponisten vor. Seit 2023 wird das Instrument zur großen Freude der Museumsbetreiber wieder von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hamburg genutzt, denn was kann eine Annäherung an Komponisten und ihr Werk besser erlauben als die tatsächliche Auseinandersetzung mit ihrer und der Musik ihrer Zeitgenossen?

Beschreibung

Das CPE-Bach-Museum im KomponistenQuartier beherbergt auch ein Friederici-Clavichord von Martin Kather und stellt damit das favorisierte Instrument des Komponisten vor. Seit 2023 wird das Instrument zur großen Freude der Museumsbetreiber wieder von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hamburg genutzt, denn was kann eine Annäherung an Komponisten und ihr Werk besser erlauben als die tatsächliche Auseinandersetzung mit ihrer und der Musik ihrer Zeitgenossen?

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Charles Burney
Charles Burney©alamy
Donnerstag,
09.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe
Donnerstag,
09.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe
Charles Burney zum 300. Geburtstag

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG 

Ein musikalisch-literarisches Geburtstagsständchen erklingt zum 300. Geburtstag von Dr. Charles Burney mit Musik für ein und zwei Spieler auf historischen Instrumenten im Wechsel mit Auszügen aus Burneys Hamburger Reiseeindrücken.

Anke Dennert und Olaf Kirsch Cembalo, Spinett, Clavichord & Moderation

Tickets: Museumseintritt hier und an der Museumskasse (kein Vorverkauf)
Veranstalter: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Beschreibung

Der englische Musikgelehrte Charles Burney, berühmt durch sein „Tagebuch einer musikalischen Reise“, kommt im Oktober 1772 auch nach Hamburg. Bereits am Morgen seiner Ankunft in der Stadt lässt er sich zu Carl Philipp Emanuel Bach führen. Von dessen Vortrag am Clavichord ist er geradezu überwältigt. Später schreibt er über den Bachsohn: „[…] daß er nemlich nicht nur der grösseste Komponist für Clavierinstrumente ist, der jemals gelebt hat, sondern auch, im Punkte des Ausdrucks, der beste Spieler.“

Die Wertschätzung zwischen ihm und dem „Hamburger Bach“ ist offensichtlich eine gegenseitige. Denn Burney war nicht nur ein kundiger Musikjournalist, sondern selbst ebenfalls ein versierter Komponist. Seine Vertonung des 18. Psalms für Soli, Chor und Orchester, die 1769 zur Verleihung der Doktorwürde der Universität Oxford an Burney erklungen war, lässt CPE Bach später auch in Hamburg aufführen.

Beschreibung

Der englische Musikgelehrte Charles Burney, berühmt durch sein „Tagebuch einer musikalischen Reise“, kommt im Oktober 1772 auch nach Hamburg. Bereits am Morgen seiner Ankunft in der Stadt lässt er sich zu Carl Philipp Emanuel Bach führen. Von dessen Vortrag am Clavichord ist er geradezu überwältigt. Später schreibt er über den Bachsohn: „[…] daß er nemlich nicht nur der grösseste Komponist für Clavierinstrumente ist, der jemals gelebt hat, sondern auch, im Punkte des Ausdrucks, der beste Spieler.“

Die Wertschätzung zwischen ihm und dem „Hamburger Bach“ ist offensichtlich eine gegenseitige. Denn Burney war nicht nur ein kundiger Musikjournalist, sondern selbst ebenfalls ein versierter Komponist. Seine Vertonung des 18. Psalms für Soli, Chor und Orchester, die 1769 zur Verleihung der Doktorwürde der Universität Oxford an Burney erklungen war, lässt CPE Bach später auch in Hamburg aufführen.

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Hamburger Rathaus©pixabay
Donnerstag,
09.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Donnerstag,
09.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Friedrich Von Schiller 67683
Friedrich Schiller©pixabay
Mittwoch,
08.04.2026
19.00 Uhr Konzert
Nienstedten, Hotel Louis C. Jacob
Mittwoch,
08.04.2026
19.00 Uhr Konzert
Nienstedten, Hotel Louis C. Jacob
Literaturabend: Aufklärung, Sturm & Drang

4. INTERNATONALES BACHFEST HAMBURG

Friedrich Schiller (1759-1805)
Auszüge aus Don Carlos

Ensemblemitglieder des Thalia-Theaters Hamburg

Ein Literaturabend mit Auszügen aus Friedrich Schillers Don Carlos, welcher 1787 in Hamburg uraufgeführt wurde gestaltet von Schauspielern des Thalia-Theaters. In diesem Werk zeigt Schiller, wie Glaube zugleich moralische Orientierung und gefährliches Machtinstrument sein kann.

Tickets: € 15 an der Abendkasse oder per Mail an Direktion@hotel-jacob.de erhältlich.
Veranstalter: Hotel Louis C. Jacob

Beschreibung

Friedrich Schillers Don Carlos entfaltet ein mächtiges Panorama politischer und seelischer Konflikte im Spanien des 16. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage nach persönlicher Freiheit in einer Welt, die von absolutistischer Herrschaft und dogmatischer Religiosität geprägt ist. Schiller zeigt, wie Glaube zugleich moralische Orientierung und gefährliches Machtinstrument sein kann: Während Philipp II. religiöse Autorität nutzt, um Kontrolle zu legitimieren, suchen Figuren wie Don Carlos und Marquis Posa nach einem Glauben, der den Menschen befreit, anstatt ihn zu unterwerfen. Der Konflikt zwischen innerer Überzeugung und äußerer Pflicht wird so zu einem zentralen Motor der Tragödie. Don Carlos verhandelt damit nicht nur politische Ideale, sondern stellt auch die Frage, wie echter Glaube in einer Welt bestehen kann, die Religion zur Stütze weltlicher Macht missbraucht.

 

Beschreibung

Friedrich Schillers Don Carlos entfaltet ein mächtiges Panorama politischer und seelischer Konflikte im Spanien des 16. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Frage nach persönlicher Freiheit in einer Welt, die von absolutistischer Herrschaft und dogmatischer Religiosität geprägt ist. Schiller zeigt, wie Glaube zugleich moralische Orientierung und gefährliches Machtinstrument sein kann: Während Philipp II. religiöse Autorität nutzt, um Kontrolle zu legitimieren, suchen Figuren wie Don Carlos und Marquis Posa nach einem Glauben, der den Menschen befreit, anstatt ihn zu unterwerfen. Der Konflikt zwischen innerer Überzeugung und äußerer Pflicht wird so zu einem zentralen Motor der Tragödie. Don Carlos verhandelt damit nicht nur politische Ideale, sondern stellt auch die Frage, wie echter Glaube in einer Welt bestehen kann, die Religion zur Stütze weltlicher Macht missbraucht.

 

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Menno Van Delf Copyright Menno Van Delft
Menno van Delft©privat
Mittwoch,
08.04.2026
18.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Mittwoch,
08.04.2026
18.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Workshop: Improvisieren mit CPE Bach

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG 

Öffentlicher Workshop am Friederici-Clavichord von Martin Kather

Im Workshop werden die stilistischen Elemente und Merkmale der Komposition und Improvisation bei CPE Bach betrachtet. Dabei darf am Friederici-Clavichord selbst ausprobiert und improvisiert werden.  

Cembalo- und Clavichord-Klasse von Prof. Menno van Delft, HfMT Hamburg – Gäste herzlich willkommen!

Eintritt frei, Spende erbeten.
Veranstalter: KomponistenQuartier Hamburg

Beschreibung

After dinner, which was elegantly served, and cheerfully eaten, I prevailed upon him to sit down again to a clavichord, and he played, with little intermission, till near eleven o’clock at night. During this time, he grew so animated and possessed, that he not only played, but looked like one inspired. His eyes were fixed, his under lip fell, and drops of effervescence distilled from his countenance. He said, if he were to be set to work frequently, in this manner, he should grow young again.”
So beschreibt Charles Burney eine abendliche Improvisation des Hamburger Bach (The Present State of Music in Germany, the Netherlands, and United Provinces, 1773). 

Anhand von Kompositionen, Variationen, Veränderungen und ausgeschriebenen Kadenzen werden wir in diesem Workshop die stilistischen Elemente und Merkmale der Komposition und Improvisation bei CPE Bach betrachten und vor allem: am Friederici-Clavichord von Martin Kather selbst ausprobieren und damit fantasieren. Gäste sind herzlich willkommen!  

 

 

Beschreibung

After dinner, which was elegantly served, and cheerfully eaten, I prevailed upon him to sit down again to a clavichord, and he played, with little intermission, till near eleven o’clock at night. During this time, he grew so animated and possessed, that he not only played, but looked like one inspired. His eyes were fixed, his under lip fell, and drops of effervescence distilled from his countenance. He said, if he were to be set to work frequently, in this manner, he should grow young again.”
So beschreibt Charles Burney eine abendliche Improvisation des Hamburger Bach (The Present State of Music in Germany, the Netherlands, and United Provinces, 1773). 

Anhand von Kompositionen, Variationen, Veränderungen und ausgeschriebenen Kadenzen werden wir in diesem Workshop die stilistischen Elemente und Merkmale der Komposition und Improvisation bei CPE Bach betrachten und vor allem: am Friederici-Clavichord von Martin Kather selbst ausprobieren und damit fantasieren. Gäste sind herzlich willkommen!  

 

 

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Barocknetzwerk Treffen Bildquelle Fehlt
©pixabay
Mittwoch,
08.04.2026
11.00 Uhr Akademie
Hamburg, TONALi-Campus
Seminarraum
Mittwoch,
08.04.2026
11.00 Uhr Akademie
Hamburg, TONALi-Campus
Seminarraum
1. Hanse.Baroque.Netzwerk.Treffen

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Von der CPE.Bach.Akademie Hamburg initiiert, findet im Rahmen des IV. Internationalen Bachfests Hamburg erstmals ein Hanse.Baroque.Netzwerk.Treffen von 11 bis 14 Uhr statt:

Impulsvorträge:  
Prof. Dr. Christopher Hausmann Constructor Universität Bremen
Sophie Werkmeister CPE.Bach.Akademie.Hamburg
Hansjörg Albrecht CPE.Bach.Akademie.Hamburg
u.a.

Geschlossene Veranstaltung, Eintritt auf Einladung
Veranstalter: CPE.Bach.Akademie.Hamburg

Beschreibung

Dieses Auftakttreffen versteht sich als Impuls für Austausch, Vernetzung und eine gemeinsam entwickelte Umsetzung der Hamburger Kultur- und Tourismusstrategie 2022. Im Zentrum steht Hamburgs Barockepoche mit prägenden Persönlichkeiten wie Weckmann, Reincken, Schnitger, Keiser, Mattheson, Händel, Telemann und CPE Bach. Daraus entwickelt sich ein maritim gedachtes Netzwerk, das Hamburg als „Tor zur Welt“ begreift und historische Musikorte, Kulturschaffende, Wissenschaft, Bildung und Tourismus miteinander verbindet. Einbezogen werden auch Akteure der Metropolregion, darunter die Bach-Städte Lübeck und Lüneburg sowie die Orgelkunstzentren Stade und die Hadelner Bauerndome, die in enger historischer Beziehung zu Hamburg stehen. Ziel ist es, kulturelle Identität zu stärken, interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und barocke wie aufklärerische Ideen für Gegenwart und Zukunft sichtbar zu machen. Die Vision ist die Positionierung Hamburgs und der Metropolregion als lebendiges nordeuropäisches Zentrum barocker Klangkultur im Dialog mit der Moderne.

Beschreibung

Dieses Auftakttreffen versteht sich als Impuls für Austausch, Vernetzung und eine gemeinsam entwickelte Umsetzung der Hamburger Kultur- und Tourismusstrategie 2022. Im Zentrum steht Hamburgs Barockepoche mit prägenden Persönlichkeiten wie Weckmann, Reincken, Schnitger, Keiser, Mattheson, Händel, Telemann und CPE Bach. Daraus entwickelt sich ein maritim gedachtes Netzwerk, das Hamburg als „Tor zur Welt“ begreift und historische Musikorte, Kulturschaffende, Wissenschaft, Bildung und Tourismus miteinander verbindet. Einbezogen werden auch Akteure der Metropolregion, darunter die Bach-Städte Lübeck und Lüneburg sowie die Orgelkunstzentren Stade und die Hadelner Bauerndome, die in enger historischer Beziehung zu Hamburg stehen. Ziel ist es, kulturelle Identität zu stärken, interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern und barocke wie aufklärerische Ideen für Gegenwart und Zukunft sichtbar zu machen. Die Vision ist die Positionierung Hamburgs und der Metropolregion als lebendiges nordeuropäisches Zentrum barocker Klangkultur im Dialog mit der Moderne.

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Mittwoch,
08.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Mittwoch,
08.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang 
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Johann Sebastian Bach©Adobestock
Dienstag,
07.04.2026
18.15 Uhr Einführung
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Mendelssohn-Saal
Dienstag,
07.04.2026
18.15 Uhr Einführung
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Mendelssohn-Saal
Festkonzert: 1. Verleihung Hamburger Bach-Preis 1951

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Festkonzert anlässlich der Verleihung des 1. Bach-Preises 1951 an Paul Hindemith.

Olivier Messiaen (1908-1992)
Hamburger Bach-Preisträger 1979
Theme and Variations pour violon et piano (1932) 
Preludes pour piano (1929) | Auswahl

Paul Hindemith (1895-1963)
Hamburger Bach-Preisträger 1951
Sonate op. 31 Nr. 2 für Violine 
Sonate D-Dur op. 11 Nr. 2 für Violine und Klavier

Soyuong Park Violine
Antonio di Dedda
Klavier 

Veranstalter:  Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V. in Kooperation mit der HfMT Hamburg

Beschreibung

Anlässlich der Verleihung des 1. Bach-Preises der Freien & Hansestadt Hamburg an den Dirigenten, Komponisten und Instrumentalisten Paul Hindemith lässt die CPE.Bach.Akademie.Hamburg in einem Festkonzert die außergewöhnliche Geschichte dieses 1950 von Senat und Bürgerschaft gestifteten Preises lebendig werden. Seit 1951 ehrt die Freie und Hansestadt Hamburg Komponistinnen und Komponisten, deren Schaffen dem hohen Anspruch Johann Sebastian Bachs entspricht. Namen wie Hindemith, Messiaen, Henze, Gubaidulina oder Widmann markieren die künstlerische Spannweite dieser Auszeichnung, die zugleich mit Förderstipendien junge Talente stärkt. Hamburg war früh Wegbereiter eines modernen Bach-Verständnisses. Als erste Stadt, die eines der jährlich wandernden Bachfeste der Neuen Bachgesellschaft 1965 veranstaltete, öffnete Hamburg die bis dato vorherrschende Tradition einer reinen Bach-Pflege hin zur Gegenwart. In dieser Linie stehen auch die Internationalen Bachfeste der CPE.Bach.Akademie.Hamburg, die neue ästhetische Verbindungen zwischen den Bach-Preisträger:innen des 20. und 21. Jahrhunderts sowie der Bach-Familie des 18. Jahrhunderts sichtbar machen. Das Festkonzert, das in Kooperation mit der HfMT Hamburg stattfindet, führt diese Idee fort und vereint Werke von Paul Hindemith und Olivier Messiaen, interpretiert von einem jungen, internationalen Duo.

Beschreibung

Anlässlich der Verleihung des 1. Bach-Preises der Freien & Hansestadt Hamburg an den Dirigenten, Komponisten und Instrumentalisten Paul Hindemith lässt die CPE.Bach.Akademie.Hamburg in einem Festkonzert die außergewöhnliche Geschichte dieses 1950 von Senat und Bürgerschaft gestifteten Preises lebendig werden. Seit 1951 ehrt die Freie und Hansestadt Hamburg Komponistinnen und Komponisten, deren Schaffen dem hohen Anspruch Johann Sebastian Bachs entspricht. Namen wie Hindemith, Messiaen, Henze, Gubaidulina oder Widmann markieren die künstlerische Spannweite dieser Auszeichnung, die zugleich mit Förderstipendien junge Talente stärkt. Hamburg war früh Wegbereiter eines modernen Bach-Verständnisses. Als erste Stadt, die eines der jährlich wandernden Bachfeste der Neuen Bachgesellschaft 1965 veranstaltete, öffnete Hamburg die bis dato vorherrschende Tradition einer reinen Bach-Pflege hin zur Gegenwart. In dieser Linie stehen auch die Internationalen Bachfeste der CPE.Bach.Akademie.Hamburg, die neue ästhetische Verbindungen zwischen den Bach-Preisträger:innen des 20. und 21. Jahrhunderts sowie der Bach-Familie des 18. Jahrhunderts sichtbar machen. Das Festkonzert, das in Kooperation mit der HfMT Hamburg stattfindet, führt diese Idee fort und vereint Werke von Paul Hindemith und Olivier Messiaen, interpretiert von einem jungen, internationalen Duo.

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Kr Gelber Punkt
©S. Felder-Casagrande
Dienstag,
07.04.2026
17.00 Uhr Akademie
Hamburg, Augustinum Seniorenresidenz
Theater
Dienstag,
07.04.2026
17.00 Uhr Akademie
Hamburg, Augustinum Seniorenresidenz
Theater
Mit Bach in die Welt: Wege zu Karl Richter

4. INTERNATIOnales Bachfest Hamburg

2026 feiert die Musikwelt den 100. Geburtstag von Karl Richter – dem Bach-Propheten par excellence. Als Dirigent, Organist  und Cembalist prägte Richter wie kein Zweiter die weltweite Bach-Rezeption nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ein Special mit Bildern, Film und viel Musik. 

Hansjörg Albrecht Vortrag & Einführung

Tickets: pay what you want and can
Veranstalter: Augustinum Seniorenresidenz Hamburg

Beschreibung

Karl Richters Aufnahmen wurden zu Ikonen, eine davon – Bachs 2. Brandenburgisches Konzert – reist bis heute an Bord der Voyager Golden Record durchs All. Nach seiner Ausbildung als Chorknabe im Dresdner Kreuzchor und letzter Orgelschüler des legendären Karl Straube in Leipzig war er kurzzeitig der jüngste Organist an Johann Sebastian Bachs einstiger Leipziger Wirkungsstätte, der Thomaskirche. 1954 gründete er dann den Münchener Bach-Chor und das Münchener Bach-Orchester, mit denen er auf der ganzen Welt auftrat. Für gut zwei Jahrzehnte war er der Kulturbotschafter der alten Bundesrepublik Deutschland und befreundet mit Persönlichkeiten wie John F. Kennedy und Leonard Bernstein.

Das Karl-Richter-Jubiläum 2026, kuratiert von Hansjörg Albrecht, widmet sich diesem polarisierenden Weltstar in einem ganzjährigen Musikfest. An zentralen Lebens- und Wirkungsorten beleuchten Konzerte und Projekte Richters Rolle zwischen Spätromantik, Nachkriegs-Neudenken und Historischer Aufführungspraxis. Seine visionäre Idee eines „expressiven Musizierens mit dem Herzen“ wirkt bis heute nach – gerade jetzt, da sich historisch informierte Präzision und emotionale Tiefe neu begegnen. Eine Einladung zur Wiederentdeckung des Phänomens Karl Richter.

Beschreibung

Karl Richters Aufnahmen wurden zu Ikonen, eine davon – Bachs 2. Brandenburgisches Konzert – reist bis heute an Bord der Voyager Golden Record durchs All. Nach seiner Ausbildung als Chorknabe im Dresdner Kreuzchor und letzter Orgelschüler des legendären Karl Straube in Leipzig war er kurzzeitig der jüngste Organist an Johann Sebastian Bachs einstiger Leipziger Wirkungsstätte, der Thomaskirche. 1954 gründete er dann den Münchener Bach-Chor und das Münchener Bach-Orchester, mit denen er auf der ganzen Welt auftrat. Für gut zwei Jahrzehnte war er der Kulturbotschafter der alten Bundesrepublik Deutschland und befreundet mit Persönlichkeiten wie John F. Kennedy und Leonard Bernstein.

Das Karl-Richter-Jubiläum 2026, kuratiert von Hansjörg Albrecht, widmet sich diesem polarisierenden Weltstar in einem ganzjährigen Musikfest. An zentralen Lebens- und Wirkungsorten beleuchten Konzerte und Projekte Richters Rolle zwischen Spätromantik, Nachkriegs-Neudenken und Historischer Aufführungspraxis. Seine visionäre Idee eines „expressiven Musizierens mit dem Herzen“ wirkt bis heute nach – gerade jetzt, da sich historisch informierte Präzision und emotionale Tiefe neu begegnen. Eine Einladung zur Wiederentdeckung des Phänomens Karl Richter.

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Hamburger Rathaus©pixabay
Dienstag,
07.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
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Dienstag,
07.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags- rgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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2  Hj a Sw C Michaela Kaune2
Hansjörg Albrecht & Sophie Werkmeister@Michaela Kaune
Montag,
06.04.2026
20.00 Uhr Akademie
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Montag,
06.04.2026
20.00 Uhr Akademie
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Bach Innovation Award 2026

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG 2026

Die Güldenholm Stiftung für Bildung und Kultur verleiht den Bach Innovation Award in diesem Jahr an Hansjörg Albrecht und Sophie Werkmeister. Sie erhalten diese Wertschätzung für ihre ansteckend innovative und inspirierende Arbeit für Hamburg und die Metropolregion als prägende Kräfte der CPE.Bach.Akademie.Hamburg. Der Preis zeichnet darüber hinaus auch die Leistungen des CPE.Bach.Chor.Hamburg aus.

Prof. Dr. Michael Maul Intendant Bachfest Leipzig (Laudatio)
Martin Forster Hamburger Unternehmer (Preisverleihung)

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Konzertes mit J.C. Bachs Oper "Amadis de Gaule" statt.

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201117 Michael Maul 22
Michael Maul@Gert Mothes
Montag,
06.04.2026
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Montag,
06.04.2026
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
JC Bach: Amadis de Gaule (Einführung)

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG 

Der renommierte Bachforscher und Intendant des Leipziger Bachfests Prof. Dr. Michael Maul führt das Publikum in die Oper Amadis de Gaule von Johann Christian Bach (1735-1782) ein und zeigt mit seiner kurzweiligen Art neue Wege des Hörens und Erkennens auf. Denn, wie Johann Wolfgang von Goethe einmal gesagt haben soll: "Man erblickt nur, was man weiß und erkennt."

Der Eintritt zur Einführung ist im Preis der Konzertkarte bereits enthalten. 

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Lenneke Ruiten © Kartal Karagedik
Montag,
06.04.2026
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Montag,
06.04.2026
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
JC Bach: Amadis de Gaule

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Die Oper Amadis de Gaule von Johann Christian Bach (1735-1782), die musikalisch an die Leichtigkeit Mozartscher Klänge erinnert, war eine der ersten aufklärerischen Opern für ein bürgerliches Publikum. 

Lenneke Ruiten Sopran (Oriane)
Julia Sophie Wagner Sopran (Arcabonne)
Ilker Arcayürek Tenor (Amadis)
Kresimir Stražanac Bariton (Arcalaus)

CPE.Bach.Chor.Hamburg
B´Rock Orchestra Gent
Hansjörg Albrecht Leitung

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.

Beschreibung

Wege zu Mozart & Gefährliche Liebschaften
 
Was geschieht, wenn sich Hass, Missgunst und Eifersucht in die Liebe zweier Menschen mischen? Wenn die lichte Seite im Menschen auch eine dunkle in sich trägt?
Die Oper beginnt auf der Kehrseite der Liebe, auf der Seite des Bösen und mit der Verwirrung der üblichen Ordnung. Die böse Zauberin Arcabonne gesteht mit Scham, ein für sie unvertrautes Gefühl zu empfinden: die Liebe für den Ritter Amadis, der ihren Bruder ermordet hat. Nun entspinnt sich ein Psychogramm vierer Figuren in zwei Paaren: dem bösen Geschwisterpaar Arcalaus & Arcabonne auf der einen und der Prinzessin Oriane und Ritter Amadis auf der anderen Seite.
Gefangen zwischen Tötungstrieb und Begehren sät Arcabonne angestachelt durch ihren Bruder Arcalaus zwischen den beiden Liebenden Unfrieden, Zwietracht und Misstrauen und bewirkt deren Entzweiung. Oriane wendet sich im Fortgang von ihrem Geliebten Amadis ab, weil sie ihn enttäuscht der Untreue bezichtigt. Amadis hingegen fühlt sich unverstanden und zurückgewiesen.

Die Handlung ist einfach, ein klassischer Ritterroman, mit Drachen, Zauberern, Rittern und einer befreiten Prinzessin. Aber die wahre Handlung ist bei Johann Christian Bach nicht die sichtbare. Es ist die fortschreitende Veränderung der beiden Personen Amadis und Oriane, deren innere Wandlung zum eigentlichen Sujet der Oper wird. In Prüfungen, wie in der Zauberflöte, wohnt der Zuschauer der Entwicklung eines idealen Mittlerpaares bei.  
Warum aber fiel die leichtfüßige Oper – wie ein frischer, früher Mozart klingend – bei ihrer Uraufführung in Paris durch? War die Zeit noch nicht reif für eine solche Musik, war es die Unentschiedenheit zwischen italienischer und französischer Operntradition oder war es der Rückgriff auf ein traditionelles Sujet? Die Oper Amadis de Gaule des jüngsten Sohnes von Johann Sebastian Bach, der wie Händel in London Karriere machte und als Komponist und Konzertveranstalter das Publikum in seinen Bann zog, legt den Finger in die Wunde des Pariser Opernpublikums im vorrevolutionären Jahr 1779: Es ist die Kritik an Wollust und Gier, an Hass und Missgunst, an Oberflächlichkeit und Heuchelei, die hier vor Augen geführt wird und für die der Opernbetrieb Sinnbild ist. Es ist eine der ersten aufklärerischen Opern für ein bürgerliches Publikum, die Oper aber war im Jahr 1779 noch ein Forum des Adels. So werden denn auch, als 10 Jahre später die Revolution losbricht, die Opernhäuser symbolhaft durch das revoltierende Volk geschlossen.
 
Die Liebe hingegen, die die böse Zauberin empfindet, trägt den Tod in sich. Und so stirbt, weil sie Amadis nicht lieben und nicht töten kann, die Zauberin Arcabonne den ersten Liebestod in der Geschichte der Oper. Am Ende aber siegt das Erhabene, die göttliche, reine Liebe der beiden Protagonisten Oriane und Amadis. Sind es aber wirklich zwei Paare gewesen oder doch eher ein einziges Paar in zwei Bildern?

Beschreibung

Wege zu Mozart & Gefährliche Liebschaften
 
Was geschieht, wenn sich Hass, Missgunst und Eifersucht in die Liebe zweier Menschen mischen? Wenn die lichte Seite im Menschen auch eine dunkle in sich trägt?
Die Oper beginnt auf der Kehrseite der Liebe, auf der Seite des Bösen und mit der Verwirrung der üblichen Ordnung. Die böse Zauberin Arcabonne gesteht mit Scham, ein für sie unvertrautes Gefühl zu empfinden: die Liebe für den Ritter Amadis, der ihren Bruder ermordet hat. Nun entspinnt sich ein Psychogramm vierer Figuren in zwei Paaren: dem bösen Geschwisterpaar Arcalaus & Arcabonne auf der einen und der Prinzessin Oriane und Ritter Amadis auf der anderen Seite.
Gefangen zwischen Tötungstrieb und Begehren sät Arcabonne angestachelt durch ihren Bruder Arcalaus zwischen den beiden Liebenden Unfrieden, Zwietracht und Misstrauen und bewirkt deren Entzweiung. Oriane wendet sich im Fortgang von ihrem Geliebten Amadis ab, weil sie ihn enttäuscht der Untreue bezichtigt. Amadis hingegen fühlt sich unverstanden und zurückgewiesen.

Die Handlung ist einfach, ein klassischer Ritterroman, mit Drachen, Zauberern, Rittern und einer befreiten Prinzessin. Aber die wahre Handlung ist bei Johann Christian Bach nicht die sichtbare. Es ist die fortschreitende Veränderung der beiden Personen Amadis und Oriane, deren innere Wandlung zum eigentlichen Sujet der Oper wird. In Prüfungen, wie in der Zauberflöte, wohnt der Zuschauer der Entwicklung eines idealen Mittlerpaares bei.  
Warum aber fiel die leichtfüßige Oper – wie ein frischer, früher Mozart klingend – bei ihrer Uraufführung in Paris durch? War die Zeit noch nicht reif für eine solche Musik, war es die Unentschiedenheit zwischen italienischer und französischer Operntradition oder war es der Rückgriff auf ein traditionelles Sujet? Die Oper Amadis de Gaule des jüngsten Sohnes von Johann Sebastian Bach, der wie Händel in London Karriere machte und als Komponist und Konzertveranstalter das Publikum in seinen Bann zog, legt den Finger in die Wunde des Pariser Opernpublikums im vorrevolutionären Jahr 1779: Es ist die Kritik an Wollust und Gier, an Hass und Missgunst, an Oberflächlichkeit und Heuchelei, die hier vor Augen geführt wird und für die der Opernbetrieb Sinnbild ist. Es ist eine der ersten aufklärerischen Opern für ein bürgerliches Publikum, die Oper aber war im Jahr 1779 noch ein Forum des Adels. So werden denn auch, als 10 Jahre später die Revolution losbricht, die Opernhäuser symbolhaft durch das revoltierende Volk geschlossen.
 
Die Liebe hingegen, die die böse Zauberin empfindet, trägt den Tod in sich. Und so stirbt, weil sie Amadis nicht lieben und nicht töten kann, die Zauberin Arcabonne den ersten Liebestod in der Geschichte der Oper. Am Ende aber siegt das Erhabene, die göttliche, reine Liebe der beiden Protagonisten Oriane und Amadis. Sind es aber wirklich zwei Paare gewesen oder doch eher ein einziges Paar in zwei Bildern?

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St. Wilhadi Stade I Stock 6.4.26
St. Wilhadi Stade©iStock
Montag,
06.04.2026
17.00 Uhr Konzert
Stade, Stadtkirche St. Wilhadi
Montag,
06.04.2026
17.00 Uhr Konzert
Stade, Stadtkirche St. Wilhadi
Bach & Feininger

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

CPE.Bach.Young Artists (Studierende der Orgelklassen der HfMT Hamburg) stellen Werke J.S. Bachs ausgewählten Fugen von Lyonel Feininger gegenüber. 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Ausgewählte Orgelwerke

Lyonel Feininger (1871-1956)
Aus den 13 Fugen

Studierende der Orgelklassen der HfMT Hamburg

Eintritt frei, Spenden erbeten.
Veranstalter: St. Wilhadi Stade

Beschreibung

Die einstmals während der Zeit der Hanse so überaus wichtige Handelsstadt Stade, die sogar Hamburg an Bedeutung übertraf, gilt heute als „Orgelstadt“, denn sie nimmt u.a. durch Arp Schnitger eine zentrale Rolle in der europäischen Orgelbaugeschichte ein. Besonders bekannt sind die Barockorgeln in St. Cosmae und St. Wilhadi sowie die außergewöhnlich reiche Orgellandschaft im Elbe-Weser-Dreieck. Die Orgelakademie Stade trägt zur Pflege und zum Erhalt dieses kulturellen Erbes bei.

In der gotischen Hallenkirche St. Wilhadi, die aus dem 14. Jahrhundert stammt und seit 1529 lutherisch ist, findet ein Orgelkonzert der besonderen Art statt. Studierende der Orgelklassen der Hochschule für Musik und Theater Hamburg stellen Werke von Johann Sebastian Bach ausgewählten Fugen von Lyonel Feininger gegenüber und zeigen ihr Können an der wertvollen Barock-Orgel von Erasmus Bielfeldt und an der neuen französischen Chororgel von Jens Steinhoff.

Lyonel Feininger, 1887 als 16-Jähriger aus New York nach Hamburg gekommen, studierte hier an der Kunstgewerbeschule und entwickelte sich später am Bauhaus zu einer zentralen Künstlerpersönlichkeit. Seine intensive Beschäftigung mit Bach – insbesondere mit der Kunst der Fuge und dem Wohltemperierten Klavier, die er auswendig beherrschte – führte zwischen 1921 und 1926 zu 13 eigenen Fugenkompositionen und prägte seine Bildtitel wie Fuge in Rot.

Das Konzert in Stade ist Teil des Bachfest-Spezialprojekts 2026 „Die Kunst der Fuge“ und findet in Kooperation zwischen der Kirchengemeinde Stade/St. Wilhadi, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und dem Bachfest Hamburg statt. 

Beschreibung

Die einstmals während der Zeit der Hanse so überaus wichtige Handelsstadt Stade, die sogar Hamburg an Bedeutung übertraf, gilt heute als „Orgelstadt“, denn sie nimmt u.a. durch Arp Schnitger eine zentrale Rolle in der europäischen Orgelbaugeschichte ein. Besonders bekannt sind die Barockorgeln in St. Cosmae und St. Wilhadi sowie die außergewöhnlich reiche Orgellandschaft im Elbe-Weser-Dreieck. Die Orgelakademie Stade trägt zur Pflege und zum Erhalt dieses kulturellen Erbes bei.

In der gotischen Hallenkirche St. Wilhadi, die aus dem 14. Jahrhundert stammt und seit 1529 lutherisch ist, findet ein Orgelkonzert der besonderen Art statt. Studierende der Orgelklassen der Hochschule für Musik und Theater Hamburg stellen Werke von Johann Sebastian Bach ausgewählten Fugen von Lyonel Feininger gegenüber und zeigen ihr Können an der wertvollen Barock-Orgel von Erasmus Bielfeldt und an der neuen französischen Chororgel von Jens Steinhoff.

Lyonel Feininger, 1887 als 16-Jähriger aus New York nach Hamburg gekommen, studierte hier an der Kunstgewerbeschule und entwickelte sich später am Bauhaus zu einer zentralen Künstlerpersönlichkeit. Seine intensive Beschäftigung mit Bach – insbesondere mit der Kunst der Fuge und dem Wohltemperierten Klavier, die er auswendig beherrschte – führte zwischen 1921 und 1926 zu 13 eigenen Fugenkompositionen und prägte seine Bildtitel wie Fuge in Rot.

Das Konzert in Stade ist Teil des Bachfest-Spezialprojekts 2026 „Die Kunst der Fuge“ und findet in Kooperation zwischen der Kirchengemeinde Stade/St. Wilhadi, der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und dem Bachfest Hamburg statt. 

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Hamburg 3846531... Pixabay
Hamburger Rathaus©pixabay
Montag,
06.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Montag,
06.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Hannover Neue Barockorgel 01 (c)hoogklimmer,2019(1)
Barockorgel der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis©Hoogklimmer
Sonntag,
05.04.2026
17.00 Uhr Konzert
Hannover, Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis
Sonntag,
05.04.2026
17.00 Uhr Konzert
Hannover, Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis
JS Bach: Oster-Oratorium

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Oster-Oratorium „Kommt eilet und laufet“ BWV 249

Voktett Hannover Chor und Soli
Cappella Santa Croce
Manoel Reinecke Konzertmeister
Jonathan Hiese Leitung

Tickets: Eintritt frei
Veranstalter: Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis

Beschreibung

Am Ostersonntag präsentiert die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in ihrer Kantatengottesdienstreihe „Bach um Fünf“ das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach in einem Umfeld, das wie kaum ein anderer Ort Hannovers für barocke Musiktradition steht. Die Kirche als ältestes niedersächsisches Beispiel für das protestantische Raumideal einer Saalkirche und Zentrum der hannoverschen Kirchenmusik, verbindet ihre historische Rolle eng mit Agostino Steffani, dessen Wirken als Opernkapellmeister am Hofe des Herzogs Ernst August von Hannover den Grundstein für eine reiche musikalische Kultur der Stadt legte. In diesem Erbe steht auch die 2019 eingeweihte Bach-Orgel, deren klangliche Anlage ideal geeignet ist, Bachs Musik in ihrer farbigen Festlichkeit erlebbar zu machen. Sie bildet ein markantes Bindeglied zwischen barocker Baukunst, historischer Musizierpraxis und moderner Kirchenmusik. Hannovers Einbindung in das europaweite Notenvertriebsnetzwerk von Carl Philipp Emanuel Bach unterstreicht zusätzlich die lebendige Verbindung zur Bach-Familie. Die Aufführung von Johann Sebastian Bachs Oster-Oratorium am Ostersonntag lässt die Neustädter Hof- und Stadtkirche als barocken Klangraum erstrahlen.

Beschreibung

Am Ostersonntag präsentiert die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in ihrer Kantatengottesdienstreihe „Bach um Fünf“ das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach in einem Umfeld, das wie kaum ein anderer Ort Hannovers für barocke Musiktradition steht. Die Kirche als ältestes niedersächsisches Beispiel für das protestantische Raumideal einer Saalkirche und Zentrum der hannoverschen Kirchenmusik, verbindet ihre historische Rolle eng mit Agostino Steffani, dessen Wirken als Opernkapellmeister am Hofe des Herzogs Ernst August von Hannover den Grundstein für eine reiche musikalische Kultur der Stadt legte. In diesem Erbe steht auch die 2019 eingeweihte Bach-Orgel, deren klangliche Anlage ideal geeignet ist, Bachs Musik in ihrer farbigen Festlichkeit erlebbar zu machen. Sie bildet ein markantes Bindeglied zwischen barocker Baukunst, historischer Musizierpraxis und moderner Kirchenmusik. Hannovers Einbindung in das europaweite Notenvertriebsnetzwerk von Carl Philipp Emanuel Bach unterstreicht zusätzlich die lebendige Verbindung zur Bach-Familie. Die Aufführung von Johann Sebastian Bachs Oster-Oratorium am Ostersonntag lässt die Neustädter Hof- und Stadtkirche als barocken Klangraum erstrahlen.

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Premiere Grosse Stille Bildquelle Fehlt
Die große Stille©Hamburgische Staatsoper
Sonntag,
05.04.2026
15.15 Uhr Einführung
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Staatsoper
Großes Haus
Sonntag,
05.04.2026
15.15 Uhr Einführung
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Staatsoper
Großes Haus
Die große Stille – Mozart neu entdecken

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Musiktheaterprojekt mit Musik von W.A. Mozart
von Christopher Rüping, Omer Meir Wellber, Malte Ubenauf

Ana Durlovski Sopran
Maira Maidowski Sopran
Gregory Kunde Tenor
Hubert Kwalczyk Bassbariton
Damian Rebgetz Schauspieler

Chor der Hamburgischen Staatsoper
Philharmonisches Staatsorchester
Christopher Rüping
Inszenierung
Omer Meir Wellber
 Musikalische Leitung

Die Vorstellung findet auch am 10.4.2026 um 19.30 Uhr mit anschließendem Publikumsdialog statt.
Veranstalter: Hamburgische Staatsoper

Beschreibung

Kultur ist sinnstiftend. Kultur beschäftigt uns nicht nur – und strukturiert unseren Alltag – sie scheint vor allem existentiellen Halt zu geben. Musizieren, gemeinsam oder alleine, ist eines der ältesten und am stärksten in unserer kollektiven Identität verankerten Rituale. Nichtsdestotrotz schadet es nicht, ritualisierte Abläufe auf den Prüfstand zu stellen: 

Im Musiktheaterprojekt Die große Stille wird die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart für eine zukünftig und weit von der Erde entfernt lebende Menschengruppe existentiell relevant. Für sie werden unbekannte Werke von einem der bekanntesten Komponisten zur täglichen Erinnerung und Mahnung zugleich, was es heißt, Mensch zu sein und zu bleiben. 

An diesem Abend
wird der Frage nachgegangen, welche Rolle und Funktion ein so überzeitliches Kulturgut wie Mozarts Musik für uns hat. Es wird ein Szenario einer entlegenen Welt entworfen, die wenig mit unserer heutigen Realität zu tun hat. Doch der Mensch ist die Konstante, die sich grundlegend kaum unverändert hat. Was löst Mozarts Musik heute aus? Wie reagiert der Mensch auf unerwartete Bedrohungen, wie auf eine tatsächliche Chance? Und was passiert, wenn es dann doch ganz still wird? 

Beschreibung

Kultur ist sinnstiftend. Kultur beschäftigt uns nicht nur – und strukturiert unseren Alltag – sie scheint vor allem existentiellen Halt zu geben. Musizieren, gemeinsam oder alleine, ist eines der ältesten und am stärksten in unserer kollektiven Identität verankerten Rituale. Nichtsdestotrotz schadet es nicht, ritualisierte Abläufe auf den Prüfstand zu stellen: 

Im Musiktheaterprojekt Die große Stille wird die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart für eine zukünftig und weit von der Erde entfernt lebende Menschengruppe existentiell relevant. Für sie werden unbekannte Werke von einem der bekanntesten Komponisten zur täglichen Erinnerung und Mahnung zugleich, was es heißt, Mensch zu sein und zu bleiben. 

An diesem Abend
wird der Frage nachgegangen, welche Rolle und Funktion ein so überzeitliches Kulturgut wie Mozarts Musik für uns hat. Es wird ein Szenario einer entlegenen Welt entworfen, die wenig mit unserer heutigen Realität zu tun hat. Doch der Mensch ist die Konstante, die sich grundlegend kaum unverändert hat. Was löst Mozarts Musik heute aus? Wie reagiert der Mensch auf unerwartete Bedrohungen, wie auf eine tatsächliche Chance? Und was passiert, wenn es dann doch ganz still wird? 

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Altenbruch , Balzer 002
Klapmeyer-Orgel St. Nicolai Altenbruch©N. Balzer
Sonntag,
05.04.2026
10.00 Uhr Konzert
Cuxhaven, St. Nicolai Altenbruch
Sonntag,
05.04.2026
10.00 Uhr Konzert
Cuxhaven, St. Nicolai Altenbruch
Kulturerbe Bauerndome Hadelner Land I

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Die Konzerte in den drei zum europäischen Kulturerbe gehörenden Bauerndomen Lüdingworth, Altenbruch und Otterndorf stehen unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium und Fuge in C-Dur BWV 545 für Orgel
Sonate Nr. 3 C-Dur BWV 1005 für Violine solo   
Präludium und Fuge in G-Dur BWV 550 für Orgel

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-788)
Sonate F-Dur Wq. 70 Nr. 3 für Orgel       

Soyoung Park Barockvioline
Antonio Di Dedda Orgel

Eintritt frei
Veranstalter: Stiftung Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth

Beschreibung

Die Hadelner Bauerndome an der niedersächsischen Nordseeküste verkörpern die religiöse und wirtschaftliche Blüte der Marschregion sowie den europäischen Austausch künstlerischer Traditionen. Ein herausragendes Beispiel ist St. Nicolai in Altenbruch, deren imponierende Doppelturmfassade und prachtvoller Innenraum mit gotischem Langhaus und barockem Hochchor die Bedeutung des Ortes als geistliches und kulturelles Zentrum sichtbar machen. Die klangschöne Orgel ist ein einzigartiges Instrument, dessen Baugeschichte sich über mehr als zwei Jahrhunderte (1497-1727) erstreckt und von Johann Hinrich Klapmeyer mit 35 Registern, verteilt auf drei Manualen und Pedal zur Vollendung geführt wurde. Von der Orgelbaufirma Jürgen Ahrend restauriert, zählt sie zu den bedeutendsten norddeutschen Orgelanlagen. Im eindrucksvollen Klangraum von St. Nicolai erklingt – neben Orgelwerken von Carl Philipp Emanuel – u.a. Johann Sebastian Bachs 3. Sonate für Violine solo, ein Werk voll tänzerischer Leichtigkeit, leuchtender Virtuosität und barocker Lebensfreude, das den lichten, festlichen Charakter dieser Kirche und des Osterfestes musikalisch widerspiegelt.

Beschreibung

Die Hadelner Bauerndome an der niedersächsischen Nordseeküste verkörpern die religiöse und wirtschaftliche Blüte der Marschregion sowie den europäischen Austausch künstlerischer Traditionen. Ein herausragendes Beispiel ist St. Nicolai in Altenbruch, deren imponierende Doppelturmfassade und prachtvoller Innenraum mit gotischem Langhaus und barockem Hochchor die Bedeutung des Ortes als geistliches und kulturelles Zentrum sichtbar machen. Die klangschöne Orgel ist ein einzigartiges Instrument, dessen Baugeschichte sich über mehr als zwei Jahrhunderte (1497-1727) erstreckt und von Johann Hinrich Klapmeyer mit 35 Registern, verteilt auf drei Manualen und Pedal zur Vollendung geführt wurde. Von der Orgelbaufirma Jürgen Ahrend restauriert, zählt sie zu den bedeutendsten norddeutschen Orgelanlagen. Im eindrucksvollen Klangraum von St. Nicolai erklingt – neben Orgelwerken von Carl Philipp Emanuel – u.a. Johann Sebastian Bachs 3. Sonate für Violine solo, ein Werk voll tänzerischer Leichtigkeit, leuchtender Virtuosität und barocker Lebensfreude, das den lichten, festlichen Charakter dieser Kirche und des Osterfestes musikalisch widerspiegelt.

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Logo Bachfest Weißer Hintergrund
Sonntag,
05.04.2026
00.00 Uhr Konzert
Hamburg,
Sonntag,
05.04.2026
00.00 Uhr Konzert
Hamburg,
Hamburg singt & musiziert BACH

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Mitmach-Aktion: Werdet Teil dieses gigantischen Bach-Netzwerkes!

Die CPE.Bach.Akademie.Hamburg lädt erstmals ganz Hamburg und Umgebung ein, den Musikkosmos der Musikerfamilie Bach lebendig zu machen – draußen oder drinnen, in Konzertsaal oder Kirche, zu Hause und mit Freunden, alleine oder in Gemeinschaft, am offenen Fenster oder im Garten, im Wohnzimmer und auf öffentlichen Plätzen.

So könnt Ihr mitmachen:
Fotografiert oder filmt Euch beim Musizieren und teilt es über Instagram (@cpebachchorhamburg) oder Facebook (Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.) und markiert uns. Oder sendet uns eine Mail an: hamburgsingtbach@cpe-bach-chor.de.

Seid Ihr dabei? Let´s get loud! 

 #BachfestHamburg  #HamburgsingtBach

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Talistrio Bil Dnachweis
Talistrio©Thorsten Strunz
Samstag,
04.04.2026
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, C. Bechstein Centrum Chilehaus
Samstag,
04.04.2026
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, C. Bechstein Centrum Chilehaus
Bach & Brahms: Zwischen Sehnsucht und Sturm

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Quartett a-Moll Wq. 93, Bearbeitung für Klaviertrio
Quartett G-Dur Wq. 95 / H. 539, Bearbeitung für Klaviertrio

Johannes Brahms (1833-1897)
Klaviertrio A-Dur op. posth. (zugeschrieben) 

TALISTRIO
Elisa Gummer Violine
Takuro Okada Violoncello
Konstantin Lukinov Klavier

Eintritt frei, Spenden erbeten. 
Eine Anmeldung über das Bechstein Centrum Hamburg ist erforderlich.
Veranstalter: Talistrio c/o Takuro Okada

Beschreibung

Dieses Kammermusik-Konzert vereint zwei Hamburger Komponisten, deren Werke durch Zeit und Stil voneinander getrennt sind – und doch im Dialog stehen. Carl Philipp Emanuel Bach, Musikdirektor der Hamburger Hauptkirchen, entfaltet in seinen Quartetten Wq. 93 und Wq. 95 eine empfindsame Klangsprache, die in der Bearbeitung für Klaviertrio neue Transparenz und Ausdruckskraft gewinnt. Nach der Pause erklingt das A-Dur-Klaviertrio op. posth., das Johannes Brahms zugeschrieben wird – ein Werk voller lyrischer Wärme und struktureller Dichte, das die romantische Kammermusiktradition auf persönliche Weise fortschreibt. Zwischen Empfindsamkeit und Romantik entsteht ein musikalischer Spannungsbogen, der Hamburg als Klangraum zweier Epochen erfahrbar macht.

Beschreibung

Dieses Kammermusik-Konzert vereint zwei Hamburger Komponisten, deren Werke durch Zeit und Stil voneinander getrennt sind – und doch im Dialog stehen. Carl Philipp Emanuel Bach, Musikdirektor der Hamburger Hauptkirchen, entfaltet in seinen Quartetten Wq. 93 und Wq. 95 eine empfindsame Klangsprache, die in der Bearbeitung für Klaviertrio neue Transparenz und Ausdruckskraft gewinnt. Nach der Pause erklingt das A-Dur-Klaviertrio op. posth., das Johannes Brahms zugeschrieben wird – ein Werk voller lyrischer Wärme und struktureller Dichte, das die romantische Kammermusiktradition auf persönliche Weise fortschreibt. Zwischen Empfindsamkeit und Romantik entsteht ein musikalischer Spannungsbogen, der Hamburg als Klangraum zweier Epochen erfahrbar macht.

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Hamburg 3846531... Pixabay
Hamburger Rathaus©pixabay
Samstag,
04.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Samstag,
04.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags- Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung:
info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Elbphilharmonie 3825519 1920
Elbphilharmonie©pixabay
Freitag,
03.04.2026
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Freitag,
03.04.2026
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Haydn & Beethoven: Wege nach Bach

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Joseph Haydn (1732-1809)
Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze Hob. XX:2

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Christus am Ölberge
Oratorium für Soli, Chor und Orchester op. 85 

Elionor Martínez Sopran
Lara Morger Mezzosopran
Ilker Arcayürek Tenor
Manuel Walser Bariton

La Capella Nacional de Catalunya Vokalensemble
Le Concert des Nations
Jordi Savall
Leitung

Veranstalter: HamburgMusik

Beschreibung

Der diesjährige Karfreitag, einer der höchsten Feiertage des Christentums, erlebt mit Alte-Musik-Koryphäe Jordi Savall und seinem Ensemble Le Concert des Nations mit zwei ausdrucksstarken Passionsoratorien eine Würdigung wie sie in keiner Kathedrale eindrucksvoller sein könnte. In Charakter und Entstehungsgeschichte grundverschieden, sind die Werke von Haydn und Beethoven doch durch unmittelbar berührende Musik und die Osterbotschaft geeint.

Christus am Ölberge zeigt einen ängstlichen, von seinen Jüngern verlassenen Jesus nach dem letzten Abendmahl betend im Garten Gethsemane. Beethoven wollte sich mit einem Oratorium an das Opern-Genre herantasten – dementsprechend dramatisch und bildhaft sind die Szenen. Die sehr menschliche Darstellung von Christus ist eng mit Beethovens seelischer Verfassung verknüpft: Einerseits verzweifelt er über die voranschreitende Schwerhörigkeit und ist andererseits voller Schaffensdrang. Die Oratoriums-Erzählung endet vor der Kreuzigung, also gewissermaßen offen.

Haydns Die Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze führen die Geschichte fort und stehen im Konzert trotzdem an erster Stelle. Ursprünglich ausschließlich für Orchester komponiert, kommentiert die Musik die Kreuzigungsmomente der vier Evangelien, deren lateinischer Text Grundlage für die Instrumentalmusik war. Von der Musik beeindruckt, arbeitete ein Passauer Kantor die sieben langsam-intensiven Sätze in ein Oratorium um, was wiederum Haydn zu einer eigenen – und besseren, wie er selbst fand – Version mit Chor und SolistInnen inspirierte. Die Musik endet mit einem gewaltig in Töne gesetzten Erdbeben, das laut Evangelien eine Vorahnung auf das Beben des Jüngsten Gerichts gibt.

Beschreibung

Der diesjährige Karfreitag, einer der höchsten Feiertage des Christentums, erlebt mit Alte-Musik-Koryphäe Jordi Savall und seinem Ensemble Le Concert des Nations mit zwei ausdrucksstarken Passionsoratorien eine Würdigung wie sie in keiner Kathedrale eindrucksvoller sein könnte. In Charakter und Entstehungsgeschichte grundverschieden, sind die Werke von Haydn und Beethoven doch durch unmittelbar berührende Musik und die Osterbotschaft geeint.

Christus am Ölberge zeigt einen ängstlichen, von seinen Jüngern verlassenen Jesus nach dem letzten Abendmahl betend im Garten Gethsemane. Beethoven wollte sich mit einem Oratorium an das Opern-Genre herantasten – dementsprechend dramatisch und bildhaft sind die Szenen. Die sehr menschliche Darstellung von Christus ist eng mit Beethovens seelischer Verfassung verknüpft: Einerseits verzweifelt er über die voranschreitende Schwerhörigkeit und ist andererseits voller Schaffensdrang. Die Oratoriums-Erzählung endet vor der Kreuzigung, also gewissermaßen offen.

Haydns Die Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze führen die Geschichte fort und stehen im Konzert trotzdem an erster Stelle. Ursprünglich ausschließlich für Orchester komponiert, kommentiert die Musik die Kreuzigungsmomente der vier Evangelien, deren lateinischer Text Grundlage für die Instrumentalmusik war. Von der Musik beeindruckt, arbeitete ein Passauer Kantor die sieben langsam-intensiven Sätze in ein Oratorium um, was wiederum Haydn zu einer eigenen – und besseren, wie er selbst fand – Version mit Chor und SolistInnen inspirierte. Die Musik endet mit einem gewaltig in Töne gesetzten Erdbeben, das laut Evangelien eine Vorahnung auf das Beben des Jüngsten Gerichts gibt.

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Bremen Dom & Rathaus I Stock
Bremer Dom©istock
Freitag,
03.04.2026
19.00 Uhr Konzert
Bremen, Dom St. Petri
Freitag,
03.04.2026
19.00 Uhr Konzert
Bremen, Dom St. Petri
JS Bach: Johannes-Passion

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Johannes-Passion BWV 245
Fassung nach Robert Schumann 1851

Veronika Winter Sopran
Dorothea Zimmermann Alt
Clemens Löschmann Tenor
Raimund Nolte Bass

Bremer Domchor
Bremer Philharmoniker
Tobias Gravenhorst Leitung

Tickets: ab Februar 2026 über diesen Link erhältlich
Veranstalter: St. Petri Domgemeinde Bremen

Beschreibung

Robert Schumann legte 1851 in Düsseldorf eine eigene Bearbeitung von Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion BWV 245 vor. Er schätzte sie als „kühner, gewaltiger, poetischer“ als die Matthäus-Passion und formte das Werk behutsam im Sinne der romantischen Ästhetik um. Veraltete Instrumente ersetzte er durch moderne Klangfarben: Die Laute in „Betrachte, meine Seel’“ wich Bratschen und Klarinetten, die Gamben in „Es ist vollbracht“ ersetzte er durch Violas, gestützt von akkordischen Bratschen- und Cellopassagen. Fehlende Harmonien ergänzte er mithilfe generalbassartig geführter Klarinetten; in „Der Held aus Juda siegt mit Macht“ fügte er tief liegende Trompetenfanfaren hinzu – ein Effekt, den Bach in der Passionszeit vermieden hätte. Insgesamt blieb seine Dynamiksetzung jedoch zurückhaltend. Ein Kinderchor von etwa fünfzig Knaben verstärkte die Choräle des großen gemischten Chors mit rund 120 Stimmen. Solisten und Orchester – mit Clara Schumann am Klavier als Continuo-Tasteninstrument – sorgten für eine reich entfaltete Klangfülle. Um das Werk zu straffen, strich Schumann einzelne Sätze, darunter die Bass-Arie „Eilt, ihr angefochtnen Seelen“, sowie einige Rezitative. Mit dieser Fassung verhalf er der lange vernachlässigten Passion zu neuer Aufmerksamkeit und förderte entscheidend die Bach-Renaissance. Moderne Rekonstruktionen, etwa von Oskar Gottlieb Blarr (2000 anlässlich des 7. Düsseldorfer Schumann-Festes) oder dem Kieler Universitätsmusikdirektor Bernhard Emmer, machen Schumanns Version heute wieder erlebbar.

Beschreibung

Robert Schumann legte 1851 in Düsseldorf eine eigene Bearbeitung von Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion BWV 245 vor. Er schätzte sie als „kühner, gewaltiger, poetischer“ als die Matthäus-Passion und formte das Werk behutsam im Sinne der romantischen Ästhetik um. Veraltete Instrumente ersetzte er durch moderne Klangfarben: Die Laute in „Betrachte, meine Seel’“ wich Bratschen und Klarinetten, die Gamben in „Es ist vollbracht“ ersetzte er durch Violas, gestützt von akkordischen Bratschen- und Cellopassagen. Fehlende Harmonien ergänzte er mithilfe generalbassartig geführter Klarinetten; in „Der Held aus Juda siegt mit Macht“ fügte er tief liegende Trompetenfanfaren hinzu – ein Effekt, den Bach in der Passionszeit vermieden hätte. Insgesamt blieb seine Dynamiksetzung jedoch zurückhaltend. Ein Kinderchor von etwa fünfzig Knaben verstärkte die Choräle des großen gemischten Chors mit rund 120 Stimmen. Solisten und Orchester – mit Clara Schumann am Klavier als Continuo-Tasteninstrument – sorgten für eine reich entfaltete Klangfülle. Um das Werk zu straffen, strich Schumann einzelne Sätze, darunter die Bass-Arie „Eilt, ihr angefochtnen Seelen“, sowie einige Rezitative. Mit dieser Fassung verhalf er der lange vernachlässigten Passion zu neuer Aufmerksamkeit und förderte entscheidend die Bach-Renaissance. Moderne Rekonstruktionen, etwa von Oskar Gottlieb Blarr (2000 anlässlich des 7. Düsseldorfer Schumann-Festes) oder dem Kieler Universitätsmusikdirektor Bernhard Emmer, machen Schumanns Version heute wieder erlebbar.

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Lübecker Knabenkantorei©Nina Strugalla
Freitag,
03.04.2026
19.00 Uhr Konzert
Lübeck, St. Aegidien
Freitag,
03.04.2026
19.00 Uhr Konzert
Lübeck, St. Aegidien
JS Bach: Johannes-Passion

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Johannes-Passion BWV 245

Chloe Lankshear Sopran
Hanna Hagel
Alt
Timo Rößner
Tenor
Konstantin Heintel
Pilatus und Arien
Simeon Nachtsheim Jesus

Lübecker Knabenkantorei
Musica Baltica 
Merle Hillmer Leitung

Tickets: an allen bekannten VVK-Stellen, an der Abendkasse und online
Veranstalter: Lübecker Knabenkantorei

Beschreibung

Bachs herausragende Vertonung der Passionsgeschichte zählt zu den wichtigsten Meilensteinen der europäischen Musikgeschichte: Im Zentrum stehen die Evangelienworte und dramatischen Chorszenen, kommentiert in farbenreichen Arien und Chorälen. Uraufgeführt in der Leipziger Nikolaikirche im Jahr 1724, begeistert Bachs geniale Musik die Menschen bis heute. 

Für die jungen Sänger der Knabenkantorei ist es einer der spannendsten Auftritte des Jahres. Häufig singen die „Lübschen Jungs“ a-cappella, allenfalls die Orgel begleitet sie gelegentlich bei Gottesdiensten und Konzerten. Mit einem Orchester gemeinsam zu musizieren, ist für die Knaben und jungen Männer deshalb immer etwas Besonderes. Der reine, klare Klang der jungen Stimmen verbindet sich dann mit den besonderen Farben der historischen Instrumente zu einem musikalischen Erlebnis, das für viele Lübeckerinnen und Lübecker fest zum Karfreitag gehört.

Beschreibung

Bachs herausragende Vertonung der Passionsgeschichte zählt zu den wichtigsten Meilensteinen der europäischen Musikgeschichte: Im Zentrum stehen die Evangelienworte und dramatischen Chorszenen, kommentiert in farbenreichen Arien und Chorälen. Uraufgeführt in der Leipziger Nikolaikirche im Jahr 1724, begeistert Bachs geniale Musik die Menschen bis heute. 

Für die jungen Sänger der Knabenkantorei ist es einer der spannendsten Auftritte des Jahres. Häufig singen die „Lübschen Jungs“ a-cappella, allenfalls die Orgel begleitet sie gelegentlich bei Gottesdiensten und Konzerten. Mit einem Orchester gemeinsam zu musizieren, ist für die Knaben und jungen Männer deshalb immer etwas Besonderes. Der reine, klare Klang der jungen Stimmen verbindet sich dann mit den besonderen Farben der historischen Instrumente zu einem musikalischen Erlebnis, das für viele Lübeckerinnen und Lübecker fest zum Karfreitag gehört.

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Passion Kantorei St. Johannis 2025 Ulf Wellner (c)anna Mensing
St. Johannis Lüneburg (Ltg. Ulf Wellner)©Anna Mensing
Freitag,
03.04.2026
19.00 Uhr Konzert
Lüneburg, Hauptkirche St. Johannis
Freitag,
03.04.2026
19.00 Uhr Konzert
Lüneburg, Hauptkirche St. Johannis
JS Bach: Markus-Passion

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
HANSE.BAROQUE.NETZWERK

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Markus-Passion BWV 247

Volker Bräutigam (1939-2022)
Evangelienmusik zu J.S. Bachs Passions-Music nach dem Evangelisten Marco

Solisten
Kantorei St. Johannis Lüneburg
Concerto Brandenburg
Ulf Wellner Leitung

Tickets: demnächst hier online erhältlich
Veranstalter: Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Johannis Lüneburg

Beschreibung

Die Markus-Passion ist das größte verschollene Werk Johann Sebastian Bachs. In vielen Teilen lässt es sich jedoch rekonstruieren, da heute als gesichert gilt, dass das Werk im Parodieverfahren aus der sog. Trauerode hervorging, die Bach kurz zuvor komponiert hatte. Die Choräle der Markus-Passion sind in einer Sammlung erhalten, die Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel veröffentlichte. Alle nicht erhaltenen Teile gibt es heute in unzähligen Ergänzungen, Rekonstruktionen und Neukompositionen. Besondere Bedeutung hat die Neukomposition der verlorenen Teile durch Volker Bräutigam, der sich konsequent entschied, nicht zu versuchen den Stil Bachs zu kopieren, sondern ganz bewusst als großen Gegensatz in zeitgenössischer Tonsprache zu komponieren. Bräutigams Evangelienmusik ist eine der am häufigsten aufgeführten und beliebtesten Ergänzungen der Markus-Passion.

Beschreibung

Die Markus-Passion ist das größte verschollene Werk Johann Sebastian Bachs. In vielen Teilen lässt es sich jedoch rekonstruieren, da heute als gesichert gilt, dass das Werk im Parodieverfahren aus der sog. Trauerode hervorging, die Bach kurz zuvor komponiert hatte. Die Choräle der Markus-Passion sind in einer Sammlung erhalten, die Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel veröffentlichte. Alle nicht erhaltenen Teile gibt es heute in unzähligen Ergänzungen, Rekonstruktionen und Neukompositionen. Besondere Bedeutung hat die Neukomposition der verlorenen Teile durch Volker Bräutigam, der sich konsequent entschied, nicht zu versuchen den Stil Bachs zu kopieren, sondern ganz bewusst als großen Gegensatz in zeitgenössischer Tonsprache zu komponieren. Bräutigams Evangelienmusik ist eine der am häufigsten aufgeführten und beliebtesten Ergänzungen der Markus-Passion.

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Hamburg 3846531... Pixabay
Hamburger Rathaus©pixabay
Freitag,
03.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Freitag,
03.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen des Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags- Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung: info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

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Kunsthalle Hamburg  Bildnachweis Fehlt
Hamburger Kunsthalle©Fred Dott
Donnerstag,
02.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Kunsthalle
Donnerstag,
02.04.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Kunsthalle
Bach, Feininger und DJ: Open House in der Kunsthalle

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Die Kunst der Fuge BWV 1080 (Auszüge)

Lyonel Feininger (1871-1956) 
Werkschau in Bild & Einspielungen: Die Bilder Feiningers in der Kunsthalle und seine Fugen

Open House (freier Eintritt): Von 18 bis 21 Uhr sind alle Ausstellungen frei zugänglich; Führungen begleiten den Abend. Im Café Liebermann sorgt ein DJ für Sounds zum Chillen oder Tanzen. Aber auch Klänge von Bach werden zu hören sein. Einfach vorbeischauen und reinhören!

Veranstalter: Kunsthalle Hamburg in Kooperation mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.

Beschreibung

Am ersten Donnerstag des Monats öffnet die Hamburger Kunsthalle wieder kostenlos ihre Türen – diesmal mit einem besonderen Akzent: Das CPE.Bach.Ensemble.Hamburg spielt Auszüge aus Johann Sebastian Bachs Die Kunst der Fuge, einem Werk, das auch den in New York geborenen Lyonel Feininger tief beeinflusste. Feininger kam 1887 als 16-Jähriger nach Hamburg, studierte neun Monate an der Kunstgewerbeschule und entwickelte sich später am Bauhaus Weimar zu einer zentralen Künstlerpersönlichkeit. Feiningers intensive Beschäftigung mit Bach – er beherrschte u. a. die Kunst der Fuge und das Wohltemperierte Klavier auswendig – führte zwischen 1921 und 1926 zu eigenen Fugenkompositionen und prägte seine Bildtitel wie Fuge in Rot.

Beschreibung

Am ersten Donnerstag des Monats öffnet die Hamburger Kunsthalle wieder kostenlos ihre Türen – diesmal mit einem besonderen Akzent: Das CPE.Bach.Ensemble.Hamburg spielt Auszüge aus Johann Sebastian Bachs Die Kunst der Fuge, einem Werk, das auch den in New York geborenen Lyonel Feininger tief beeinflusste. Feininger kam 1887 als 16-Jähriger nach Hamburg, studierte neun Monate an der Kunstgewerbeschule und entwickelte sich später am Bauhaus Weimar zu einer zentralen Künstlerpersönlichkeit. Feiningers intensive Beschäftigung mit Bach – er beherrschte u. a. die Kunst der Fuge und das Wohltemperierte Klavier auswendig – führte zwischen 1921 und 1926 zu eigenen Fugenkompositionen und prägte seine Bildtitel wie Fuge in Rot.

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Donnerstag,
02.04.2026
16.00 Uhr Akademie
Hamburg, VHS-Zentrum Mitte
Raum 404
Donnerstag,
02.04.2026
16.00 Uhr Akademie
Hamburg, VHS-Zentrum Mitte
Raum 404
Musik-Club: Bachfest opulent

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Einführung in das Bachfest-Programm mit Bildern und viel Musik. Themenschwerpunkte:   

  • Hamburg: Sehnsuchtsort der Bach-Familie
  • Faszination Barockoper: Wege von Bach zu Mozart
  • Hamburg Barock: Die Hamburger Gänsemarktoper
  • Sturm & Drang: CPE Bach als Musikdirektor in Hamburg und seine 3 Brüder als Wegbereiter der Wiener Klassik
  • BACH & Paul Gerhardt 350
  • BACH & Karl Richter 100
  • BACH & Lyonel Feininger 70
  • Special: 75 Jahre Bach-Preis Hamburg 

Hansjörg Albrecht Einführung

Tickets: € 10 hier erhältlich
Veranstalter:
VHS Hamburg Mitte & West in Kooperation mit der CPE.Bach.Akademie.Hamburg

Beschreibung

Im Kontext der aktuellen Stadtentwicklung steht das Schanzenviertel exemplarisch für Hamburgs Transformation zu einer verdichteten, attraktiven und zugleich konfliktreichen Metropole, in der Gentrifizierung, kulturelle Vielfalt, Nachtökonomie und politischer Diskurs unmittelbar aufeinandertreffen. Es ist weniger ein homogener Stadtteil als ein urbaner Raum, in dem Fragen von Teilhabe, Nutzung und Identität ständig neu verhandelt werden. Die Volkshochschule in der Schanzenstraße wirkt dabei als stabilisierender, nicht-kommerzieller Bildungs- und Begegnungsort und setzt einen bewussten Kontrapunkt zur Verwertungslogik des Viertels, indem sie demokratische Öffentlichkeit, soziale Durchmischung und kulturelle Bildung sichtbar im Stadtraum verankert.

Und genau an dieser Stelle lädt die VHS Hamburg Mitte in Kooperation mit der CPE.Bach.Akademie.Hamburg zu einer besonderen Einführung in das Programm des diesjährigen Bachfests ein – mit Bildern, Einblicken und Hintergrundinformationen sowie viel Musik. Hansjörg Albrecht, der künstlerische Leiter des Internationalen Bachfests Hamburg, dem die lebendige Vermittlung von Wissen um das Universum Musik ein Herzensanliegen ist, gestaltet mit seiner Einführung einen opulenten Auftakt für Neugierige, Kenner und Entdeckerinnen gleichermaßen.

Beschreibung

Im Kontext der aktuellen Stadtentwicklung steht das Schanzenviertel exemplarisch für Hamburgs Transformation zu einer verdichteten, attraktiven und zugleich konfliktreichen Metropole, in der Gentrifizierung, kulturelle Vielfalt, Nachtökonomie und politischer Diskurs unmittelbar aufeinandertreffen. Es ist weniger ein homogener Stadtteil als ein urbaner Raum, in dem Fragen von Teilhabe, Nutzung und Identität ständig neu verhandelt werden. Die Volkshochschule in der Schanzenstraße wirkt dabei als stabilisierender, nicht-kommerzieller Bildungs- und Begegnungsort und setzt einen bewussten Kontrapunkt zur Verwertungslogik des Viertels, indem sie demokratische Öffentlichkeit, soziale Durchmischung und kulturelle Bildung sichtbar im Stadtraum verankert.

Und genau an dieser Stelle lädt die VHS Hamburg Mitte in Kooperation mit der CPE.Bach.Akademie.Hamburg zu einer besonderen Einführung in das Programm des diesjährigen Bachfests ein – mit Bildern, Einblicken und Hintergrundinformationen sowie viel Musik. Hansjörg Albrecht, der künstlerische Leiter des Internationalen Bachfests Hamburg, dem die lebendige Vermittlung von Wissen um das Universum Musik ein Herzensanliegen ist, gestaltet mit seiner Einführung einen opulenten Auftakt für Neugierige, Kenner und Entdeckerinnen gleichermaßen.

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Hamburger Rathaus©pixabay
Donnerstag,
02.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
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Donnerstag,
02.04.2026
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Bach, Barock & Co.: Musikhistorischer Spaziergang

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Exklusive Führung Hamburger Gästeführer im Rahmen Bachfests mit der Möglichkeit, die Mittags-Orgelmusik der Hauptkirche St. Michaelis im Anschluss mitzuerleben.

Treffpunkt: Hamburger Rathaus, Haupteingang
Tickets: € 20
Anmeldung: info@hamburger-gaestefuehrer.de, Tel. 0170-2327749.

Guides des Hamburger Gästeführervereins (HGV): Gaëtane Douin, Angelika Franke, Nicola Janocha, Tomas Kaiser, Dominik Kloss, Andreas Kowalski, Birgit Martens, Dieter Wilde

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

 

Beschreibung

Eine Führung durch die Musikmetropole Hamburg:  Bach, Barock & Co.

Wussten Sie, dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war? Und das erste bürgerliche Opernhaus Deutschlands hatte? Dass der junge Georg Friedrich Händel hier seine Opernkarriere begann? Und dass Carl Philipp Emanuel Bach in der Krypta im Michel ruht?

Begleiten Sie uns auf einem besonderen Stadtrundgang durch Hamburgs reiche und oft vergessene Musikgeschichte. Erleben Sie die Orte, an denen Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und viele andere bedeutende Persönlichkeiten wirkten. Den musikhistorischen Spaziergang rundet am Ende ein Besuch der Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis ab. 

 

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Fabrique
Fabrique©Franziska Holz
Mittwoch,
01.04.2026
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Fabrique im Gängeviertel
Mittwoch,
01.04.2026
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Fabrique im Gängeviertel
Bach & Mozart: Jam Session

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Offene Aftershowparty zum Zuhören oder Mitmachen. Seid dabei, wenn sich Mozart und Carl Philipp zum Auftakt des Festivals musikalisch fantasierend begegnen.

Eintritt frei
Veranstalter: Mozart-Gesellschaft Hamburg e.V.

Beschreibung

Komm in die Gänge!
„Er ist der Vater, wir sind die Buben soll Mozart einmal über den älteren Carl Philipp Emanuel Bach gesagt haben. Zur Mozart Jam Session begegnen sich die beiden nun endlich und improvisieren um die Wette. Und das gemeinsam mit Euch. Einfach Instrumente mitbringen oder vor Ort leihen, Noten nehmen und gemeinsam jammen! Was gespielt wird, entscheidet sich spontan  Jam Session eben. 

Beschreibung

Komm in die Gänge!
„Er ist der Vater, wir sind die Buben soll Mozart einmal über den älteren Carl Philipp Emanuel Bach gesagt haben. Zur Mozart Jam Session begegnen sich die beiden nun endlich und improvisieren um die Wette. Und das gemeinsam mit Euch. Einfach Instrumente mitbringen oder vor Ort leihen, Noten nehmen und gemeinsam jammen! Was gespielt wird, entscheidet sich spontan  Jam Session eben. 

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Hu Yixuan Bachpreis
Yixuan Hu@privat
Mittwoch,
01.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Forum
Mittwoch,
01.04.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Forum
Windfuhrs Werkstattkonzert #4: Hindemith, Mendelssohn-Bartholdy, Hu

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Yixuan Hu (*1998)
Kaleidoscope (UA)

Paul Hindemith (1895-1963)
Konzert für Klarinette in A und Orchester

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 „Schottische“


Yixuan Hu Komposition: Konzertexamen (Klasse Prof. Elmar Lampson)
Alexander Bachl Klarinette
Symphoniker Hamburg
Ulrich Windfuhr Leitung

Tickets: € 16 I 8 erm. hier und an der Abendkasse
Veranstalter: HfMT Hamburg

Beschreibung

Anlässlich der 1. Verleihung des Hamburger Bach-Preises vor 75 Jahren an den Komponisten, Dirigenten und Instrumentalisten Paul Hindemith lässt das Internationale Bachfest Hamburg in einem ersten von zwei festlichen Konzerten die außergewöhnliche Geschichte dieses 1950 von Senat und Bürgerschaft gestifteten Preises lebendig werden. Seit 1951 ehrt die Freie und Hansestadt Hamburg Komponistinnen und Komponisten, deren Schaffen dem hohen Anspruch Johann Sebastian Bachs entspricht. 

In „Windfuhrs Werkstattkonzert #4“ treffen daher Vergangenheit und Gegenwart exemplarisch aufeinander. Auf dem Programm stehen die Uraufführung der Komposition Kaleidoscope der jungen chinesischen Komponistin Yixuan Hu, Paul Hindemiths Klarinettenkonzert sowie die Schottische Sinfonie des in Hamburg geborenen Felix Mendelssohn-Bartholdy, der mit der Aufführung von Bachs Matthäus-Passion 1829 in Berlin den Beginn der Wiederbesinnung auf die Werke des Thomaskantors einläutete. Unter der Leitung von Ulrich Windfuhr musizieren die Symphoniker Hamburg, Solist ist der Klarinettist Alexander Bachl. 

Mit dem 1965 in Hamburg ausgerichteten 40. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft wurde Hamburg zum Wegbereiter eines modernen Bach-Verständnisses und öffnete die Bach-Pflege hin zur Gegenwart. In dieser Tradition vereint das Festkonzert Werke verschiedener Epochen und Generationen und führt die Idee der Internationalen Bachfeste der CPE.Bach.Akademie.Hamburg in Kooperation mit der HfMT Hamburg konsequent fort.

Beschreibung

Anlässlich der 1. Verleihung des Hamburger Bach-Preises vor 75 Jahren an den Komponisten, Dirigenten und Instrumentalisten Paul Hindemith lässt das Internationale Bachfest Hamburg in einem ersten von zwei festlichen Konzerten die außergewöhnliche Geschichte dieses 1950 von Senat und Bürgerschaft gestifteten Preises lebendig werden. Seit 1951 ehrt die Freie und Hansestadt Hamburg Komponistinnen und Komponisten, deren Schaffen dem hohen Anspruch Johann Sebastian Bachs entspricht. 

In „Windfuhrs Werkstattkonzert #4“ treffen daher Vergangenheit und Gegenwart exemplarisch aufeinander. Auf dem Programm stehen die Uraufführung der Komposition Kaleidoscope der jungen chinesischen Komponistin Yixuan Hu, Paul Hindemiths Klarinettenkonzert sowie die Schottische Sinfonie des in Hamburg geborenen Felix Mendelssohn-Bartholdy, der mit der Aufführung von Bachs Matthäus-Passion 1829 in Berlin den Beginn der Wiederbesinnung auf die Werke des Thomaskantors einläutete. Unter der Leitung von Ulrich Windfuhr musizieren die Symphoniker Hamburg, Solist ist der Klarinettist Alexander Bachl. 

Mit dem 1965 in Hamburg ausgerichteten 40. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft wurde Hamburg zum Wegbereiter eines modernen Bach-Verständnisses und öffnete die Bach-Pflege hin zur Gegenwart. In dieser Tradition vereint das Festkonzert Werke verschiedener Epochen und Generationen und führt die Idee der Internationalen Bachfeste der CPE.Bach.Akademie.Hamburg in Kooperation mit der HfMT Hamburg konsequent fort.

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Skyscraper 3094696
©istock
Mittwoch,
01.04.2026
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Gelehrtenschule des Johanneums
Mittwoch,
01.04.2026
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Gelehrtenschule des Johanneums
Akademie-Talk: Woran glauben wir (noch)?

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

 

Der Akademie-Talk zur Eröffnung des IV. Internationalen Bachfests Hamburg stellt sich der unbequemen Frage "Woran glauben wir (noch)?". Mit: 

 

Hansjörg Albrecht Künstl. Leiter CPE.Bach.Chor/Akademie/Fest 

Dr. Johann Hinrich Claussen Kulturbeauftragter des Rates der EKD 

Roderich Kreile Kreuzkantor a.D. KMD, Vorstandsmitglied Neue Bachgesellschaft e.V. 

Amadeus Templeton Cellist, Kulturmanager, Gründer von TONALi 

Sophie Werkmeister Künstl. Managerin CPE.Bach.Chor/Akademie/Fest 

Ludwig Hartmann (NDR Kultur) Leitung & Moderation  
 

Alice Meregaglia (Staatsoper Hamburg) & Hansjörg Albrecht spielen Werke für Tasteninstrumente von Wilhelm Friedemann, Carl Philipp Emanuel und Johann Christoph Friedrich Bach. 

 

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.

Beschreibung

Woran glauben wir (noch)?

 

Woran glaubt der Mensch – heute? 
An Gott? An die Wissenschaft? An sich selbst? 
Oder vielleicht einfach an die Musik? 

 

In einer Gesellschaft, die sich zunehmend von kirchlichen Bindungen löst und gleichzeitig religiös vielfältiger wird, stellen wir uns in dieser Saison eine offene, ehrliche und zugleich unbequeme Frage: Woran glauben wir (noch)? 

 

Und was kann die große geistliche Musik des europäischen Abendlands in dieser Zeit überhaupt noch bedeuten? Sagt sie uns noch etwas? Kann sie unsere Freude verstärken und überhöhen und bei dem Verlust von geliebten Menschen noch trösten und Halt geben? 

Beschreibung

Woran glauben wir (noch)?

 

Woran glaubt der Mensch – heute? 
An Gott? An die Wissenschaft? An sich selbst? 
Oder vielleicht einfach an die Musik? 

 

In einer Gesellschaft, die sich zunehmend von kirchlichen Bindungen löst und gleichzeitig religiös vielfältiger wird, stellen wir uns in dieser Saison eine offene, ehrliche und zugleich unbequeme Frage: Woran glauben wir (noch)? 

 

Und was kann die große geistliche Musik des europäischen Abendlands in dieser Zeit überhaupt noch bedeuten? Sagt sie uns noch etwas? Kann sie unsere Freude verstärken und überhöhen und bei dem Verlust von geliebten Menschen noch trösten und Halt geben? 

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Wooden Cross 3262919
©pixabay
Samstag,
28.03.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Marien-Dom
Samstag,
28.03.2026
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Marien-Dom
JS Bach: Passionstrilogie im Mariendom III

OUVERTÜRE
4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

„Zeig mir deine Wunden“ – Bach berührt. Unter diesem Motto erklingen im Dom St. Marien in Hamburg drei Passionen von Johann Sebastian Bach.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Matthäus-Passion BWV 244

Siri Caroline Thornhill
Sopran 
Matthias Dähling
Altus 
Ulrich Cordes
Tenor 
Konstantin Heintel
Bass 
Richard Resch
Evangelist 
Sönke Tams Freier
Christus

Domchor Hamburg

vox cathedralis
Domsingschule Hamburg
Hannoversche Hofkapelle
Christian Weiherer
Leitung

Tickets:  45 | 35 | 25 | 15, erm./Hörplätze € 10
Veranstalter: Dommusik Hamburg 

Beschreibung

Zeig mir deine Wunden“ – Bach berührt. Unter diesem Motto erklingen im Dom St. Marien in Hamburg drei Passionen von Johann Sebastian Bach unter Mitwirkung renommierter Chöre, Ensembles und Solisten. Dabei schlagen rund 250 Schüler und Schülerinnen aus sechs Schulen mit Unterstützung des Kulturforums21 nach intensiver Auseinandersetzung mit den Passionstexten Brücken zu unserer heutigen Lebenswelt – auch über Social Media. Und die Musik spricht uns unmittelbar an und berührt, wo wir verletzlich sind.  

Beschreibung

Zeig mir deine Wunden“ – Bach berührt. Unter diesem Motto erklingen im Dom St. Marien in Hamburg drei Passionen von Johann Sebastian Bach unter Mitwirkung renommierter Chöre, Ensembles und Solisten. Dabei schlagen rund 250 Schüler und Schülerinnen aus sechs Schulen mit Unterstützung des Kulturforums21 nach intensiver Auseinandersetzung mit den Passionstexten Brücken zu unserer heutigen Lebenswelt – auch über Social Media. Und die Musik spricht uns unmittelbar an und berührt, wo wir verletzlich sind.  

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Gefängnis Erika Wittlieb Pixabay
Gefängnis©Erika Wittlieb
Freitag,
27.03.2026
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel
Freitag,
27.03.2026
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel
Mit Bach im Gefängnis

OUVERTÜRE
4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Ausgewählte Werke

Navina Schoß Sopran
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Klavier

nicht öffentlich
Veranstalter: Kultur im Knast e.V. 

Beschreibung

Die Verbindung zwischen einem Konzert in der Hamburger Justizvollzugsanstalt „Santa Fu“ und der Geschichte von Carl Philipp Emanuel Bach mag auf den ersten Blick vielleicht etwas weit hergeholt sein, doch bietet sie – gerade durch die zeitliche Nähe zur Karwoche – eine besondere Möglichkeit, Tradition und Gegenwart miteinander zu verknüpfen. CPE Bach leitete in Hamburg regelmäßig Konzerte, die auch in gesellschaftlich besonderen Kontexten stattfanden. Eine dieser außergewöhnlichen Stätten war das Hamburger Spinnhaus, ein Zuchthaus für Frauen, das für die Wiedereingliederung und Disziplinierung durch Arbeit und Religion genutzt wurde. In der dortigen Anstaltskirche führte Bach seine große Passionskantate Die letzten Leiden des Erlösers erstmals 1774 auf und es folgten dort bis 1785 während der Passionszeit jährlich weitere Aufführungen. Diese Konzerte hatten nicht nur einen musikalischen, sondern auch einen humanitären und moralischen Ansatz. Sie symbolisierten den Glauben an die transformative Kraft der Musik und Kunst, selbst in schwierigen Lebensumständen. Musik wurde als Möglichkeit betrachtet, das Leben der Insassen zu bereichern, Trost zu spenden und Hoffnung zu vermitteln.

Beschreibung

Die Verbindung zwischen einem Konzert in der Hamburger Justizvollzugsanstalt „Santa Fu“ und der Geschichte von Carl Philipp Emanuel Bach mag auf den ersten Blick vielleicht etwas weit hergeholt sein, doch bietet sie – gerade durch die zeitliche Nähe zur Karwoche – eine besondere Möglichkeit, Tradition und Gegenwart miteinander zu verknüpfen. CPE Bach leitete in Hamburg regelmäßig Konzerte, die auch in gesellschaftlich besonderen Kontexten stattfanden. Eine dieser außergewöhnlichen Stätten war das Hamburger Spinnhaus, ein Zuchthaus für Frauen, das für die Wiedereingliederung und Disziplinierung durch Arbeit und Religion genutzt wurde. In der dortigen Anstaltskirche führte Bach seine große Passionskantate Die letzten Leiden des Erlösers erstmals 1774 auf und es folgten dort bis 1785 während der Passionszeit jährlich weitere Aufführungen. Diese Konzerte hatten nicht nur einen musikalischen, sondern auch einen humanitären und moralischen Ansatz. Sie symbolisierten den Glauben an die transformative Kraft der Musik und Kunst, selbst in schwierigen Lebensumständen. Musik wurde als Möglichkeit betrachtet, das Leben der Insassen zu bereichern, Trost zu spenden und Hoffnung zu vermitteln.

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Wooden Cross 3262919
©pixabay
Samstag,
21.03.2026
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Marien-Dom
Samstag,
21.03.2026
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Marien-Dom
JS Bach: Passionstrilogie im Mariendom II

OUVERTÜRE
4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

„Zeig mir deine Wunden“ – Bach berührt. Unter diesem Motto erklingen im Dom St. Marien in Hamburg drei Passionen von Johann Sebastian Bach.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Johannes-Passion BWV 245

Frøya Gildberg Sopran
Ulrich Weller Altus
Benjamin Glaubitz Tenor
Tobias O. Hagge Bass
Neuer Knabenchor Hamburg
NDR Barock
Jens Bauditz
Leitung

Tickets: € 36 | 28 | 22, erm. 18 | 14 | 11 zzgl. VVK-Gebühr, erhältlich bei der Konzertkasse Gerdes und an der Abendkasse
Veranstalter: Neuer Knabenchor Hamburg

Beschreibung

Zeig mir deine Wunden“ – Bach berührt. Unter diesem Motto erklingen im Dom St. Marien in Hamburg drei Passionen von Johann Sebastian Bach unter Mitwirkung renommierter Chöre, Ensembles und Solisten. Dabei schlagen rund 250 Schüler und Schülerinnen aus sechs Schulen mit Unterstützung des Kulturforums21 nach intensiver Auseinandersetzung mit den Passionstexten Brücken zu unserer heutigen Lebenswelt – auch über Social Media. Und die Musik spricht uns unmittelbar an und berührt, wo wir verletzlich sind.  

Beschreibung

Zeig mir deine Wunden“ – Bach berührt. Unter diesem Motto erklingen im Dom St. Marien in Hamburg drei Passionen von Johann Sebastian Bach unter Mitwirkung renommierter Chöre, Ensembles und Solisten. Dabei schlagen rund 250 Schüler und Schülerinnen aus sechs Schulen mit Unterstützung des Kulturforums21 nach intensiver Auseinandersetzung mit den Passionstexten Brücken zu unserer heutigen Lebenswelt – auch über Social Media. Und die Musik spricht uns unmittelbar an und berührt, wo wir verletzlich sind.  

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Wooden Cross 3262919
©pixabay
Samstag,
14.03.2026
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Marien-Dom
Samstag,
14.03.2026
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Marien-Dom
JS Bach: Passionstrilogie im Mariendom I

OUVERTÜRE
4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

„Zeig mir deine Wunden“ – Bach berührt. Unter diesem Motto erklingen im Dom St. Marien in Hamburg drei Passionen von Johann Sebastian Bach.

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Markus-Passion BWV 247  

Anne Schneider Sopran 
Joel Vuik Altus 
Ulrich Cordes Tenor
 
Lukas Gerber Bass 
vox cathedralis
Ensemble Schirokko
Christian Weiherer
Leitung

Tickets: 25 | 15 | 10 zzgl. VVK-Gebühr, erhältlich bei der Konzertkasse Gerdes, geist+reich und an der Abendkasse
Veranstalter: Dommusik Hamburg 

 

Beschreibung

Zeig mir deine Wunden“ – Bach berührt. Unter diesem Motto erklingen im Dom St. Marien in Hamburg drei Passionen von Johann Sebastian Bach unter Mitwirkung renommierter Chöre, Ensembles und Solisten. Dabei schlagen rund 250 Schüler und Schülerinnen aus sechs Schulen mit Unterstützung des Kulturforums21 nach intensiver Auseinandersetzung mit den Passionstexten Brücken zu unserer heutigen Lebenswelt – auch über Social Media. Und die Musik spricht uns unmittelbar an und berührt, wo wir verletzlich sind.  

Beschreibung

Zeig mir deine Wunden“ – Bach berührt. Unter diesem Motto erklingen im Dom St. Marien in Hamburg drei Passionen von Johann Sebastian Bach unter Mitwirkung renommierter Chöre, Ensembles und Solisten. Dabei schlagen rund 250 Schüler und Schülerinnen aus sechs Schulen mit Unterstützung des Kulturforums21 nach intensiver Auseinandersetzung mit den Passionstexten Brücken zu unserer heutigen Lebenswelt – auch über Social Media. Und die Musik spricht uns unmittelbar an und berührt, wo wir verletzlich sind.  

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Susanne Bernhard Christine Schneider
Susanne Bernhard©Christine Schneider
Sonntag,
08.03.2026
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Sonntag,
08.03.2026
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Liszt: Die Legende von der heiligen Elisabeth

Susanne Bernhard Sopran I Elisabeth
Navina Schoß Sopran I Elisabeth und Ludwig als Kinder
Anke Vondung Alt I Landgräfin Sophie
Klaus Häger
Bariton I Ungarischer Magnat I Kaiser Friedrich II. 
Albert Dohmen Bass I Landgraf Hermann I Landgraf Ludwig

Chorknaben Uetersen
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Staatskapelle Halle
Hansjörg Albrecht Leitung

Beschreibung

Mutig und radikal 

Wieviel Stärke braucht es, gesellschaftliche Erwartungen zu brechen und unkonventionelle Wege zu beschreiten? Wie kann man unbeirrt gegen vorgezeichnete gesellschaftliche Regeln verstoßen und dazu gegen die eigenen Bedürfnisse nach Sicherheit und Zugehörigkeit leben? 
Mit der Hauptfigur Elisabeth tritt im romantischen Schlüsselwerk Franz Liszts Die Legende der heiligen Elisabeth eine Frau ins Zentrum, die – als Vierjährige bereits verlobt und fernab der ungarischen Heimat aufwachsend – selbstbewusst und zielstrebig ihren eigenen Weg geht, die gegen die Widerstände der Ständegesellschaft dem Reichtum entsagt und so die bestehenden Verhältnisse auf den Kopf und in Frage stellt. Radikale Nächstenliebe und kompromisslose Hingabe leiten die adlige Elisabeth von Thüringen. Ist das schon religiöser Fanatismus oder einfach Mut?  

1862 in Rom vollendet und 1865 in Budapest uraufgeführt, ist Liszts Meisterwerk sicherlich eines seiner Schlüsselwerke, identifizierte sich Liszt doch in besonderer Weise mit der Figur Elisabeths: Wie er stammte sie aus Ungarn, beide hatten sich einer Mission verschrieben – er für die reine Kunst, sie für die reine Liebe. Beide fühlten sich innerlich zerrissen zwischen dem Anspruch an sich selbst, den hohen Idealen und den Niederungen des realen Lebens.

Musikalisch zeichnet sich Liszts Die Legende von der heiligen Elisabeth durch eine ungewöhnliche Verbindung von geistlichem Oratorium, sinfonischem Denken und dramatischer Musiktheatersprache aus. Die Partitur ist stark von Liszts sinfonischer Entwicklungstechnik geprägt: Leitmotive strukturieren das Werk, verleihen den Figuren psychologische Tiefe und sorgen für einen kontinuierlichen musikalischen Fluss. Deutlich spürbar ist dabei der Einfluss Richard Wagners, dessen Tannhäuser Liszt nicht nur begeistert dirigierte, sondern dessen Klangsprache – insbesondere in der Verbindung von Erlösungs- und Liebesmotiv – in der Elisabeth weitergedacht wird. Liszt übertrug wagnerische Harmonik, expressive Chromatik und orchestrale Farben in einen geistlichen Kontext, der zwischen mittelalterlicher Frömmigkeit und romantischer Innerlichkeit vermittelt. So entstand ein Werk, das zugleich Andacht, Legende und musikdramatisches Panorama ist und eine eigenständige Antwort Liszts auf Wagners Musiktheater darstellt.

Das Konzert findet im Rahmen der aktuellen Saisonreihe „Glaubensfragen – Woran glauben wir (noch)?" der CPE.Bach.Akademie.Hamburg statt.

Beschreibung

Mutig und radikal 

Wieviel Stärke braucht es, gesellschaftliche Erwartungen zu brechen und unkonventionelle Wege zu beschreiten? Wie kann man unbeirrt gegen vorgezeichnete gesellschaftliche Regeln verstoßen und dazu gegen die eigenen Bedürfnisse nach Sicherheit und Zugehörigkeit leben? 
Mit der Hauptfigur Elisabeth tritt im romantischen Schlüsselwerk Franz Liszts Die Legende der heiligen Elisabeth eine Frau ins Zentrum, die – als Vierjährige bereits verlobt und fernab der ungarischen Heimat aufwachsend – selbstbewusst und zielstrebig ihren eigenen Weg geht, die gegen die Widerstände der Ständegesellschaft dem Reichtum entsagt und so die bestehenden Verhältnisse auf den Kopf und in Frage stellt. Radikale Nächstenliebe und kompromisslose Hingabe leiten die adlige Elisabeth von Thüringen. Ist das schon religiöser Fanatismus oder einfach Mut?  

1862 in Rom vollendet und 1865 in Budapest uraufgeführt, ist Liszts Meisterwerk sicherlich eines seiner Schlüsselwerke, identifizierte sich Liszt doch in besonderer Weise mit der Figur Elisabeths: Wie er stammte sie aus Ungarn, beide hatten sich einer Mission verschrieben – er für die reine Kunst, sie für die reine Liebe. Beide fühlten sich innerlich zerrissen zwischen dem Anspruch an sich selbst, den hohen Idealen und den Niederungen des realen Lebens.

Musikalisch zeichnet sich Liszts Die Legende von der heiligen Elisabeth durch eine ungewöhnliche Verbindung von geistlichem Oratorium, sinfonischem Denken und dramatischer Musiktheatersprache aus. Die Partitur ist stark von Liszts sinfonischer Entwicklungstechnik geprägt: Leitmotive strukturieren das Werk, verleihen den Figuren psychologische Tiefe und sorgen für einen kontinuierlichen musikalischen Fluss. Deutlich spürbar ist dabei der Einfluss Richard Wagners, dessen Tannhäuser Liszt nicht nur begeistert dirigierte, sondern dessen Klangsprache – insbesondere in der Verbindung von Erlösungs- und Liebesmotiv – in der Elisabeth weitergedacht wird. Liszt übertrug wagnerische Harmonik, expressive Chromatik und orchestrale Farben in einen geistlichen Kontext, der zwischen mittelalterlicher Frömmigkeit und romantischer Innerlichkeit vermittelt. So entstand ein Werk, das zugleich Andacht, Legende und musikdramatisches Panorama ist und eine eigenständige Antwort Liszts auf Wagners Musiktheater darstellt.

Das Konzert findet im Rahmen der aktuellen Saisonreihe „Glaubensfragen – Woran glauben wir (noch)?" der CPE.Bach.Akademie.Hamburg statt.

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201117 Michael Maul 22
Michael Maul©Gert Mothes
Dienstag,
03.03.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
Dienstag,
03.03.2026
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
Bach-Kanal mit Maul & Schrammek live

OUVERTÜRE
4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonate B-Dur Wq. 77 für Violine, Cembalo und Basso continuo

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Ausgewählte Lieblingsarien aus geistlichen und weltlichen Kantaten


Michael Maul & Bernhard Schrammek
Moderation
CPE.Bach.Ensemble.Hamburg
Hansjörg Albrecht Cembalo

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V. in Kooperation mit dem Bacharchiv Leipzig 

Beschreibung

Vor fünf Jahren starteten Bachfest-Intendant Michael Maul und Musikjournalist Bernhard Schrammek beim MDR ihren Podcast „Die Bach-Kantate mit Maul & Schrammek. Nach 200 geistlichen Kantaten widmen sie sich im Bach-Kanal weiter Woche für Woche der Kunst ihres Helden. Am 7. Januar 2026 feiern sie in Leipzig die 300. Folge und im Anschluss kommen die beiden Bach-Nerds nach Hamburg, dem Sehnsuchtsort der Bach-Familie, um Carl Philipp Emanuel Bach zu dessen 312. Geburtstag zu gratulieren und zusammen mit Publikum und Hörern die berührendsten und witzigsten Bach-Momente ihrer fünfjährigen Reise Revue passieren zu lassen. Dabei beleuchten sie auch Bachs weltliche und geistliche Kantaten, seine „Dramma per musica“, und fragen, welche Rolle Hamburgs Operntradition für Vater und Sohn Bach hätte spielen können. Aber das sind natürlich alles Hypothesen, über die es nachzudenken lohnt. Und das Beste: Das Publikum darf bei der Live-Musik, die in dieser Veranstaltung musiziert wird, selbst mit abstimmen, welche Stücke denn nun wirklich die Bach-Arien für die einsame Insel sind  um dann andächtig zu lauschen, wenn diese von hochkarätigen Gästen rund um Bach- Spezialist Hansjörg Albrecht live zu Gehör gebracht werden.  

 

Aber: Maul & Schrammek sind verdammt schlecht darin, ihre Begeisterung für die musikalischen Weltwunder ihres Meisters zu verstecken. Hohe Ansteckungsgefahr! 

Beschreibung

Vor fünf Jahren starteten Bachfest-Intendant Michael Maul und Musikjournalist Bernhard Schrammek beim MDR ihren Podcast „Die Bach-Kantate mit Maul & Schrammek. Nach 200 geistlichen Kantaten widmen sie sich im Bach-Kanal weiter Woche für Woche der Kunst ihres Helden. Am 7. Januar 2026 feiern sie in Leipzig die 300. Folge und im Anschluss kommen die beiden Bach-Nerds nach Hamburg, dem Sehnsuchtsort der Bach-Familie, um Carl Philipp Emanuel Bach zu dessen 312. Geburtstag zu gratulieren und zusammen mit Publikum und Hörern die berührendsten und witzigsten Bach-Momente ihrer fünfjährigen Reise Revue passieren zu lassen. Dabei beleuchten sie auch Bachs weltliche und geistliche Kantaten, seine „Dramma per musica“, und fragen, welche Rolle Hamburgs Operntradition für Vater und Sohn Bach hätte spielen können. Aber das sind natürlich alles Hypothesen, über die es nachzudenken lohnt. Und das Beste: Das Publikum darf bei der Live-Musik, die in dieser Veranstaltung musiziert wird, selbst mit abstimmen, welche Stücke denn nun wirklich die Bach-Arien für die einsame Insel sind  um dann andächtig zu lauschen, wenn diese von hochkarätigen Gästen rund um Bach- Spezialist Hansjörg Albrecht live zu Gehör gebracht werden.  

 

Aber: Maul & Schrammek sind verdammt schlecht darin, ihre Begeisterung für die musikalischen Weltwunder ihres Meisters zu verstecken. Hohe Ansteckungsgefahr! 

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Laeiszhalle 3418865 1280
Hamburger Laeiszhalle©Pixabay
Donnerstag,
01.01.2026
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Donnerstag,
01.01.2026
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Beethoven: 9. Sinfonie

Ludwig van Beethovens beliebte Neunte erklingt zum Jahresbeginn 2026 in der Hamburger Laeiszhalle mit:

Jacquelyn Wagner Sopran
Sophie Harmsen Alt
AJ Glueckert Tenor
Markus Eiche Bass

CPE.Bach.Chor.Hamburg
Mitglieder der EuropaChorAkademie
Symphoniker Hamburg
Sylvain Cambreling Leitung

Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
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Konzerte 2025
Eiche@fumiaki Fujimoto
Markus Eiche©Fumiaki Fujimoto
Mittwoch,
31.12.2025
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Mittwoch,
31.12.2025
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Beethoven: 9. Sinfonie

Ludwig van Beethovens beliebte Neunte erklingt zum Jahreswechsel in der Hamburger Laeiszhalle mit: 

Jacquelyn Wagner Sopran
Sophie Harmsen Alt
AJ Glueckert Tenor
Markus Eiche Bass

CPE.Bach.Chor.Hamburg
Mitglieder der EuropaChorAkademie
Symphoniker Hamburg

Sylvain Cambreling Leitung

Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
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Wiebkelehmkuhl @soundpicturedesign
Wiebke Lehmkuhl©soundpicturedesign
Montag,
15.12.2025
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Montag,
15.12.2025
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Bach: H-Moll-Messe
Hanna Herfurtner Sopran
Wiebke Lehmkuhl Alt
Tilman Lichdi Tenor
Matthias Winckhler Bass

Wrocław Baroque Orchestra
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
 
Im Konzert wird zudem eine kurze Introduktion von Carl-Philipp-Emanuel Bach zu hören sein, die der damalige Hamburger Musikdirektor für das Credo aus der H-Moll-Messe seines Vaters Johann Sebastian Bach komponiert hat und sein Einchöriges Heilig
Programm
Johann Sebastian Bach 
Messe in h-Moll BWV 232
Beschreibung

Weihnachten mit Familie Bach

Bachs H-Moll-Messe zählt in Dimension und Schönheit zu den beeindruckendsten Meisterwerken der Musikgeschichte. In der Saison 2025/26 der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie Hamburg, die unter dem Motto »Woran glauben wir (noch)?« steht, darf dieses tiefe Glaubensbekenntnis Bachs nicht fehlen. Das Werk wurde ursprünglich für den liturgischen Gebrauch komponiert, ist aber aus den großen Konzertsälen längst nicht mehr wegzudenken.

Die Komposition dieses letzten großen Vokalwerks erstreckte sich über Jahrzehnte. Das Kyrie und Gloria entstanden bereits zwischen 1733 und 1734, während die übrigen Messteile gegen Ende von Bachs Leben 1748/49 aus Bearbeitungen früher komponierter Kantaten und neuer Kompositionen neu zusammengestellt wurden. Mit ihrer komplexen Struktur und ihrer Fülle an musikalischen Gedanken zeigt die H-Moll-Messe Bachs Fähigkeit, tiefgehende Religiosität in Musik zu setzen und intellektuell wie spirituell zu durchdringen und musikalisch zu reflektieren. Sie gehört zu den unumstrittenen Höhepunkten barocker Kirchenmusik. Das Manuskript von 1748/1749 gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Als Eröffnung des zweiten Teils klingt nach der Pause vor dem Credo Carl Philipp Emanuel Bachs Einchöriges Heilig mit Pauken und Trompeten und eine von C.P.E. Bach für das Credo des Vaters geschriebene kurze Einleitung. Diese kleinen Querverbindungen verbinden die barocke Tradition des Vaters mit frühen klassizistischen Elementen und zeigen die kreative Weiterentwicklung innerhalb der Bach-Familie.

1786 präsentierte Carl Philipp Emanuel Bach höchstselbst im Hamburger Michel einem jubelnden Publikum und begeisterten Kritikern die größten musikalischen Leistungen seines Jahrhunderts. Für ein Benefizkonzert stellte der damalige Hamburger Musikdirektor ein bemerkenswertes Programm zusammen, das neben Werken von Händel auch eigene Werke und das Credo seines Vaters Johann Sebastian Bach aus dessen H-Moll-Messe – mit einer von C.P.E. Bach geschriebenen kurzen Introduktion dazu – enthielt. An diese Tradition des sich musikalischen Verneigens knüpft die Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie an und macht Musikgeschichte wieder greifbar.

Programm
Johann Sebastian Bach 
Messe in h-Moll BWV 232
Beschreibung

Weihnachten mit Familie Bach

Bachs H-Moll-Messe zählt in Dimension und Schönheit zu den beeindruckendsten Meisterwerken der Musikgeschichte. In der Saison 2025/26 der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie Hamburg, die unter dem Motto »Woran glauben wir (noch)?« steht, darf dieses tiefe Glaubensbekenntnis Bachs nicht fehlen. Das Werk wurde ursprünglich für den liturgischen Gebrauch komponiert, ist aber aus den großen Konzertsälen längst nicht mehr wegzudenken.

Die Komposition dieses letzten großen Vokalwerks erstreckte sich über Jahrzehnte. Das Kyrie und Gloria entstanden bereits zwischen 1733 und 1734, während die übrigen Messteile gegen Ende von Bachs Leben 1748/49 aus Bearbeitungen früher komponierter Kantaten und neuer Kompositionen neu zusammengestellt wurden. Mit ihrer komplexen Struktur und ihrer Fülle an musikalischen Gedanken zeigt die H-Moll-Messe Bachs Fähigkeit, tiefgehende Religiosität in Musik zu setzen und intellektuell wie spirituell zu durchdringen und musikalisch zu reflektieren. Sie gehört zu den unumstrittenen Höhepunkten barocker Kirchenmusik. Das Manuskript von 1748/1749 gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Als Eröffnung des zweiten Teils klingt nach der Pause vor dem Credo Carl Philipp Emanuel Bachs Einchöriges Heilig mit Pauken und Trompeten und eine von C.P.E. Bach für das Credo des Vaters geschriebene kurze Einleitung. Diese kleinen Querverbindungen verbinden die barocke Tradition des Vaters mit frühen klassizistischen Elementen und zeigen die kreative Weiterentwicklung innerhalb der Bach-Familie.

1786 präsentierte Carl Philipp Emanuel Bach höchstselbst im Hamburger Michel einem jubelnden Publikum und begeisterten Kritikern die größten musikalischen Leistungen seines Jahrhunderts. Für ein Benefizkonzert stellte der damalige Hamburger Musikdirektor ein bemerkenswertes Programm zusammen, das neben Werken von Händel auch eigene Werke und das Credo seines Vaters Johann Sebastian Bach aus dessen H-Moll-Messe – mit einer von C.P.E. Bach geschriebenen kurzen Introduktion dazu – enthielt. An diese Tradition des sich musikalischen Verneigens knüpft die Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie an und macht Musikgeschichte wieder greifbar.

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Laeiszhalle 3418865 1280
Laeiszhalle Hamburg
Sonntag,
14.12.2025
12.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Sonntag,
14.12.2025
12.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Nordische Weihnacht

Axel Milberg Lesung
Felix Petereit Trompete
Navina Schoß Sopran (CPE.Bach.Chor.Hamburg)
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Klavier

Der CPE.Bach.Chor.Hamburg und sein künstlerischer Leiter Hansjörg Albrecht sowie der beliebte Schauspieler Axel Milberg (Lesung) laden zur besinnlichen »Nordischen Weihnacht« in die Laeiszhalle ein.

Beschreibung

Wenn die Tage kürzer werden und kühle Winde über das Land fegen, erwacht die Sehnsucht nach dem Zauber von Weihnachten. Der kalte Winter und seine geheimnisvolle Welt wärmt uns in den Weihnachtstagen nirgendwo so sehr wie in den Geschichten von Astrid Lindgren. Da gibt es viel Schnee, Pelle und seine Familie, eine  berschaubare, dörfliche Welt gleichermaßen erzählt für Kinder und Erwachsene.  Sie sind voll überraschender kleiner Weisheiten und beobachten uns unvollkommene Menschen doch sehr genau.

Außer nach Wärme sehnt sich der Mensch zum Jahresende auch nach Lachen und Leichtigkeit. Das bringen uns die weihnachtlichen, meist aus dem alltäglichen Leben so vertrauten Geschichten von Jan Weiler und Axel Hacke, in denen sich jeder wiederfinden kann. Dazu gibt’s noch Überraschungen, die zu Weihnachten natürlich nicht fehlen dürfen.

Im Konzertprogramm »Nordische Weihnacht« lassen Weihnachtserzählungen aus dem Norden, vorgetragen von  Publikumsliebling Axel Milberg, festliche Trompetenklänge und stimmungvolle Chormusik mit weihnachtlichen Motetten und Liedern aus der Zeit der Romantik (u.a. Mendelssohn-Bartholdy, Silcher, Brahms, Bruch, Humperdinck und Reger) die besinnliche Welt nordischer Traditionen lebendig und die Freude und Wärme der Weihnachtszeit spürbar werden.

Beschreibung

Wenn die Tage kürzer werden und kühle Winde über das Land fegen, erwacht die Sehnsucht nach dem Zauber von Weihnachten. Der kalte Winter und seine geheimnisvolle Welt wärmt uns in den Weihnachtstagen nirgendwo so sehr wie in den Geschichten von Astrid Lindgren. Da gibt es viel Schnee, Pelle und seine Familie, eine  berschaubare, dörfliche Welt gleichermaßen erzählt für Kinder und Erwachsene.  Sie sind voll überraschender kleiner Weisheiten und beobachten uns unvollkommene Menschen doch sehr genau.

Außer nach Wärme sehnt sich der Mensch zum Jahresende auch nach Lachen und Leichtigkeit. Das bringen uns die weihnachtlichen, meist aus dem alltäglichen Leben so vertrauten Geschichten von Jan Weiler und Axel Hacke, in denen sich jeder wiederfinden kann. Dazu gibt’s noch Überraschungen, die zu Weihnachten natürlich nicht fehlen dürfen.

Im Konzertprogramm »Nordische Weihnacht« lassen Weihnachtserzählungen aus dem Norden, vorgetragen von  Publikumsliebling Axel Milberg, festliche Trompetenklänge und stimmungvolle Chormusik mit weihnachtlichen Motetten und Liedern aus der Zeit der Romantik (u.a. Mendelssohn-Bartholdy, Silcher, Brahms, Bruch, Humperdinck und Reger) die besinnliche Welt nordischer Traditionen lebendig und die Freude und Wärme der Weihnachtszeit spürbar werden.

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Milberg Axel
Axel Milberg@Jim Rakete
Samstag,
13.12.2025
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Samstag,
13.12.2025
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Nordische Weihnacht

Axel Milberg Lesung
Felix Petereit Trompete
Navina Schoß Sopran (CPE.Bach.Chor.Hamburg)
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Klavier

Der CPE.Bach.Chor.Hamburg und sein künstlerischer Leiter Hansjörg Albrecht sowie der beliebte Schauspieler Axel Milberg (Lesung) laden zur besinnlichen »Nordischen Weihnacht« in die Laeiszhalle ein.

Beschreibung

Wenn die Tage kürzer werden und kühle Winde über das Land fegen, erwacht die Sehnsucht nach dem Zauber von Weihnachten. Der kalte Winter und seine geheimnisvolle Welt wärmt uns in den Weihnachtstagen nirgendwo so sehr wie in den Geschichten von Astrid Lindgren. Da gibt es viel Schnee, Pelle und seine Familie, eine  berschaubare, dörfliche Welt gleichermaßen erzählt für Kinder und Erwachsene.  Sie sind voll überraschender kleiner Weisheiten und beobachten uns unvollkommene Menschen doch sehr genau.

Außer nach Wärme sehnt sich der Mensch zum Jahresende auch nach Lachen und Leichtigkeit. Das bringen uns die weihnachtlichen, meist aus dem alltäglichen Leben so vertrauten Geschichten von Jan Weiler und Axel Hacke, in denen sich jeder wiederfinden kann. Dazu gibt’s noch Überraschungen, die zu Weihnachten natürlich nicht fehlen dürfen.

Im Konzertprogramm »Nordische Weihnacht« lassen Weihnachtserzählungen aus dem Norden, vorgetragen von  Publikumsliebling Axel Milberg, festliche Trompetenklänge und stimmungsvolle Chormusik mit weihnachtlichen Motetten und Liedern aus der Zeit der Romantik (u.a. Mendelssohn-Bartholdy, Silcher, Brahms, Bruch, Humperdinck und Reger) die besinnliche Welt nordischer Traditionen lebendig und die Freude und Wärme der Weihnachtszeit spürbar werden.

Beschreibung

Wenn die Tage kürzer werden und kühle Winde über das Land fegen, erwacht die Sehnsucht nach dem Zauber von Weihnachten. Der kalte Winter und seine geheimnisvolle Welt wärmt uns in den Weihnachtstagen nirgendwo so sehr wie in den Geschichten von Astrid Lindgren. Da gibt es viel Schnee, Pelle und seine Familie, eine  berschaubare, dörfliche Welt gleichermaßen erzählt für Kinder und Erwachsene.  Sie sind voll überraschender kleiner Weisheiten und beobachten uns unvollkommene Menschen doch sehr genau.

Außer nach Wärme sehnt sich der Mensch zum Jahresende auch nach Lachen und Leichtigkeit. Das bringen uns die weihnachtlichen, meist aus dem alltäglichen Leben so vertrauten Geschichten von Jan Weiler und Axel Hacke, in denen sich jeder wiederfinden kann. Dazu gibt’s noch Überraschungen, die zu Weihnachten natürlich nicht fehlen dürfen.

Im Konzertprogramm »Nordische Weihnacht« lassen Weihnachtserzählungen aus dem Norden, vorgetragen von  Publikumsliebling Axel Milberg, festliche Trompetenklänge und stimmungsvolle Chormusik mit weihnachtlichen Motetten und Liedern aus der Zeit der Romantik (u.a. Mendelssohn-Bartholdy, Silcher, Brahms, Bruch, Humperdinck und Reger) die besinnliche Welt nordischer Traditionen lebendig und die Freude und Wärme der Weihnachtszeit spürbar werden.

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Daniel Ochoa©Christian Palm
Samstag,
08.11.2025
19.00 Uhr Konzert
Otterndorf, St. Severi
Samstag,
08.11.2025
19.00 Uhr Konzert
Otterndorf, St. Severi
CPEB-Akademie on tour: Otterndorf

Als Kulturbotschafter unterwegs

Julia Sophie Wagner Sopran 
Nicole Pieper Alt
Georg Poplutz Tenor 
Daniel Ochoa Bass
Ensemble Schirokko Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung

Licht und Schatten, emotionale Tiefe, Dramatik, Ruhelosigkeit und melancholische Schönheit das vereint Mozarts großartige Musik in diesem Konzert. Neben der bekannten Sinfonie Nr. 40 g-Moll und dem Münchner Kyrie in d-Moll erklingt auch eines seiner eindrucksvollsten Werke: das Requiem in d-Moll.

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart 
Kyrie d-Moll KV 341
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 543
Requiem d-Moll KV 626
Beschreibung

Dunkel. Dramatisch. Mitreißend.

Was passiert, wenn Musik Tod, Trauer und Triumph zugleich spürbar macht? Wenn Noten Fragen stellen, die keine Worte beantworten. Dann ist man mittendrin: im Kosmos von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Requiem ist ein Vermächtnis Mozarts – dramatisch und unfertig, denn das Requiem in d-Moll wurde zu Mozarts eigenem Requiem, da er bereits während der Komposition des Auftragswerkes schwer erkrankte und im Dezember 1791 verstarb. Die Totenmesse, in der für Mozart seltenen Tonart d-Moll geschrieben, zählt dennoch zu den bekanntesten und beliebtesten seiner Kompositionen. Hier geht es um Religion und um die großen Fragen des Lebens. Dabei wird – anders als in früheren Kompositionen – nicht die solistische Virtuosität in den Vordergrund gerückt, sondern ein vierstimmiger Chor. Selbst das Solistenquartett tritt hier meist als Ensemble auf.

Das darüber hinaus im Konzert erklingende Kyrie in d-Moll (Münchner Kyrie) fällt von der Entstehungszeit ebenfalls in Mozarts letzte Lebensjahre, in denen er sich nachweislich verstärkt der Sakralmusik widmete. Auch Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll gehört zu den mitreißendsten Werken des Komponisten. Allein das Eröffnungsmotiv hat großen Erkennungswert. Noch heute finden sich Ausschnitte der zeitlosen Komposition in Pop-Arrangements und Handy-Klingeltönen wieder. Mit geschickter Kompositionstechnik zeigt Mozart im Werk eindrucksvoll Licht und Schatten, emotionale Tiefe, Dramatik, Ruhelosigkeit und melancholische Schönheit. 

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart 
Kyrie d-Moll KV 341
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 543
Requiem d-Moll KV 626
Beschreibung

Dunkel. Dramatisch. Mitreißend.

Was passiert, wenn Musik Tod, Trauer und Triumph zugleich spürbar macht? Wenn Noten Fragen stellen, die keine Worte beantworten. Dann ist man mittendrin: im Kosmos von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Requiem ist ein Vermächtnis Mozarts – dramatisch und unfertig, denn das Requiem in d-Moll wurde zu Mozarts eigenem Requiem, da er bereits während der Komposition des Auftragswerkes schwer erkrankte und im Dezember 1791 verstarb. Die Totenmesse, in der für Mozart seltenen Tonart d-Moll geschrieben, zählt dennoch zu den bekanntesten und beliebtesten seiner Kompositionen. Hier geht es um Religion und um die großen Fragen des Lebens. Dabei wird – anders als in früheren Kompositionen – nicht die solistische Virtuosität in den Vordergrund gerückt, sondern ein vierstimmiger Chor. Selbst das Solistenquartett tritt hier meist als Ensemble auf.

Das darüber hinaus im Konzert erklingende Kyrie in d-Moll (Münchner Kyrie) fällt von der Entstehungszeit ebenfalls in Mozarts letzte Lebensjahre, in denen er sich nachweislich verstärkt der Sakralmusik widmete. Auch Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll gehört zu den mitreißendsten Werken des Komponisten. Allein das Eröffnungsmotiv hat großen Erkennungswert. Noch heute finden sich Ausschnitte der zeitlosen Komposition in Pop-Arrangements und Handy-Klingeltönen wieder. Mit geschickter Kompositionstechnik zeigt Mozart im Werk eindrucksvoll Licht und Schatten, emotionale Tiefe, Dramatik, Ruhelosigkeit und melancholische Schönheit. 

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Juliasophiewagner Lena Kern
Julia Sophie Wagner@Lena Kern
Freitag,
07.11.2025
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Freitag,
07.11.2025
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Mozart-Requiem
Julia Sophie Wagner Sopran
Nicole Pieper Alt
Georg Poplutz Tenor
Daniel Ochoa Bass
Ensemble Schirokko Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung


Licht und Schatten, emotionale Tiefe, Dramatik, Ruhelosigkeit und melancholische Schönheit das vereint Mozarts großartige Musik in diesem Konzert. Neben der bekannten Sinfonie Nr. 40 g-Moll und dem Münchner Kyrie in d-Moll erklingt auch eines seiner eindrucksvollsten Werke: das Requiem in d-Moll

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart 
Kyrie d-Moll KV 341
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 543
Requiem d-Moll KV 626
Beschreibung

Dunkel. Dramatisch. Mitreißend.

Was passiert, wenn Musik Tod, Trauer und Triumph zugleich spürbar macht? Wenn Noten Fragen stellen, die eine Worte beantworten. Dann ist man mittendrin: im Kosmos von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Requiem ist ein Vermächtnis Mozarts – dramatisch und unfertig, denn das Requiem in d-Moll wurde zu Mozarts eigenem Requiem, da er bereits während der Komposition des Auftragswerkes schwer erkrankte und im Dezember 1791 verstarb. Die Totenmesse, in der für Mozart seltenen Tonart d-Moll geschrieben, zählt dennoch zu den bekanntesten und beliebtesten seiner Kompositionen. Hier geht es um Religion und um die großen Fragen des Lebens. Dabei wird – anders als in früheren Kompositionen – nicht die solistische Virtuosität in den Vordergrund gerückt, sondern ein vierstimmiger Chor. Selbst das Solistenquartett tritt hier meist als Ensemble auf.

Das darüber hinaus im Konzert erklingende Kyrie in d-Moll (Münchner Kyrie) fällt von der Entstehungszeit ebenfalls in Mozarts letzte Lebensjahre, in denen er sich nachweislich verstärkt der Sakralmusik widmete. Auch Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll gehört zu den mitreißendsten Werken des Komponisten. Allein das Eröffnungsmotiv hat großen Erkennungswert. Noch heute finden sich Ausschnitte der zeitlosen Komposition in Pop-Arrangements und Handy-Klingeltönen wieder. Mit geschickter Kompositionstechnik zeigt Mozart im Werk eindrucksvoll Licht und Schatten, emotionale Tiefe, Dramatik, Ruhelosigkeit und melancholische Schönheit.

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart 
Kyrie d-Moll KV 341
Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 543
Requiem d-Moll KV 626
Beschreibung

Dunkel. Dramatisch. Mitreißend.

Was passiert, wenn Musik Tod, Trauer und Triumph zugleich spürbar macht? Wenn Noten Fragen stellen, die eine Worte beantworten. Dann ist man mittendrin: im Kosmos von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Requiem ist ein Vermächtnis Mozarts – dramatisch und unfertig, denn das Requiem in d-Moll wurde zu Mozarts eigenem Requiem, da er bereits während der Komposition des Auftragswerkes schwer erkrankte und im Dezember 1791 verstarb. Die Totenmesse, in der für Mozart seltenen Tonart d-Moll geschrieben, zählt dennoch zu den bekanntesten und beliebtesten seiner Kompositionen. Hier geht es um Religion und um die großen Fragen des Lebens. Dabei wird – anders als in früheren Kompositionen – nicht die solistische Virtuosität in den Vordergrund gerückt, sondern ein vierstimmiger Chor. Selbst das Solistenquartett tritt hier meist als Ensemble auf.

Das darüber hinaus im Konzert erklingende Kyrie in d-Moll (Münchner Kyrie) fällt von der Entstehungszeit ebenfalls in Mozarts letzte Lebensjahre, in denen er sich nachweislich verstärkt der Sakralmusik widmete. Auch Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll gehört zu den mitreißendsten Werken des Komponisten. Allein das Eröffnungsmotiv hat großen Erkennungswert. Noch heute finden sich Ausschnitte der zeitlosen Komposition in Pop-Arrangements und Handy-Klingeltönen wieder. Mit geschickter Kompositionstechnik zeigt Mozart im Werk eindrucksvoll Licht und Schatten, emotionale Tiefe, Dramatik, Ruhelosigkeit und melancholische Schönheit.

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Monreale 5098089 1280
Monreale©Pixabay
Sonntag,
12.10.2025
21.00 Uhr Konzert
Monreale, Kathedrale
Sonntag,
12.10.2025
21.00 Uhr Konzert
Monreale, Kathedrale
CPEB-Akademie on tour: Monreale

Als Kulturbotschafter unterwegs

Lenneke Ruiten Sopran
Laura-Verena Incko Sopran 2 (CPEB Young Artist)
Emilia Daniels Alt (CPEB Young Artist)
Wonseok Wang
Tenor (CPEB Young Artist)
Oliver Hirte Bass (CPEB Young Artist)
Orchestra Sinfonica Siciliana
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo

Im zweiten Konzert im Rahmen des Festivals SETTIMANA INTERNAZIONALE DI MUSICA SACRA DI MONREALE erklingen Carl Philipp Emanuel Bachs Klopstocks Morgengesang zum Schöpfungsfeste sowie Georg Philipp Telemanns Die Tageszeiten in der Kathedrale von Monreale, Sizilien. 

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Kantate Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste Wq. 239
Georg Philipp Telemann 
Die Tageszeiten TVWV 20:39
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Kantate Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste Wq. 239
Georg Philipp Telemann 
Die Tageszeiten TVWV 20:39
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Monreale 1 Pixabay
Kathedrale von Monreale©Pixabay
Freitag,
10.10.2025
21.00 Uhr Konzert
Monreale, Kathedrale
Freitag,
10.10.2025
21.00 Uhr Konzert
Monreale, Kathedrale
CPEB-Akademie on tour: Monreale

Als Kulturbotschafter unterwegs

Lenneke Ruiten Sopran
Patrick Grahl Tenor
Alfredo Daza Bass
Orchestra Sinfonica Siciliana
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung

Ein Konzert im Rahmen des Festivals SETTIMANA INTERNAZIONALE DI MUSICA SACRA DI MONREALE in der Kathedrale von Monreale (Italien).

Programm
Joseph Haydn 
Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI:2
Programm
Joseph Haydn 
Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI:2
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Pisa 3 Pixabay
Pisa©Pixabay
Freitag,
19.09.2025
21.00 Uhr Konzert
Pisa, Dom
Freitag,
19.09.2025
21.00 Uhr Konzert
Pisa, Dom
CPEB-Akademie on tour: Pisa

Als Kulturbotschafter unterwegs

Laura-Verena Incko Sopran (CPEB Young Artist)
Klara Brockhaus Mezzosopran (CPEB Young Artist)
Kilian Brantscherdt Tenor (CPEB Young Artist)
Jakob Schad Bass (CPEB Young Artist)
Händelfestspiel-Orchester Halle
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo

Ein Konzert im Rahmen des Internationalen Festivals für Geistliche Musik in Pisa (Italien): ANIMA MUNDI 2025

Programm
Georg Friedrich Händel 
Israel in Egypt HWV 54
Programm
Georg Friedrich Händel 
Israel in Egypt HWV 54
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Elbphilharmonie 3825519 1920
Elbphilharmonie Hamburg©Pixabay
Samstag,
23.08.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Samstag,
23.08.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Dream Requiem
Mandy Fredrich Sopran
Isabelle Huppert Sprecherin
Symphoniker Hamburg
Knabenchor Hannover
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Lucie Leguay Leitung


Das Dream Requiem von Rufus Wainwright, einem der vielseitigsten Pop- und Folkmusiker, ist während der Corona-Pandemie entstanden. Für ihn ist es ein »Requiem für den menschlichen Kontakt, die Solidarität und die Stimme – drei Dinge, die plötzlich wegen der Ansteckungsgefahr als gefährlich galten.« Dabei war für ihn Verdis Requiem wegweisend: »Requien haben diese Anziehungskraft, weil sie direkt auf den Punkt kommen«, so Wainwright. »Schon der lateinische Text ist fantastisch, denn es geht um Erlösung und Vergebung, um Seelenheil und Verdammnis und um das Paradies, also sehr aktuell.« Den Text der Totenmesse behält Wainwright bei und verschränkt ihn mit Lord Byrons Gedicht Darkness, das sich für ihn im aktuellen Kontext auch auf die Gegenwart und den Klimawandel beziehen lässt. 

Programm
Rufus Wainwright 
Dream Requiem
Programm
Rufus Wainwright 
Dream Requiem
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Rufus Wainwright C V. Tony Hauser(2)
Rufus Wainwright©Tony Hauser
Freitag,
22.08.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Freitag,
22.08.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Dream Requiem
Mandy Fredrich Sopran
Isabelle Huppert Sprecherin
Symphoniker Hamburg
Knabenchor Hannover
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Lucie Leguay Leitung


Das Dream Requiem von Rufus Wainwright, einem der vielseitigsten Pop- und Folkmusiker, ist während der Corona-Pandemie entstanden. Für ihn ist es ein »Requiem für den menschlichen Kontakt, die Solidarität und die Stimme – drei Dinge, die plötzlich wegen der Ansteckungsgefahr als gefährlich galten.« Dabei war für ihn Verdis Requiem wegweisend: »Requien haben diese Anziehungskraft, weil sie direkt auf den Punkt kommen«, so Wainwright. »Schon der lateinische Text ist fantastisch, denn es geht um Erlösung und Vergebung, um Seelenheil und Verdammnis und um das Paradies, also sehr aktuell.« Den Text der Totenmesse behält Wainwright bei und verschränkt ihn mit Lord Byrons Gedicht Darkness, das sich für ihn im aktuellen Kontext auch auf die Gegenwart und den Klimawandel beziehen lässt. 

Programm
Rufus Wainwright 
Dream Requiem
Programm
Rufus Wainwright 
Dream Requiem
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St. Marien Lübeck Pixabay
St. Marien Lübeck©Pixabay
Donnerstag,
21.08.2025
19.00 Uhr Konzert
Lübeck, St. Marien
Donnerstag,
21.08.2025
19.00 Uhr Konzert
Lübeck, St. Marien
CPEB-Akademie on tour: Lübeck
Bach-Klangspuren durch Europa

Kulturbotschafter Internationales Bachfest Hamburg
Hansjörg Albrecht
Orgel

Eintritt: 15 € | erm. 10 € (bei Vorlage von Ehrenamtskarte SH, LübeckCard, Schwerbehindertenausweis)
freier Eintritt
für Kinder, Schüler:innen und Studierende
Veranstalter: St. Marien Lübeck 
Im Rahmen des Lübecker Orgelsommers

Programm
Wilhelm Friedemann Bach 
Fantasie c-Moll
Choral-Bearbeitung: "Christe, der du bist Tag und Licht"
Fantasie d-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach 
Fantasie, Solfeggio und Fuge c-Moll
Sonate Nr.3 g-Moll
Fantasie fis-Moll
Sinfonie F-Dur
Beschreibung
Carl Philipp Emanuel Bach  und seinem älteren Bruder Wilhelm Friedemann widmet Hansjörg Albrecht in seinem Lübecker Orgel- ecital ein ganz dem Sturm & Drang verpflichtetes, kontrastreiches Programm. Die Orgel, als Königin der Instrumente wird zum virtuosen Orchester. Dieses Konzert ist Teil des Projektes der CPE-Bach-Akademie Hamburg Bach-Klangspuren durch Europa  welche neben Johann Sebastian Bach vor allem die Lebenswege seiner vier Söhne und deren großartige Musik mit viel Leidenschaft zu neuem Leben erweckt.
 
In Lübeck, der ehemaligen mittelalterlichen Hauptstadt der Hanse, ragen die beiden hohen Türme der Marienkirche weit in den Himmel. Diese Kirche, errichtet 1265 bis 1351, ist als Markt- und Hauptpfarrkirche Teil des UNESCO-Welterbes Lübecker Altstadt und eine der größten Backsteinkirchen der Welt. Sie, die als „Mutterkirche der Backsteingotik“ bezeichnet wird, ist ein Ort mit reicher musikalischer Tradition und Teil einer neuen Vision, dem Netzwerk der nordischen Bach-Städte (Lübeck, Lüneburg, Hamburg). Dieses Netzwerk widmet sich der Erforschung und Pflege der Spuren, die der junge Johann Sebastian Bach in Norddeutschland hinterlassen hat. Lübeck war für Bach eine bedeutende Inspirationsquelle, insbesondere durch sein Studium der Werke von Dieterich Buxtehude, dem berühmten Organisten an St. Marien.

Lübeck ist zudem Teil des europäischen Noten-Vertriebsnetzwerkes von Bachs zweitältestem Sohn Carl Philipp, der – ganz nach dem Vorbld seines Patenonkels Georg Philipp Telemann agierend – als international tätiger Unternehmer wirkte. Carl Philipps Klangspuren in Form von Lebensstationen, Konzert- und sonstigen privaten Reisen sowie Wirkungsorten ziehen sich quer durch Deutschland. Durch seine umtriebige Tätigkeit als cleverer Selbstvermarkter unterhielt er zudem (neben Nürnberg, Berlin und Leipzig) auch Kontakte zu Verlagen in Dänemark, Niederlande und Österreich und baute – ganz in hanseatischer Unternehmerdenkweise – ein europaweites Vertriebsnetzwerk auf: Von London und Paris über Amsterdam, Wien, Kopenhagen, Prag und Warschau bis nach Riga, St. Petersburg und Moskau. Carl Philipp schuf v.a. mit seiner neuartigen Instrumentalmusik und Sinfonik Meilensteine, an denen sich Zeitgenossen wie Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven orientierten. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war er 20 Jahre lang Musikdirektor in Hamburg, eine Instanz in der Musikwelt und in ganz Europa verehrt. In der Nachfolge seines Patenonkels Georg Philipp Telemann setzte er sich in besonderer Weise für das bürgerliche Musikleben Hamburgs ein und baute eine rege Konzerttätigkeit auf, die bis heute Bestand hat und auf der Hamburg seinen neuen Ruf als moderne internationale Musikmetropole wieder aufbaut.
Programm
Wilhelm Friedemann Bach 
Fantasie c-Moll
Choral-Bearbeitung: "Christe, der du bist Tag und Licht"
Fantasie d-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach 
Fantasie, Solfeggio und Fuge c-Moll
Sonate Nr.3 g-Moll
Fantasie fis-Moll
Sinfonie F-Dur
Beschreibung
Carl Philipp Emanuel Bach  und seinem älteren Bruder Wilhelm Friedemann widmet Hansjörg Albrecht in seinem Lübecker Orgel- ecital ein ganz dem Sturm & Drang verpflichtetes, kontrastreiches Programm. Die Orgel, als Königin der Instrumente wird zum virtuosen Orchester. Dieses Konzert ist Teil des Projektes der CPE-Bach-Akademie Hamburg Bach-Klangspuren durch Europa  welche neben Johann Sebastian Bach vor allem die Lebenswege seiner vier Söhne und deren großartige Musik mit viel Leidenschaft zu neuem Leben erweckt.
 
In Lübeck, der ehemaligen mittelalterlichen Hauptstadt der Hanse, ragen die beiden hohen Türme der Marienkirche weit in den Himmel. Diese Kirche, errichtet 1265 bis 1351, ist als Markt- und Hauptpfarrkirche Teil des UNESCO-Welterbes Lübecker Altstadt und eine der größten Backsteinkirchen der Welt. Sie, die als „Mutterkirche der Backsteingotik“ bezeichnet wird, ist ein Ort mit reicher musikalischer Tradition und Teil einer neuen Vision, dem Netzwerk der nordischen Bach-Städte (Lübeck, Lüneburg, Hamburg). Dieses Netzwerk widmet sich der Erforschung und Pflege der Spuren, die der junge Johann Sebastian Bach in Norddeutschland hinterlassen hat. Lübeck war für Bach eine bedeutende Inspirationsquelle, insbesondere durch sein Studium der Werke von Dieterich Buxtehude, dem berühmten Organisten an St. Marien.

Lübeck ist zudem Teil des europäischen Noten-Vertriebsnetzwerkes von Bachs zweitältestem Sohn Carl Philipp, der – ganz nach dem Vorbld seines Patenonkels Georg Philipp Telemann agierend – als international tätiger Unternehmer wirkte. Carl Philipps Klangspuren in Form von Lebensstationen, Konzert- und sonstigen privaten Reisen sowie Wirkungsorten ziehen sich quer durch Deutschland. Durch seine umtriebige Tätigkeit als cleverer Selbstvermarkter unterhielt er zudem (neben Nürnberg, Berlin und Leipzig) auch Kontakte zu Verlagen in Dänemark, Niederlande und Österreich und baute – ganz in hanseatischer Unternehmerdenkweise – ein europaweites Vertriebsnetzwerk auf: Von London und Paris über Amsterdam, Wien, Kopenhagen, Prag und Warschau bis nach Riga, St. Petersburg und Moskau. Carl Philipp schuf v.a. mit seiner neuartigen Instrumentalmusik und Sinfonik Meilensteine, an denen sich Zeitgenossen wie Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven orientierten. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war er 20 Jahre lang Musikdirektor in Hamburg, eine Instanz in der Musikwelt und in ganz Europa verehrt. In der Nachfolge seines Patenonkels Georg Philipp Telemann setzte er sich in besonderer Weise für das bürgerliche Musikleben Hamburgs ein und baute eine rege Konzerttätigkeit auf, die bis heute Bestand hat und auf der Hamburg seinen neuen Ruf als moderne internationale Musikmetropole wieder aufbaut.
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Foto Eingang Kq Peterstraße (c) Ulrich Perrey
Komponistenquartier©Ulrich Perrey
Mittwoch,
13.08.2025
15.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Mittwoch,
13.08.2025
15.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Carl-Philipp-Emanuel Bach | Führung

Die Führung gibt tiefe Einblicke in das musikalische Schaffen von Carl Philipp Emanuel Bach und beleuchtet  sein Leben im kulturellen und musikalischen Umfeld Hamburgs im 18. Jahrhundert. 

Max Glasbrenner Führung

Inkludiert im Museumseintritt: 11 € | erm. 8 € 
Kinder bis 12 Jahre frei

Veranstalter: KomponistenQuartier

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Orgel Herderkirche 1
Herderkirche Weimar@Pixabay
Sonntag,
20.07.2025
18.00 Uhr Konzert
Weimar, Herderkirche
Sonntag,
20.07.2025
18.00 Uhr Konzert
Weimar, Herderkirche
CPEB-Akademie on tour: Weimar
Bach-Klangspuren durch Europa

Kulturbotschafter Internationales Bachfest Hamburg 
Hansjörg Albrecht Orgel

Eintritt: 10 € | erm. 6 €
Veranstalter: Herderkirche Weimar
Im Rahmen des Weimarer Orgelsommers


Carl Philipp Emanuel Bach
und seinem älteren Bruder Wilhelm Friedemann Bach widmet Hansjörg Albrecht in seinem Weimarer Orgel-Recital ein ganz dem Sturm & Drang verpflichtetes, kontrastreiches Programm. Die Orgel als Königin der Instrumente wird zum virtuosen Orchester. Dieses Konzert ist Teil des Projektes der CPE-Bach-Akademie Hamburg Bach-Klangspuren durch Europa, welche neben Johann Sebastian Bach vor allem die Lebenswege seiner vier Söhne und deren großartige Musik mit viel Leidenschaft zu neuem Leben erweckt.

Programm
Wilhelm Friedemann Bach 
Fantasie c-Moll
Choralbearbeitung: "Christe, der du bist Tag und Licht"
Fantasie d-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach 
Fantasie und Fuge c-Moll
Sonate Nr.3 g-Moll 
Fantasie fis-Moll
Sinfonie F-Dur 
Beschreibung

Apropos Weimar: Die meisten Menschen denken hier zunächst an Goethe und Schiller. Weimar steht aber auch für Namen bzw. Philosophen und Dichter wie Herder und Wieland, für Komponisten wie Hummel, Liszt und Strauss und Maler wie Lyonel Feininger, den aus New York stammenden Art-Direktor des Bauhauses.

Aber Weimar ist auch eine Bachstadt, denn in Weimar machte Johann Sebastian Bach im Laufe seines Lebens zweimal Station. 1703 wirkte er für ein halbes Jahr als Geiger in der Privatkapelle von Herzog Johann Ernst III. 1708 kehrte er für fast zehn Jahre als Hoforganist zurück, bevor er 1717 als Musikdirektor an den Köthener Hof ging. Während seiner Weimarer Zeit entstand ein Großteil von Bachs Orgelwerk sowie über 30 Kantaten und Frühfassungen der Brandenburgischen Konzerte. In Weimar kamen auch die ersten sechs Kinders von Johann Sebastian und seiner Frau Maria Barbara zur Welt, darunter die beiden ältesten Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel. Getauft wurden beide in der spätgotischen Stadtkirche St. Peter und Paul, die heute im Volksmund Herderkirche heißt  benannt nach dem Theologen und Philosophen Johann Gottfried Herder. Den originalen Taufstein von damals kann man auch heute noch in der Stadtkirche bestaunen  er steht vor einem noch bemerkenswerteren Kunstwerk, nämlich einem Flügelaltar aus der Werkstatt des Malers Lukas Cranach dem Jüngeren.

Programm
Wilhelm Friedemann Bach 
Fantasie c-Moll
Choralbearbeitung: "Christe, der du bist Tag und Licht"
Fantasie d-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach 
Fantasie und Fuge c-Moll
Sonate Nr.3 g-Moll 
Fantasie fis-Moll
Sinfonie F-Dur 
Beschreibung

Apropos Weimar: Die meisten Menschen denken hier zunächst an Goethe und Schiller. Weimar steht aber auch für Namen bzw. Philosophen und Dichter wie Herder und Wieland, für Komponisten wie Hummel, Liszt und Strauss und Maler wie Lyonel Feininger, den aus New York stammenden Art-Direktor des Bauhauses.

Aber Weimar ist auch eine Bachstadt, denn in Weimar machte Johann Sebastian Bach im Laufe seines Lebens zweimal Station. 1703 wirkte er für ein halbes Jahr als Geiger in der Privatkapelle von Herzog Johann Ernst III. 1708 kehrte er für fast zehn Jahre als Hoforganist zurück, bevor er 1717 als Musikdirektor an den Köthener Hof ging. Während seiner Weimarer Zeit entstand ein Großteil von Bachs Orgelwerk sowie über 30 Kantaten und Frühfassungen der Brandenburgischen Konzerte. In Weimar kamen auch die ersten sechs Kinders von Johann Sebastian und seiner Frau Maria Barbara zur Welt, darunter die beiden ältesten Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel. Getauft wurden beide in der spätgotischen Stadtkirche St. Peter und Paul, die heute im Volksmund Herderkirche heißt  benannt nach dem Theologen und Philosophen Johann Gottfried Herder. Den originalen Taufstein von damals kann man auch heute noch in der Stadtkirche bestaunen  er steht vor einem noch bemerkenswerteren Kunstwerk, nämlich einem Flügelaltar aus der Werkstatt des Malers Lukas Cranach dem Jüngeren.

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Sir Simon Rattle C Oliver Helbig 2.jpg  1420x695 Q85 Crop Subject Location 731,795 Subsampling 2 Upscale
Sir Simon Rattle©Oliver Helbig
Sonntag,
01.06.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Sonntag,
01.06.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Daphnis & Chloé
Internationales Musikfest Hamburg
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Sir Simon Rattle Leitung
Programm
Pierre Boulez 
Rituel / In memoriam Bruno Maderna
Maurice Ravel 
Daphnis et Chloé / Symphonie chorégraphique
Beschreibung

Daphnis und Chloé sind eines der ersten großen Liebespaare der Literatur. Die Vorlage für Maurice Ravels Daphnis und Chloé des griechischen Dichters Longos ist ein Hirten-, Liebes- und Entwicklungsroman, wobei sich die Entwicklung in diesem Fall nicht auf die Bildung des Charakters und der Persönlichkeit bezieht, sondern vielmehr auf das Erwachen und das Kennenlernen der eigenen Sexualität. Ganz gleichberechtigt entdecken sich die jungen Hirten jenseits aller Konventionen gegenseitig. Der Roman ist denn auch dem Gott Eros gewidmet. 

Festmahl für die Ohren

Unter den zahlreichen Spitzenorchestern, die beim Internationalen Musikfest Hamburg gastieren, ist auch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) unter Leitung seines Chefdirigenten Sir Simon Rattle. Gemeinsam präsentieren sie Musik zweier Franzosen, die für Forschungsgeist und Innovationsgabe berühmt geworden sind: Pierre Boulez und Maurice Ravel. Highlight des Abends ist Ravels Ballettmusik Daphnis et Chloé, die in luxuriöse Klangwelten entführt.

Rattle und das BRSO machen dafür gemeinsame Sache mit dem Hamburger Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor, der eine ungewöhnliche Rolle hat: Ganz ohne Text setzt Ravel, ein unerreichter Meister der Instrumentation, die menschliche Stimme hier lediglich als Klangfarbe ein. Das verstärkt noch die überwältigende Sinnlichkeit einer Musik, deren Palette förmlich vor vielfältigen Klangkombinationen explodiert – ein überbordendes Festmahl für die Ohren!

Eine rituelle Handlung in Tönen zu Ehren eines verstorbenen Freundes schaffen – das war der Kompositionsanlass für Pierre Boulez Rituel. Der Experimentator Boulez teilte das traditionelle Orchester dafür in acht unterschiedlich große Gruppen auf, deren Zusammensetzungen von einer solistischen Oboe bis zum großen Blechblas-Ensemble reichen. Durch die Verteilung überall im Raum macht das Stück einen großen Schritt ins Publikum hinein und lässt es unmittelbar am musikalischen Geschehen teilhaben.

Programm
Pierre Boulez 
Rituel / In memoriam Bruno Maderna
Maurice Ravel 
Daphnis et Chloé / Symphonie chorégraphique
Beschreibung

Daphnis und Chloé sind eines der ersten großen Liebespaare der Literatur. Die Vorlage für Maurice Ravels Daphnis und Chloé des griechischen Dichters Longos ist ein Hirten-, Liebes- und Entwicklungsroman, wobei sich die Entwicklung in diesem Fall nicht auf die Bildung des Charakters und der Persönlichkeit bezieht, sondern vielmehr auf das Erwachen und das Kennenlernen der eigenen Sexualität. Ganz gleichberechtigt entdecken sich die jungen Hirten jenseits aller Konventionen gegenseitig. Der Roman ist denn auch dem Gott Eros gewidmet. 

Festmahl für die Ohren

Unter den zahlreichen Spitzenorchestern, die beim Internationalen Musikfest Hamburg gastieren, ist auch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO) unter Leitung seines Chefdirigenten Sir Simon Rattle. Gemeinsam präsentieren sie Musik zweier Franzosen, die für Forschungsgeist und Innovationsgabe berühmt geworden sind: Pierre Boulez und Maurice Ravel. Highlight des Abends ist Ravels Ballettmusik Daphnis et Chloé, die in luxuriöse Klangwelten entführt.

Rattle und das BRSO machen dafür gemeinsame Sache mit dem Hamburger Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor, der eine ungewöhnliche Rolle hat: Ganz ohne Text setzt Ravel, ein unerreichter Meister der Instrumentation, die menschliche Stimme hier lediglich als Klangfarbe ein. Das verstärkt noch die überwältigende Sinnlichkeit einer Musik, deren Palette förmlich vor vielfältigen Klangkombinationen explodiert – ein überbordendes Festmahl für die Ohren!

Eine rituelle Handlung in Tönen zu Ehren eines verstorbenen Freundes schaffen – das war der Kompositionsanlass für Pierre Boulez Rituel. Der Experimentator Boulez teilte das traditionelle Orchester dafür in acht unterschiedlich große Gruppen auf, deren Zusammensetzungen von einer solistischen Oboe bis zum großen Blechblas-Ensemble reichen. Durch die Verteilung überall im Raum macht das Stück einen großen Schritt ins Publikum hinein und lässt es unmittelbar am musikalischen Geschehen teilhaben.

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Christiane Karg 10359 Cgisela Schenker
Christiane Karg©Gisela Schenker
Dienstag,
27.05.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Dienstag,
27.05.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Mahler 2
Internationales Musikfest Hamburg
Christiane Karg Sopran
Anna Lucia Richter Mezzosopran
Budapest Festival Orchestra
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Iván Fischer Leitung
Programm
Gustav Mahler 
Sinfonie Nr. 2 c-Moll für Sopran, Alt, Chor und Orchester »Auferstehungssinfonie«
Beschreibung

Monumental und unbezahlbar
Sie sind ein bestens eingespieltes Team: Vor 40 Jahren gründete der ungarische Dirigent Iván Fischer in seiner Heimatstadt das Budapest Festival Orchestra und führte es über die Jahre zu Weltruhm. Ihr großes Jubiläum feiern die äußerst gern gesehenen Elbphilharmonie-Gäste im Rahmen des Internationalen Musikfests unter dem Motto »Zukunft« mit der visionären Musik von Gustav Mahler. Die Star-Besetzung setzt sich mit Christiane Karg und Anna Lucia Richter auch in den Gesangs-Soli fort.

»Aufersteh’n, ja aufersteh’n, wirst du!« Ergreifend optimistisch trägt der Chor am Ende von Mahlers 2. Sinfonie die religiös und philosophisch motivierte Kernbotschaft des Werks vor. Bis heute sind Aufführungen der monumentalen »Auferstehungssinfonie« ein beeindruckendes Ereignis – nicht nur in Hamburg, wo dem Komponisten im »Michel« einst die Eingebung für das Chorfinale kam. Wie passend, dass mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor ein Hamburger Klangkörper eben jenes Finale übernimmt. Das Manuskript des rund eineinhalbstündigen Werks wurde vor einigen Jahren für 5,3 Million Euro versteigert – das Live-Erlebnis ist zum Glück (un)bezahlbar.

Programm
Gustav Mahler 
Sinfonie Nr. 2 c-Moll für Sopran, Alt, Chor und Orchester »Auferstehungssinfonie«
Beschreibung

Monumental und unbezahlbar
Sie sind ein bestens eingespieltes Team: Vor 40 Jahren gründete der ungarische Dirigent Iván Fischer in seiner Heimatstadt das Budapest Festival Orchestra und führte es über die Jahre zu Weltruhm. Ihr großes Jubiläum feiern die äußerst gern gesehenen Elbphilharmonie-Gäste im Rahmen des Internationalen Musikfests unter dem Motto »Zukunft« mit der visionären Musik von Gustav Mahler. Die Star-Besetzung setzt sich mit Christiane Karg und Anna Lucia Richter auch in den Gesangs-Soli fort.

»Aufersteh’n, ja aufersteh’n, wirst du!« Ergreifend optimistisch trägt der Chor am Ende von Mahlers 2. Sinfonie die religiös und philosophisch motivierte Kernbotschaft des Werks vor. Bis heute sind Aufführungen der monumentalen »Auferstehungssinfonie« ein beeindruckendes Ereignis – nicht nur in Hamburg, wo dem Komponisten im »Michel« einst die Eingebung für das Chorfinale kam. Wie passend, dass mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor ein Hamburger Klangkörper eben jenes Finale übernimmt. Das Manuskript des rund eineinhalbstündigen Werks wurde vor einigen Jahren für 5,3 Million Euro versteigert – das Live-Erlebnis ist zum Glück (un)bezahlbar.

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Hansjoergalbrecht Ds C9686 Neu
Hansjörg Albrecht©Vanessa Daly
Samstag,
26.04.2025
22.30 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
26.04.2025
23.59 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
26.04.2025
22.30 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
26.04.2025
23.59 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
4. Brückenkonzert: Nachtkonzert im KQ

Ein Abend im Hause der Familie Bach

Morgane Solignac Sopran (CPEB Young Artist)
Hansjörg Albrecht Cembalo

Eintritt frei. Spenden erbeten.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Langen Nacht der Hamburger Museen

Beschreibung

Programm
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Das Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach (1725)

Mit Beiträgen von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Christian Bach,
Christian Petzold (Hoforganist Dresden), Johann Adolf Hasse, Francois Couperin und Gottfried
Heinrich Stölzel

Teil 1
Die Werke für Sopran und Basso continuo

Teil 2
Die Werke für Cembalo solo

Beschreibung

Das Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach von 1725 ist ein faszinierendes Zeugnis des musikalischen Lebens der Familie Bach. Johann Sebastian Bach schenkte seiner zweiten Frau Anna Magdalena dieses prächtige Notenheft, das durch seinen aufwendigen Einband besticht: grün gefärbtes Papier mit Goldverzierungen an Buchdeckel und -rücken sowie Goldschnitt.

Der Inhalt des Büchleins spiegelt die vielfältigen musikalischen Interessen der Familie wider. Es beginnt mit zwei Partiten von Johann Sebastian Bach, die vermutlich als Widmung gedacht waren. Der Rest des Buches wurde größtenteils von Anna Magdalena selbst zusammengestellt und geschrieben. Es enthält eine bunte Mischung aus Klavierstücken, Tänzen, Chorälen und Liedern. Besonders interessant sind die verschiedenen Handschriften im Buch. Neben Johann Sebastian und Anna Magdalena finden sich auch Einträge der Kinder, zum Beispiel die "Aria von der Tabakspfeife" in der unbeholfenen Handschrift des ältesten Sohnes Gottfried Heinrich.

Die Sammlung umfasst:
* Menuette, Polonaisen und Märsche
* Kompositionen und Kompositionsversuche der Bach-Kinder
* Kleinere Werke, die Anna Magdalena von Gästen kopiert hat
* Singstücke, Lieder und Choräle, die sie vermutlich mit ihren Kindern sang
* Erste Übungen im Generalbass und der Akkordlehre

Das Notenbüchlein gibt einen lebendigen Einblick in den musikalischen Alltag der Familie Bach. Es zeigt die Vielfalt der Musik, die im Hause Bach gespielt und gesungen wurde, von einfachen Übungsstücken bis hin zu anspruchsvollen Kompositionen. Die Originalhandschrift wird in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt. Bis heute ist das Notenbüchlein von großer Bedeutung für Musikschüler und -liebhaber. Viele der enthaltenen Stücke gehören zum Standardrepertoire des Klavierunterrichts und bieten Anfängern erste Erfolgserlebnisse. Gleichzeitig ist es für Musikwissenschaftler eine wichtige Quelle zur Erforschung der Musikpraxis im Hause Bach.

Beschreibung

Programm
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Das Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach (1725)

Mit Beiträgen von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Christian Bach,
Christian Petzold (Hoforganist Dresden), Johann Adolf Hasse, Francois Couperin und Gottfried
Heinrich Stölzel

Teil 1
Die Werke für Sopran und Basso continuo

Teil 2
Die Werke für Cembalo solo

Beschreibung

Das Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach von 1725 ist ein faszinierendes Zeugnis des musikalischen Lebens der Familie Bach. Johann Sebastian Bach schenkte seiner zweiten Frau Anna Magdalena dieses prächtige Notenheft, das durch seinen aufwendigen Einband besticht: grün gefärbtes Papier mit Goldverzierungen an Buchdeckel und -rücken sowie Goldschnitt.

Der Inhalt des Büchleins spiegelt die vielfältigen musikalischen Interessen der Familie wider. Es beginnt mit zwei Partiten von Johann Sebastian Bach, die vermutlich als Widmung gedacht waren. Der Rest des Buches wurde größtenteils von Anna Magdalena selbst zusammengestellt und geschrieben. Es enthält eine bunte Mischung aus Klavierstücken, Tänzen, Chorälen und Liedern. Besonders interessant sind die verschiedenen Handschriften im Buch. Neben Johann Sebastian und Anna Magdalena finden sich auch Einträge der Kinder, zum Beispiel die "Aria von der Tabakspfeife" in der unbeholfenen Handschrift des ältesten Sohnes Gottfried Heinrich.

Die Sammlung umfasst:
* Menuette, Polonaisen und Märsche
* Kompositionen und Kompositionsversuche der Bach-Kinder
* Kleinere Werke, die Anna Magdalena von Gästen kopiert hat
* Singstücke, Lieder und Choräle, die sie vermutlich mit ihren Kindern sang
* Erste Übungen im Generalbass und der Akkordlehre

Das Notenbüchlein gibt einen lebendigen Einblick in den musikalischen Alltag der Familie Bach. Es zeigt die Vielfalt der Musik, die im Hause Bach gespielt und gesungen wurde, von einfachen Übungsstücken bis hin zu anspruchsvollen Kompositionen. Die Originalhandschrift wird in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt. Bis heute ist das Notenbüchlein von großer Bedeutung für Musikschüler und -liebhaber. Viele der enthaltenen Stücke gehören zum Standardrepertoire des Klavierunterrichts und bieten Anfängern erste Erfolgserlebnisse. Gleichzeitig ist es für Musikwissenschaftler eine wichtige Quelle zur Erforschung der Musikpraxis im Hause Bach.

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Hamburg Oberhafen @olle August Pixabax
Oberhafen@pixabay
Mittwoch,
23.04.2025
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Oberhafen Halle 424
Mittwoch,
23.04.2025
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Oberhafen Halle 424
3. Brückenkonzert: Von Hamburg nach Paris
Internationales Bachfest Hamburg
Michael Stürzinger Violine
Franck-Thomas Link Klavier

CPE Bach gratuliert Maurice Ravel zum 150. Geburtstag

Tickets: 18 € im Online-Vorverkauf, 23 € an der Abendkasse, Mitglieder: 9 €
Veranstalter: Hamburger Kammerkunstverein e.V.

Beschreibung

Programm:

Carl Philipp Emanuel Bach
Freie Fantasie für Klavier solo fis-Moll Wq. 67
Maurice Ravel
Kaddish (aus: Deux mélodies hébraïques)
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate c-Moll für Violine und Klavier Wq. 78
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonate f-Moll für Violine und Klavier op. 4

Beschreibung:

Wir gratulieren Maurice Ravel zum 150. Geburtstag mit einem Programm, das Glückwünsche des Hamburgers Carl Philipp Emanuel Bach nach Frankreich sendet.
Trotz ihres zeitlichen Abstands verbindet beide Komponisten eine Schlüsselrolle im musikalischen Wandel. Sie waren Erfinder, die mit Mut neue Wege gingen, aber die Traditionen ihrer Vorgänger genau kannten. Sie waren Brückenbauer zwischen musikalischen Welten.
Außerdem hören wir in diesem Konzert eine leuchtende Sonate des jungen Felix Mendelssohn Bartholdy, ebenfalls Hanseat, da in Hamburg geboren.

Carl Philipp Emanuel Bachs Klavierfantasien sind von beispielloser Spontaneität und ziehen Spieler und Zuhörer mit magischer Kraft in die Geistes- und Seelenwelt des Komponisten hinein. Sie sind voll von wechselnden musikalischen Augenblicksbildern, Stimmungsgegensätzen und dramatischen Kontrasten. In seiner Fantasie fis-moll, die ein Jahr vor seinem Tode entstand, stellt Bach zunächst die drei musikalischen Hauptelemente (Adagio, Largo sowie kadenzartige Läufe und Arpeggien) vor und verwebt sie in freier Form miteinander. Den Begriff „Fantasie“ benutzt er mehr im Sinne von „Improvisation“ („quasi improvisando“), und liefert hier das Paradox einer völlig auskomponierten Improvisation. Die formalen Freiheiten, die er sich dabei nimmt, waren zu seiner Zeit radikal neu und finden sich zum Teil erst in der avantgardistischen Musik unserer Tage wieder. Beispielsweise werden in weiten Teilen der Kadenzen die Taktstriche einfach weggelassen, wodurch das feste Metrum, das zu den Grundbausteinen der europäischen Musik gehört, völlig verschwindet. CPE Bachs "Empfindsamer Stil" öffnete das Tor zu einer neuen Epoche, der Klassik man denke besonders an Beethovens Klaviermusik.

Carl Philipp Emanuel Bach spielt in der Geschichte der Violinsonate eine entscheidende Schlüsselrolle. Bereits sein Vater, der große Johann Sebastian Bach, hatte mit seinen Sonaten für Violine und „obligates Cembalo“ begonnen, das begleitende Tasteninstrument zu etablieren. Er gedachte ihm nicht nur die begleitenden Harmonien zuzuschreiben, sondern fügte ihm eine auskomponierte, gleichberechtigte Klavierstimme zur Violine hinzu. Diese Emanzipation des Klaviers ging so weit, dass einige Jahrzehnten später bei Mozart und Beethoven die Violine vom Klavier in eine Art Nebenrolle gedrängt wurde – sozusagen in die Rolle, „die zweite Geige zu spielen“. Mozart und Beethoven bezeichneten ihre Violinsonaten daher als Sonaten für Klavier und Violine. Beethovens Kreutzer-Sonate war sogar mit „Klaviersonate begleitet von einer Violine“ überschrieben. Natürlich wird dieser Bezeichnung den meisten Sonaten nicht gerecht. Nachdem also das Klavier von Vater und Sohn Bach emanzipiert worden war, musste schließlich die Violine selbst emanzipiert werden. Seit Johannes Brahms heißen die Werke in dieser Besetzung wieder „Sonaten für Violine und Klavier“.

CPE Bachs c-Moll-Sonate für Violine und obligates Cembalo (oder Klavier) Wq. 78 muss zur Zeit ihrer Uraufführung ein hochmodernes Werk gewesen sein! Der erste Satz wirkt wie ein großes Duett, das in einer Oper auch von zwei Singstimmen gesungen werden könnte. Der langsame Satz in der Mitte der drei Sätze könnte man ebenso bei den freien Fantasien einordnen, derer CPE einige komponiert hat. Diese freien Fantasien waren, ähnlich wie die neue Form der Violinsonate, eine wichtige Inspirationsquelle für Mozart und Haydn. Der letzte Satz ist einerseits ein hochvirtuoser Barocksatz, fast schon typisch, und gleichzeitig gibt er bereits einen Ausblick auf die instrumentale Virtuosität, die später bei Beethoven zu finden sein wird. Auch die Tonart c-Moll ist zu dieser Zeit, also kurz nach der Erfindung der wohltemperierten Stimmung, noch ungewöhnlich. Sogar Mozart hat nur sehr selten Sonaten und Instrumentalkonzerte in Moll geschrieben. Bei Beethoven hingegen steht die Tonart c-Moll immer im Zusammenhang mit großem Drama und einer ausweglosen Schicksalshaftigkeit (wie in der 5. Sinfonie, der »Pathétique«, der letzten Klaviersonate op. 111, dem 3. Klavierkonzert und vielen weiteren Werken).

Reclams Kammermusiklexikon schreibt über Felix Mendelssohn Bartholdys Sonate für Violine und Klavier op. 4, dass es sich bei ihr um ein Werk handle, dem man im Konzertsaal kaum begegne. Dabei ist die Sonate eines der leuchtenden Beispiele für die jugendliche Genialität Mendelssohns. Sie entstand in seinem 16. Lebensjahr und zeigt zwei wesentliche Aspekte in Mendelssohns Schaffen: Zum einen seine Verbundenheit mit der großen Musik seiner Vorgänger zu hören, zum anderen weist die Sonate stilistisch weit in die Zukunft. So mutet der erste Satz an, als wären Mendelssohn die Themen eingefallen, während er gerade eine Haydn-Sonate übte. Die Idee jedoch, den Satz mit einem fantastischen Solo-Rezitativ der Geige beginnen zu lassen, wurde erst sehr viel später wieder aufgenommen, so z. B. in Smetanas Klaviertrio oder im langsamen Satz der Violinsonate von César Franck. Oft wird Mendelssohns Violinsonate op. 4 als Jugendwerk abgetan. „Zu Unrecht!“, möchte man rufen, viel zu selten wird sie gespielt!

Beschreibung

Programm:

Carl Philipp Emanuel Bach
Freie Fantasie für Klavier solo fis-Moll Wq. 67
Maurice Ravel
Kaddish (aus: Deux mélodies hébraïques)
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate c-Moll für Violine und Klavier Wq. 78
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonate f-Moll für Violine und Klavier op. 4

Beschreibung:

Wir gratulieren Maurice Ravel zum 150. Geburtstag mit einem Programm, das Glückwünsche des Hamburgers Carl Philipp Emanuel Bach nach Frankreich sendet.
Trotz ihres zeitlichen Abstands verbindet beide Komponisten eine Schlüsselrolle im musikalischen Wandel. Sie waren Erfinder, die mit Mut neue Wege gingen, aber die Traditionen ihrer Vorgänger genau kannten. Sie waren Brückenbauer zwischen musikalischen Welten.
Außerdem hören wir in diesem Konzert eine leuchtende Sonate des jungen Felix Mendelssohn Bartholdy, ebenfalls Hanseat, da in Hamburg geboren.

Carl Philipp Emanuel Bachs Klavierfantasien sind von beispielloser Spontaneität und ziehen Spieler und Zuhörer mit magischer Kraft in die Geistes- und Seelenwelt des Komponisten hinein. Sie sind voll von wechselnden musikalischen Augenblicksbildern, Stimmungsgegensätzen und dramatischen Kontrasten. In seiner Fantasie fis-moll, die ein Jahr vor seinem Tode entstand, stellt Bach zunächst die drei musikalischen Hauptelemente (Adagio, Largo sowie kadenzartige Läufe und Arpeggien) vor und verwebt sie in freier Form miteinander. Den Begriff „Fantasie“ benutzt er mehr im Sinne von „Improvisation“ („quasi improvisando“), und liefert hier das Paradox einer völlig auskomponierten Improvisation. Die formalen Freiheiten, die er sich dabei nimmt, waren zu seiner Zeit radikal neu und finden sich zum Teil erst in der avantgardistischen Musik unserer Tage wieder. Beispielsweise werden in weiten Teilen der Kadenzen die Taktstriche einfach weggelassen, wodurch das feste Metrum, das zu den Grundbausteinen der europäischen Musik gehört, völlig verschwindet. CPE Bachs "Empfindsamer Stil" öffnete das Tor zu einer neuen Epoche, der Klassik man denke besonders an Beethovens Klaviermusik.

Carl Philipp Emanuel Bach spielt in der Geschichte der Violinsonate eine entscheidende Schlüsselrolle. Bereits sein Vater, der große Johann Sebastian Bach, hatte mit seinen Sonaten für Violine und „obligates Cembalo“ begonnen, das begleitende Tasteninstrument zu etablieren. Er gedachte ihm nicht nur die begleitenden Harmonien zuzuschreiben, sondern fügte ihm eine auskomponierte, gleichberechtigte Klavierstimme zur Violine hinzu. Diese Emanzipation des Klaviers ging so weit, dass einige Jahrzehnten später bei Mozart und Beethoven die Violine vom Klavier in eine Art Nebenrolle gedrängt wurde – sozusagen in die Rolle, „die zweite Geige zu spielen“. Mozart und Beethoven bezeichneten ihre Violinsonaten daher als Sonaten für Klavier und Violine. Beethovens Kreutzer-Sonate war sogar mit „Klaviersonate begleitet von einer Violine“ überschrieben. Natürlich wird dieser Bezeichnung den meisten Sonaten nicht gerecht. Nachdem also das Klavier von Vater und Sohn Bach emanzipiert worden war, musste schließlich die Violine selbst emanzipiert werden. Seit Johannes Brahms heißen die Werke in dieser Besetzung wieder „Sonaten für Violine und Klavier“.

CPE Bachs c-Moll-Sonate für Violine und obligates Cembalo (oder Klavier) Wq. 78 muss zur Zeit ihrer Uraufführung ein hochmodernes Werk gewesen sein! Der erste Satz wirkt wie ein großes Duett, das in einer Oper auch von zwei Singstimmen gesungen werden könnte. Der langsame Satz in der Mitte der drei Sätze könnte man ebenso bei den freien Fantasien einordnen, derer CPE einige komponiert hat. Diese freien Fantasien waren, ähnlich wie die neue Form der Violinsonate, eine wichtige Inspirationsquelle für Mozart und Haydn. Der letzte Satz ist einerseits ein hochvirtuoser Barocksatz, fast schon typisch, und gleichzeitig gibt er bereits einen Ausblick auf die instrumentale Virtuosität, die später bei Beethoven zu finden sein wird. Auch die Tonart c-Moll ist zu dieser Zeit, also kurz nach der Erfindung der wohltemperierten Stimmung, noch ungewöhnlich. Sogar Mozart hat nur sehr selten Sonaten und Instrumentalkonzerte in Moll geschrieben. Bei Beethoven hingegen steht die Tonart c-Moll immer im Zusammenhang mit großem Drama und einer ausweglosen Schicksalshaftigkeit (wie in der 5. Sinfonie, der »Pathétique«, der letzten Klaviersonate op. 111, dem 3. Klavierkonzert und vielen weiteren Werken).

Reclams Kammermusiklexikon schreibt über Felix Mendelssohn Bartholdys Sonate für Violine und Klavier op. 4, dass es sich bei ihr um ein Werk handle, dem man im Konzertsaal kaum begegne. Dabei ist die Sonate eines der leuchtenden Beispiele für die jugendliche Genialität Mendelssohns. Sie entstand in seinem 16. Lebensjahr und zeigt zwei wesentliche Aspekte in Mendelssohns Schaffen: Zum einen seine Verbundenheit mit der großen Musik seiner Vorgänger zu hören, zum anderen weist die Sonate stilistisch weit in die Zukunft. So mutet der erste Satz an, als wären Mendelssohn die Themen eingefallen, während er gerade eine Haydn-Sonate übte. Die Idee jedoch, den Satz mit einem fantastischen Solo-Rezitativ der Geige beginnen zu lassen, wurde erst sehr viel später wieder aufgenommen, so z. B. in Smetanas Klaviertrio oder im langsamen Satz der Violinsonate von César Franck. Oft wird Mendelssohns Violinsonate op. 4 als Jugendwerk abgetan. „Zu Unrecht!“, möchte man rufen, viel zu selten wird sie gespielt!

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Stade St Wilhadi Dsc 2650
Orgel St. Wilhadi@Hans-Christoph Ball
Montag,
21.04.2025
17.00 Uhr Konzert
Stade, Stadtkirche St. Wilhadi
Montag,
21.04.2025
17.00 Uhr Konzert
Stade, Stadtkirche St. Wilhadi
Postludium: Next Generation Bach
Internationales Bachfest Hamburg

Barocknetzwerk: Mit Bach vor den Toren der Stadt

Österliche Orgelmusik Johann Sebastian Bachs trifft auf die Sturm & Drang-Musik seiner beiden ältesten Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel.

Studierende der Orgelklassen der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Eintritt frei. Spenden erbeten.
Veranstalter: St. Wilhadi Stade

Beschreibung

Programm
Orgelmusiken von Johann Sebastian Bach, Wilhelm Friedemann Bach und Carl Philipp Emanuel Bach erklingen an der historischen Orgel von Erasmus Bielfeldt in St. Wilhadi.

Beschreibung

Die Hansestadt Stade, gelegen an der Elbe, blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die bis ins 9. Jahrhundert reicht. Als ehemaliges Mitglied des Hansebundes spielte Stade eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Handelsnetzwerk und war zeitweise sogar wichtiger als Hamburg.

Die Silhouette der Stadt wird geprägt von zwei großen Kirchen: St. Cosmae et Damiani ist fast so alt wie Stade selbst, ihr achteckiger Kirchturm ist das Wahrzeichen der Stadt und ihre historische Huß-Schnitger-Orgel zählt zu den kostbarsten Barockinstrumenten Deutschlands.

Die dreischiffige gotische Hallenkirche St. Wilhadi, die größte im Erzstift Bremen, entstammt der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. 1659 wurde die Kirche im Inneren zerstört und danach neu ausgestattet. Von der Innenausstattung bemerkenswert sind Altar und Kanzel von 1660, Kronleuchter des 16. und 17. Jahrhunderts und eine Reihe von Epitaphen. Bei der Restaurierung des Kircheninneren im 20. Jahrhundert konnte Teile der alten Deckenbemalung wieder hergestellt werden. Ähnlich wie in St. Cosmae beherbergt auch St. Wilhadi eine Orgel von kulturhistorischer Bedeutung. Das wertvolle Barockinstrument wurde 1731-36 von Orgelbaumeister Erasmus Bielfeldt erbaut. Bielfeldt wirkte hauptsächlich in der Orgellandschaft zwischen Elbe und Weser. Dank der Restaurierung seines Orgelwerkes in St. Wilhadi durch Jürgen Ahrend im Jahre 1990 hat die Orgel heute wieder ihr historisches Klangbild und ist geradezu prädestiniert, um die Werke von Johann Sebastian Bach und seiner Söhne als Ausklang des Internationalen Bachfestes Hamburg in strahlendem Glanz erklingen zu lassen.

Gespannt darf man dabei auf die Interpretationen der jungen Organistinnen und Organisten der Hamburger Musikhochschule sein, die ihr Können an diesem wertvollen historischen Instrument zeigen. Österliche Musik Johann Sebastian Bachs trifft auf die Sturm & Drang-Musik seiner beiden ältesten Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel.

Beschreibung

Programm
Orgelmusiken von Johann Sebastian Bach, Wilhelm Friedemann Bach und Carl Philipp Emanuel Bach erklingen an der historischen Orgel von Erasmus Bielfeldt in St. Wilhadi.

Beschreibung

Die Hansestadt Stade, gelegen an der Elbe, blickt auf eine reiche Geschichte zurück, die bis ins 9. Jahrhundert reicht. Als ehemaliges Mitglied des Hansebundes spielte Stade eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Handelsnetzwerk und war zeitweise sogar wichtiger als Hamburg.

Die Silhouette der Stadt wird geprägt von zwei großen Kirchen: St. Cosmae et Damiani ist fast so alt wie Stade selbst, ihr achteckiger Kirchturm ist das Wahrzeichen der Stadt und ihre historische Huß-Schnitger-Orgel zählt zu den kostbarsten Barockinstrumenten Deutschlands.

Die dreischiffige gotische Hallenkirche St. Wilhadi, die größte im Erzstift Bremen, entstammt der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. 1659 wurde die Kirche im Inneren zerstört und danach neu ausgestattet. Von der Innenausstattung bemerkenswert sind Altar und Kanzel von 1660, Kronleuchter des 16. und 17. Jahrhunderts und eine Reihe von Epitaphen. Bei der Restaurierung des Kircheninneren im 20. Jahrhundert konnte Teile der alten Deckenbemalung wieder hergestellt werden. Ähnlich wie in St. Cosmae beherbergt auch St. Wilhadi eine Orgel von kulturhistorischer Bedeutung. Das wertvolle Barockinstrument wurde 1731-36 von Orgelbaumeister Erasmus Bielfeldt erbaut. Bielfeldt wirkte hauptsächlich in der Orgellandschaft zwischen Elbe und Weser. Dank der Restaurierung seines Orgelwerkes in St. Wilhadi durch Jürgen Ahrend im Jahre 1990 hat die Orgel heute wieder ihr historisches Klangbild und ist geradezu prädestiniert, um die Werke von Johann Sebastian Bach und seiner Söhne als Ausklang des Internationalen Bachfestes Hamburg in strahlendem Glanz erklingen zu lassen.

Gespannt darf man dabei auf die Interpretationen der jungen Organistinnen und Organisten der Hamburger Musikhochschule sein, die ihr Können an diesem wertvollen historischen Instrument zeigen. Österliche Musik Johann Sebastian Bachs trifft auf die Sturm & Drang-Musik seiner beiden ältesten Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel.

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@istock
Montag,
21.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Montag,
21.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Sonderausstellung Bach-Frauen & CPE-Bach-Museum im KQ
Internationales Bachfest Hamburg

Ausstellung zu den Stimmen der Frauen aus der Bach-Familie vom 11.-27.4.2025 täglich 10.00 bis 17.00 Uhr im KomponistenQuartier. 
Der Eintritt ist im regulären Museumseintritt bereits enthalten.

Eine Kooperation der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft zu Hamburg mit dem Bach-Museum Leipzig.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19.  Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19.  Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

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Carls Logo
©Carls Bistro
Sonntag,
20.04.2025
22.30 Uhr Akademie
Hamburg, Carls Bistro
Sonntag,
20.04.2025
22.30 Uhr Akademie
Hamburg, Carls Bistro
After Show Party
Internationales Bachfest Hamburg

Bach – we are family. Gemeinsam den Abend ausklingen lassen mit Elbblick gegenüber der Elbphilharmonie in Carls Weinbar und miteinander ins Gespräch kommen.

Offene Veranstaltung für Ausführende & Publikum. Eintritt frei.

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Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg©Swanhild Kruckelmann
Sonntag,
20.04.2025
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Sonntag,
20.04.2025
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Abschlusskonzert: Bach & Bach
Internationales Bachfest Hamburg
Marie-Sophie Pollak Sopran
Ulrike Malotta Alt
Benjamin Bruns Tenor
Klaus Häger Bariton
Akademie für Alte Musik Berlin
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Magnificat Wq 215
Johann Sebastian Bach 
Kommt, eilet und laufet BWV 249 »Oster-Oratorium«
Beschreibung

Das Magnificat von Carl Philipp Emanuel Bach, in dem Maria ihrer Liebe zu Gott Ausdruck verleiht, in welchem Maria aber auch als Inbegriff der Liebe unter den Menschen zelebriert wird, bildet mit seinem Jugendfeuer die jubilierende Eröffnung des Abschlusskonzerts des diesjährigen Internationalen Bachfest Hamburg.

In diesem Konzert stehen sich Vater und Sohn gegenüber. Kann der Jüngere dem Vergleich mit dem Älteren Stand halten? Kann sich der Sohn vom Vater, bei dem er ausgebildet wurde und gelernt hat, emanzipieren?

Im zweiten Teil des Abends erklingt zum allerersten Mal in der Elbphilharmonie daher das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach, welches genau vor 300 Jahren am Ostersonntag im Jahr 2025 uraufgeführt wurde. Maria von Magdala und die andere Maria, Petrus und Johannes sind die Protagonisten dieses Oratorium. Nachdem Maria Magdalena und Maria dem auferstandenen Jesus zuvor begegnet waren, eilen die Jünger zum Grab und finden dieses leer. Das Osterlachen und die Osterfreude sind erlösender Ausdruck dieses selten aufgeführten Oratoriums.

Begehen Sie diesen Osterabend mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und Hansjörg Albrecht musikalisch in der Elbphilharmonie!

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Magnificat Wq 215
Johann Sebastian Bach 
Kommt, eilet und laufet BWV 249 »Oster-Oratorium«
Beschreibung

Das Magnificat von Carl Philipp Emanuel Bach, in dem Maria ihrer Liebe zu Gott Ausdruck verleiht, in welchem Maria aber auch als Inbegriff der Liebe unter den Menschen zelebriert wird, bildet mit seinem Jugendfeuer die jubilierende Eröffnung des Abschlusskonzerts des diesjährigen Internationalen Bachfest Hamburg.

In diesem Konzert stehen sich Vater und Sohn gegenüber. Kann der Jüngere dem Vergleich mit dem Älteren Stand halten? Kann sich der Sohn vom Vater, bei dem er ausgebildet wurde und gelernt hat, emanzipieren?

Im zweiten Teil des Abends erklingt zum allerersten Mal in der Elbphilharmonie daher das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach, welches genau vor 300 Jahren am Ostersonntag im Jahr 2025 uraufgeführt wurde. Maria von Magdala und die andere Maria, Petrus und Johannes sind die Protagonisten dieses Oratorium. Nachdem Maria Magdalena und Maria dem auferstandenen Jesus zuvor begegnet waren, eilen die Jünger zum Grab und finden dieses leer. Das Osterlachen und die Osterfreude sind erlösender Ausdruck dieses selten aufgeführten Oratoriums.

Begehen Sie diesen Osterabend mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und Hansjörg Albrecht musikalisch in der Elbphilharmonie!

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Gloger Orgel 02
Gloger-Orgel
Sonntag,
20.04.2025
18.00 Uhr Konzert
Otterndorf, St. Severi
Sonntag,
20.04.2025
18.00 Uhr Konzert
Otterndorf, St. Severi
Festliches Orgelkonzert zum Osterfest
Internationales Bachfest Hamburg

Barocknetzwerk: Mit Bach vor den Toren der Stadt

Der junge Organist Jakub Moneta aus Polen, ausgezeichnet mit dem 2. Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig 2024, präsentiert ein fulminantes Programm für Orgelmusik an der kürzlich restaurierten historischen Gloger-Orgel in Otterndorf.

Jakub Moneta Orgel
Preisträger Internationaler Bach-Wettbewerb Leipzig 2024

Veranstalter: Verein zum Erhalt der Gloger-Orgel Otterndorf e.V.

Beschreibung

Programm
Nicolaus Bruhns (1665-1697)
Praeludium G-Dur
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr BWV 662
Präludium & Fuga a-Moll BWV 543
Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr BWV 664
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Sonate Nr.1 f-Moll op. 65
Allegro moderato e serioso Adagio Andante Recitativo Allegro assai vivace
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Alleluja aus dem Oratorium The Messiah HWV 56
Orgelfassung: Théodore Dubois (1837-1924)

Beschreibung

Die St. Severi Kirche in Otterndorf aus dem 12. Jh. ist neben St. Nicolai in Altenbruch und St. Jacobi in Lüdingworth einer der drei sog. „Bauerndome“ im Hadelner Land, nahe Cuxhaven und der Elb- Nordeemündung gelegen. Nach der Reformation um 1526 genoss die Kirchengemeinde Otterndorf durch eine eigene Hadelner Kirchenordnung große Privilegien. Der langanhaltende Wohlstand der Gemeinde und des Landes Hadeln durch einen besonders fruchtbaren Boden wird u.a. in der reichen Barockausstattung der Kirche sichtbar. In St. Severi befindet sich eine der bedeutendsten Barockorgeln Nordeuropas. 1741–1742 erbaute Dietrich Christoph Gloger eine Orgel mit 46 Registern auf drei Manualen und Pedal und verwendete dabei 23 Registern des Vorgängerinstruments von Antonius Wilde (1596) und Hans Riege (1662). Mit ihren insgesamt 2676 Pfeifen war sie damals und ist bis in die heutige Zeit die größte Barockorgel im Elbe-Weser-Dreieck.

An diesem, 2022 von Hendrik Ahrend meisterhaft restaurierten und im Herbst 2024 eingeweihten Instrument, ist am Ostersonntag der junge polnische Organist Jakub Moneta zu erleben, der im vergangenen Jahr 2. Bachpreisträger beim international renommierten Bach-Wettbewerb Leipzig wurde. Mit einem fulminanten Programm präsentiert er die historische Gloger-Orgel in all ihren überwältigenden Klangfacetten. 

Apropos Carl Philipp Emanuel Bach & Otterndorf:

In der Liste eines quer durch Europa wie ein Netz verteilten Vertriebssystems für seine gedruckten Noten taucht neben 13 weiteren Orten in Niedersachsen (u.a. Braunschweig, Bückeburg, Celle, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Wolfenbüttel) auch Otterndorf auf. Die Hamburger Orgelschule mit Heinrich Scheidemann im 17. Jh. und dann später auch die Musikdirektoren Georg Philipp Telemann und CPE Bach waren z.B. durch die Ausbildung von Organisten, die aus dem Umland kamen und zum Studium nach Hamburg pilgerten, auch „vor den Toren der Stadt“ musikalisch präsent. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch das durch seine berühmte Orgel herausgehobene Otterndorf Teil des Vertriebsnetzwerkes des „Hamburger Bach" ist.

Beschreibung

Programm
Nicolaus Bruhns (1665-1697)
Praeludium G-Dur
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr BWV 662
Präludium & Fuga a-Moll BWV 543
Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr BWV 664
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Sonate Nr.1 f-Moll op. 65
Allegro moderato e serioso Adagio Andante Recitativo Allegro assai vivace
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Alleluja aus dem Oratorium The Messiah HWV 56
Orgelfassung: Théodore Dubois (1837-1924)

Beschreibung

Die St. Severi Kirche in Otterndorf aus dem 12. Jh. ist neben St. Nicolai in Altenbruch und St. Jacobi in Lüdingworth einer der drei sog. „Bauerndome“ im Hadelner Land, nahe Cuxhaven und der Elb- Nordeemündung gelegen. Nach der Reformation um 1526 genoss die Kirchengemeinde Otterndorf durch eine eigene Hadelner Kirchenordnung große Privilegien. Der langanhaltende Wohlstand der Gemeinde und des Landes Hadeln durch einen besonders fruchtbaren Boden wird u.a. in der reichen Barockausstattung der Kirche sichtbar. In St. Severi befindet sich eine der bedeutendsten Barockorgeln Nordeuropas. 1741–1742 erbaute Dietrich Christoph Gloger eine Orgel mit 46 Registern auf drei Manualen und Pedal und verwendete dabei 23 Registern des Vorgängerinstruments von Antonius Wilde (1596) und Hans Riege (1662). Mit ihren insgesamt 2676 Pfeifen war sie damals und ist bis in die heutige Zeit die größte Barockorgel im Elbe-Weser-Dreieck.

An diesem, 2022 von Hendrik Ahrend meisterhaft restaurierten und im Herbst 2024 eingeweihten Instrument, ist am Ostersonntag der junge polnische Organist Jakub Moneta zu erleben, der im vergangenen Jahr 2. Bachpreisträger beim international renommierten Bach-Wettbewerb Leipzig wurde. Mit einem fulminanten Programm präsentiert er die historische Gloger-Orgel in all ihren überwältigenden Klangfacetten. 

Apropos Carl Philipp Emanuel Bach & Otterndorf:

In der Liste eines quer durch Europa wie ein Netz verteilten Vertriebssystems für seine gedruckten Noten taucht neben 13 weiteren Orten in Niedersachsen (u.a. Braunschweig, Bückeburg, Celle, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Wolfenbüttel) auch Otterndorf auf. Die Hamburger Orgelschule mit Heinrich Scheidemann im 17. Jh. und dann später auch die Musikdirektoren Georg Philipp Telemann und CPE Bach waren z.B. durch die Ausbildung von Organisten, die aus dem Umland kamen und zum Studium nach Hamburg pilgerten, auch „vor den Toren der Stadt“ musikalisch präsent. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch das durch seine berühmte Orgel herausgehobene Otterndorf Teil des Vertriebsnetzwerkes des „Hamburger Bach" ist.

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St. Marien Lübeck Pixabay
St. Marien Lübeck@pixabay
Sonntag,
20.04.2025
12.00 Uhr Konzert
Lübeck, St. Marien
Sonntag,
20.04.2025
12.00 Uhr Konzert
Lübeck, St. Marien
Festgottesdienst zum Osterfest
Internationales Bachfest Hamburg

Barocknetzwerk: Mit Bach vor den Toren der Stadt

Chloe Lankshear Sopran
Juliane Sandberger Alt
Karl Hänsel Tenor
Christian Nungesser Bariton
Merle Hillmer Orgel
 
Instrumentalensemble
Lübecker Knabenkantorei
Johannes Unger Leitung & Orgel
 
Veranstalter: St. Marien Lübeck
Programm
Johann Sebastian Bach 
Kantate „Christ lag in Todesbanden“ BWV 4
Präludium & Fuge D-Dur BWV 532
Choralbearbeitung „Heut triumphieret Gottes Sohn“ BWV 630
Beschreibung

Das Osterfest mit Bach

Im festlichen Rahmen des Osterfestgottesdienstes der großen gotischen Lübecker Hauptkirche St. Marien erklingt Johann Sebastian Bachs frühe Osterkantate Christ lag in Todesbanden (BWV 4), ein Meisterwerk barocker Chormusik. Diese bedeutende Komposition gehört zu Bachs ersten erhaltenen Kantaten und wurde vermutlich 1707 für Ostern in Arnstadt geschrieben. Sie zeichnet sich durch ihre einzigartige Verbindung von liturgischem Text und tiefgründiger musikalischer Gestaltung aus. Die sieben Sätze der Kantate basieren auf Martin Luthers gleichnamigem Osterchoral, der sowohl textlich als auch melodisch in allen Teilen der Komposition präsent ist. Jeder Satz interpretiert eine Strophe des Chorals auf eindringliche Weise. Dabei verbindet Bach mittelalterliche Kompositionstechniken wie den Cantus firmus mit barocken Ausdrucksmitteln. Das Wechselspiel zwischen Solostimmen, Chor und Orchester verleiht der Kantate eine dynamische Dramatik, die die Botschaft von Christi Auferstehung intensiv erlebbar macht.
Die Klangwelt von BWV 4 reicht von klagenden, chromatischen Passagen, die das Leiden Christi schildern, bis hin zu triumphalen Klängen, welche die Freude über den Sieg des Lebens über den Tod ausdrücken. Besonders eindrucksvoll ist die Schlussstrophe „Wir essen und wir leben wohl“, die mit ihrer jubilierenden Fuge den Höhepunkt des Werkes bildet.

Im Rahmen des Internationalen Bachfestes Hamburg wird die Aufführung dieser Kantate in St. Marien Lübeck zu einem besonderen Erlebnis. Die Marienkirche, errichtet 1265 bis 1351, ist als Lübecker Markt- und Hauptpfarrkirche Teil des UNESCO-Welterbes Lübecker Altstadt und eine der größten Backsteinkirchen der Welt. Sie, die als „Mutterkirche der Backsteingotik“ bezeichnet wird, ist selbst ein Ort mit reicher musikalischer Tradition und Teil einer neuen Vision, dem Netzwerk der nordischen Bachstädte (Lübeck, Lüneburg, Hamburg). Dieses Netzwerk widmet sich der Erforschung und Pflege der Spuren, die der junge Johann Sebastian Bach in Norddeutschland hinterlassen hat. Lübeck war für Bach eine bedeutende Inspirationsquelle, insbesondere durch sein Studium der Werke von Dieterich Buxtehude, dem berühmten Organisten an St. Marien.

Mit der Aufführung von BWV 4 schlägt dieser Gottesdienst eine Brücke zwischen der historischen Tradition und einer lebendigen, zeitgemäßen Auseinandersetzung mit Bachs Musik. So wird der Osterfestgottesdienst in einer der beeindruckendsten gotischen Hallenkirchen zu einem feslichen Erlebnis, das Glaube und Kunst miteinander vereint.

Programm
Johann Sebastian Bach 
Kantate „Christ lag in Todesbanden“ BWV 4
Präludium & Fuge D-Dur BWV 532
Choralbearbeitung „Heut triumphieret Gottes Sohn“ BWV 630
Beschreibung

Das Osterfest mit Bach

Im festlichen Rahmen des Osterfestgottesdienstes der großen gotischen Lübecker Hauptkirche St. Marien erklingt Johann Sebastian Bachs frühe Osterkantate Christ lag in Todesbanden (BWV 4), ein Meisterwerk barocker Chormusik. Diese bedeutende Komposition gehört zu Bachs ersten erhaltenen Kantaten und wurde vermutlich 1707 für Ostern in Arnstadt geschrieben. Sie zeichnet sich durch ihre einzigartige Verbindung von liturgischem Text und tiefgründiger musikalischer Gestaltung aus. Die sieben Sätze der Kantate basieren auf Martin Luthers gleichnamigem Osterchoral, der sowohl textlich als auch melodisch in allen Teilen der Komposition präsent ist. Jeder Satz interpretiert eine Strophe des Chorals auf eindringliche Weise. Dabei verbindet Bach mittelalterliche Kompositionstechniken wie den Cantus firmus mit barocken Ausdrucksmitteln. Das Wechselspiel zwischen Solostimmen, Chor und Orchester verleiht der Kantate eine dynamische Dramatik, die die Botschaft von Christi Auferstehung intensiv erlebbar macht.
Die Klangwelt von BWV 4 reicht von klagenden, chromatischen Passagen, die das Leiden Christi schildern, bis hin zu triumphalen Klängen, welche die Freude über den Sieg des Lebens über den Tod ausdrücken. Besonders eindrucksvoll ist die Schlussstrophe „Wir essen und wir leben wohl“, die mit ihrer jubilierenden Fuge den Höhepunkt des Werkes bildet.

Im Rahmen des Internationalen Bachfestes Hamburg wird die Aufführung dieser Kantate in St. Marien Lübeck zu einem besonderen Erlebnis. Die Marienkirche, errichtet 1265 bis 1351, ist als Lübecker Markt- und Hauptpfarrkirche Teil des UNESCO-Welterbes Lübecker Altstadt und eine der größten Backsteinkirchen der Welt. Sie, die als „Mutterkirche der Backsteingotik“ bezeichnet wird, ist selbst ein Ort mit reicher musikalischer Tradition und Teil einer neuen Vision, dem Netzwerk der nordischen Bachstädte (Lübeck, Lüneburg, Hamburg). Dieses Netzwerk widmet sich der Erforschung und Pflege der Spuren, die der junge Johann Sebastian Bach in Norddeutschland hinterlassen hat. Lübeck war für Bach eine bedeutende Inspirationsquelle, insbesondere durch sein Studium der Werke von Dieterich Buxtehude, dem berühmten Organisten an St. Marien.

Mit der Aufführung von BWV 4 schlägt dieser Gottesdienst eine Brücke zwischen der historischen Tradition und einer lebendigen, zeitgemäßen Auseinandersetzung mit Bachs Musik. So wird der Osterfestgottesdienst in einer der beeindruckendsten gotischen Hallenkirchen zu einem feslichen Erlebnis, das Glaube und Kunst miteinander vereint.

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CPE Bach (KI-generiert)@CPE-Bach-Akademie Hamburg
Sonntag,
20.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Sonntag,
20.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE-Bach-Museum & Sonderausstellung Bach-Frauen
Internationales Bachfest Hamburg

Ausstellung zu den Stimmen der Frauen aus der Bach-Familie vom 11.-27.4.2025 täglich 10.00 bis 17.00 Uhr im KomponistenQuartier. 
Der Eintritt ist im regulären Museumseintritt bereits enthalten.

Eine Kooperation der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft zu Hamburg mit dem Bach-Museum Leipzig.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19.  Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19.  Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

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Tesr
Alexandra und Alexander Grychtolik©Guido Werner
Samstag,
19.04.2025
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, PATRIOTISCHE GESELLSCHAFT
REIMARUS-SAAL (Trostbrücke 6)
Samstag,
19.04.2025
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, PATRIOTISCHE GESELLSCHAFT
REIMARUS-SAAL (Trostbrücke 6)
Cembalobattle
Internationales Bachfest Hamburg
Aleksandra Grychtolik Cembalo
Alexander Grychtolik Cembalo


Aleksandra und Alexander Grychtolik gehören zu den bekanntesten Cembalo-Solisten, von Kritikern wurden sie als "Künstlerehepaar mit den magischen Händen" gefeiert. In ihren Interpretationen mischen sich Feinsinn und Präzision mit der Frische spontaner, kreativer Spielfreude. 

Eintritt frei. Spenden erbeten.
Anmeldungen unter https://www.patriotische-gesellschaft.de/veranstaltungen/konzert-cembalobattle-musik-zweier-bach-soehne.

Veranstalter: Eine Kooperation mit der Patriotischen Gesellschaft von 1765

Programm
Johann Christian Bach 
Sonate in F-Dur Op. 18,6 für vier Hände
Sonate in A-Dur Op. 18,5
Carl Philipp Emanuel Bach 
Vier Duette für Cembalo, Wotq 115
Sonate d-moll Wq 57
Alexander Grychtolik 
Improvisation in der Art C.P.E Bachs
Aleksandra Grychtolik / Alexander Grychtolik 
Concerto-Improvisation: Ein Treffen zwischen C.P.E Bach und J. S. Bach
Beschreibung

Originalwerke & Barocke Improvisationskunst

Bei Aleksandra und Alexander Grychtolik stehen vor allem die Werke J. S. Bachs, der Bach-Söhne und die barocke Improvisationskunst stehen im Mittelpunkt ihrer Konzerttätigkeit. In ihren Interpretationen mischen sich Feinsinn und Präzision mit der Frische spontaner, kreativer Spielfreude. Die Debüt-CD Fantasia baroque der als „Künstlerehepaar mit den magischen Händen“ gefeierten Musiker mit Improvisationen über Bach, Bertali und Pasquini (COVIELLO) wurde für den Echo Klassik nominiert und vom Early Music Review ausgezeichnet.

Gemeinsam gründeten sie das Ensemble „Deutsche Hofmusik“, mit dem sie Artist in Residence beim Bachfest Schaffhausen (Schweiz) waren und vielbeachtete Ersteinspielungen von rekonstruierten Vokalwerken J. S. Bachs bei der Deutschen Harmonia Mundi (Sony) veröffentlichten. Diese wurden u.a. beim Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und in die „Bach333“-Gesamteinspielung der Deutschen Grammophon aufgenommen. Als Bach-Spezialisten sind sie regelmäßig bei den Frankfurter Bachkonzerte in der Alten Oper, dem Musikfest Stuttgart, dem Bachfest Leipzig, dem Forum Alte Musik Zürich, dem Festival Bach de Lausanne, dem Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd, dem Festival van Vlaanderen und außerhalb Europas u.a. in Korea, Japan und Kanada zu hören. Alexander Grychtolik ist zudem gefragter Gastdirigent und lehrt als Honorarprofessor für Improvisation auf historischen Tasteninstrumenten an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.

Aleksandra und Alexander Grychtolik spielen auf zwei Nachbauten eines zweimanualigen Cembalos von Johannes Ducken aus dem Jahre 1750, erbaut 1989 und 1979 von Cornelis Bom in den Niederlanden. Letzteres war u.a. im Besitz von Gustav Leonhardt, der als einer der legendärsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts gilt. Zu den Programmhöhepunkten des Duos gehören ein Cembalo-Konzert im virtuellen Leipziger Kaffeehaus Zimmermann zur Zeit J. S. Bachs als eine Synthese von Musik und Architektur sowie die Aufführung des Bach-Passionsoratoriums BWV Anh. 169 mit dem belgischen Barockorchester Il Gardellino.

Programm
Johann Christian Bach 
Sonate in F-Dur Op. 18,6 für vier Hände
Sonate in A-Dur Op. 18,5
Carl Philipp Emanuel Bach 
Vier Duette für Cembalo, Wotq 115
Sonate d-moll Wq 57
Alexander Grychtolik 
Improvisation in der Art C.P.E Bachs
Aleksandra Grychtolik / Alexander Grychtolik 
Concerto-Improvisation: Ein Treffen zwischen C.P.E Bach und J. S. Bach
Beschreibung

Originalwerke & Barocke Improvisationskunst

Bei Aleksandra und Alexander Grychtolik stehen vor allem die Werke J. S. Bachs, der Bach-Söhne und die barocke Improvisationskunst stehen im Mittelpunkt ihrer Konzerttätigkeit. In ihren Interpretationen mischen sich Feinsinn und Präzision mit der Frische spontaner, kreativer Spielfreude. Die Debüt-CD Fantasia baroque der als „Künstlerehepaar mit den magischen Händen“ gefeierten Musiker mit Improvisationen über Bach, Bertali und Pasquini (COVIELLO) wurde für den Echo Klassik nominiert und vom Early Music Review ausgezeichnet.

Gemeinsam gründeten sie das Ensemble „Deutsche Hofmusik“, mit dem sie Artist in Residence beim Bachfest Schaffhausen (Schweiz) waren und vielbeachtete Ersteinspielungen von rekonstruierten Vokalwerken J. S. Bachs bei der Deutschen Harmonia Mundi (Sony) veröffentlichten. Diese wurden u.a. beim Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und in die „Bach333“-Gesamteinspielung der Deutschen Grammophon aufgenommen. Als Bach-Spezialisten sind sie regelmäßig bei den Frankfurter Bachkonzerte in der Alten Oper, dem Musikfest Stuttgart, dem Bachfest Leipzig, dem Forum Alte Musik Zürich, dem Festival Bach de Lausanne, dem Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd, dem Festival van Vlaanderen und außerhalb Europas u.a. in Korea, Japan und Kanada zu hören. Alexander Grychtolik ist zudem gefragter Gastdirigent und lehrt als Honorarprofessor für Improvisation auf historischen Tasteninstrumenten an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.

Aleksandra und Alexander Grychtolik spielen auf zwei Nachbauten eines zweimanualigen Cembalos von Johannes Ducken aus dem Jahre 1750, erbaut 1989 und 1979 von Cornelis Bom in den Niederlanden. Letzteres war u.a. im Besitz von Gustav Leonhardt, der als einer der legendärsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts gilt. Zu den Programmhöhepunkten des Duos gehören ein Cembalo-Konzert im virtuellen Leipziger Kaffeehaus Zimmermann zur Zeit J. S. Bachs als eine Synthese von Musik und Architektur sowie die Aufführung des Bach-Passionsoratoriums BWV Anh. 169 mit dem belgischen Barockorchester Il Gardellino.

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Hamburg 3573206
Samstag,
19.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Samstag,
19.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Kunststadtführung Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.
Internationales Bachfest Hamburg

Angelika Franke Kunststadtführung

Dauer: 2 Stunden (Abschluss mit der Mittags-Orgelmusik in der Hauptkirche St. Michaelis)
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter info@hamburger-gaestefuehrer.de
oder unter af@af-stadtfuehrungen.de

Website: hamburger-gaestefuehrer.de

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

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@istock
Samstag,
19.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
19.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Sonderausstellung Bach-Frauen & CPE-Bach-Museum im KQ
Internationales Bachfest Hamburg

Ausstellung zu den Stimmen der Frauen aus der Bach-Familie vom 11.-27.4.2025 täglich 10.00 bis 17.00 Uhr im KomponistenQuartier. 
Der Eintritt ist im regulären Museumseintritt bereits enthalten.

Eine Kooperation der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft zu Hamburg mit dem Bach-Museum Leipzig.

 

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

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Pregardien Julian Foto Marco Borggreve 10
Julian Prégardien©MarcoBorggreve
Freitag,
18.04.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Freitag,
18.04.2025
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Johannes-Passion
Julian Prégardien Evangelist
Huw Montague Rendall Jesus
Ying Fang Sopran
Lucile Richardot Alt
Laurence Kilsby Tenor
Christian Immler Pilatus
Pygmalion Orchester und Chor
Raphaël Pichon Leitung

Veranstalter: HamburgMusik

Programm
Johann Sebastian Bach 
Johannes-Passion BWV 245
Beschreibung

Karfreitag mit Bach

Die Johannes-Passion zählt zu den wichtigsten und ergreifendsten Kompositionen der Musikgeschichte. In den 300 Jahren seit ihrer Uraufführung hat sie ihre emotionale Wirkung nicht verloren, mit der Johann Sebastian Bach das Leiden Jesu Christi vertont hat. Für den Karfreitag 1724 komponiert, erklingt dieses große Werk nun am gleichen Feiertag in der Elbphilharmonie. Es spielt das Originalklang-Ensemble Pygmalion unter seinem Dirigenten Raphaël Pichon.

Mit neun Jahren sang der Franzose Pichon zum ersten Mal die Johannes-Passion – ein Schlüsselerlebnis für den Sänger und Dirigenten. Bachs Musik blieb und bildet seit vielen Jahren das Kernrepertoire des Ensembles Pygmalion, das Pichon 2007 gründete. Historisch informiert und stets mit frischem Blick auf die Musik, werden diese Konzerte von Publikum und Kritik gefeiert. Die Musiker:innen spielen auf Instrumenten, die aus der Entstehungszeit der Passion stammen odernachgebaut wurden und sorgen für ein einzigartiges Klangerlebnis. Mit von der Partie ist auch der renommierte Tenor Julian Prégardien in der Rolle des Evangelisten.

Programm
Johann Sebastian Bach 
Johannes-Passion BWV 245
Beschreibung

Karfreitag mit Bach

Die Johannes-Passion zählt zu den wichtigsten und ergreifendsten Kompositionen der Musikgeschichte. In den 300 Jahren seit ihrer Uraufführung hat sie ihre emotionale Wirkung nicht verloren, mit der Johann Sebastian Bach das Leiden Jesu Christi vertont hat. Für den Karfreitag 1724 komponiert, erklingt dieses große Werk nun am gleichen Feiertag in der Elbphilharmonie. Es spielt das Originalklang-Ensemble Pygmalion unter seinem Dirigenten Raphaël Pichon.

Mit neun Jahren sang der Franzose Pichon zum ersten Mal die Johannes-Passion – ein Schlüsselerlebnis für den Sänger und Dirigenten. Bachs Musik blieb und bildet seit vielen Jahren das Kernrepertoire des Ensembles Pygmalion, das Pichon 2007 gründete. Historisch informiert und stets mit frischem Blick auf die Musik, werden diese Konzerte von Publikum und Kritik gefeiert. Die Musiker:innen spielen auf Instrumenten, die aus der Entstehungszeit der Passion stammen odernachgebaut wurden und sorgen für ein einzigartiges Klangerlebnis. Mit von der Partie ist auch der renommierte Tenor Julian Prégardien in der Rolle des Evangelisten.

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Lüneburg St. Johannis Unsplash
St. Johannis Lüneburg@unsplash
Freitag,
18.04.2025
19.00 Uhr Konzert
Lüneburg, Hauptkirche St. Johannis
Freitag,
18.04.2025
19.00 Uhr Konzert
Lüneburg, Hauptkirche St. Johannis
Matthäus-Passion
Internationales Bachfest Hamburg

Barocknetzwerk: Mit Bach vor den Toren der Stadt

Frieda Jolande Barck Sopran
Johanna Krödel Alt
Christian Pohlers Tenor
Matthias Vieweg Bass
Concerto Brandenburg
Kantorei & Singschule St. Johannis
Ulf Wellner Leitung

Tickets: 12 bis 42 
Veranstalter: Kirchgemeinde St. Johannis Lüneburg 

Programm
Johann Sebastian Bach 
Matthäus-Passion BWV 244
Beschreibung

Zeitreise: Bach in Lüneburg

Beginnend mit dem Frühjahr 1700 lebte Johann Sebastian Bach zwei Jahre lang als Schüler der Partikularschule des Michaelisklosters in Lüneburg. Auch wenn wir nur wenig über diese Zeit wissen, kann man davon ausgehen, dass er in der Zeit an St. Michaelis zahlreiche Anregungen erhielt, die für seine spätere Entwicklung von großer Bedeutung waren. Bach war bereits im Alter von neun Jahren Vollwaise geworden. Die Erziehung übernahm daraufhin sein älterer Bruder Johann Christoph in Ohrdruf. Am dortigen Lyzeum erhielt der Knabe auf Grund eines Stipendiums eine schulische Ausbildung. Nach dem unerwarteten Verlust dieses Stipendiums entschlossen sich der jugendliche Bach, der im März des Jahres 1700 fünfzehn Jahre alt wurde, und sein Freund Georg Erdmann, ihre Schulausbildung in Lüneburg fortzusetzen. Bach schloss im Frühjahr 1702 diese Ausbildung erfolgreich ab. Obwohl Bach nur zwei Jahre in Lüneburg gelebt hat, kommt dieser Zeit aus verschiedenen Gründen eine besondere Bedeutung zu:

* Die Zeit in Lüneburg war für Bach der einzige längere „Auslandsaufenthalt“ in seinem Leben außerhalb der Region Thüringen und Sachsen.
* Er erhielt in der benachbarten Hauptkirche St. Johannis Unterricht bei Georg Böhm, der zu den wichtigsten Organisten im norddeutschen Raum gerechnet werden kann. Die große Orgel von St. Johannis gehört zu den weltweit bedeutendsten Zeugnissen des niederländischen Renaissance-Orgelbaus.
* Er lernte mehrere norddeutsche Kirchen mit ihren großen Orgeln und ihrer musikalisch anspruchsvollen Gottesdienstgestaltung kennen.
* Mindestens eine Fußwanderung nach Hamburg ist belegt. Dort hat der berühmte Organist Johann Adam Reincken an St. Katharinen einen tiefen Eindruck auf den jungen Bach gemacht.
* Er kam in Kontakt mit der Ritterakademie an St. Michaelis, einer Schule für Adlige, deren schulische Leistungen zwar oft hinter denen der bürgerlichen Lateinschule, an der Bach lernte, zurückblieben, die aber dafür regelmäßigen Unterricht in den höfischen Disziplinen Reiten, Fechten und Tanzen erhielten. In diesem Zusammenhang lernte er die französische Hofmusik kennen, die der Landesfürst direkt aus Paris importierte. An der Ritterakademie wurden regelmäßig französische Schauspiele und Singspiele abgehalten.
* An der Michaelisschule befand sich damals eine der größten Chorbibliotheken Deutschlands. Hier konnte er die besten und modernsten deutschen und italienischen Meister kennenlernen.
* Während seines Aufenthaltes wurde eine Chororgel für St. Michaelis gebaut. Hier knüpfte er Kontakt zu Balthasar Held, einem engen Mitarbeiter des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger.

Der Aufenthalt Bachs in Lüneburg dokumentiert die musikalische Bedeutung der Stadt. Die Latein- oder Partikularschule St. Michaelis, an der er lernte, blickte schon damals auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurück. Die Schüler hatten kostenlosen Unterricht, was sonst keineswegs selbstverständlich war. Wenn sie von außerhalb kamen, konnten sie sich sogar um einen „Freitisch“, also um freie Kost und Logis, bewerben. Als Vollwaise aus einer Musikerfamilie war es für den 15-jährigen Bach ein Glücksfall, eine Schule zu finden, deren Zöglinge – wie es in einer alten Akte heißt – „armer Leute Kinder sein mussten, so nichts zu leben aber gute Stimmen zum Diskant hatten, damit sie der Kirche dienlich wären.“ Die Schüler verdienten also ihre Vergünstigungen, indem sie die täglichen Gottesdienste musikalisch gestalteten.

Die Aufführung der Matthäus-Passion in der Johanniskirche in Lüneburg 325 Jahre nach Bachs erstem Eintreffen in dieser norddeutschen Hansestadt – ist ein lebendiges Weitertragen von Geschichte in die Zukunft.

Programm
Johann Sebastian Bach 
Matthäus-Passion BWV 244
Beschreibung

Zeitreise: Bach in Lüneburg

Beginnend mit dem Frühjahr 1700 lebte Johann Sebastian Bach zwei Jahre lang als Schüler der Partikularschule des Michaelisklosters in Lüneburg. Auch wenn wir nur wenig über diese Zeit wissen, kann man davon ausgehen, dass er in der Zeit an St. Michaelis zahlreiche Anregungen erhielt, die für seine spätere Entwicklung von großer Bedeutung waren. Bach war bereits im Alter von neun Jahren Vollwaise geworden. Die Erziehung übernahm daraufhin sein älterer Bruder Johann Christoph in Ohrdruf. Am dortigen Lyzeum erhielt der Knabe auf Grund eines Stipendiums eine schulische Ausbildung. Nach dem unerwarteten Verlust dieses Stipendiums entschlossen sich der jugendliche Bach, der im März des Jahres 1700 fünfzehn Jahre alt wurde, und sein Freund Georg Erdmann, ihre Schulausbildung in Lüneburg fortzusetzen. Bach schloss im Frühjahr 1702 diese Ausbildung erfolgreich ab. Obwohl Bach nur zwei Jahre in Lüneburg gelebt hat, kommt dieser Zeit aus verschiedenen Gründen eine besondere Bedeutung zu:

* Die Zeit in Lüneburg war für Bach der einzige längere „Auslandsaufenthalt“ in seinem Leben außerhalb der Region Thüringen und Sachsen.
* Er erhielt in der benachbarten Hauptkirche St. Johannis Unterricht bei Georg Böhm, der zu den wichtigsten Organisten im norddeutschen Raum gerechnet werden kann. Die große Orgel von St. Johannis gehört zu den weltweit bedeutendsten Zeugnissen des niederländischen Renaissance-Orgelbaus.
* Er lernte mehrere norddeutsche Kirchen mit ihren großen Orgeln und ihrer musikalisch anspruchsvollen Gottesdienstgestaltung kennen.
* Mindestens eine Fußwanderung nach Hamburg ist belegt. Dort hat der berühmte Organist Johann Adam Reincken an St. Katharinen einen tiefen Eindruck auf den jungen Bach gemacht.
* Er kam in Kontakt mit der Ritterakademie an St. Michaelis, einer Schule für Adlige, deren schulische Leistungen zwar oft hinter denen der bürgerlichen Lateinschule, an der Bach lernte, zurückblieben, die aber dafür regelmäßigen Unterricht in den höfischen Disziplinen Reiten, Fechten und Tanzen erhielten. In diesem Zusammenhang lernte er die französische Hofmusik kennen, die der Landesfürst direkt aus Paris importierte. An der Ritterakademie wurden regelmäßig französische Schauspiele und Singspiele abgehalten.
* An der Michaelisschule befand sich damals eine der größten Chorbibliotheken Deutschlands. Hier konnte er die besten und modernsten deutschen und italienischen Meister kennenlernen.
* Während seines Aufenthaltes wurde eine Chororgel für St. Michaelis gebaut. Hier knüpfte er Kontakt zu Balthasar Held, einem engen Mitarbeiter des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger.

Der Aufenthalt Bachs in Lüneburg dokumentiert die musikalische Bedeutung der Stadt. Die Latein- oder Partikularschule St. Michaelis, an der er lernte, blickte schon damals auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurück. Die Schüler hatten kostenlosen Unterricht, was sonst keineswegs selbstverständlich war. Wenn sie von außerhalb kamen, konnten sie sich sogar um einen „Freitisch“, also um freie Kost und Logis, bewerben. Als Vollwaise aus einer Musikerfamilie war es für den 15-jährigen Bach ein Glücksfall, eine Schule zu finden, deren Zöglinge – wie es in einer alten Akte heißt – „armer Leute Kinder sein mussten, so nichts zu leben aber gute Stimmen zum Diskant hatten, damit sie der Kirche dienlich wären.“ Die Schüler verdienten also ihre Vergünstigungen, indem sie die täglichen Gottesdienste musikalisch gestalteten.

Die Aufführung der Matthäus-Passion in der Johanniskirche in Lüneburg 325 Jahre nach Bachs erstem Eintreffen in dieser norddeutschen Hansestadt – ist ein lebendiges Weitertragen von Geschichte in die Zukunft.

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Passion Pixabay
@pixabay
Freitag,
18.04.2025
19.00 Uhr Konzert
Lübeck, St. Aegidien
Freitag,
18.04.2025
19.00 Uhr Konzert
Lübeck, St. Aegidien
Johannes-Passion
Internationales Bachfest Hamburg

Barocknetzwerk: Mit Bach vor den Toren der Stadt

Katharina Leyhe Sopran
Nina Schumertl Alt
Fridolin Wissemann Evangelist
Jan-Hendrik Jensch Jesus
Konstantin Heintel Arien
Lübecker Knabenkantorei
Musica Baltica
Merle Hillmer Leitung

Tickets: 20 bis 36 (erm. 13 bis 26 )
Veranstalter: Lübecker Knabenkantorei

Programm
Johann Sebastian Bach 
Johannes-Passion BWV 245
Beschreibung

Einzigartige Synthese aus Architektur, Musik und geistlicher Tradition

St. Aegidien, eine der fünf Lübecker Hauptkirchen, ist ein beeindruckendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik. Ihre klare, aufstrebende Architektur mit ihren weitläufigen Gewölben und spitzbogigen Fenstern strahlt eine zeitlose Erhabenheit aus. Der um verschiedene barocke Elemente, wie den Hochaltar, das Taufbecken und den Orgelprospekt erweiterte Raum bietet einen passenden Rahmen für die Aufführung von Bachs gewaltiger Passionsmusik, die selbst von tiefster Spiritualität durchdrungen ist. Bachs Johannes-Passion verbindet eine emotionale und theologische Tiefe mit der formalen Strenge und Schönheit barocker Kompositionstechniken. Polyphone Strukturen, ausdrucksstarke Chöre und Arien sowie die kunstvolle Verwendung des Chorals machen sie zu einem Meisterwerk, welches die Grenzen des rein Musikalischen sprengt und zur geistlichen Meditation wird. In der gotischen St. Aegidien-Kirche entfalten diese Elemente eine besondere Wirkung: Die Akustik der hohen, steinernen Gewölbe verstärkt den Klang der Musik und lässt die Chor- und Orchesterklänge förmlich im Raum schweben und die filigrane Lichtführung durch die gotischen Fenster unterstreicht die dramatischen Kontraste von Leid und Hoffnung in Bachs Passion.

Die Lübecker Knabenkantorei, 1948 gegründet, fügt diesem Kontext eine weitere Ebene hinzu. Die jugendlichen Stimmen des Knabenchores verkörpern eine Reinheit, die den Charakter der Musik Bachs ideal unterstreicht. Zudem reflektieren die Knaben- und Männerstimmen die historische Aufführungspraxis, wie sie zu Bachs Zeit üblich war.

Die Verbindung von Barock und Gotik wird hier zu einem Gesamtkunstwerk, in dem Architektur, Musik und Aufführung miteinander verschmelzen. Die spirituelle Dimension der gotischen Kirche verstärkt die Botschaft der Passion und bietet dem Publikum die Möglichkeit, die tiefgreifende Wechselwirkung zwischen zwei bedeutenden Epochen der Kunstgeschichte unmittelbar zu erleben.

Programm
Johann Sebastian Bach 
Johannes-Passion BWV 245
Beschreibung

Einzigartige Synthese aus Architektur, Musik und geistlicher Tradition

St. Aegidien, eine der fünf Lübecker Hauptkirchen, ist ein beeindruckendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik. Ihre klare, aufstrebende Architektur mit ihren weitläufigen Gewölben und spitzbogigen Fenstern strahlt eine zeitlose Erhabenheit aus. Der um verschiedene barocke Elemente, wie den Hochaltar, das Taufbecken und den Orgelprospekt erweiterte Raum bietet einen passenden Rahmen für die Aufführung von Bachs gewaltiger Passionsmusik, die selbst von tiefster Spiritualität durchdrungen ist. Bachs Johannes-Passion verbindet eine emotionale und theologische Tiefe mit der formalen Strenge und Schönheit barocker Kompositionstechniken. Polyphone Strukturen, ausdrucksstarke Chöre und Arien sowie die kunstvolle Verwendung des Chorals machen sie zu einem Meisterwerk, welches die Grenzen des rein Musikalischen sprengt und zur geistlichen Meditation wird. In der gotischen St. Aegidien-Kirche entfalten diese Elemente eine besondere Wirkung: Die Akustik der hohen, steinernen Gewölbe verstärkt den Klang der Musik und lässt die Chor- und Orchesterklänge förmlich im Raum schweben und die filigrane Lichtführung durch die gotischen Fenster unterstreicht die dramatischen Kontraste von Leid und Hoffnung in Bachs Passion.

Die Lübecker Knabenkantorei, 1948 gegründet, fügt diesem Kontext eine weitere Ebene hinzu. Die jugendlichen Stimmen des Knabenchores verkörpern eine Reinheit, die den Charakter der Musik Bachs ideal unterstreicht. Zudem reflektieren die Knaben- und Männerstimmen die historische Aufführungspraxis, wie sie zu Bachs Zeit üblich war.

Die Verbindung von Barock und Gotik wird hier zu einem Gesamtkunstwerk, in dem Architektur, Musik und Aufführung miteinander verschmelzen. Die spirituelle Dimension der gotischen Kirche verstärkt die Botschaft der Passion und bietet dem Publikum die Möglichkeit, die tiefgreifende Wechselwirkung zwischen zwei bedeutenden Epochen der Kunstgeschichte unmittelbar zu erleben.

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Hamburg 3573206
Freitag,
18.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Freitag,
18.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Kunststadtführung Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.
Internationales Bachfest Hamburg

Nicola Janocha Kunststadtführung

Dauer: 2 Stunden (Abschluss mit der Mittags-Orgelmusik in der Hauptkirche St. Michaelis)
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter info@hamburger-gaestefuehrer.de
oder unter n.janocha@gmx.de

Website: hamburger-gaestefuehrer.de

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

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Carls Logo
©Carls Bistro
Donnerstag,
17.04.2025
22.00 Uhr Akademie
Hamburg, Carls Bistro
Donnerstag,
17.04.2025
22.00 Uhr Akademie
Hamburg, Carls Bistro
After Show Art Talk
Internationales Bachfest Hamburg

Sophie Werkmeister & Hansjörg Albrecht im Gespräch mit der Blockflötistin und Dirigentin Dorothee Oberlinger in Carls Bistro gegenüber der Elbphilharmonie.

Eintritt frei.

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Do9
Dorothee Oberlinger©Johannes Ritter
Donnerstag,
17.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
Donnerstag,
17.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
Die Königin der Flöten
Internationales Bachfest Hamburg
Dorothee Oberlinger Blockflöten
Hansjörg Albrecht Cembalo
NDR Barock

Zum Internationalen Bachfest Hamburg präsentiert der Shootingstar für Alte Musik Dorothee Oberlinger gemeinsam mit NDR Barock und Hansjörg Albrecht sehr unterschiedliche Werke: Auf dem Programm steht Musik von Carl Philipp Emanuel Bach und Antonio Vivaldi.

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie A-Dur Wq. 182 Nr. 4 für Streicher und Basso continuo
Quartett D-Dur Wq 94 für Flöte, Viola, Cembalo und Basso continuo
Antonio Vivaldi 
Concerto c-Moll RV 441 für Flöte, Streicher und Basso continuo (Hommage an den deutschen galanten Stil)
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie h-Moll Wq. 182 Nr. 5 für Streicher und Basso continuo
Sonate a-Moll Wq. 132 H. 562 für Flöte solo
Concerto D-Dur Wq 13 für Flöte, Streicher und Basso continuo
Beschreibung

Mit Dorothee Oberlinger hat sich das Internationale Bachfest Hamburg einen echten Shootingstar für Alte Musik eingeladen. Denn die Blockflötistin und Dirigentin gehört heute zu den international prägenden Persönlichkeiten im Bereich der Alten Musik und wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Musikpreisen ausgezeichnet.


Zum Internationalen Bachfest Hamburg 2025 kommt sie mit sehr unterschiedlichen Werken im Gepäck. Im Zentrum steht Carl Philipp Emanuel Bach: ein Enfant terrible der Musikgeschichte nach außen der „brave“ Cembalist am Preußischen Hof, in seiner Musik ein Heißsporn mit grenzenloser Fantasie. Bach schrieb seine Konzerte zwar für den Flöte-spielenden Preußenkönig Friedrich, doch nahm er auf die amateurhaften Fähigkeiten der Majestät kaum Rücksicht. Es ist diese Rasanz, dieser ungestüme Ausdruck, worin man ein Spiegelbild der Zeit entdeckt: Dass Carl Philipp Emanuel nichts mehr mit den sanften Tönen für die Welt der Puderperücken zu tun hat, spürt man auch in jeder Note – eine Musik, die mit ihrer Sinnlichkeit und Expressivität einen ganzen Kosmos sprengt. Eine Solosonate und zwei für die Flöte, Streicher und Basso continuo arrangierte Quartette zeigen auf beeindruckende Weise weitere Seiten des virtuosen Komponisten. Antonio Vivaldis Flötenkonzert ist eine Hommage an den galanten Stil der Mitte des 18. Jahrhunderts, den u.a. auch Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach par excellence beherrschten und den Carl Philipp Emanuel Bach später ganz maßgeblich prägte und weiterführte.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie A-Dur Wq. 182 Nr. 4 für Streicher und Basso continuo
Quartett D-Dur Wq 94 für Flöte, Viola, Cembalo und Basso continuo
Antonio Vivaldi 
Concerto c-Moll RV 441 für Flöte, Streicher und Basso continuo (Hommage an den deutschen galanten Stil)
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie h-Moll Wq. 182 Nr. 5 für Streicher und Basso continuo
Sonate a-Moll Wq. 132 H. 562 für Flöte solo
Concerto D-Dur Wq 13 für Flöte, Streicher und Basso continuo
Beschreibung

Mit Dorothee Oberlinger hat sich das Internationale Bachfest Hamburg einen echten Shootingstar für Alte Musik eingeladen. Denn die Blockflötistin und Dirigentin gehört heute zu den international prägenden Persönlichkeiten im Bereich der Alten Musik und wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Musikpreisen ausgezeichnet.


Zum Internationalen Bachfest Hamburg 2025 kommt sie mit sehr unterschiedlichen Werken im Gepäck. Im Zentrum steht Carl Philipp Emanuel Bach: ein Enfant terrible der Musikgeschichte nach außen der „brave“ Cembalist am Preußischen Hof, in seiner Musik ein Heißsporn mit grenzenloser Fantasie. Bach schrieb seine Konzerte zwar für den Flöte-spielenden Preußenkönig Friedrich, doch nahm er auf die amateurhaften Fähigkeiten der Majestät kaum Rücksicht. Es ist diese Rasanz, dieser ungestüme Ausdruck, worin man ein Spiegelbild der Zeit entdeckt: Dass Carl Philipp Emanuel nichts mehr mit den sanften Tönen für die Welt der Puderperücken zu tun hat, spürt man auch in jeder Note – eine Musik, die mit ihrer Sinnlichkeit und Expressivität einen ganzen Kosmos sprengt. Eine Solosonate und zwei für die Flöte, Streicher und Basso continuo arrangierte Quartette zeigen auf beeindruckende Weise weitere Seiten des virtuosen Komponisten. Antonio Vivaldis Flötenkonzert ist eine Hommage an den galanten Stil der Mitte des 18. Jahrhunderts, den u.a. auch Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach par excellence beherrschten und den Carl Philipp Emanuel Bach später ganz maßgeblich prägte und weiterführte.

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Daria Marshinina (1) (1)
Daria Marshinina©Daria Marshinina
Donnerstag,
17.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Buxtehude, Kleine Fleth-Philharmonie
Donnerstag,
17.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Buxtehude, Kleine Fleth-Philharmonie
Trialog: Fanny Hensel, Felix Mendelssohn-Bartholdy & Johann Sebastian Bach
Internationales Bachfest Hamburg

Barocknetzwerk: Mit Bach vor den Toren der Stadt

Daria Marshinina Klavier

Im Programm TRIALOG präsentiert die Pianistin Daria Marshinina Werke der drei eng miteinander verbundenen Komponist:innen Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johann Sebastian Bach auf besondere, fesselnde Weise in der Salon-Atmosphäre der Kleinen Fleth-Philharmonie.

Tickets: tickets@fleth-philharmonie.de

Veranstalter: Kleine Fleth-Philharmonie (Hasko Witte)

Beschreibung

Programm
Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (1805–1847)
Sonata c-Moll (H128)
Allegro moderato e con espressione
Andante con moto
Finale. Presto
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Drei Lieder ohne Worte
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Präludium und Fuge a-Moll BWV 543
(Bearbeitung: Franz Liszt)

***

Fanny Hensel, geb. Mendelssohn
Drei Lieder für das Pianoforte
Johann Sebastian Bach
Drei Orgelvorspiele
„Wohl mir, dass ich Jesum habe“ (Bearbeitung: Myra Hess)
„Schafe können sicher weiden“ (Bearbeitung: Egon Petri)
„Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (Bearbeitung: Ferruccio Busoni)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Variations sérieuses op. 54

Beschreibung

TRIALOG

Fanny Hensel, geborene Mendelssohn, eine herausragende Komponistin, Pianistin und Dirigentin, deren 220. Geburtstag im Jahr 2025 gefeiert werden würde, führte ein Leben im Schatten ihres berühmten Bruders Felix, der schon als zwölfjähriges Genie seine Kompositionen für Johann Wolfgang von Goethe spielte. Kaum jemand prägte das Geschwisterpaar so sehr wie Johann Sebastian Bach, dessen Musik sie auf ihren musikalischen Reisen begleitete und den Felix Mendelssohn nach Jahrzehnten des Vergessens mit der Aufführung der Matthäus-Passion für ein größeres Publikum wiederentdeckte. Im Programm TRIALOG präsentiert die aus Moskau stammende Pianistin Daria Marshinina Werke dieser drei eng miteinander verbundenen Komponist:innen auf eine besondere und fesselnde Weise.

Die Kleine Fleth-Philharmonie befindet sich mitten in der malerischen Altstadt der Hansestadt Buxtehude, gelegen vor den Toren Hamburgs und des Alten Landes. Es ist ein exklusiver und privater Konzertraum, dessen Herz ein Steinway A aus dem Jahr 1906 ist. Hier finden immer wieder hochkarätige Konzerte mit Musiker:innen statt, die normalerweise auf den ganz großen Bühnen spielen. Hier gibt es die Möglichkeit, diese Künstler:innen hautnah und in Salon-Atmosphäre zu erleben. Allerdings gibt es nur 36 Sitzplätze und die Karten dafür sind in der Regel schnell vergriffen.

Dazu stellen bildende Künstlerinnen und Künstler aus der Region ihre Malereien, Zeichnungen oder Fotografien aus. Diese Ausstellungen kann man auch unter der Woche und ohne Konzert besichtigen – einfach klingeln, der Eintritt ist frei.

Betrieben wird die Kleine Fleth-Philharmonie vom Buxtehuder Hasko Witte, der seit etlichen Jahren eine Künstler- & PR-Agentur leitet. Er ist zwar in der Klassischen Musik zu Hause und arbeitet für internationale Orchester und Solisten, er erfreut sich aber auch an Jazz & Welt-Musik. Seine Büroräume befinden sich im hinteren Teil vom Westfleth Nr. 37. Die Kleine Fleth-Philharmonie ist ein Traum, den er sich im November 2021 erfüllt hat.

Beschreibung

Programm
Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (1805–1847)
Sonata c-Moll (H128)
Allegro moderato e con espressione
Andante con moto
Finale. Presto
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Drei Lieder ohne Worte
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Präludium und Fuge a-Moll BWV 543
(Bearbeitung: Franz Liszt)

***

Fanny Hensel, geb. Mendelssohn
Drei Lieder für das Pianoforte
Johann Sebastian Bach
Drei Orgelvorspiele
„Wohl mir, dass ich Jesum habe“ (Bearbeitung: Myra Hess)
„Schafe können sicher weiden“ (Bearbeitung: Egon Petri)
„Wachet auf, ruft uns die Stimme“ (Bearbeitung: Ferruccio Busoni)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Variations sérieuses op. 54

Beschreibung

TRIALOG

Fanny Hensel, geborene Mendelssohn, eine herausragende Komponistin, Pianistin und Dirigentin, deren 220. Geburtstag im Jahr 2025 gefeiert werden würde, führte ein Leben im Schatten ihres berühmten Bruders Felix, der schon als zwölfjähriges Genie seine Kompositionen für Johann Wolfgang von Goethe spielte. Kaum jemand prägte das Geschwisterpaar so sehr wie Johann Sebastian Bach, dessen Musik sie auf ihren musikalischen Reisen begleitete und den Felix Mendelssohn nach Jahrzehnten des Vergessens mit der Aufführung der Matthäus-Passion für ein größeres Publikum wiederentdeckte. Im Programm TRIALOG präsentiert die aus Moskau stammende Pianistin Daria Marshinina Werke dieser drei eng miteinander verbundenen Komponist:innen auf eine besondere und fesselnde Weise.

Die Kleine Fleth-Philharmonie befindet sich mitten in der malerischen Altstadt der Hansestadt Buxtehude, gelegen vor den Toren Hamburgs und des Alten Landes. Es ist ein exklusiver und privater Konzertraum, dessen Herz ein Steinway A aus dem Jahr 1906 ist. Hier finden immer wieder hochkarätige Konzerte mit Musiker:innen statt, die normalerweise auf den ganz großen Bühnen spielen. Hier gibt es die Möglichkeit, diese Künstler:innen hautnah und in Salon-Atmosphäre zu erleben. Allerdings gibt es nur 36 Sitzplätze und die Karten dafür sind in der Regel schnell vergriffen.

Dazu stellen bildende Künstlerinnen und Künstler aus der Region ihre Malereien, Zeichnungen oder Fotografien aus. Diese Ausstellungen kann man auch unter der Woche und ohne Konzert besichtigen – einfach klingeln, der Eintritt ist frei.

Betrieben wird die Kleine Fleth-Philharmonie vom Buxtehuder Hasko Witte, der seit etlichen Jahren eine Künstler- & PR-Agentur leitet. Er ist zwar in der Klassischen Musik zu Hause und arbeitet für internationale Orchester und Solisten, er erfreut sich aber auch an Jazz & Welt-Musik. Seine Büroräume befinden sich im hinteren Teil vom Westfleth Nr. 37. Die Kleine Fleth-Philharmonie ist ein Traum, den er sich im November 2021 erfüllt hat.

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Marc Jubete, Ensemble   Matthäus Passion © Kiran West
Hamburg Ballett©Kiran West
Donnerstag,
17.04.2025
18.30 Uhr Konzert
Hamburg, Staatsoper
Großes Haus
Donnerstag,
17.04.2025
18.30 Uhr Konzert
Hamburg, Staatsoper
Großes Haus
Ballett-Abend: Matthäus-Passion
Internationales Bachfest Hamburg

Hamburg Ballett
John Neumeier Choreografie, Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme

Weitere Veranstaltung am Sonntag, den 20. April um 18 Uhr.
Veranstalter: Hamburg Ballett

Programm
Johann Sebastian Bach 
Matthäus-Passion BWV 244
Beschreibung

Das sakrale Werk zur Musik von Johann Sebastian Bach ist eines der Schlüsselwerke im Schaffen von John Neumeier – seine Version einer Wiederbelebung des christlichen Kultus im Tanz.

"Bach verbindet die Darstellung des uns allen vertrauten historischen Geschehens mit einem sehr direkten, persönlichen Glaubensbekenntnis und gibt, ganz unhistorisch und aktuell, Zeugnis von menschlicher Leidens- und Lebenserfahrung" – mit diesem Ansatz näherte sich John Neumeier der Matthäus-Passion. Er sucht in seiner Choreografie nach den Anfängen des sakralen Tanzes und widmet sich dem christlichen Thema von Schuld und Vergebung.

Programm
Johann Sebastian Bach 
Matthäus-Passion BWV 244
Beschreibung

Das sakrale Werk zur Musik von Johann Sebastian Bach ist eines der Schlüsselwerke im Schaffen von John Neumeier – seine Version einer Wiederbelebung des christlichen Kultus im Tanz.

"Bach verbindet die Darstellung des uns allen vertrauten historischen Geschehens mit einem sehr direkten, persönlichen Glaubensbekenntnis und gibt, ganz unhistorisch und aktuell, Zeugnis von menschlicher Leidens- und Lebenserfahrung" – mit diesem Ansatz näherte sich John Neumeier der Matthäus-Passion. Er sucht in seiner Choreografie nach den Anfängen des sakralen Tanzes und widmet sich dem christlichen Thema von Schuld und Vergebung.

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Bergedorf Schloss Alamy
Bergedorfer Schloss@alamy
Donnerstag,
17.04.2025
14.00 Uhr Akademie
Bergedorf, Hasse-Turm
Donnerstag,
17.04.2025
14.00 Uhr Akademie
Bergedorf, Hasse-Turm
Kunststadtführung Vor den Toren der Stadt: Auf den Spuren barocker Musiker in Bergedorf
Internationales Bachfest Hamburg

Dominik Kloss Kunststadtführung

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter info@hamburger-gaestefuehrer.de
oder unter dominik.kloss@gmx.net

Website: hamburger-gaestefuehrer.de

Beschreibung

Wussten sie schon:

* dass der Hasse-Turm in Bergedorf, benannt nach dem berühmten Komponisten Johann Adolf Hasse, nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein Symbol der lebendigen Musiktradition der Stadt ist? * dass Hasse in Bergedorf geboren wurde, in Hamburg u.a. seine Ausbildung genoss und dann am Dresdner Hof und in Italien einer der Starkomponist der barocken Opernwelt für Jahrzehnte war?
* dass das Bergedorfer Schloss – das einzige erhaltene Schloss Hamburgs – eine beeindruckende Sammlung historischer Kunstwerke beherbergt?
* dass Bergedorf eng verbunden ist mit der Meisterschaft des Orgelbaus, wie sie von Arp Schnitger und Johann Dietrich Busch in ihren meisterhaften Instrumenten verkörpert wird?
* dass 1759 Ernst Georg Sonnin, der Erbauer der Hamburger Michaeliskirche, an der Erweiterung der barockisierten Bergedorfer Kirche St. Petri und Pauli mitwirkte?
* dass Alfred Lichtwark (1852-1914) der berühmte Kunsthistoriker, Kunstpädagoge und erster Direktor der Hamburger Kunsthalle in Bergedorf-Reitbrook das Licht der Welt erblickte?
* dass rund um Bergedorf drei bedeutende Barockkirchen stehen, nämlich die Dreieinigkeitskirche in Allermöhe, St. Pankratius in Ochsenwerder und St. Nikolai in Billwerder

Wenn sie noch mehr über die Kunst- und Musikgeschichte Bergedorfs erfahren möchten, so melden Sie sich zur exklusiven Kunstführung an. erleben sie die Magie historischer Gemäuer – vom prunkvollen Schloss über den ehrwürdigen Hasse-Turm bis hin zur faszinierenden Orgelbaukunst von Arp Schnitger und Johann Dietrich Busch – und tauchen sie ein in eine Welt voller bewegter Geschichte – vor den Toren Hamburgs.

Beschreibung

Wussten sie schon:

* dass der Hasse-Turm in Bergedorf, benannt nach dem berühmten Komponisten Johann Adolf Hasse, nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein Symbol der lebendigen Musiktradition der Stadt ist? * dass Hasse in Bergedorf geboren wurde, in Hamburg u.a. seine Ausbildung genoss und dann am Dresdner Hof und in Italien einer der Starkomponist der barocken Opernwelt für Jahrzehnte war?
* dass das Bergedorfer Schloss – das einzige erhaltene Schloss Hamburgs – eine beeindruckende Sammlung historischer Kunstwerke beherbergt?
* dass Bergedorf eng verbunden ist mit der Meisterschaft des Orgelbaus, wie sie von Arp Schnitger und Johann Dietrich Busch in ihren meisterhaften Instrumenten verkörpert wird?
* dass 1759 Ernst Georg Sonnin, der Erbauer der Hamburger Michaeliskirche, an der Erweiterung der barockisierten Bergedorfer Kirche St. Petri und Pauli mitwirkte?
* dass Alfred Lichtwark (1852-1914) der berühmte Kunsthistoriker, Kunstpädagoge und erster Direktor der Hamburger Kunsthalle in Bergedorf-Reitbrook das Licht der Welt erblickte?
* dass rund um Bergedorf drei bedeutende Barockkirchen stehen, nämlich die Dreieinigkeitskirche in Allermöhe, St. Pankratius in Ochsenwerder und St. Nikolai in Billwerder

Wenn sie noch mehr über die Kunst- und Musikgeschichte Bergedorfs erfahren möchten, so melden Sie sich zur exklusiven Kunstführung an. erleben sie die Magie historischer Gemäuer – vom prunkvollen Schloss über den ehrwürdigen Hasse-Turm bis hin zur faszinierenden Orgelbaukunst von Arp Schnitger und Johann Dietrich Busch – und tauchen sie ein in eine Welt voller bewegter Geschichte – vor den Toren Hamburgs.

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Michiundthommy 2017 Big
Michael Stürzinger, Franck-Thomas Link
Donnerstag,
17.04.2025
12.30 Uhr Konzert
Hamburg, Handelskammer
Börsensaal
Donnerstag,
17.04.2025
12.30 Uhr Konzert
Hamburg, Handelskammer
Börsensaal
Lunchkonzert in der Handelskammer
Internationales Bachfest Hamburg
Michael Stürzinger Violine
Franck-Thomas Link Klavier


CPE Bach gratuliert Maurice Ravel zum 150. Geburtstag! 

Kammermusik für die Mittagspause in der Hamburger Innenstadt mit Werken der beiden "Brückenbauer zwischen musikalischen Welten": CPE Bach & Maurice Ravel. 

Eintritt frei. Spenden erbeten.

Veranstalter: Hamburger Kammerkunstverein und die Handelskammer Hamburg

Beschreibung

Programm:
Carl Philipp Emanuel Bach
Freie Fantasie für Klavier solo fis-Moll Wq. 67
Maurice Ravel
Kaddish (aus: Deux mélodies hébraïques)
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate c-Moll für Violine und Klavier Wq. 78
Maurice Ravel
Pièce En Forme de Habanera

Beschreibung:

Auf den ersten Blick haben Carl Philipp Emanuel Bach und Maurice Ravel wenig gemeinsam – nicht zuletzt, weil Ravel 161 Jahre nach CPE Bach geboren wurde. Doch beide prägten den Übergang zwischen zwei musikalischen Epochen.
CPE Bach führte eine neue Freiheit in der Musik ein, es scheint, als würde er das enge Korsett, das sein Vater Johann Sebastian geschnürt hatte, lösen. Damit hat er sehr stark seine Nachwelt, insbesondere W. A. Mozart beeinflusst: freie Fantasien, Sonaten mit obligater Klavierstimme, die mit der Oberstimme im Dialog mit dem Soloinstrument steht, weniger Polyphonie, ein neuer, emotionalerer Umgang mit dem Orchester in seiner Symphonik etc.
Ähnlich befreite sich Ravel von den Fesseln der Romantik. Im französischen Impressionismus wurden deren Ausdrucksmittel weiterentwickelt, die Tonalität aufgelöst und die Moderne vorbereitet.
Trotz des zeitlichen Abstands verbindet beide eine Schlüsselrolle im musikalischen Wandel. Sie waren Erfinder, die mit Mut neue Wege gingen, aber die Traditionen ihrer Vorgänger genau kannten. Sie waren Brückenbauer zwischen musikalischen Welten.

Carl Philipp Emanuel Bachs Klavierfantasien sind von beispielloser Spontaneität und ziehen Spieler und Zuhörer mit magischer Kraft in die Geistes- und Seelenwelt des Komponisten hinein. Sie sind voll von wechselnden musikalischen Augenblicksbildern, Stimmungsgegensätzen und dramatischen Kontrasten. In seiner Fantasie fis-Moll, die ein Jahr vor seinem Tode entstand, stellt Bach zunächst die drei musikalischen Hauptelemente (Adagio, Largo sowie kadenzartige Läufe und Arpeggien) vor und verwebt sie in freier Form miteinander. Den Begriff „Fantasie“ benutzt er mehr im Sinne von „Improvisation“ („quasi improvisando“), und liefert hier das Paradox einer völlig auskomponierten Improvisation. Die formalen Freiheiten, die er sich dabei nimmt, waren zu seiner Zeit radikal neu und finden sich zum Teil erst in der avantgardistischen Musik unserer Tage wieder. Beispielsweise werden in weiten Teilen der Kadenzen die Taktstriche einfach weggelassen, wodurch das feste Metrum, das zu den Grundbausteinen der europäischen Musik gehört, völlig verschwindet. CPE Bachs "Empfindsamer Stil" öffnete das Tor zu einer neuen Epoche, der Klassik man denke besonders an Beethovens Klaviermusik.

Carl Philipp Emanuel Bach spielt in der Geschichte der Violinsonate eine entscheidende Schlüsselrolle. Bereits sein Vater, Johann Sebastian Bach, hatte mit seinen Sonaten für Violine und „obligates Cembalo“ begonnen, das begleitende Tasteninstrument zu etablieren. Er gedachte ihm nicht nur die begleitenden Harmonien zuzuschreiben, sondern fügte ihm eine auskomponierte, gleichberechtigte Klavierstimme zur Violine hinzu. Diese Emanzipation des Klaviers ging so weit, dass einige Jahrzehnten später bei Mozart und Beethoven die Violine vom Klavier in eine Art Nebenrolle gedrängt wurde – sozusagen in die Rolle, „die zweite Geige zu spielen“. Mozart und Beethoven bezeichneten ihre Violinsonaten daher als Sonaten für Klavier und Violine. Beethovens Kreutzer-Sonate war sogar mit „Klaviersonate begleitet von einer Violine“ überschrieben. Natürlich wird dieser Bezeichnung den meisten Sonaten nicht gerecht. Nachdem also das Klavier von Vater und Sohn Bach emanzipiert worden war, musste schließlich die Violine selbst emanzipiert werden. Seit Johannes Brahms heißen die Werke in dieser Besetzung wieder „Sonaten für Violine und Klavier“.

CPE Bachs c-Moll-Sonate für Violine und obligates Cembalo (oder Klavier) Wq. 78 muss zur Zeit ihrer Uraufführung ein hochmodernes Werk gewesen sein! Der erste Satz wirkt wie ein großes Duett, das in einer Oper auch von zwei Singstimmen gesungen werden könnte. Der langsame Satz in der Mitte der drei Sätze könnte man ebenso bei den freien Fantasien einordnen, derer C.P.E. einige komponiert hat. Diese freien Fantasien waren, ähnlich wie die neue Form der Violinsonate, eine wichtige Inspirationsquelle für Mozart und Haydn. Der letzte Satz ist einerseits ein hochvirtuoser Barocksatz, fast schon typisch, und gleichzeitig gibt er bereits einen Ausblick auf die instrumentale Virtuosität, die später bei Beethoven zu finden sein wird. Auch die Tonart c-Moll ist zu dieser Zeit, also kurz nach der Erfindung der wohltemperierten Stimmung, noch ungewöhnlich. Sogar Mozart hat nur sehr selten Sonaten und Instrumentalkonzerte in Moll geschrieben. Bei Beethoven hingegen steht die Tonart c-Moll immer im Zusammenhang mit großem Drama und einer ausweglosen Schicksalshaftigkeit (wie in der 5. Sinfonie, der „Pathétique“, der letzten Klaviersonate op. 111, dem 3. Klavierkonzert und vielen weiteren Werken).

Beschreibung

Programm:
Carl Philipp Emanuel Bach
Freie Fantasie für Klavier solo fis-Moll Wq. 67
Maurice Ravel
Kaddish (aus: Deux mélodies hébraïques)
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate c-Moll für Violine und Klavier Wq. 78
Maurice Ravel
Pièce En Forme de Habanera

Beschreibung:

Auf den ersten Blick haben Carl Philipp Emanuel Bach und Maurice Ravel wenig gemeinsam – nicht zuletzt, weil Ravel 161 Jahre nach CPE Bach geboren wurde. Doch beide prägten den Übergang zwischen zwei musikalischen Epochen.
CPE Bach führte eine neue Freiheit in der Musik ein, es scheint, als würde er das enge Korsett, das sein Vater Johann Sebastian geschnürt hatte, lösen. Damit hat er sehr stark seine Nachwelt, insbesondere W. A. Mozart beeinflusst: freie Fantasien, Sonaten mit obligater Klavierstimme, die mit der Oberstimme im Dialog mit dem Soloinstrument steht, weniger Polyphonie, ein neuer, emotionalerer Umgang mit dem Orchester in seiner Symphonik etc.
Ähnlich befreite sich Ravel von den Fesseln der Romantik. Im französischen Impressionismus wurden deren Ausdrucksmittel weiterentwickelt, die Tonalität aufgelöst und die Moderne vorbereitet.
Trotz des zeitlichen Abstands verbindet beide eine Schlüsselrolle im musikalischen Wandel. Sie waren Erfinder, die mit Mut neue Wege gingen, aber die Traditionen ihrer Vorgänger genau kannten. Sie waren Brückenbauer zwischen musikalischen Welten.

Carl Philipp Emanuel Bachs Klavierfantasien sind von beispielloser Spontaneität und ziehen Spieler und Zuhörer mit magischer Kraft in die Geistes- und Seelenwelt des Komponisten hinein. Sie sind voll von wechselnden musikalischen Augenblicksbildern, Stimmungsgegensätzen und dramatischen Kontrasten. In seiner Fantasie fis-Moll, die ein Jahr vor seinem Tode entstand, stellt Bach zunächst die drei musikalischen Hauptelemente (Adagio, Largo sowie kadenzartige Läufe und Arpeggien) vor und verwebt sie in freier Form miteinander. Den Begriff „Fantasie“ benutzt er mehr im Sinne von „Improvisation“ („quasi improvisando“), und liefert hier das Paradox einer völlig auskomponierten Improvisation. Die formalen Freiheiten, die er sich dabei nimmt, waren zu seiner Zeit radikal neu und finden sich zum Teil erst in der avantgardistischen Musik unserer Tage wieder. Beispielsweise werden in weiten Teilen der Kadenzen die Taktstriche einfach weggelassen, wodurch das feste Metrum, das zu den Grundbausteinen der europäischen Musik gehört, völlig verschwindet. CPE Bachs "Empfindsamer Stil" öffnete das Tor zu einer neuen Epoche, der Klassik man denke besonders an Beethovens Klaviermusik.

Carl Philipp Emanuel Bach spielt in der Geschichte der Violinsonate eine entscheidende Schlüsselrolle. Bereits sein Vater, Johann Sebastian Bach, hatte mit seinen Sonaten für Violine und „obligates Cembalo“ begonnen, das begleitende Tasteninstrument zu etablieren. Er gedachte ihm nicht nur die begleitenden Harmonien zuzuschreiben, sondern fügte ihm eine auskomponierte, gleichberechtigte Klavierstimme zur Violine hinzu. Diese Emanzipation des Klaviers ging so weit, dass einige Jahrzehnten später bei Mozart und Beethoven die Violine vom Klavier in eine Art Nebenrolle gedrängt wurde – sozusagen in die Rolle, „die zweite Geige zu spielen“. Mozart und Beethoven bezeichneten ihre Violinsonaten daher als Sonaten für Klavier und Violine. Beethovens Kreutzer-Sonate war sogar mit „Klaviersonate begleitet von einer Violine“ überschrieben. Natürlich wird dieser Bezeichnung den meisten Sonaten nicht gerecht. Nachdem also das Klavier von Vater und Sohn Bach emanzipiert worden war, musste schließlich die Violine selbst emanzipiert werden. Seit Johannes Brahms heißen die Werke in dieser Besetzung wieder „Sonaten für Violine und Klavier“.

CPE Bachs c-Moll-Sonate für Violine und obligates Cembalo (oder Klavier) Wq. 78 muss zur Zeit ihrer Uraufführung ein hochmodernes Werk gewesen sein! Der erste Satz wirkt wie ein großes Duett, das in einer Oper auch von zwei Singstimmen gesungen werden könnte. Der langsame Satz in der Mitte der drei Sätze könnte man ebenso bei den freien Fantasien einordnen, derer C.P.E. einige komponiert hat. Diese freien Fantasien waren, ähnlich wie die neue Form der Violinsonate, eine wichtige Inspirationsquelle für Mozart und Haydn. Der letzte Satz ist einerseits ein hochvirtuoser Barocksatz, fast schon typisch, und gleichzeitig gibt er bereits einen Ausblick auf die instrumentale Virtuosität, die später bei Beethoven zu finden sein wird. Auch die Tonart c-Moll ist zu dieser Zeit, also kurz nach der Erfindung der wohltemperierten Stimmung, noch ungewöhnlich. Sogar Mozart hat nur sehr selten Sonaten und Instrumentalkonzerte in Moll geschrieben. Bei Beethoven hingegen steht die Tonart c-Moll immer im Zusammenhang mit großem Drama und einer ausweglosen Schicksalshaftigkeit (wie in der 5. Sinfonie, der „Pathétique“, der letzten Klaviersonate op. 111, dem 3. Klavierkonzert und vielen weiteren Werken).

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Hamburg 3573206
Donnerstag,
17.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Donnerstag,
17.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Kunststadtführung Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.
Internationales Bachfest Hamburg

Dominik Kloss Kunststadtführung

Dauer: 2 Stunden (Abschluss mit der Mittags-Orgelmusik in der Hauptkirche St. Michaelis)
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter info@hamburger-gaestefuehrer.de
oder unter dominik.kloss@gmx.net

Website: hamburger-gaestefuehrer.de

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

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@istock
Donnerstag,
17.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Donnerstag,
17.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Sonderausstellung Bach-Frauen & CPE-Bach-Museum im KQ
Internationales Bachfest Hamburg

Ausstellung zu den Stimmen der Frauen aus der Bach-Familie vom 11.-27.4.2025 täglich 10.00 bis 17.00 Uhr im KomponistenQuartier. 
Der Eintritt ist im regulären Museumseintritt bereits enthalten.

Eine Kooperation der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft zu Hamburg mit dem Bach-Museum Leipzig.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

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Spiic Ensemble Bach Odyssey 2025n
©SPIIC
Mittwoch,
16.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, JazzHall
Mittwoch,
16.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, JazzHall
2025: A Bach Odyssey
Internationales Bachfest Hamburg
SPIIC+ Ensemble
 
Das SPIIC+ Ensemble begibt sich auf eine faszinierende Zeitreise mit dem Raumschiff 'HARPSICHORD ONE' und fliegt dabei bekannte Planeten wie 'CPE BACH' und 'G LIGETI' an, erkundet aber auch strahlende Fixsterne des musikalischen Kosmos wie 'NEW JAZZ' und 'COM-PROVISATION'. 
 
Tickets: 5 € an der Abendkasse und online
Der Einlass zur JazzHall erfolgt über den Haupteingang der Hochschule für Musik und Theater in der Milchstraße 12.
 
Veranstalter: JazzHall, HfMT Hamburg
Beschreibung

Das SPIIC+ Ensemble begibt sich auf eine faszinierende Zeitreise, bei der das Raumschiff 'HARPSICHORD ONE' und seine abenteuerlustige internationale Besatzung nach neuen Übergangsportalen zwischen den Dimensionen der musikalischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft suchen. Dabei werden bekannte Planeten wie 'CPE BACH' und 'G LIGETI' angeflogen aber auch strahlende Fixsterne des musikalischen Kosmos wie 'NEW JAZZ' und 'COM-PROVISATION' erkundet. Das Logbuch verzeichnet dabei nicht nur faszinierende Zeitreisen durch die Epochen der Musikgeschichte sondern immer wieder auch close encounter mit schillernden Kometen wie  'MICRO TONALITY' und 'SPATIAL AUDIO' sowie andere aufregende Sternstunden im inner & outer space.

Eigens für diesen Abend hat das mit Studierenden verschiedener musikalischer Fachbereiche international hochkarätig besetzte SPIIC+ Ensemble ein Programm erarbeitet, bei dem das Cembalo gewissermaßen als eine Art musikalische Zeitkapsel im Mittelpunkt steht. Ausgehend von ausgewählten historischen Meilensteinen der Cembalo-Literatur hat das Ensemble nach neuen Wegen gesucht, Tradition, Moderne, Gegenwart und Avantgarde mit ihren je unterschiedlichen Ansätzen, Methoden und ästhetischen Idealen in einen zeitgemäßen Dialog zu bringen und gleichzeitig in eine kreative musikalische Praxis zu überführen, bei der die tradierte Trennung von Komposition, Improvisation und Performance überwunden und in einem ganzheitlichen Sinne neu gedacht und praktiziert wird.

Das Akronym SPIIC+ steht für Social Performance, Interdisciplinary Improvisation & Creativity und ist ein Teilprojekt des ligeti zentrums/creative research lab., das unter der Leitung von Vlatko Kučan Improvisation als eigenständige Position im Sinne einer grundlegenden ethischen Haltung, als soziale Interaktionsgestaltung und als eine universelle kreative Methode nicht nur künstlerischer Produktion versteht und untersucht. Dabei spielt das aus Studierenden verschiedener Studiengänge zusammengestellte SPIIC+ Ensemble eine zentrale Rolle - als Instrument der künstlerischen Forschung, Ort des sozialen Austauschs und nicht zuletzt als wesentliches Vehikel der konkreten künstlerischen Produktion.

Das SPIIC+ Ensemble ist seit seiner Gründung im Jahre 2018 an zahlreichen Projekten, Konzerten und Festivals beteiligt gewesen. Internationale Resonanz hat es unter anderem durch die Auftritte bei dem „Bauforum Magistralen“ (Hamburg, 2019), „TENOR 2021 - International Conference on Technologies for Music Notation and Representation“ (Hamburg, 2021) und „WAC2022 – International Web Audio Conference“ (2022, Cannes) erfahren, wo das SPIIC Ensemble jeweils die viel beachteten Abschlusskonzerte bestritt.

 

SPIIC+ ENSEMBLE

Elena Khurgina (RU) harpsichord
Jeanne Lavall (FR) bassoon
Sebastian Sarre (USA) trumpet
Béla Tschochner (DE) bass trombone, tuba
Myrsini Bekakou (GR) violin
Carmen Kleykens Vidal (ES) cello
Julian Grüneberg (DE) double bass
Martín Zamorano (ES) piano, keyboards
Joshua Weiss (DE) drums, percussion
Viktor Toikkanen (FI) analog synth
Yuri Akbalkan (RU) electronics, composition
Vlatko Kučan (DE) leader, woodwinds, comprovisation

 

Beschreibung

Das SPIIC+ Ensemble begibt sich auf eine faszinierende Zeitreise, bei der das Raumschiff 'HARPSICHORD ONE' und seine abenteuerlustige internationale Besatzung nach neuen Übergangsportalen zwischen den Dimensionen der musikalischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft suchen. Dabei werden bekannte Planeten wie 'CPE BACH' und 'G LIGETI' angeflogen aber auch strahlende Fixsterne des musikalischen Kosmos wie 'NEW JAZZ' und 'COM-PROVISATION' erkundet. Das Logbuch verzeichnet dabei nicht nur faszinierende Zeitreisen durch die Epochen der Musikgeschichte sondern immer wieder auch close encounter mit schillernden Kometen wie  'MICRO TONALITY' und 'SPATIAL AUDIO' sowie andere aufregende Sternstunden im inner & outer space.

Eigens für diesen Abend hat das mit Studierenden verschiedener musikalischer Fachbereiche international hochkarätig besetzte SPIIC+ Ensemble ein Programm erarbeitet, bei dem das Cembalo gewissermaßen als eine Art musikalische Zeitkapsel im Mittelpunkt steht. Ausgehend von ausgewählten historischen Meilensteinen der Cembalo-Literatur hat das Ensemble nach neuen Wegen gesucht, Tradition, Moderne, Gegenwart und Avantgarde mit ihren je unterschiedlichen Ansätzen, Methoden und ästhetischen Idealen in einen zeitgemäßen Dialog zu bringen und gleichzeitig in eine kreative musikalische Praxis zu überführen, bei der die tradierte Trennung von Komposition, Improvisation und Performance überwunden und in einem ganzheitlichen Sinne neu gedacht und praktiziert wird.

Das Akronym SPIIC+ steht für Social Performance, Interdisciplinary Improvisation & Creativity und ist ein Teilprojekt des ligeti zentrums/creative research lab., das unter der Leitung von Vlatko Kučan Improvisation als eigenständige Position im Sinne einer grundlegenden ethischen Haltung, als soziale Interaktionsgestaltung und als eine universelle kreative Methode nicht nur künstlerischer Produktion versteht und untersucht. Dabei spielt das aus Studierenden verschiedener Studiengänge zusammengestellte SPIIC+ Ensemble eine zentrale Rolle - als Instrument der künstlerischen Forschung, Ort des sozialen Austauschs und nicht zuletzt als wesentliches Vehikel der konkreten künstlerischen Produktion.

Das SPIIC+ Ensemble ist seit seiner Gründung im Jahre 2018 an zahlreichen Projekten, Konzerten und Festivals beteiligt gewesen. Internationale Resonanz hat es unter anderem durch die Auftritte bei dem „Bauforum Magistralen“ (Hamburg, 2019), „TENOR 2021 - International Conference on Technologies for Music Notation and Representation“ (Hamburg, 2021) und „WAC2022 – International Web Audio Conference“ (2022, Cannes) erfahren, wo das SPIIC Ensemble jeweils die viel beachteten Abschlusskonzerte bestritt.

 

SPIIC+ ENSEMBLE

Elena Khurgina (RU) harpsichord
Jeanne Lavall (FR) bassoon
Sebastian Sarre (USA) trumpet
Béla Tschochner (DE) bass trombone, tuba
Myrsini Bekakou (GR) violin
Carmen Kleykens Vidal (ES) cello
Julian Grüneberg (DE) double bass
Martín Zamorano (ES) piano, keyboards
Joshua Weiss (DE) drums, percussion
Viktor Toikkanen (FI) analog synth
Yuri Akbalkan (RU) electronics, composition
Vlatko Kučan (DE) leader, woodwinds, comprovisation

 

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Harburg Rathaus Pixabay
Harburger Rathaus@pixabay
Mittwoch,
16.04.2025
19.00 Uhr Konzert
Harburg, Rathaus
Großer Saal, 1. OG
Mittwoch,
16.04.2025
19.00 Uhr Konzert
Harburg, Rathaus
Großer Saal, 1. OG
Harburger Rathauskonzerte: Stars von morgen
Internationales Bachfest Hamburg

Ein Abend mit der Gesangsklasse von Prof. Michaela Kaune (HfMT Hamburg) im Großen Saal des Rathauses Hamburg-Harburg.

Tickets: 14 €, erm. 8 € (online bei der akademie hamburg und an der Abendkasse)

Veranstalter: Veranstaltungsreihe der akademie hamburg mit Unterstützung des Bezirksamts Harburg, der Sparkasse Harburg-Buxtehude und in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und dem Internationalen Bachfest Hamburg 2025.

Beschreibung

Programm
Lieder und Arien, Hochgefühle und Trauer, Glück und Liebe, Nachdenkliches und Erbauliches, Gassenhauer und Raritäten von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel u.a.

Eine Erfolgsstory im Hamburger Süden

Im Süden Hamburgs liegt Harburg. Ihre Geschichte geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert war die Stadt Residenz einer Nebenlinie des Hauses Braunschweig-Lüneburg und verlor nach vielen Umwandlungen 1937 als Hamburg zugeordneter, neuer Stadtteil seine Selbständigkeit. Das heutige Rathaus wurde von 1889 bis 1892 nach Plänen von Christoph Hehl im Stil der Neorenaissance errichtet. 1944 durch Bomben schwer beschädigt, erfolgte bis 1951 der Wiederaufbau.

Die seit 1997 bestehenden Harburger Rathauskonzerte mit dem Titel "Stars von Morgen“ zählen seit Jahren zu der erfolgreichsten Reihe im Musikleben des Hamburger Südens. Professorinnen und Professoren der Hamburger Hochschule für Musik und Theater präsentieren ihre talentiertesten Studierenden. Teil des Erfolgskonzeptes der Reihe mit 6 Konzerten pro Jahr sind die jungen Künstlerinnen und Künstler sowie ein vielseitiges Programm mit verschiedenen Instrumenten und Gesang.

CPEB Young Artists – die Welt von morgen

Als Konzertchor trägt der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg zukunftsorientiert Verantwortung für die Förderung exzellenten musikalischen Nachwuchses. Schon in den vergangenen Jahren gab es richtungsweisende Kooperationsprojekte mit dem TONALi-Grand Prix & Festival sowie mit Musikhochschulen in Hamburg, Rostock und dem Mozarteum Salzburg (u.a. mit einer halbszenischen Produktion von C. P. E. Bachs Israeliten in der Wüste, Benjamin Brittens War Requiem sowie Jeanne d’Arc von Arthur Honegger). Diese Aktivitäten kommen seit 2021 durch die Entwicklung der Marke CPEB Young Artists und einem Ausbau des künstlerischen Netzwerkes verstärkt zum Tragen, denn diese neue Reihe ermöglicht es gezielt, jungen und exzellenten Nachwuchsmusikern ein Konzertpodium zu bieten.
Die Kooperation mit der Gesangsklasse von Prof. Michaela Kaune und den Harburger Rathauskonzerten beim diesjährigen Bachfest ist dabei ein weiterer, wichtiger und schöner Baustein.

Beschreibung

Programm
Lieder und Arien, Hochgefühle und Trauer, Glück und Liebe, Nachdenkliches und Erbauliches, Gassenhauer und Raritäten von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel u.a.

Eine Erfolgsstory im Hamburger Süden

Im Süden Hamburgs liegt Harburg. Ihre Geschichte geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Im 16. und 17. Jahrhundert war die Stadt Residenz einer Nebenlinie des Hauses Braunschweig-Lüneburg und verlor nach vielen Umwandlungen 1937 als Hamburg zugeordneter, neuer Stadtteil seine Selbständigkeit. Das heutige Rathaus wurde von 1889 bis 1892 nach Plänen von Christoph Hehl im Stil der Neorenaissance errichtet. 1944 durch Bomben schwer beschädigt, erfolgte bis 1951 der Wiederaufbau.

Die seit 1997 bestehenden Harburger Rathauskonzerte mit dem Titel "Stars von Morgen“ zählen seit Jahren zu der erfolgreichsten Reihe im Musikleben des Hamburger Südens. Professorinnen und Professoren der Hamburger Hochschule für Musik und Theater präsentieren ihre talentiertesten Studierenden. Teil des Erfolgskonzeptes der Reihe mit 6 Konzerten pro Jahr sind die jungen Künstlerinnen und Künstler sowie ein vielseitiges Programm mit verschiedenen Instrumenten und Gesang.

CPEB Young Artists – die Welt von morgen

Als Konzertchor trägt der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg zukunftsorientiert Verantwortung für die Förderung exzellenten musikalischen Nachwuchses. Schon in den vergangenen Jahren gab es richtungsweisende Kooperationsprojekte mit dem TONALi-Grand Prix & Festival sowie mit Musikhochschulen in Hamburg, Rostock und dem Mozarteum Salzburg (u.a. mit einer halbszenischen Produktion von C. P. E. Bachs Israeliten in der Wüste, Benjamin Brittens War Requiem sowie Jeanne d’Arc von Arthur Honegger). Diese Aktivitäten kommen seit 2021 durch die Entwicklung der Marke CPEB Young Artists und einem Ausbau des künstlerischen Netzwerkes verstärkt zum Tragen, denn diese neue Reihe ermöglicht es gezielt, jungen und exzellenten Nachwuchsmusikern ein Konzertpodium zu bieten.
Die Kooperation mit der Gesangsklasse von Prof. Michaela Kaune und den Harburger Rathauskonzerten beim diesjährigen Bachfest ist dabei ein weiterer, wichtiger und schöner Baustein.

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Hamburg 3573206
Mittwoch,
16.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Mittwoch,
16.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Kunststadtführung Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.
Internationales Bachfest Hamburg

Birgit Martens Kunststadtführung

Dauer: 2 Stunden (Abschluss mit der Mittags-Orgelmusik in der Hauptkirche St. Michaelis)
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter info@hamburger-gaestefuehrer.de
oder unter bimatours@web.de

Website: hamburger-gaestefuehrer.de

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

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CPE Bach (KI-generiert)@CPE-Bach-Akademie Hamburg
Mittwoch,
16.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Mittwoch,
16.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE-Bach-Museum & Sonderausstellung Bach-Frauen
Internationales Bachfest Hamburg

Ausstellung zu den Stimmen der Frauen aus der Bach-Familie vom 11.-27.4.2025 täglich 10.00 bis 17.00 Uhr im KomponistenQuartier. 
Der Eintritt ist im regulären Museumseintritt bereits enthalten.

Eine Kooperation der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft zu Hamburg mit dem Bach-Museum Leipzig.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

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Mittwoch,
16.04.2025
00.00 Uhr Akademie
Radiobeitrag, NDR Kultur
Mittwoch,
16.04.2025
00.00 Uhr Akademie
Radiobeitrag, NDR Kultur
Welt der Musik: Internationale Bachstadt Hamburg
Internationales Bachfest Hamburg

Christiane Irrgang Moderation 

Das Internationale Bachfest Hamburg 2025 und mit ihm die "Welt der Musik" auf NDR Kultur laden zu einer spannenden Entdeckungsreise in die aufklärerische Welt des 18. Jahrhunderts ein. Ein Plädoyer für Musik,  Kunst, Education und Aufklärung.

Mit dabei u.a. Ton Koopman, Prof. Dr. Michael Maul, Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Miklós Spányi, Hansjörg Albrecht, Sophie Werkmeister sowie die namhafte Blockflötistin Dorothee Oberlinger, die Interessierte morgen gemeinsam mit Hansjörg Albrecht am Cembalo und NDR Barock in der Elbphilharmonie erleben können. 

Die Sendung der Musikwissenschaftlerin, Redakteurin, Autorin und Moderatorin Christiane Irrgang, die Carl Philipp Emanuel Bach in ihr Herz geschlossen hat, wurde bereits gesendet, steht aber zum Nachhören in der Mediathek von NDR-Kultur weiterhin zur Verfügung.

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201117 Michael Maul 22
Michael Maul@Michael Maul
Dienstag,
15.04.2025
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Körberforum
Dienstag,
15.04.2025
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Körberforum
Musik und Aufklärung – Tradition für eine freie Gesellschaft
Internationales Bachfest Hamburg
Prof. Dr. Michael Maul Musikwissenschaftler, Intendant des Bachfests Leipzig
Dr. Carsten Brosda Hamburger Kultursenator
Hansjörg Albrecht Cembalo
CPE-Bach-Ensemble des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg

 

Prof. Dr. Michael Maul trifft Dr. Carsten Brosda. 

Eintritt frei, Anmeldung notwendig unter https://koerber-stiftung.de/veranstaltungen/musik-und-aufklaerung-tradition-fuer-eine-freie-gesellschaft/.

Eine Kooperation mit der Körberstiftung.

Beschreibung

Programm:
Carl Philipp Emanuel Bach

Quartett a-Moll, Wq 93    
Quartett G-Dur, Wq 95    

Aufklärung gestern – heute – morgen 

Wozu Aufklärung? Hamburg war eine Vorreiterstadt für ein liberales Konzert- und Kulturleben im 18. Jahrhundert. In dieser Zeit zog es den Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach nach Hamburg, der mit vielen Hamburger Persönlichkeiten in Salons und im gesellschaftlichen Leben zusammentraf. Seine Musik atmet die Freiheit dieser Zeit. Welche Rolle können Kulturtraditionen für uns heute spielen. Wie viel Aufklärung muss sein? Lohnt es, diese gute hanseatische Tradition für die Gegenwart und die Zukunft, für eine freie Gesellschaft und eine lebendige Kulturszene zu stärken? Ist die kulturelle Teilhabe Grundlage für Zusammenleben und Demokratie?

Ein höchst unterhaltsames Gespräch des Leipziger Bachfest-Intendanten Prof. Dr. Michael Maul mit dem Hamburger Kultursenator Dr. Carsten Brosda.

Carl Philipp Emanuel Bach komponierte drei Quartette für Fortepiano, Flöte (alternativ Violine), Viola und Violoncello (Wq 93–95), die zwischen 1788 und 1789 veröffentlicht wurden. Sie beeinflussten Komponisten wie Haydn und Beethoven, insbesondere in ihrer kühnen Harmonik und expressiven Gestaltung. Diese Werke sind besonders bemerkenswert, da sie in einer Zeit entstanden, in der das Streichquartett als Gattung von Komponisten wie Haydn und Mozart weiterentwickelt wurde. Dennoch zeigt Bach hier einen individuellen Stil, der zwischen Barock und Klassik vermittelt, stark von seinem „Empfindsamen Stil“ geprägt ist und über die Grenzen seiner Zeit hinaus inspirierend blieb.
Die Quartette Wq 93–95 folgen einer dreisätzigen Form mit schnellen und langsamen Sätzen im Wechsel. Charakteristisch ist die freie, improvisatorische Gestaltung des Klavierparts, der oft die Führung übernimmt, während Violine und Viola dialogisch oder begleitend agieren. Das Violoncello verdoppelt wie beim Basso continuo die Bass-Stimme der linken Hand. Der Stil ist geprägt von kühnen harmonischen Fortschreitungen, überraschenden Modulationen und plötzlichen dynamischen Kontrasten, die Bachs expressive Tonsprache unterstreichen.

Beschreibung

Programm:
Carl Philipp Emanuel Bach

Quartett a-Moll, Wq 93    
Quartett G-Dur, Wq 95    

Aufklärung gestern – heute – morgen 

Wozu Aufklärung? Hamburg war eine Vorreiterstadt für ein liberales Konzert- und Kulturleben im 18. Jahrhundert. In dieser Zeit zog es den Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach nach Hamburg, der mit vielen Hamburger Persönlichkeiten in Salons und im gesellschaftlichen Leben zusammentraf. Seine Musik atmet die Freiheit dieser Zeit. Welche Rolle können Kulturtraditionen für uns heute spielen. Wie viel Aufklärung muss sein? Lohnt es, diese gute hanseatische Tradition für die Gegenwart und die Zukunft, für eine freie Gesellschaft und eine lebendige Kulturszene zu stärken? Ist die kulturelle Teilhabe Grundlage für Zusammenleben und Demokratie?

Ein höchst unterhaltsames Gespräch des Leipziger Bachfest-Intendanten Prof. Dr. Michael Maul mit dem Hamburger Kultursenator Dr. Carsten Brosda.

Carl Philipp Emanuel Bach komponierte drei Quartette für Fortepiano, Flöte (alternativ Violine), Viola und Violoncello (Wq 93–95), die zwischen 1788 und 1789 veröffentlicht wurden. Sie beeinflussten Komponisten wie Haydn und Beethoven, insbesondere in ihrer kühnen Harmonik und expressiven Gestaltung. Diese Werke sind besonders bemerkenswert, da sie in einer Zeit entstanden, in der das Streichquartett als Gattung von Komponisten wie Haydn und Mozart weiterentwickelt wurde. Dennoch zeigt Bach hier einen individuellen Stil, der zwischen Barock und Klassik vermittelt, stark von seinem „Empfindsamen Stil“ geprägt ist und über die Grenzen seiner Zeit hinaus inspirierend blieb.
Die Quartette Wq 93–95 folgen einer dreisätzigen Form mit schnellen und langsamen Sätzen im Wechsel. Charakteristisch ist die freie, improvisatorische Gestaltung des Klavierparts, der oft die Führung übernimmt, während Violine und Viola dialogisch oder begleitend agieren. Das Violoncello verdoppelt wie beim Basso continuo die Bass-Stimme der linken Hand. Der Stil ist geprägt von kühnen harmonischen Fortschreitungen, überraschenden Modulationen und plötzlichen dynamischen Kontrasten, die Bachs expressive Tonsprache unterstreichen.

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Bergedorf Schloss Alamy
Bergedorfer Schloss@alamy
Dienstag,
15.04.2025
14.00 Uhr Akademie
Bergedorf, Hasse-Turm
Dienstag,
15.04.2025
14.00 Uhr Akademie
Bergedorf, Hasse-Turm
Kunststadtführung Vor den Toren der Stadt: Auf den Spuren barocker Musiker in Bergedorf
Internationales Bachfest Hamburg

Dominik Kloss Kunststadtführung

Dauer: 2 Stunden
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter info@hamburger-gaestefuehrer.de
oder unter dominik.kloss@gmx.net

Website: hamburger-gaestefuehrer.de

Beschreibung

Wussten sie schon:

* dass der Hasse-Turm in Bergedorf, benannt nach dem berühmten Komponisten Johann Adolf Hasse, nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein Symbol der lebendigen Musiktradition der Stadt ist? * dass Hasse in Bergedorf geboren wurde, in Hamburg u.a. seine Ausbildung genoss und dann am Dresdner Hof und in Italien einer der Starkomponist der barocken Opernwelt für Jahrzehnte war?
* dass das Bergedorfer Schloss – das einzige erhaltene Schloss Hamburgs – eine beeindruckende Sammlung historischer Kunstwerke beherbergt?
* dass Bergedorf eng verbunden ist mit der Meisterschaft des Orgelbaus, wie sie von Arp Schnitger und Johann Dietrich Busch in ihren meisterhaften Instrumenten verkörpert wird?
* dass 1759 Ernst Georg Sonnin, der Erbauer der Hamburger Michaeliskirche, an der Erweiterung der barockisierten Bergedorfer Kirche St. Petri und Pauli mitwirkte?
* dass Alfred Lichtwark (1852-1914) der berühmte Kunsthistoriker, Kunstpädagoge und erster Direktor der Hamburger Kunsthalle in Bergedorf-Reitbrook das Licht der Welt erblickte?
* dass rund um Bergedorf drei bedeutende Barockkirchen stehen, nämlich die Dreieinigkeitskirche in Allermöhe, St. Pankratius in Ochsenwerder und St. Nikolai in Billwerder

Wenn sie noch mehr über die Kunst- und Musikgeschichte Bergedorfs erfahren möchten, so melden Sie sich zur exklusiven Kunstführung an. erleben sie die Magie historischer Gemäuer – vom prunkvollen Schloss über den ehrwürdigen Hasse-Turm bis hin zur faszinierenden Orgelbaukunst von Arp Schnitger und Johann Dietrich Busch – und tauchen sie ein in eine Welt voller bewegter Geschichte – vor den Toren Hamburgs.

Beschreibung

Wussten sie schon:

* dass der Hasse-Turm in Bergedorf, benannt nach dem berühmten Komponisten Johann Adolf Hasse, nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch ein Symbol der lebendigen Musiktradition der Stadt ist? * dass Hasse in Bergedorf geboren wurde, in Hamburg u.a. seine Ausbildung genoss und dann am Dresdner Hof und in Italien einer der Starkomponist der barocken Opernwelt für Jahrzehnte war?
* dass das Bergedorfer Schloss – das einzige erhaltene Schloss Hamburgs – eine beeindruckende Sammlung historischer Kunstwerke beherbergt?
* dass Bergedorf eng verbunden ist mit der Meisterschaft des Orgelbaus, wie sie von Arp Schnitger und Johann Dietrich Busch in ihren meisterhaften Instrumenten verkörpert wird?
* dass 1759 Ernst Georg Sonnin, der Erbauer der Hamburger Michaeliskirche, an der Erweiterung der barockisierten Bergedorfer Kirche St. Petri und Pauli mitwirkte?
* dass Alfred Lichtwark (1852-1914) der berühmte Kunsthistoriker, Kunstpädagoge und erster Direktor der Hamburger Kunsthalle in Bergedorf-Reitbrook das Licht der Welt erblickte?
* dass rund um Bergedorf drei bedeutende Barockkirchen stehen, nämlich die Dreieinigkeitskirche in Allermöhe, St. Pankratius in Ochsenwerder und St. Nikolai in Billwerder

Wenn sie noch mehr über die Kunst- und Musikgeschichte Bergedorfs erfahren möchten, so melden Sie sich zur exklusiven Kunstführung an. erleben sie die Magie historischer Gemäuer – vom prunkvollen Schloss über den ehrwürdigen Hasse-Turm bis hin zur faszinierenden Orgelbaukunst von Arp Schnitger und Johann Dietrich Busch – und tauchen sie ein in eine Welt voller bewegter Geschichte – vor den Toren Hamburgs.

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Hamburg 3573206
Dienstag,
15.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Dienstag,
15.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Kunststadtführung Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.
Internationales Bachfest Hamburg

Dominik Kloss Kunststadtführung

Dauer: 2 Stunden (Abschluss mit der Mittags-Orgelmusik in der Hauptkirche St. Michaelis)
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter info@hamburger-gaestefuehrer.de
oder unter dominik.kloss@gmx.net

Website: hamburger-gaestefuehrer.de

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

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@istock
Dienstag,
15.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Dienstag,
15.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Sonderausstellung Bach-Frauen & CPE-Bach-Museum im KQ
Internationales Bachfest Hamburg

Ausstellung zu den Stimmen der Frauen aus der Bach-Familie vom 11.-27.4.2025 täglich 10.00 bis 17.00 Uhr im KomponistenQuartier. 
Der Eintritt ist im regulären Museumseintritt bereits enthalten.

Eine Kooperation der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft zu Hamburg mit dem Bach-Museum Leipzig.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33  Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit  verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33  Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit  verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

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Menno Van Delf Copyright Menno Van Delft
Menno van Delft©Menno van Delft
Dienstag,
15.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Dienstag,
15.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Von der wahren Art das Clavier zu spielen
Internationales Bachfest Hamburg
Menno van Delft Cembalo

Öffentlicher Unterricht an den historischen Tasteninstrumenten des CPE-Bach-Museums

Der Tastenspezialist für Alte Musik Menno von Delft unterrichtet Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im CPE-Bach-Museum von 10.00 bis 14.00 Uhr. 

Inkludiert im normalen Museumseintritt.  
Eintritt: 11 €, erm. 8 € 
Kinder bis 12 Jahre frei.

Veranstalter: KomponistenQuartier

Beschreibung

»Weil ich von einer Welt träume, in der jeder Mensch die Chance hat, Zugang zur klassischen Musik zu finden, einer Welt, in der ästhetische Erfahrungen Teil des menschlichen Alltags sind und die Beschäftigung mit klassischer Musik selbstverständlich zum Leben gehört, unterstütze ich das KomponistenQuartier. Hier wird die musikalische Geschichte der Stadt Hamburg lebendig.« Schirmherr Kent Nagano, Dirigent


Menno van Delft (Cembalo)
wurde 1963 in Amsterdam geboren. Er studierte Cembalo, Orgel und Musikwissenschaften am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam, am Königlichen Konservatorium in den Haag und an der Universität Utrecht bei Gustav Leonhardt, Bob van Asperen, Piet Kee, Jacques van Oortmerssen und Willem Elders. Als Mitglied der „Schola Cantorum Amsterdam“ sang er Gregorianik unter der anregenden und formenden Leitung von Wim van Gerven. 1998 war Menno van Delft Finalist beim CPE-Bach-Wettbewerb in Hamburg und gewann den Clavichord-Preis. Daraufhin debütierte van Delft beim Holland Festival Early Music in Utrecht. Er gab Konzerte und Meisterkurse in ganz Europa, Japan und den USA und wirkte an zahlreichen Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen mit (u.a. Sweelinck, Bach und Müthel), darunter viel beachtete Aufnahmen auf historischen Clavichorden (Hass 1763, Edinburgh; Hoffmann 1784, Cobbe Collection Horn 1793 und Hass 1728, Berlin). Die Presse über sein Spiel: „Menno van Delft gewann seinem Clavichord ganz andere Töne ab – ein musikalisches Plädoyer für den Außenseiter unter den Instrumenten. Samtweich und schmeichelnd, in den oberen Registern silbrig klar, im Bass dunkel und wattig…“ (LVZ,1994). Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist und Generalbassspieler ist Menno van Delft geschätztes Mitglied unabhängiger Fachjurys (z.B. Internationaler J.S. Bach-Wettbewerb Leipzig; Musica Antiqua Festival Brugge). Darüber hinaus betätigt er sich als Lektor und Herausgeber zu Themen wie Klaviermusik, Tasteninstrumente, Aufführungspraxis, Spieltechniken, Stimmung und Temperierung. Menno van Delft unterrichtet Cembalo, Clavichord und Generalbass an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie am Konservatorium in Amsterdam.

Beschreibung

»Weil ich von einer Welt träume, in der jeder Mensch die Chance hat, Zugang zur klassischen Musik zu finden, einer Welt, in der ästhetische Erfahrungen Teil des menschlichen Alltags sind und die Beschäftigung mit klassischer Musik selbstverständlich zum Leben gehört, unterstütze ich das KomponistenQuartier. Hier wird die musikalische Geschichte der Stadt Hamburg lebendig.« Schirmherr Kent Nagano, Dirigent


Menno van Delft (Cembalo)
wurde 1963 in Amsterdam geboren. Er studierte Cembalo, Orgel und Musikwissenschaften am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam, am Königlichen Konservatorium in den Haag und an der Universität Utrecht bei Gustav Leonhardt, Bob van Asperen, Piet Kee, Jacques van Oortmerssen und Willem Elders. Als Mitglied der „Schola Cantorum Amsterdam“ sang er Gregorianik unter der anregenden und formenden Leitung von Wim van Gerven. 1998 war Menno van Delft Finalist beim CPE-Bach-Wettbewerb in Hamburg und gewann den Clavichord-Preis. Daraufhin debütierte van Delft beim Holland Festival Early Music in Utrecht. Er gab Konzerte und Meisterkurse in ganz Europa, Japan und den USA und wirkte an zahlreichen Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen mit (u.a. Sweelinck, Bach und Müthel), darunter viel beachtete Aufnahmen auf historischen Clavichorden (Hass 1763, Edinburgh; Hoffmann 1784, Cobbe Collection Horn 1793 und Hass 1728, Berlin). Die Presse über sein Spiel: „Menno van Delft gewann seinem Clavichord ganz andere Töne ab – ein musikalisches Plädoyer für den Außenseiter unter den Instrumenten. Samtweich und schmeichelnd, in den oberen Registern silbrig klar, im Bass dunkel und wattig…“ (LVZ,1994). Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist und Generalbassspieler ist Menno van Delft geschätztes Mitglied unabhängiger Fachjurys (z.B. Internationaler J.S. Bach-Wettbewerb Leipzig; Musica Antiqua Festival Brugge). Darüber hinaus betätigt er sich als Lektor und Herausgeber zu Themen wie Klaviermusik, Tasteninstrumente, Aufführungspraxis, Spieltechniken, Stimmung und Temperierung. Menno van Delft unterrichtet Cembalo, Clavichord und Generalbass an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie am Konservatorium in Amsterdam.

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Hamburg 3573206
Montag,
14.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Montag,
14.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Kunststadtführung Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.
Internationales Bachfest Hamburg

Nicola Janocha Kunststadtführung

Dauer: 2 Stunden (Abschluss mit der Mittags-Orgelmusik in der Hauptkirche St. Michaelis)
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter info@hamburger-gaestefuehrer.de
oder unter n.janocha@gmx.de

Website: hamburger-gaestefuehrer.de

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

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Bänsch Jakob  at      Www.jakobbaensch.com
Jakob Bänsch©Jakob Bänsch
Sonntag,
13.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, TONALi-Campus
Seminarraum
Sonntag,
13.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, TONALi-Campus
Seminarraum
Around Bach: A Family Affair
Internationales Bachfest Hamburg

Julia Ströbel-Bänsch Oboe
Jakob Bänsch Trompete
Lisa Wulff Bass
Clara Haberkamp Klavier

Julia Ströbel-Bänsch (Oboe, TONALi-Ensemble) und ihr Sohn Jakob Bänsch (Trompete), einer der gefragtesten jungen Jazzmusiker  Deutschlands, präsentieren gemeinsam mit Lisa Wulff (Bass) und Clara Haberkamp (Klavier) ein spannendes Programmkonzept mit Originalwerken von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach sowie Improvisationen und Jazzkompositionen.

Tickets: 20 €, erm. 10 € unter: TONALi-Ticketservice

Veranstalter: TONALi

Beschreibung

Programm
Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach
… und (Jazz)Improvisations-Wege in die Zukunft

Beschreibung
Musik ist Familienangelegenheit, das war schon damals bei den Bachs so. Alle machten Musik, jede und jeder auf ihre und seine Weise. Und so ist es auch heute noch in Musikerfamilien.
Julia Ströbel-Bänsch, Oboistin und Mitglied des TONALi-Teams, und ihr Sohn Jakob Bänsch, einer der gefragtesten jungen Jazzmusiker Deutschlands, präsentieren ein spannendes Programmkonzept. Gemeinsam mit den beiden ebenfalls in der Jazz-Szene sehr erfolgreichen Musikerinnen Lisa Wulff und Clara Haberkamp musizieren sie ein Programm mit Originalwerken von Johann Sebastian (Partita BWV 1013) und Carl Philipp Emanuel Bach (Sonate g-Moll Wq. 135) sowie Improvisationen und Jazzkompositionen.
Dabei ist Raum für viel Neues, musikalische Traditionen werden aufgebrochen und hinterfragt und auch wieder aufgenommen. Eine Stunde voller Überraschungen und neuen Zugängen zu alter Musik.

TONALi SAAL
Beim Publikum ist er überaus beliebt, der 2020 als „Bester neuer Club Hamburgs“ ausgezeichnete TONALi SAAL mit seinen 100 Plätzen in zentraler Stadtlage. Das Herzstück der partizipativen Kulturarbeit von TONALi schlägt im Hamburger Grindelviertel und ist Formatlabor für Musiker:innen, Lernort für eigenbestimmte Kulturverantwortung, Begegnungswerkstatt für PARTizipation, Konzertsaal für klassische Musik und Forschungsbasis für gesellschaftliche Kulturfelder. Das ganzjährige Konzert- und Veranstaltungsprogramm mit über 50 Konzerten im Jahr ist das Ergebnis eines, in dieser Art einzigartigen, Partizipationsprozesses zwischen jungen Kulturschaffenden der TONALi CREW sowie den Musiker:innen des zweiten Jahres der TONALi Bühnenakademie und aus dem TONALiSTEN Netzwerk. Ergänzend bietet der TONALi SAAL ein reichhaltiges Programm an Eigenproduktionen und Gastspielen mit Formaten der unterschiedlichsten Art.

Beschreibung

Programm
Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach
… und (Jazz)Improvisations-Wege in die Zukunft

Beschreibung
Musik ist Familienangelegenheit, das war schon damals bei den Bachs so. Alle machten Musik, jede und jeder auf ihre und seine Weise. Und so ist es auch heute noch in Musikerfamilien.
Julia Ströbel-Bänsch, Oboistin und Mitglied des TONALi-Teams, und ihr Sohn Jakob Bänsch, einer der gefragtesten jungen Jazzmusiker Deutschlands, präsentieren ein spannendes Programmkonzept. Gemeinsam mit den beiden ebenfalls in der Jazz-Szene sehr erfolgreichen Musikerinnen Lisa Wulff und Clara Haberkamp musizieren sie ein Programm mit Originalwerken von Johann Sebastian (Partita BWV 1013) und Carl Philipp Emanuel Bach (Sonate g-Moll Wq. 135) sowie Improvisationen und Jazzkompositionen.
Dabei ist Raum für viel Neues, musikalische Traditionen werden aufgebrochen und hinterfragt und auch wieder aufgenommen. Eine Stunde voller Überraschungen und neuen Zugängen zu alter Musik.

TONALi SAAL
Beim Publikum ist er überaus beliebt, der 2020 als „Bester neuer Club Hamburgs“ ausgezeichnete TONALi SAAL mit seinen 100 Plätzen in zentraler Stadtlage. Das Herzstück der partizipativen Kulturarbeit von TONALi schlägt im Hamburger Grindelviertel und ist Formatlabor für Musiker:innen, Lernort für eigenbestimmte Kulturverantwortung, Begegnungswerkstatt für PARTizipation, Konzertsaal für klassische Musik und Forschungsbasis für gesellschaftliche Kulturfelder. Das ganzjährige Konzert- und Veranstaltungsprogramm mit über 50 Konzerten im Jahr ist das Ergebnis eines, in dieser Art einzigartigen, Partizipationsprozesses zwischen jungen Kulturschaffenden der TONALi CREW sowie den Musiker:innen des zweiten Jahres der TONALi Bühnenakademie und aus dem TONALiSTEN Netzwerk. Ergänzend bietet der TONALi SAAL ein reichhaltiges Programm an Eigenproduktionen und Gastspielen mit Formaten der unterschiedlichsten Art.

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Cpeb Chor
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg©Swanhild Kruckelmann
Sonntag,
13.04.2025
17.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Pauli Kirche
Sonntag,
13.04.2025
17.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Pauli Kirche
Choral SingAlong
Internationales Bachfest Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Moderation

Seien Sie dabei und singen Sie mit dem renommierten Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und Hansjörg Albrecht die schönsten Bachchoräle und werden Sie Teil der Bachfamilie!
Bringen Sie gerne wenn vorhanden Klavierauszüge der Bach´schen Johannes- und Matthäuspassion mit.

Einlass um 16 Uhr.
Eintritt frei. Spenden erbeten.

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.

Beschreibung

Programm
Passions-Choräle von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach

Beschreibung

Singen für alle! Das Singen ist die ureigenste und elementarste Kommunikationsform des Menschen. Von den Anfängen des Menschen an äußerst sich der Mensch musikalisch – singend oder trommelnd. Diese elementare Form der Kommunikation liegt auch der Bach‘schen Musik zu Grunde. Bachs Musik spricht eine universale Sprache. Bach ist Anfang und Ende, Bach berührt und trifft in den Menschen. Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg sucht wie schon sein Namensgeber mit seiner Musik die Nähe zu Menschen. Dabei geht es vor allem um Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Identitäten, an sehr unterschiedlichen Orten – gerne auch dort, wo sich Menschen zu Hause fühlen. Denn Musik öffnet, kommentiert, führt Menschen zusammen und lässt Grenzen verschwinden.

Beschreibung

Programm
Passions-Choräle von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach

Beschreibung

Singen für alle! Das Singen ist die ureigenste und elementarste Kommunikationsform des Menschen. Von den Anfängen des Menschen an äußerst sich der Mensch musikalisch – singend oder trommelnd. Diese elementare Form der Kommunikation liegt auch der Bach‘schen Musik zu Grunde. Bachs Musik spricht eine universale Sprache. Bach ist Anfang und Ende, Bach berührt und trifft in den Menschen. Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg sucht wie schon sein Namensgeber mit seiner Musik die Nähe zu Menschen. Dabei geht es vor allem um Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Identitäten, an sehr unterschiedlichen Orten – gerne auch dort, wo sich Menschen zu Hause fühlen. Denn Musik öffnet, kommentiert, führt Menschen zusammen und lässt Grenzen verschwinden.

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Kq Illustration Bach  Alina Esken Page 0001
©Alina Esken
Sonntag,
13.04.2025
15.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
Sonntag,
13.04.2025
15.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
Das KQ auf den Spuren von Carl Philipp Emanuel Bach
Internationales Bachfest Hamburg

Interaktives Familien- und Kinderprogramm anlässlich 10 Jahre KomponistenQuartier

Eintritt frei. Spenden erbeten.

Veranstalter: KomponistenQuartier

Beschreibung

Das interaktive Konzert lädt Familien und junges Publikum ein, die Welt von Carl Philipp Emanuel Bach zu entdecken. Die szenisch-musikalische Aufführung erkundet sein Leben, faszinierende Instrumente und vor allem seine Musik. Carl Philipp ist der erste Komponist, der im Rahmen der Familienkonzertreihe „Das KQ auf den Spuren von…“ vorgestellt wird. Die musikalische Spurensuche wird mit fünf weiteren KQ-Persönlichkeiten fortgesetzt.

Beschreibung

Das interaktive Konzert lädt Familien und junges Publikum ein, die Welt von Carl Philipp Emanuel Bach zu entdecken. Die szenisch-musikalische Aufführung erkundet sein Leben, faszinierende Instrumente und vor allem seine Musik. Carl Philipp ist der erste Komponist, der im Rahmen der Familienkonzertreihe „Das KQ auf den Spuren von…“ vorgestellt wird. Die musikalische Spurensuche wird mit fünf weiteren KQ-Persönlichkeiten fortgesetzt.

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H Rx3
Hamburger Ratsmusik©Philipp Trochim
Sonntag,
13.04.2025
11.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
Sonntag,
13.04.2025
11.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
Der Pate
Internationales Bachfest Hamburg
Simone Ecker Viola da Gamba
Ulrich Wedemeier Laute
Anke Dennert Cembalo
Hamburger Ratsmusik

Musikalisches Rendezvous zwischen Georg Philipp Telemann und seinem Patensohn und Amtsnachfolger Carl Philipp Emanuel Bach mit dem Residenzensemble des KomponistenQuartiers, der Hamburger Ratsmusik.

Eintritt frei. Spenden erbeten.

Veranstalter: KomponistenQuartier

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate C-Dur Wq 136
Georg Philipp Telemann 
Fantasie in D-Dur/d-Moll TWV33:1,2
Ernst Gottlieb Baron 
Suite g-Moll für Theorbe solo
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate g-Moll Wq
Georg Philipp Telemann 
Sonata G-Dur TWV 42:G6
Johann Christian Bach 
Sonate G-Dur Warb B 2b
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate D-Dur Wq 137
Beschreibung

»... an die Stelle des seligen Herrn Kapellmeisters Telemanns!«, seines gerade gestorbenen Patenonkels, tritt im Jahr 1768 der bereits 54-jährige Carl Philipp Emanuel Bach. Nach dreißig Jahren als Cembalist am Preußischen Hof lockt ihn – mehr noch als die Nachfolge seines Patenonkels – in erster Linie der Status des freien bürgerlichen Künstlers ins Hamburger Amt.
In diesem Konzert begegnen sich nun Onkel und Neffe musikalisch und treten in ein innermusikalisches Gespräch.

Mit der Hamburger Ratsmusik ist ein Ensemble an Bord, welches auf ein halbes Jahrtausend Musikgeschichte in Hamburg zurückblickt. Die Klanglichkeit ihrer seltenen, mehr als 300 Jahre alten Instrumente fasziniert und inspiriert!

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate C-Dur Wq 136
Georg Philipp Telemann 
Fantasie in D-Dur/d-Moll TWV33:1,2
Ernst Gottlieb Baron 
Suite g-Moll für Theorbe solo
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate g-Moll Wq
Georg Philipp Telemann 
Sonata G-Dur TWV 42:G6
Johann Christian Bach 
Sonate G-Dur Warb B 2b
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate D-Dur Wq 137
Beschreibung

»... an die Stelle des seligen Herrn Kapellmeisters Telemanns!«, seines gerade gestorbenen Patenonkels, tritt im Jahr 1768 der bereits 54-jährige Carl Philipp Emanuel Bach. Nach dreißig Jahren als Cembalist am Preußischen Hof lockt ihn – mehr noch als die Nachfolge seines Patenonkels – in erster Linie der Status des freien bürgerlichen Künstlers ins Hamburger Amt.
In diesem Konzert begegnen sich nun Onkel und Neffe musikalisch und treten in ein innermusikalisches Gespräch.

Mit der Hamburger Ratsmusik ist ein Ensemble an Bord, welches auf ein halbes Jahrtausend Musikgeschichte in Hamburg zurückblickt. Die Klanglichkeit ihrer seltenen, mehr als 300 Jahre alten Instrumente fasziniert und inspiriert!

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Hamburg 3573206
Sonntag,
13.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Sonntag,
13.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Rathaus
Haupteingang
Kunststadtführung Musikmetropole Hamburg: Bach, Barock & Co.
Internationales Bachfest Hamburg

Tomas Kaiser Kunststadtführung

Dauer: 2 Stunden (Abschluss mit der Mittags-Orgelmusik in der Hauptkirche St. Michaelis)
Kosten: 20 € pro Person
Anmeldung erwünscht unter info@hamburger-gaestefuehrer.de
oder unter info@tomaskaiser.de

Website: hamburger-gaestefuehrer.de

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

Beschreibung

Wussten Sie schon:

* dass Hamburg der Sehnsuchtsort der Bach-Familie war?
* dass Hamburg in der Musik und Kunst seine große, goldene Epoche im 17. und 18. Jahrhundert, dem Zeitalter des Barock und der Aufklärung hatte?
* dass das Opernhaus am Gänsemarkt, eröffnet 1678, mit seinen 2000 Sitzplätzen das erste und wichtigste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum war?
* dass Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bachs Patenonkel, für dieses Theater mehrere Opern geschrieben hat und dass Georg Friedrich Händel seine Karriere als Opernkomponist an der Gänsemarktoper begonnen hat?
* dass Hamburg mehr bedeutende Komponisten und Komponistinnen in seinen Mauern hatte und hat, als jede andere deutsche Stadt?

Wenn Sie noch mehr über die Musikmetropole Hamburg und ihrer Entwicklung wissen möchten, so kommen sie zu einer der Kunstführungen, die von den Hamburg Guides während des Internationalen Bachfests exklusiv für Sie angeboten werden. Den Abschluss bildet jeweils ein Besuch der Mittags-Orgelandacht in der Hauptkirche St. Michaelis, in deren Krypta sich das Grab von Carl Philipp Emanuel Bach befindet.

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CPE Bach (KI-generiert)@CPE-Bach-Akademie Hamburg
Sonntag,
13.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Sonntag,
13.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE-Bach-Museum & Sonderausstellung Bach-Frauen
Internationales Bachfest Hamburg

Ausstellung zu den Stimmen der Frauen aus der Bach-Familie vom 11.-27.4.2025 täglich 10.00 bis 17.00 Uhr im KomponistenQuartier. 
Der Eintritt ist im regulären Museumseintritt bereits enthalten.

Eine Kooperation der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft zu Hamburg mit dem Bach-Museum Leipzig.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die  unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal. 

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die  unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

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Janne Thomsen©Susie Knoll
Samstag,
12.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
Samstag,
12.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
Von der Harmonie der Welt
Internationales Bachfest Hamburg

Festvortrag & Festkonzert
Zwischen Sturm & Drang und Empfindsamkeit die zeitlose Schönheit der Musik von Carl Philipp Emanuel und seiner Brüder

Prof. Dr. Laurenz Lütteken
(Leiter Musikwissenschaftliches Institut, Universität Zürich)
Musikalische Aufklärungswelten: Carl Philipp Emanuel Bach und seine Brüder
Janne Thomsen Flöte
Hansjörg Albrecht Cembalo

Eintritt frei. Spenden erbeten.

Veranstalter: KomponistenQuartier in Kooperation mit der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft Hamburg e.V.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate in a-Moll, Wq 128 für Traversflöte und Cembalo (zwischen 1745 & 1749)
Johann Christoph Friedrich Bach 
Sonate d-Moll HW VIII/3 Nr. 1 (1777)
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate in G-Dur „Hamburger Sonate“ Wq 133
Johann Christian Bach 
Sonate D-Dur op. 16/1 WB 10 (1779)
Wilhelm Friedemann Bach 
Sonate e-Moll BR WFB B 17 (ca. 1742–45?)
Beschreibung

Das Hamburger KomponistenQuartier, welches unter der Schirmherrschaft von Generalmusikdirektor Kent Nagano steht, feiert 2025 sein zehnjähriges Bestehen mit einem besonderen Festauftakt, der gleichermaßen die historische Tiefe der Musik und ihre intellektuelle Dimension beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen der „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel und seine drei Brüder – Wilhelm Friedemann, Johann Christoph Friedrich und Johann Christian Bach –, deren kompositorisches Schaffen die musikalische Landschaft des 18. Jahrhunderts entscheidend prägten.

Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet ein Festvortrag von Prof. Dr. Laurenz Lütteken, der unter dem Titel „Musikalische Aufklärungswelten: CPE Bach und seine Brüder“ zentrale Aspekte der Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts beleuchtet. Im Zentrum steht dabei Carl Philipp Emanuel Bach, der nicht nur als Hofkomponist Friedrichs des Großen, sondern vor allem als Wegbereiter eines neuen musikalischen Denkens gilt. Seine Werke, insbesondere für Tasteninstrumente, zeigen eine expressive Vielfalt, die der aufkommenden Empfindsamkeit und Frühklassik den Weg bereitete. Doch CPE Bach war nicht allein: Auch seine Brüder prägten die Musik ihrer Zeit auf ganz unterschiedliche Weise. Wilhelm Friedemann Bach entwickelte als Organist und Komponist eine kontrapunktische Strenge, gepaart mit ungewöhnlicher harmonischer Kühnheit. Johann Christoph Friedrich Bach, der lange am Bückeburger Hof wirkte, verband Elemente des galanten Stils mit einer stark persönlichen Ausdruckskraft. Und Johann Christian Bach, der „Londoner Bach“, führte die Eleganz und Leichtigkeit der Musik in neue Sphären, indem er die klassische Formensprache entscheidend beeinflusste. Laurenz Lütteken wird aufzeigen, wie diese vier Musiker die Ideen der Aufklärung reflektierten und zugleich über die Grenzen des tradierten musikalischen Denkens hinauswiesen. Ihre Werke stehen für eine Epoche des Wandels – eine Zeit, in der Musik nicht nur als klangliche Kunst, sondern auch als Medium der geistigen Auseinandersetzung verstanden wurde.

Im Anschluss an den Vortrag bringt das Festkonzert die theoretischen Gedanken in die klingende Realität. Die Wahl der Werke – Sonaten für Flöte und Cembalo – spiegelt die unterschiedlichen kompositorischen Handschriften der Bach-Söhne wider und lässt zugleich ihre gemeinsamen Wurzeln erkennen. Die Gattung der Flötensonate war im 18. Jahrhundert besonders beliebt, nicht zuletzt durch die Vorliebe Friedrichs des Großen für das Instrument.

C.P.E. Bach, der dem preußischen Hof eng verbunden war, komponierte zahlreiche Werke für Flöte, in denen er sein experimentelles Harmonie- und Formempfinden unter Beweis stellte. Seine Sonaten zeichnen sich durch eine expressive, oft überraschende Dynamik aus, die von empfindsamer Melodik bis zu kühnen harmonischen Wendungen reicht. Wilhelm Friedemann Bachs Werke hingegen bewahren eine tiefgehende kontrapunktische Dichte, während sie zugleich emotionale Unruhe und Virtuosität offenbaren. Johann Christoph Friedrichs Musik bringt einen ausgeprägten Sinn für lyrische Melodiebildung mit sich, die eine Brücke zwischen dem galanten Stil und der heraufziehenden Klassik schlägt. Johann Christian Bach schließlich, der als „London Bach“ die italienische Opernwelt und die Wiener Klassik beeinflusste, begeistert mit klaren, eleganten Linien und einer geschmeidigen Harmonik. Das Festkonzert bietet somit einen einzigartigen Einblick in die stilistische Vielfalt der Bach-Familie und zeigt, wie die vier Brüder auf ihre Weise zur musikalischen Aufklärung beitrugen. Durch die Verbindung von Vortrag und Konzert wird nicht nur die historische Bedeutung dieser Musik erlebbar, sondern auch ihre bis heute spürbare Innovationskraft.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate in a-Moll, Wq 128 für Traversflöte und Cembalo (zwischen 1745 & 1749)
Johann Christoph Friedrich Bach 
Sonate d-Moll HW VIII/3 Nr. 1 (1777)
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate in G-Dur „Hamburger Sonate“ Wq 133
Johann Christian Bach 
Sonate D-Dur op. 16/1 WB 10 (1779)
Wilhelm Friedemann Bach 
Sonate e-Moll BR WFB B 17 (ca. 1742–45?)
Beschreibung

Das Hamburger KomponistenQuartier, welches unter der Schirmherrschaft von Generalmusikdirektor Kent Nagano steht, feiert 2025 sein zehnjähriges Bestehen mit einem besonderen Festauftakt, der gleichermaßen die historische Tiefe der Musik und ihre intellektuelle Dimension beleuchtet. Im Mittelpunkt stehen der „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel und seine drei Brüder – Wilhelm Friedemann, Johann Christoph Friedrich und Johann Christian Bach –, deren kompositorisches Schaffen die musikalische Landschaft des 18. Jahrhunderts entscheidend prägten.

Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet ein Festvortrag von Prof. Dr. Laurenz Lütteken, der unter dem Titel „Musikalische Aufklärungswelten: CPE Bach und seine Brüder“ zentrale Aspekte der Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts beleuchtet. Im Zentrum steht dabei Carl Philipp Emanuel Bach, der nicht nur als Hofkomponist Friedrichs des Großen, sondern vor allem als Wegbereiter eines neuen musikalischen Denkens gilt. Seine Werke, insbesondere für Tasteninstrumente, zeigen eine expressive Vielfalt, die der aufkommenden Empfindsamkeit und Frühklassik den Weg bereitete. Doch CPE Bach war nicht allein: Auch seine Brüder prägten die Musik ihrer Zeit auf ganz unterschiedliche Weise. Wilhelm Friedemann Bach entwickelte als Organist und Komponist eine kontrapunktische Strenge, gepaart mit ungewöhnlicher harmonischer Kühnheit. Johann Christoph Friedrich Bach, der lange am Bückeburger Hof wirkte, verband Elemente des galanten Stils mit einer stark persönlichen Ausdruckskraft. Und Johann Christian Bach, der „Londoner Bach“, führte die Eleganz und Leichtigkeit der Musik in neue Sphären, indem er die klassische Formensprache entscheidend beeinflusste. Laurenz Lütteken wird aufzeigen, wie diese vier Musiker die Ideen der Aufklärung reflektierten und zugleich über die Grenzen des tradierten musikalischen Denkens hinauswiesen. Ihre Werke stehen für eine Epoche des Wandels – eine Zeit, in der Musik nicht nur als klangliche Kunst, sondern auch als Medium der geistigen Auseinandersetzung verstanden wurde.

Im Anschluss an den Vortrag bringt das Festkonzert die theoretischen Gedanken in die klingende Realität. Die Wahl der Werke – Sonaten für Flöte und Cembalo – spiegelt die unterschiedlichen kompositorischen Handschriften der Bach-Söhne wider und lässt zugleich ihre gemeinsamen Wurzeln erkennen. Die Gattung der Flötensonate war im 18. Jahrhundert besonders beliebt, nicht zuletzt durch die Vorliebe Friedrichs des Großen für das Instrument.

C.P.E. Bach, der dem preußischen Hof eng verbunden war, komponierte zahlreiche Werke für Flöte, in denen er sein experimentelles Harmonie- und Formempfinden unter Beweis stellte. Seine Sonaten zeichnen sich durch eine expressive, oft überraschende Dynamik aus, die von empfindsamer Melodik bis zu kühnen harmonischen Wendungen reicht. Wilhelm Friedemann Bachs Werke hingegen bewahren eine tiefgehende kontrapunktische Dichte, während sie zugleich emotionale Unruhe und Virtuosität offenbaren. Johann Christoph Friedrichs Musik bringt einen ausgeprägten Sinn für lyrische Melodiebildung mit sich, die eine Brücke zwischen dem galanten Stil und der heraufziehenden Klassik schlägt. Johann Christian Bach schließlich, der als „London Bach“ die italienische Opernwelt und die Wiener Klassik beeinflusste, begeistert mit klaren, eleganten Linien und einer geschmeidigen Harmonik. Das Festkonzert bietet somit einen einzigartigen Einblick in die stilistische Vielfalt der Bach-Familie und zeigt, wie die vier Brüder auf ihre Weise zur musikalischen Aufklärung beitrugen. Durch die Verbindung von Vortrag und Konzert wird nicht nur die historische Bedeutung dieser Musik erlebbar, sondern auch ihre bis heute spürbare Innovationskraft.

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Goethe Denkmal Leipzig Pixabay
Johann Wolfgang Goethe@pixabay
Samstag,
12.04.2025
19.00 Uhr Konzert
Nienstedten, Hotel Louis C. Jacob
Samstag,
12.04.2025
19.00 Uhr Konzert
Nienstedten, Hotel Louis C. Jacob
Literaturabend: Aufklärung, Sturm und Drang
Internationales Bachfest Hamburg

Barocknetzwerk: Mit Bach vor den Toren der Stadt

Lesungen von Oda Thormeyer, Tilo Werner & Günter Schaupp (Thalia-Theater Hamburg)

Tickets zu 15 € an der Abendkasse
Veranstalter: Hotel Louis C. Jacob

Beschreibung

Programm
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Die Leiden des jungen Werther (1774), Auszüge aus dem Briefroman

Beschreibung

Goethes Die Leiden des jungen Werther gilt als herausragender und exemplarischer Roman des Sturm und Drang. Er entwickelte sich „zum ersten Bestseller der deutschen Literatur“, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und war Mitauslöser der sogenannten Lesesucht. Dass sein Buch ein Welterfolg werden würde, war auch für Goethe nicht vorhersehbar. Später schrieb er in seiner Autobiografie Dichtung und Wahrheit: „Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf.“

Das Werk steht an der Schwelle zwischen der Aufklärung und der Epoche des Sturm und Drang. Während die Aufklärung Vernunft, Rationalität und gesellschaftliche Ordnung betonte, stellt Werther den Konflikt zwischen diesen Werten und der emotionalen, individuellen Freiheit dar. Der Roman kritisiert die starren gesellschaftlichen Normen und die Unterdrückung des Einzelnen durch eine rationalistische Weltanschauung.

Werther verkörpert das Ideal des Sturm und Drang: ein emotionales Genie, das nach persönlicher Entfaltung strebt und sich gegen gesellschaftliche Zwänge auflehnt. Seine leidenschaftliche, aber unerwiderte Liebe zu Lotte sowie sein Scheitern in einer ständisch geprägten Gesellschaft spiegeln die Spannungen zwischen Gefühl und Vernunft wider. Der Roman zeigt, wie Werthers Individualismus und Naturverbundenheit mit den Normen seiner Zeit kollidieren, was letztlich zu seinem tragischen Selbstmord führt.

Im Kontext der Aufklärung wird Werther oft als Repräsentant eines aufstrebenden bürgerlichen Selbstbewusstseins interpretiert. Der Roman thematisiert den Übergang von einer ständischen zu einer funktional differenzierten Gesellschaft, in der alte Ideologien hinterfragt werden. Gleichzeitig markiert er eine literarische Revolution, indem er subjektive Gefühle und persönliche Erfahrungen in den Mittelpunkt stellt – ein Bruch mit der didaktischen Literatur der Aufklärung.

Apropos Nienstedten: In diesem malerisch an der Elbe gelegenen damaligen Vorort von Hamburg weilte Carl Philipp Emanuel Bachs jüngerer Bruder Johann Christoph Friedrich während der Zeit des Siebenjährigen Krieges von Oktober 1757 bis April 1758 in der Gefolgschaft seines Bückeburger Dienstherren, Wilhelm Graf zu Schaumburg-Lippe. Zur Einweihung der Nienstedtener Kirche am 16. Mai 1751 komponierte Carl Philipp Emanuels Patenonkel Georg Philipp Telemann die Kantate Zerschmettert die Götzen und leitete als Bachs Vorgänger als Hamburger Musikdirektor auch selbst die Aufführung. Und nur ein paar Schritte von der Kirche entfernt, steht – auf dem Grund eines alten Hofes aus dem Jahre 1625 – das seit 1992 als Luxushaus betriebene Hotel Louis C. Jacob.

Beschreibung

Programm
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Die Leiden des jungen Werther (1774), Auszüge aus dem Briefroman

Beschreibung

Goethes Die Leiden des jungen Werther gilt als herausragender und exemplarischer Roman des Sturm und Drang. Er entwickelte sich „zum ersten Bestseller der deutschen Literatur“, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und war Mitauslöser der sogenannten Lesesucht. Dass sein Buch ein Welterfolg werden würde, war auch für Goethe nicht vorhersehbar. Später schrieb er in seiner Autobiografie Dichtung und Wahrheit: „Die Wirkung dieses Büchleins war groß, ja ungeheuer, und vorzüglich deshalb, weil es genau in die rechte Zeit traf.“

Das Werk steht an der Schwelle zwischen der Aufklärung und der Epoche des Sturm und Drang. Während die Aufklärung Vernunft, Rationalität und gesellschaftliche Ordnung betonte, stellt Werther den Konflikt zwischen diesen Werten und der emotionalen, individuellen Freiheit dar. Der Roman kritisiert die starren gesellschaftlichen Normen und die Unterdrückung des Einzelnen durch eine rationalistische Weltanschauung.

Werther verkörpert das Ideal des Sturm und Drang: ein emotionales Genie, das nach persönlicher Entfaltung strebt und sich gegen gesellschaftliche Zwänge auflehnt. Seine leidenschaftliche, aber unerwiderte Liebe zu Lotte sowie sein Scheitern in einer ständisch geprägten Gesellschaft spiegeln die Spannungen zwischen Gefühl und Vernunft wider. Der Roman zeigt, wie Werthers Individualismus und Naturverbundenheit mit den Normen seiner Zeit kollidieren, was letztlich zu seinem tragischen Selbstmord führt.

Im Kontext der Aufklärung wird Werther oft als Repräsentant eines aufstrebenden bürgerlichen Selbstbewusstseins interpretiert. Der Roman thematisiert den Übergang von einer ständischen zu einer funktional differenzierten Gesellschaft, in der alte Ideologien hinterfragt werden. Gleichzeitig markiert er eine literarische Revolution, indem er subjektive Gefühle und persönliche Erfahrungen in den Mittelpunkt stellt – ein Bruch mit der didaktischen Literatur der Aufklärung.

Apropos Nienstedten: In diesem malerisch an der Elbe gelegenen damaligen Vorort von Hamburg weilte Carl Philipp Emanuel Bachs jüngerer Bruder Johann Christoph Friedrich während der Zeit des Siebenjährigen Krieges von Oktober 1757 bis April 1758 in der Gefolgschaft seines Bückeburger Dienstherren, Wilhelm Graf zu Schaumburg-Lippe. Zur Einweihung der Nienstedtener Kirche am 16. Mai 1751 komponierte Carl Philipp Emanuels Patenonkel Georg Philipp Telemann die Kantate Zerschmettert die Götzen und leitete als Bachs Vorgänger als Hamburger Musikdirektor auch selbst die Aufführung. Und nur ein paar Schritte von der Kirche entfernt, steht – auf dem Grund eines alten Hofes aus dem Jahre 1625 – das seit 1992 als Luxushaus betriebene Hotel Louis C. Jacob.

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Sanssouci 1494590
Schloss Sanssouci@pixabay
Samstag,
12.04.2025
16.30 Uhr Konzert
Hamburg, St. Anschar
Gemeindesaal
Samstag,
12.04.2025
16.30 Uhr Konzert
Hamburg, St. Anschar
Gemeindesaal
Sorglos in Sanssouci: Musik für den Hof Friedrichs des Großen
Rachel Harris Barockvioline
Barbara Messmer Gambe
Daniel Zimmermann Cembalo
Ensemble Schirokko Hamburg

Einblicke in die höfische Musikkultur Friedrichs des Großen, gespielt von Mitgliedern des Hamburger Barockensembles Schirokko. 

Eintritt frei. Spenden erbeten.

Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Anschar

Beschreibung

Programm
Franz Benda (1709-1786)
Sonata a-Moll L.3.121 für Barockvioline, Viola da gamba und Basso continuo
Carl Heinrich Graun (1704 -1758)
Flötensonate in C-Dur Graun WV Av:XVII:10 für Barockvioline, Viola da gamba und Basso continuo
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonate g-Moll H.542.5 für Barockvioline und Basso continuo
Johann Joachim Quantz (1697-1773)
Flötensonate B-Dur QV 1:153 für Barockvioline, Viola da gamba und Basso continuo

Beschreibung

Das Programm „Sorglos in Sanssouci“ entführt das Publikum in die glanzvolle Welt des 18. Jahrhunderts und die höfische Musikkultur Friedrichs des Großen in Potsdam und Berlin. In diesem Konzert mit Mitgliedern des Hamburger Barockensembles Schirokko erklingen Sonaten von bedeutenden Komponisten dieser Zeit: Carl Philipp Emanuel Bach, Franz Benda, Carl Heinrich Graun und Johann Joachim Quantz. Diese Musiker waren nicht nur Komponisten und Virtuosen, sondern auch prägende Persönlichkeiten der Musikszene in Berlin und Potsdam.

Carl Philipp Emanuel Bach, bekannt für seinen empfindsamen Stil, bereichert das Programm mit ausdrucksstarker Harmonik und kühnen Modulationen. Franz Benda, einer der führenden Violinisten seiner Zeit, fasziniert mit virtuoser Lyrik und klanglicher Raffinesse. Carl Heinrich Graun, vor allem für seine Opern berühmt, zeigt in seinen Sonaten eine elegante Melodieführung. Und schließlich verzaubert Johann Joachim Quantz, Flötist und Lehrer Friedrichs des Großen, mit feinsinniger musikalischer Rhetorik.

Dieses Konzert ist eine Hommage an die Kunst und den Geist Sanssoucis – eine klangvolle Reise in die Ära der preußischen Aufklärung und ein Blick in jene musikalische Welt, in der Carl Philipp Emanuel 28 Jahre lang als Cembalist wirkte und einer der berühmtesten „Clavieristen“ Europas war, bevor er Musikdirektor in Hamburg wurde.

Beschreibung

Programm
Franz Benda (1709-1786)
Sonata a-Moll L.3.121 für Barockvioline, Viola da gamba und Basso continuo
Carl Heinrich Graun (1704 -1758)
Flötensonate in C-Dur Graun WV Av:XVII:10 für Barockvioline, Viola da gamba und Basso continuo
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonate g-Moll H.542.5 für Barockvioline und Basso continuo
Johann Joachim Quantz (1697-1773)
Flötensonate B-Dur QV 1:153 für Barockvioline, Viola da gamba und Basso continuo

Beschreibung

Das Programm „Sorglos in Sanssouci“ entführt das Publikum in die glanzvolle Welt des 18. Jahrhunderts und die höfische Musikkultur Friedrichs des Großen in Potsdam und Berlin. In diesem Konzert mit Mitgliedern des Hamburger Barockensembles Schirokko erklingen Sonaten von bedeutenden Komponisten dieser Zeit: Carl Philipp Emanuel Bach, Franz Benda, Carl Heinrich Graun und Johann Joachim Quantz. Diese Musiker waren nicht nur Komponisten und Virtuosen, sondern auch prägende Persönlichkeiten der Musikszene in Berlin und Potsdam.

Carl Philipp Emanuel Bach, bekannt für seinen empfindsamen Stil, bereichert das Programm mit ausdrucksstarker Harmonik und kühnen Modulationen. Franz Benda, einer der führenden Violinisten seiner Zeit, fasziniert mit virtuoser Lyrik und klanglicher Raffinesse. Carl Heinrich Graun, vor allem für seine Opern berühmt, zeigt in seinen Sonaten eine elegante Melodieführung. Und schließlich verzaubert Johann Joachim Quantz, Flötist und Lehrer Friedrichs des Großen, mit feinsinniger musikalischer Rhetorik.

Dieses Konzert ist eine Hommage an die Kunst und den Geist Sanssoucis – eine klangvolle Reise in die Ära der preußischen Aufklärung und ein Blick in jene musikalische Welt, in der Carl Philipp Emanuel 28 Jahre lang als Cembalist wirkte und einer der berühmtesten „Clavieristen“ Europas war, bevor er Musikdirektor in Hamburg wurde.

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Cello 2820989
Samstag,
12.04.2025
14.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
14.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Wie der Vater so der Sohn?
Internationales Bachfest Hamburg

Astrid Müller Viola da Gamba
Rudolf Kelber Cembalo

Konzerte zum Festsamstag "10 Jahre KomponistenQuartier" mit Musik von Carl Philipp Emanuel Bach. 

Inkludiert im normalen Museumseintritt.  
Eintritt: 11 € / erm. 8 € 
Kinder bis 12 Jahre frei.

Veranstalter: KomponistenQuartier

Beschreibung

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonate g-Moll Wq 88 H.510
Allegro moderato – Larghetto – Allegro assai

Beschreibung

Der sog. „Hamburger Bach“ revolutionierte die Musiksprache seiner Zeit: Getreu der musikalischen Ideen des Komponisten sollte Musik nicht mehr distanziert Effekte schildern, sondern durch direkt umgesetzte Empfindungen den Hörer berühren. Diese Emotion ist auch in CPE Bachs Sonate in g-Moll für Viola da Gamba und obligates Cembalo zu hören. Eine von drei Gamben-Sonaten, wie sie auch von seinem Vater existieren. Im Konzert erklingen Auszüge dieser besonderen Komposition.

Beschreibung

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sonate g-Moll Wq 88 H.510
Allegro moderato – Larghetto – Allegro assai

Beschreibung

Der sog. „Hamburger Bach“ revolutionierte die Musiksprache seiner Zeit: Getreu der musikalischen Ideen des Komponisten sollte Musik nicht mehr distanziert Effekte schildern, sondern durch direkt umgesetzte Empfindungen den Hörer berühren. Diese Emotion ist auch in CPE Bachs Sonate in g-Moll für Viola da Gamba und obligates Cembalo zu hören. Eine von drei Gamben-Sonaten, wie sie auch von seinem Vater existieren. Im Konzert erklingen Auszüge dieser besonderen Komposition.

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Commodore Mond 5417
Samstag,
12.04.2025
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Überseebrücke
Fahrgastschiff: MS COMMODORE
Samstag,
12.04.2025
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Überseebrücke
Fahrgastschiff: MS COMMODORE
Bach & Ahoi
Internationales Bachfest Hamburg

Eine musikalische Hafenrundfahrt mit Elbtide Brass Hamburg.

Tickets: 34 € / erm. 21 € bei BARKASSEN-MEYER TOURISTIK, St. Pauli-Landungsbrücken, Brücke 6 (im Torbogen, nahe alter Elbtunnel)

Veranstalter: Eine Kooperation von Barkassen-Meyer Touristik und dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.

Beschreibung

Erleben Sie Hamburgs Hafen in einer 1-stündigen Hafenrundfahrt mit Musik auf einzigartige Weise: Anlässlich des Bachfests Hamburg veranstaltet Barkassen-Meyer erstmals zu zwei exklusiven Hafenrundfahrten ein, bei denen sich barocke Klangwelten mit maritimer Atmosphäre verbinden.
Während Sie an Bord die beeindruckende Kulisse des Hafens genießen, sorgt ein Brass-Quartett der Hochschule für Musik und Theater Hamburg für das musikalische Rahmenprogramm. Von Bach’schen Meisterwerken bis hin zu beliebten Brass- Standards entfaltet sich ein facettenreiches Konzert inmitten der schwimmenden Wahrzeichen der Hansestadt.

Kommen Sie an Bord und erleben Sie Bach auf dem Wasser – eine Rundfahrt voller musikalischer und maritimer Höhepunkte!

 

Beschreibung

Erleben Sie Hamburgs Hafen in einer 1-stündigen Hafenrundfahrt mit Musik auf einzigartige Weise: Anlässlich des Bachfests Hamburg veranstaltet Barkassen-Meyer erstmals zu zwei exklusiven Hafenrundfahrten ein, bei denen sich barocke Klangwelten mit maritimer Atmosphäre verbinden.
Während Sie an Bord die beeindruckende Kulisse des Hafens genießen, sorgt ein Brass-Quartett der Hochschule für Musik und Theater Hamburg für das musikalische Rahmenprogramm. Von Bach’schen Meisterwerken bis hin zu beliebten Brass- Standards entfaltet sich ein facettenreiches Konzert inmitten der schwimmenden Wahrzeichen der Hansestadt.

Kommen Sie an Bord und erleben Sie Bach auf dem Wasser – eine Rundfahrt voller musikalischer und maritimer Höhepunkte!

 

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Foto Eingang Kq Peterstraße (c) Ulrich Perrey
©Ulrich Perrey
Samstag,
12.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
12.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
13.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
15.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
12.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
13.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
15.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Führungen zu Carl Philipp Emanuel Bach
Internationales Bachfest Hamburg

Festsamstag 10 Jahre Komponistenquartier

Inkludiert im normalen Museumseintritt:
Eintritt: 11 € / erm. 8 € 
Kinder bis 12 Jahre frei

Veranstalter: KomponistenQuartier

Beschreibung

Facettenreiche Führungen geben tiefe Einblicke in das musikalische Schaffen von Carl Philipp Emanuel Bach. Daneben beleuchten sie sein Leben im kulturellen und musikalischen Umfeld Hamburgs im 18. Jahrhundert. Ehrenamtliche Mitarbeitende des KomponistenQuartiers vermitteln in diesem Format ihren ganz persönlichen Blick auf die Ausstellung: Es kommen echte Perlen zutage, die im regulären Museumsbetrieb keinen Platz finden.

Beschreibung

Facettenreiche Führungen geben tiefe Einblicke in das musikalische Schaffen von Carl Philipp Emanuel Bach. Daneben beleuchten sie sein Leben im kulturellen und musikalischen Umfeld Hamburgs im 18. Jahrhundert. Ehrenamtliche Mitarbeitende des KomponistenQuartiers vermitteln in diesem Format ihren ganz persönlichen Blick auf die Ausstellung: Es kommen echte Perlen zutage, die im regulären Museumsbetrieb keinen Platz finden.

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Bild Thorsten Strunz
Konstantin Lukinov©Thorsten Strunz
Samstag,
12.04.2025
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, C. Bechstein Centrum Chilehaus
Samstag,
12.04.2025
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, C. Bechstein Centrum Chilehaus
Bach im Spiegel des 20. Jahrhunderts
Internationales Bachfest Hamburg
Konstantin Lukinov Klavier

Klavierwerke von Dmitri Schostakowitsch, Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach. 

Eintritt frei. Spenden erbeten.

Veranstalter: Bechstein Centrum Hamburg

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Fantasie C-Dur, Wq. 61/6, H. 291
Dmitri Schostakowitsch 
Präludium und Fuge Nr. 20 c-Moll aus 24 Präludien und Fugen, Op. 87
Johann Sebastian Bach 
Präludium und Fuge Nr.16 g-Moll BWV 885 aus WK, Band 2
Dmitri Schostakowitsch 
Präludium und Fuge Nr. 14 es-Moll aus 24 Präludien und Fugen, Op. 87
Johann Sebastian Bach 
Präludium und Fuge Nr. 7 Es-Dur BWV 852 aus WK, Band 1
Präludium und Fuge Nr. 10 e-Moll BWV 855 aus WK, Band 1
Carl Philipp Emanuel Bach 
Fantasie A-Dur, Wq. 58/7, H. 278
Dmitri Schostakowitsch 
Präludium und Fuge Nr. 24 d-Moll aus 24 Präludien und Fugen, Op. 87
Beschreibung

Anlässlich des 50. Todesjahres von Dmitri Schostakowitsch präsentiert das Internationale Bachfest Hamburg 2025 eine außergewöhnliche Begegnung der Komponisten Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Dmitri Schostakowitsch.
Im Konzert stellt der Pianist Konstantin Lukinov Auszüge aus Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen Teilen von Bachs Wohltemperiertem Klavier gegenüber. Schostakowitsch, der Bachs Musik verehrte, erklärte, er spiele täglich ein Werk von Bach. Besonders das Wohltemperierte Klavier faszinierte ihn und er versuchte, die »fantastische Tradition« Bachs fortzuführen. So entstand bereits in seiner Studienzeit ein erster Versuch, einen ähnlichen Zyklus zu schaffen, der jedoch scheiterte. Um 1950/51 komponierte Schostakowitsch schließlich ein modernes Wohltemperiertes Klavier, das Bachs Einfluss widerspiegelt.
Das Konzertprogramm wird durch zwei Fantasien von Carl Philipp Emanuel Bach ergänzt, die eine Brücke zwischen barocker Strenge und empfindsamer Ausdruckskraft schlagen und einen Dialog zwischen den Werken der drei Komponisten entstehen lassen, der Tradition und Innovation vereint.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Fantasie C-Dur, Wq. 61/6, H. 291
Dmitri Schostakowitsch 
Präludium und Fuge Nr. 20 c-Moll aus 24 Präludien und Fugen, Op. 87
Johann Sebastian Bach 
Präludium und Fuge Nr.16 g-Moll BWV 885 aus WK, Band 2
Dmitri Schostakowitsch 
Präludium und Fuge Nr. 14 es-Moll aus 24 Präludien und Fugen, Op. 87
Johann Sebastian Bach 
Präludium und Fuge Nr. 7 Es-Dur BWV 852 aus WK, Band 1
Präludium und Fuge Nr. 10 e-Moll BWV 855 aus WK, Band 1
Carl Philipp Emanuel Bach 
Fantasie A-Dur, Wq. 58/7, H. 278
Dmitri Schostakowitsch 
Präludium und Fuge Nr. 24 d-Moll aus 24 Präludien und Fugen, Op. 87
Beschreibung

Anlässlich des 50. Todesjahres von Dmitri Schostakowitsch präsentiert das Internationale Bachfest Hamburg 2025 eine außergewöhnliche Begegnung der Komponisten Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Dmitri Schostakowitsch.
Im Konzert stellt der Pianist Konstantin Lukinov Auszüge aus Schostakowitschs 24 Präludien und Fugen Teilen von Bachs Wohltemperiertem Klavier gegenüber. Schostakowitsch, der Bachs Musik verehrte, erklärte, er spiele täglich ein Werk von Bach. Besonders das Wohltemperierte Klavier faszinierte ihn und er versuchte, die »fantastische Tradition« Bachs fortzuführen. So entstand bereits in seiner Studienzeit ein erster Versuch, einen ähnlichen Zyklus zu schaffen, der jedoch scheiterte. Um 1950/51 komponierte Schostakowitsch schließlich ein modernes Wohltemperiertes Klavier, das Bachs Einfluss widerspiegelt.
Das Konzertprogramm wird durch zwei Fantasien von Carl Philipp Emanuel Bach ergänzt, die eine Brücke zwischen barocker Strenge und empfindsamer Ausdruckskraft schlagen und einen Dialog zwischen den Werken der drei Komponisten entstehen lassen, der Tradition und Innovation vereint.

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@istock
Samstag,
12.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
12.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Sonderausstellung Bach-Frauen & CPE-Bach-Museum im KQ
Internationales Bachfest Hamburg

Ausstellung zu den Stimmen der Frauen aus der Bach-Familie vom 11.-27.4.2025 täglich 10.00 bis 17.00 Uhr im KomponistenQuartier. 
Der Eintritt ist im regulären Museumseintritt bereits enthalten.

Eine Kooperation der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft zu Hamburg mit dem Bach-Museum Leipzig.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal.

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

Beschreibung

Was wären die Männer der Bach-Familie ohne ihre Frauen gewesen?

Die Bach-Frauen als:
* Familienmanagerinnen
* Sängerinnen
* Geschäftsfrauen
* Mitglieder einer Wohngemeinschaft

Den langjährigen Forschungen der Musikwissenschaftlerin Maria Hübner ist es zu verdanken, dass uns heute 33 Frauen der Familie Bach zumindest skizzenhaft als Persönlichkeiten gegenübertreten. Akribisch hat sie die weit verstreuten Informationen aus Dokumenten und Sekundärliteratur zusammengetragen, neue Quellen erschlossen und so Lebensbilder der Frauen gezeichnet – von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Das Spektrum reicht von Sängerinnen über Geschäftsfrauen bis hin zu einer Lehrerin. Die meisten Frauen der Familie Bach waren jedoch Hausfrauen, die das arbeitsreiche Familienleben organisierten. Sie lebten als Ehefrauen, ledige oder verwitwete Verwandte im Haushalt und kümmerten sich um Kinder und Stiefkinder, Lehrjungen und Gesellen, behinderte und pflegebedürftige Verwandte sowie um Gäste und Dienstpersonal.

Einer Erwerbstätigkeit gingen Ehefrauen in der Regel erst nach, wenn sie verwitwet waren, und benötigten auch dann noch, ebenso wie unverheiratete Frauen, einen männlichen Rechtsbeistand. Sowohl von Witwen als auch von ledigen Frauen wurde erwartet, dass sie zu ihrem Lebensunterhalt selbst beitrugen. So machte die unverheiratete Anna Carolina Philippina Bach in der Todesanzeige ihrer Mutter bekannt, dass sie von nun an die Leitung des privaten Musikalienvertriebs übernähme. Zahlreiche Briefe belegen ihre Geschäftstätigkeit. 

Erleben Sie 33 Hörbiografien der Frauen der Bach-Familie und tauchen Sie mit einem 3D-Hörspiel in die Wohngemeinschaft am Leipziger Neukirchhof ein.

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@Franziska Holz
Freitag,
11.04.2025
21.30 Uhr Konzert
Hamburg, Fabrique im Gängeviertel
Freitag,
11.04.2025
21.30 Uhr Konzert
Hamburg, Fabrique im Gängeviertel
Aftershowparty Mozart Jam Session meets cpe@Bach
Internationales Bachfest Hamburg

Offene Aftershowparty zum Zuhören oder Mitmachen. Seid dabei, wenn sich Mozart und Carl Philipp zum Auftakt des Festivals musikalisch fantasierend begegnen.

Eintritt frei.

Veranstalter: Mozart-Gesellschaft Hamburg

Beschreibung

Komm in die Gänge! ≫Er ist der Vater, wir sind die Buben≪ , soll Mozart einmal über den älteren Carl Philipp Emanuel Bach gesagt haben. Zur Mozart Jam Session begegnen sich die beiden nun endlich und improvisieren um die Wette. Und das gemeinsam mit Euch. Einfach Instrumente mitbringen oder vor Ort leihen, Noten nehmen und gemeinsam jammen! Was gespielt wird, entscheidet sich spontan – Jam Session eben. 

Beschreibung

Komm in die Gänge! ≫Er ist der Vater, wir sind die Buben≪ , soll Mozart einmal über den älteren Carl Philipp Emanuel Bach gesagt haben. Zur Mozart Jam Session begegnen sich die beiden nun endlich und improvisieren um die Wette. Und das gemeinsam mit Euch. Einfach Instrumente mitbringen oder vor Ort leihen, Noten nehmen und gemeinsam jammen! Was gespielt wird, entscheidet sich spontan – Jam Session eben. 

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Hansjörg a Lbrecht Michaela Kuhn 2023
Hansjörg Albrecht©Michaela Kuhn
Freitag,
11.04.2025
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Freitag,
11.04.2025
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Eröffnungskonzert: Bach & Bach
Internationales Bachfest Hamburg
Hannah Morrison Sopran
Morgane Solignac Sopran
Klara Brockhaus Alt
Martin Platz Tenor
Klaus Häger Bariton
Concerto Köln
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung


Carl Philipp Emanuel Bachs große Passion: ein musikalisches Drama und eine echte Entdeckung!

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg

Programm
Johann Sebastian Bach 
Konzert c-Moll BWV 1060 / Rekonstruktion der ursprünglichen Fassung für Violine, Oboe und Streicher
Carl Philipp Emanuel Bach 
Die letzten Leiden des Erlösers Passions-Kantate Wq 233
Beschreibung

Unorthodox und die musikalischen Gesetze bewegend! So wurde und wird Carl Philipp Emanuel Bachs Musik bis heute in der musikalisch-gebildeten Welt wahrgenommen. Seine Musik ist stürmisch und extravagant und immer vom Gefühl her gedacht. Und so ist es auch kein Wunder, dass Carl Philipp Emanuel Bach für Textvertonungen wie Oratorien und Lieder eine besondere Dichtung benötigt.

So beschließt Emanuel Bach die Rezitative, die für gewöhnlich dem Evangelientext entsprachen, frei nachdichten zu lassen, so dass sich anhand dieser neuen poetischen Sprache eine ebenso bildhafte und einfühlsame Musiksprache entfalten kann. Er wählt dafür keine andere als die Schriftstellerin Marie Luise Karsch, eine Schriftstellerin, die für die Leidenschaftlichkeit und kühne Fantasie ihrer Verse bekannt war.

Allerdings zieht die ganze Anlage des Programms gewisse Folgen für Emanuel Bach nach sich. Nicht nur der unüblichen Textgrundlage wegen, sondern auch, weil nicht nur Sänger sondern auch Sängerinnen bei der ersten Aufführung zum Einsatz kommen sollen. Eine Aufführung seines neuen Werkes in den Hauptkirchen war nicht denkbar.

Das Konzert wird daher in die Kirche des Zucht- und Spinnhauses, einem Armenhaus und Gefängnis gelegt. Und er wird die Aufführungen in den kommenden Jahren dort jährlich wiederholen.

Zum Eröffnungskonzert des diesjährigen Internationalen Bachfest Hamburg erklingt Carl Philipp Emanuel Bachs für Hamburg geschriebene abendfüllende Passionskantate "Die letzten Leiden des Erlösers" mit dem Spezialensemble für historische Aufführungspraxis Concerto Köln.  Gemeinsam mit dem Abschlusskonzert am Ostersonntag bildet das Eröffnungskonzert den thematischen Bogen dieses Bachfests rund um Passion und Auferstehung.

Programm
Johann Sebastian Bach 
Konzert c-Moll BWV 1060 / Rekonstruktion der ursprünglichen Fassung für Violine, Oboe und Streicher
Carl Philipp Emanuel Bach 
Die letzten Leiden des Erlösers Passions-Kantate Wq 233
Beschreibung

Unorthodox und die musikalischen Gesetze bewegend! So wurde und wird Carl Philipp Emanuel Bachs Musik bis heute in der musikalisch-gebildeten Welt wahrgenommen. Seine Musik ist stürmisch und extravagant und immer vom Gefühl her gedacht. Und so ist es auch kein Wunder, dass Carl Philipp Emanuel Bach für Textvertonungen wie Oratorien und Lieder eine besondere Dichtung benötigt.

So beschließt Emanuel Bach die Rezitative, die für gewöhnlich dem Evangelientext entsprachen, frei nachdichten zu lassen, so dass sich anhand dieser neuen poetischen Sprache eine ebenso bildhafte und einfühlsame Musiksprache entfalten kann. Er wählt dafür keine andere als die Schriftstellerin Marie Luise Karsch, eine Schriftstellerin, die für die Leidenschaftlichkeit und kühne Fantasie ihrer Verse bekannt war.

Allerdings zieht die ganze Anlage des Programms gewisse Folgen für Emanuel Bach nach sich. Nicht nur der unüblichen Textgrundlage wegen, sondern auch, weil nicht nur Sänger sondern auch Sängerinnen bei der ersten Aufführung zum Einsatz kommen sollen. Eine Aufführung seines neuen Werkes in den Hauptkirchen war nicht denkbar.

Das Konzert wird daher in die Kirche des Zucht- und Spinnhauses, einem Armenhaus und Gefängnis gelegt. Und er wird die Aufführungen in den kommenden Jahren dort jährlich wiederholen.

Zum Eröffnungskonzert des diesjährigen Internationalen Bachfest Hamburg erklingt Carl Philipp Emanuel Bachs für Hamburg geschriebene abendfüllende Passionskantate "Die letzten Leiden des Erlösers" mit dem Spezialensemble für historische Aufführungspraxis Concerto Köln.  Gemeinsam mit dem Abschlusskonzert am Ostersonntag bildet das Eröffnungskonzert den thematischen Bogen dieses Bachfests rund um Passion und Auferstehung.

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Cembalo I Stock 520797440 (1)
@istock
Mittwoch,
09.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Freitag,
11.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Mittwoch,
09.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Freitag,
11.04.2025
10.00 Uhr Akademie
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Aufbruch, Umbruch, Zukunft: BACH
Internationales Bachfest Hamburg

Die Werke für Tasteninstrumente von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)

Meisterklasse mit Prof. Dr. Miklós Spányi vom 9.-11. April (Termin am 10. April nur für Studierende der Hochschule)

Veranstalter: HfMT Hamburg

Beschreibung

Der ungarische Cembalist, Organist und Musikwissenschaftler Miklós Spányi ist vor allem wegen seiner Verdienste um die Wiederentdeckung der Werke von Carl Philipp Emanuel Bach international bekannt. Er nahm sämtliche Werke für Tasteninstrumente des zweitältesten Sohns von Johann Sebastian Bach auf, spielt sie regelmäßig in seinen Konzerten und trug so wesentlich zur weltweiten Renaissance dieses revolutionären Neutöners bei. Spányis Interpretationen zeichnen sich durch ein enormes Wissen um die historische Aufführungspraxis und eine höchst virtuose Musikalität aus, weswegen er als wichtiger Botschafter der Musik des Barock und der Frühklassik gilt. In seiner Meisterklasse für Tasteninstrumenten (Cembalo, Clavichord, Hammerklavier, Tangentenflügel, moderner Flügel und Orgel) führt er in die freigeistige Kompositions- und Denkweise des Hamburger Bach ein, erarbeitet mit Studierenden Interpretationsmöglichkeiten im Sinne der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts, behandelt dabei auch fachspezifische Themen und gibt Einblicke in die Kunst der stilgebundenen Improvisation, welche für das freie Spiel von Kadenzen in den Cembalokonzerten Carl Philipp Emanuels notwendig ist.

Beschreibung

Der ungarische Cembalist, Organist und Musikwissenschaftler Miklós Spányi ist vor allem wegen seiner Verdienste um die Wiederentdeckung der Werke von Carl Philipp Emanuel Bach international bekannt. Er nahm sämtliche Werke für Tasteninstrumente des zweitältesten Sohns von Johann Sebastian Bach auf, spielt sie regelmäßig in seinen Konzerten und trug so wesentlich zur weltweiten Renaissance dieses revolutionären Neutöners bei. Spányis Interpretationen zeichnen sich durch ein enormes Wissen um die historische Aufführungspraxis und eine höchst virtuose Musikalität aus, weswegen er als wichtiger Botschafter der Musik des Barock und der Frühklassik gilt. In seiner Meisterklasse für Tasteninstrumenten (Cembalo, Clavichord, Hammerklavier, Tangentenflügel, moderner Flügel und Orgel) führt er in die freigeistige Kompositions- und Denkweise des Hamburger Bach ein, erarbeitet mit Studierenden Interpretationsmöglichkeiten im Sinne der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts, behandelt dabei auch fachspezifische Themen und gibt Einblicke in die Kunst der stilgebundenen Improvisation, welche für das freie Spiel von Kadenzen in den Cembalokonzerten Carl Philipp Emanuels notwendig ist.

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Miklos Spanyi Img 1859
Miklós Spányi@Spányi privat
Donnerstag,
10.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Fanny-Hensel-Saal
Donnerstag,
10.04.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Fanny-Hensel-Saal
Ouvertüre zum Bachfest: Tastenrausch
Internationales Bachfest Hamburg
Miklós Spányi Cembalo

Empfindsamer Stil trifft auf Sturm & Drang: Das Cembalo-Recital des Spezialisten Miklós Spányi bietet die einzigartige Möglichkeit, in die unverwechselbare Klang- und Musizierwelt des einstigen Hofcembalisten von Friedrich II. – Carl Philipp Emanuel Bach – einzutauchen.

Eintritt frei.

Veranstalter: HfMT Hamburg

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate c-Moll Wq. 48/4
Fuge F-Dur Wq. 119/3
Sonate B-Dur Wq. 65/20
Fuge g-Moll Wq. 119/5
Sonate h-Moll Wq. 65/13
Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bachs Stil sogenannter „Empfindsamer Stil“, der zwar einerseits an das von seinem Vater Johann Sebastian Gelernte anknüpft, aber andererseits gänzlich neue und für die damalige Zeit ungewohnte Wege geht, ist geprägt von höchster emotionaler Ausdruckskraft, plötzlichen dynamischen Wechseln, unerwarteten harmonischen Wendungen und einer dramatischen Unvorhersehbarkeit. Besonders charakteristisch sind Carl Philipps Fantasien, die durch freie Formen, harmonische Überraschungen und permanent wechselnde Figurationen beeindrucken. Seine Klaviersonaten markieren eine wichtige Entwicklung in der musikalischen Formgeschichte, lösen sich von barocken Traditionen und weisen eine zyklische, improvisatorische Struktur auf. In seinem zweiteiligen Lehrbuch Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen, welches schon damals in ganz Europa bekannt war, legte Bach neue Standards für Fingersatz und musikalischen Ausdruck fest.
Das Cembalo-Recital des Spezialisten Miklós Spányi bietet die einzigartige Möglichkeit, in die unverwechselbare Klang- und Musizierwelt des einstigen Hofcembalisten von Friedrich II. – Carl Philipp Emanuel Bach – einzutauchen: Empfindsamer Stil trifft auf Sturm & Drang.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate c-Moll Wq. 48/4
Fuge F-Dur Wq. 119/3
Sonate B-Dur Wq. 65/20
Fuge g-Moll Wq. 119/5
Sonate h-Moll Wq. 65/13
Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bachs Stil sogenannter „Empfindsamer Stil“, der zwar einerseits an das von seinem Vater Johann Sebastian Gelernte anknüpft, aber andererseits gänzlich neue und für die damalige Zeit ungewohnte Wege geht, ist geprägt von höchster emotionaler Ausdruckskraft, plötzlichen dynamischen Wechseln, unerwarteten harmonischen Wendungen und einer dramatischen Unvorhersehbarkeit. Besonders charakteristisch sind Carl Philipps Fantasien, die durch freie Formen, harmonische Überraschungen und permanent wechselnde Figurationen beeindrucken. Seine Klaviersonaten markieren eine wichtige Entwicklung in der musikalischen Formgeschichte, lösen sich von barocken Traditionen und weisen eine zyklische, improvisatorische Struktur auf. In seinem zweiteiligen Lehrbuch Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen, welches schon damals in ganz Europa bekannt war, legte Bach neue Standards für Fingersatz und musikalischen Ausdruck fest.
Das Cembalo-Recital des Spezialisten Miklós Spányi bietet die einzigartige Möglichkeit, in die unverwechselbare Klang- und Musizierwelt des einstigen Hofcembalisten von Friedrich II. – Carl Philipp Emanuel Bach – einzutauchen: Empfindsamer Stil trifft auf Sturm & Drang.

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@NDR
Donnerstag,
10.04.2025
19.00 Uhr Akademie
Radiobeitrag, NDR Kultur
Donnerstag,
10.04.2025
19.00 Uhr Akademie
Radiobeitrag, NDR Kultur
Welt der Musik: Internationale Bachstadt Hamburg
Internationales Bachfest Hamburg

Christiane Irrgang Moderation & Sendung

Das Internationale Bachfest Hamburg 2025 und mit ihm die "Welt der Musik" auf NDR Kultur laden zu einer spannenden Entdeckungsreise in die aufklärerische Welt des 18. Jahrhunderts ein. Ein Plädoyer für Musik, Kunst, Education und Aufklärung. Mit dabei u.a. Ton Koopman, Michael Maul, Kultursenator Carsten Brosda, Dorothee Oberlinger, Miklós Spányi, Hansjörg Albrecht, Sophie Werkmeister u.a.

Die Sendung ist auch während des Bachfestes und darüber hinaus in der Mediathek von NDR-Kultur nachzuhören.

Beschreibung

Emanuel, "Gott ist mit uns” solch ein Vorname ist Trost und Verpflichtung zugleich. Carl Philipp Emanuel, zweiter überlebender Sohn von Johann Sebastian Bach, war ein Visionär und Freigeist, der die Fußstapfen seines Vaters verließ, um seinen eigenen Weg im liberalen Hamburg zu finden. Vielleicht genau der richtige Komponist für unsere zerrissene, orientierungslose Zeit?

Das Internationale Bachfest Hamburg 2025 und mit ihm die "Welt der Musik" auf NDR Kultur laden ein zu  einer spannenden Entdeckungsreise in die aufklärerische Welt des 18. Jahrhunderts.

Carl Philipp Emanuel Bach eine Ausstrahlung wie der Hamburger Hafen

Ein jährliches Musikfest, wissenschaftlicher Austausch, eine Publikumsakademie, Education-Programme und ein internationales Netzwerk - das Leitungsduo Hansjörg Albrecht und Sophie Werkmeister denkt groß: wie Leipzig soll auch Hamburg zur Bach-Stadt werden: "Mit den drei Pfeilern Mit Bach in die Stadt, auf den Wassern der Stadt und vor den Toren der Stadt machen wir Hamburgs historische Bedeutung als eine der bedeutendsten europäischen Musikstädte des 17. und 18. Jahrhunderts wieder lebendig." 
"Die Kulturstadt Hamburg ist sehr stolz auf ihren Hamburger Bach", sagt auch der Hamburger Kultursenator Dr. Carsten Brosda, und für den Musikwissenschaftler Prof. Michael Maul "strahlt Carl Philipp Emanuel Bach ähnlich weit aus wie der Hamburger Hafen".

"Mein Gott, gewaltig!"

Carl Philipp Emanuel Bach war ein Vertreter des von der Aufklärung inspirierten "empfindsamen Stils". Ausdruck und Expressivität spielten eine wichtige Rolle: "Vornehmlich sollte die Musik das Herze rühren", verlangte Bach.  Gleichzeitig sind seine Melodien und Rhythmen oft kompliziert, die Harmonik kühn. Das geht nicht immer leicht ins Ohr, aber Ton Koopman, der holländische Barock-Spezialist, hat festgestellt: "Wenn man sich hineinschmeißt in diese Musik, dann kommt es, dass man denkt, mein Gott, gewaltig!"

Facetten der Bach-Stadt Hamburg

Die "Welt der Musik" lädt ein zu einem Rundgang durch das Bach-Museum im Hamburger  Komponistenquartier; sie bietet im Gespräch mit den Musiker:innen Dorothee Oberlinger, Simone Eckert und Miklós Spányi Einblicke in das Festivalprogramm; sie stellt die Musikerstädte Leipzig und Hamburg einander gegenüber; und sie träumt mit Hansjörg Albrecht und Sophie Werkmeister von einem europäischen Bach- Netzwerk.

Eine Sendung von Christiane Irrgang.

Beschreibung

Emanuel, "Gott ist mit uns” solch ein Vorname ist Trost und Verpflichtung zugleich. Carl Philipp Emanuel, zweiter überlebender Sohn von Johann Sebastian Bach, war ein Visionär und Freigeist, der die Fußstapfen seines Vaters verließ, um seinen eigenen Weg im liberalen Hamburg zu finden. Vielleicht genau der richtige Komponist für unsere zerrissene, orientierungslose Zeit?

Das Internationale Bachfest Hamburg 2025 und mit ihm die "Welt der Musik" auf NDR Kultur laden ein zu  einer spannenden Entdeckungsreise in die aufklärerische Welt des 18. Jahrhunderts.

Carl Philipp Emanuel Bach eine Ausstrahlung wie der Hamburger Hafen

Ein jährliches Musikfest, wissenschaftlicher Austausch, eine Publikumsakademie, Education-Programme und ein internationales Netzwerk - das Leitungsduo Hansjörg Albrecht und Sophie Werkmeister denkt groß: wie Leipzig soll auch Hamburg zur Bach-Stadt werden: "Mit den drei Pfeilern Mit Bach in die Stadt, auf den Wassern der Stadt und vor den Toren der Stadt machen wir Hamburgs historische Bedeutung als eine der bedeutendsten europäischen Musikstädte des 17. und 18. Jahrhunderts wieder lebendig." 
"Die Kulturstadt Hamburg ist sehr stolz auf ihren Hamburger Bach", sagt auch der Hamburger Kultursenator Dr. Carsten Brosda, und für den Musikwissenschaftler Prof. Michael Maul "strahlt Carl Philipp Emanuel Bach ähnlich weit aus wie der Hamburger Hafen".

"Mein Gott, gewaltig!"

Carl Philipp Emanuel Bach war ein Vertreter des von der Aufklärung inspirierten "empfindsamen Stils". Ausdruck und Expressivität spielten eine wichtige Rolle: "Vornehmlich sollte die Musik das Herze rühren", verlangte Bach.  Gleichzeitig sind seine Melodien und Rhythmen oft kompliziert, die Harmonik kühn. Das geht nicht immer leicht ins Ohr, aber Ton Koopman, der holländische Barock-Spezialist, hat festgestellt: "Wenn man sich hineinschmeißt in diese Musik, dann kommt es, dass man denkt, mein Gott, gewaltig!"

Facetten der Bach-Stadt Hamburg

Die "Welt der Musik" lädt ein zu einem Rundgang durch das Bach-Museum im Hamburger  Komponistenquartier; sie bietet im Gespräch mit den Musiker:innen Dorothee Oberlinger, Simone Eckert und Miklós Spányi Einblicke in das Festivalprogramm; sie stellt die Musikerstädte Leipzig und Hamburg einander gegenüber; und sie träumt mit Hansjörg Albrecht und Sophie Werkmeister von einem europäischen Bach- Netzwerk.

Eine Sendung von Christiane Irrgang.

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Cembalo I Stock 520797440
@istock
Mittwoch,
09.04.2025
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Mittwoch,
09.04.2025
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
2. Brückenkonzert & öffentliche Führung: Carl Philipp Emanuel Bach

Esther Kim Clavichord
Max Glasbrenner Führung (CPE-Bach-Gesellschaft)

Museumseintritt zzgl. 3 € Führungsentgelt, Dauer: 45 Minuten.
Reservierung unter info@komponistenquartier.de oder Tel.: 040 636 078 82.

Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Klangbeispiele aus seinen Fantasien, Rondos u.a.

Die Ausstellungen im KomponistenQuartier wurden durch die zugehörigen Komponistengesellschaften kuratiert, die jeweils "ihren" Komponisten in Leben und Werk präsentieren. In den öffentlichen Führungen stellen Mitglieder aus den Komponistengesellschaften zusätzliche Aspekte und vertiefende Themen vor mit ganz unterschiedlichen, individuellen Schwerpunkten, die überraschen. Im Mittelpunkt dieser Führung steht ein ganz besonderes Tasteninstrument im CPE-Bach-Museum. Es handelt sich um die Kopie eines Clavichords nach Christian Ernst Friderici (1709-1780), das als Lieblingsinstrument von Bach gilt. Dieses Instrument ist Teil der Sammlung des KomponistenQuartiers, welche die Musikgeschichte Hamburgs vom Barock bis zur Moderne repräsentiert. Es erklingen Musikbeispiele von Carl Philipp Emanuel Bach.

Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Klangbeispiele aus seinen Fantasien, Rondos u.a.

Die Ausstellungen im KomponistenQuartier wurden durch die zugehörigen Komponistengesellschaften kuratiert, die jeweils "ihren" Komponisten in Leben und Werk präsentieren. In den öffentlichen Führungen stellen Mitglieder aus den Komponistengesellschaften zusätzliche Aspekte und vertiefende Themen vor mit ganz unterschiedlichen, individuellen Schwerpunkten, die überraschen. Im Mittelpunkt dieser Führung steht ein ganz besonderes Tasteninstrument im CPE-Bach-Museum. Es handelt sich um die Kopie eines Clavichords nach Christian Ernst Friderici (1709-1780), das als Lieblingsinstrument von Bach gilt. Dieses Instrument ist Teil der Sammlung des KomponistenQuartiers, welche die Musikgeschichte Hamburgs vom Barock bis zur Moderne repräsentiert. Es erklingen Musikbeispiele von Carl Philipp Emanuel Bach.

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Gefängnis Erika Wittlieb Pixabay
@pixabay
Freitag,
04.04.2025
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel
Freitag,
04.04.2025
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel
1. Brückenkonzert: Mit Bach im Gefängnis Trost spenden

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Choräle und ausgewählte Werke

Soyoung Park Violine (CPEB Young Artist)
Mitglieder des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chores Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Klavier

Beschreibung

Die Verbindung zwischen einem Konzert in der Hamburger Justizvollzugsanstalt Santa Fu und der Geschichte von Carl Philipp Emanuel Bach mag auf den ersten Blick vielleicht etwas weit hergeholt sein, doch bietet sie – gerade durch die zeitliche Nähe zur Karwoche – eine besondere Möglichkeit, Tradition und Gegenwart miteinander zu verknüpfen.

Carl Philipp Emanuel Bach, der berühmteste Sohn Johann Sebastian Bachs, spielte eine bedeutende Rolle im Hamburger Musikleben des 18. Jahrhunderts. Nach seiner Berufung als Musikdirektor der fünf Hauptkirchen Hamburgs im Jahr 1768 leitete er regelmäßig Konzerte, die auch in gesellschaftlich besonderen Kontexten stattfanden. Eine dieser außergewöhnlichen Stätten war das Hamburger Spinnhaus, ein Zuchthaus für Frauen, das für die Wiedereingliederung und Disziplinierung durch Arbeit und Religion genutzt wurde. In der dortigen Anstaltskirche führte Bach seine, die Gottesdienste der Hamburger Hauptkirchen zeitlich sprengende, große Passionskantate Die letzten Leiden des Erlösers erstmals 1770 auf und es folgten dort bis 1785 während der Passionszeit jährliche weitere Aufführungen.

Diese Konzerte hatten nicht nur einen musikalischen, sondern auch einen humanitären und moralischen Ansatz. Sie symbolisierten den Glauben an die transformative Kraft der Musik und Kunst, selbst in schwierigen Lebensumständen. Musik wurde als Möglichkeit betrachtet, das Leben der Insassen zu bereichern, Trost zu spenden und Hoffnung zu vermitteln.

Wenn wir nun kurz vor dem Bachfest in die Strafvollzugsanstalt Santa Fu in Hamburg Fuhlsbüttel gehen und dort Musik des Hamburger Bach und seines Vaters aufführen, setzen wir diese Tradition auf besondere Weise fort. So wie Carl Philipp Emanuel Bach einst Musik in das Spinnhaus brachte, bringen wir die Musik der Bachfamilie in die heutige Zeit und in einen Raum, der ebenfalls von besonderen Herausforderungen geprägt ist. Es ist eine Erinnerung daran, dass Musik Grenzen überschreiten kann – sei es sozialer, räumlicher oder emotionaler Art. Gleichzeitig knüpfen wir an die Überzeugung Carl Philipp Emanuel Bachs an, dass Musik nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine tiefgreifende menschliche Erfahrung sein kann, die Hoffnung, Reflexion und innere Einkehr ermöglicht.

Der geschichtliche Bezug verleiht diesem Vorhaben eine tiefe symbolische Ebene: Bach wird nicht nur in Konzertsälen und repräsentativen Kirchen aufgeführt und gefeiert. Sie ist in erster Linie für den Menschen geschrieben, um Trost und Kraft zu sein, die Seele des Menschen zu berühren und der Sprachlosigkeit eine Stimme zu geben.

An Orten wie Santa Fu, die arm an positiven Erlebnissen und lebendigen Eindrücken sind, ermöglicht ein Konzert, das zu den Gefangenen kommt, neue, andere Erfahrungen, zu denen ihnen auf absehbare Zeit der eigene Zugang verwehrt bleibt. Die Gefangenen von heute sind die Entlassenen von morgen. Die transformative Kraft der Musik kann hier den Erfahrungsschatz erweitern, um Kraft und Zuversicht für einen notwendigen Neubeginn zu finden.

Veranstalter: Kultur im Knast e.V.

Beschreibung

Die Verbindung zwischen einem Konzert in der Hamburger Justizvollzugsanstalt Santa Fu und der Geschichte von Carl Philipp Emanuel Bach mag auf den ersten Blick vielleicht etwas weit hergeholt sein, doch bietet sie – gerade durch die zeitliche Nähe zur Karwoche – eine besondere Möglichkeit, Tradition und Gegenwart miteinander zu verknüpfen.

Carl Philipp Emanuel Bach, der berühmteste Sohn Johann Sebastian Bachs, spielte eine bedeutende Rolle im Hamburger Musikleben des 18. Jahrhunderts. Nach seiner Berufung als Musikdirektor der fünf Hauptkirchen Hamburgs im Jahr 1768 leitete er regelmäßig Konzerte, die auch in gesellschaftlich besonderen Kontexten stattfanden. Eine dieser außergewöhnlichen Stätten war das Hamburger Spinnhaus, ein Zuchthaus für Frauen, das für die Wiedereingliederung und Disziplinierung durch Arbeit und Religion genutzt wurde. In der dortigen Anstaltskirche führte Bach seine, die Gottesdienste der Hamburger Hauptkirchen zeitlich sprengende, große Passionskantate Die letzten Leiden des Erlösers erstmals 1770 auf und es folgten dort bis 1785 während der Passionszeit jährliche weitere Aufführungen.

Diese Konzerte hatten nicht nur einen musikalischen, sondern auch einen humanitären und moralischen Ansatz. Sie symbolisierten den Glauben an die transformative Kraft der Musik und Kunst, selbst in schwierigen Lebensumständen. Musik wurde als Möglichkeit betrachtet, das Leben der Insassen zu bereichern, Trost zu spenden und Hoffnung zu vermitteln.

Wenn wir nun kurz vor dem Bachfest in die Strafvollzugsanstalt Santa Fu in Hamburg Fuhlsbüttel gehen und dort Musik des Hamburger Bach und seines Vaters aufführen, setzen wir diese Tradition auf besondere Weise fort. So wie Carl Philipp Emanuel Bach einst Musik in das Spinnhaus brachte, bringen wir die Musik der Bachfamilie in die heutige Zeit und in einen Raum, der ebenfalls von besonderen Herausforderungen geprägt ist. Es ist eine Erinnerung daran, dass Musik Grenzen überschreiten kann – sei es sozialer, räumlicher oder emotionaler Art. Gleichzeitig knüpfen wir an die Überzeugung Carl Philipp Emanuel Bachs an, dass Musik nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine tiefgreifende menschliche Erfahrung sein kann, die Hoffnung, Reflexion und innere Einkehr ermöglicht.

Der geschichtliche Bezug verleiht diesem Vorhaben eine tiefe symbolische Ebene: Bach wird nicht nur in Konzertsälen und repräsentativen Kirchen aufgeführt und gefeiert. Sie ist in erster Linie für den Menschen geschrieben, um Trost und Kraft zu sein, die Seele des Menschen zu berühren und der Sprachlosigkeit eine Stimme zu geben.

An Orten wie Santa Fu, die arm an positiven Erlebnissen und lebendigen Eindrücken sind, ermöglicht ein Konzert, das zu den Gefangenen kommt, neue, andere Erfahrungen, zu denen ihnen auf absehbare Zeit der eigene Zugang verwehrt bleibt. Die Gefangenen von heute sind die Entlassenen von morgen. Die transformative Kraft der Musik kann hier den Erfahrungsschatz erweitern, um Kraft und Zuversicht für einen notwendigen Neubeginn zu finden.

Veranstalter: Kultur im Knast e.V.

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Gourzi Konstantia C Astrid Ackermann
Konstantina Gourzi ©Astrid Ackermann
Sonntag,
09.03.2025
17.00 Uhr Konzert
Bremen, TabakQuartier
Halle 1
Sonntag,
09.03.2025
17.00 Uhr Konzert
Bremen, TabakQuartier
Halle 1
Festkonzert zum 50. Internationalen Jahr der Frau
In Kooperation mit UN Women Deutschland
Cathrin Lange Sopran
Henriette Goedde Alt
Andreas Post Tenor
Daniel Ochoa Bass
Bremer Philharmoniker
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Konstantia Gourzi & Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Konstantia Gourzi 
Mondaufgang am Meer op. 108 für Blechbläser und Schlagzeug (2024)
Ethel Smyth 
Messe in D für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor und Orchester (1891)
Beschreibung

Muss man überhaupt noch darüber sprechen? Über die Rolle der Frau in der Gesellschaft, im Beruf und in der Musik? Allerdings! Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist zwar Gesetz, aber noch nicht überall Realität. Es gibt wohl kaum eine bessere Gelegenheit als anlässlich des Weltfrauentages darüber zu sprechen. Seit 1911 wird er begangen, seit 50 Jahren ist er offiziell von der UN anerkannt. Grund genug für die Bremer Philharmoniker, sich diesem Thema zu widmen – in Wort und Ton. Mit Konstantia Gourzi ist eine der derzeit profiliertesten Dirigentinnen und Komponistinnen auf dem Podium vertreten, die mit Intendant Guido Gärtner und dem Dirigenten Hansjörg Albrecht über das Selbstverständnis, die Bedeutung und die Sichtbarkeit von Frauen in der Musik diskutieren wird. Musikalisch wird Gourzi u.a. mit ihrem von Caspar David Friedrich inspirierten Stück „Mondaufgang am Meer“ zu erleben sein, Albrecht im Anschluss mit der wunderschönen, romantischen Messe von Ethel Smyth. Die war eine der Vorkämpferinnen ihrer Profession – in einer Zeit, in der das noch alles andere als selbstverständlich war.

Programm
Konstantia Gourzi 
Mondaufgang am Meer op. 108 für Blechbläser und Schlagzeug (2024)
Ethel Smyth 
Messe in D für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor und Orchester (1891)
Beschreibung

Muss man überhaupt noch darüber sprechen? Über die Rolle der Frau in der Gesellschaft, im Beruf und in der Musik? Allerdings! Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist zwar Gesetz, aber noch nicht überall Realität. Es gibt wohl kaum eine bessere Gelegenheit als anlässlich des Weltfrauentages darüber zu sprechen. Seit 1911 wird er begangen, seit 50 Jahren ist er offiziell von der UN anerkannt. Grund genug für die Bremer Philharmoniker, sich diesem Thema zu widmen – in Wort und Ton. Mit Konstantia Gourzi ist eine der derzeit profiliertesten Dirigentinnen und Komponistinnen auf dem Podium vertreten, die mit Intendant Guido Gärtner und dem Dirigenten Hansjörg Albrecht über das Selbstverständnis, die Bedeutung und die Sichtbarkeit von Frauen in der Musik diskutieren wird. Musikalisch wird Gourzi u.a. mit ihrem von Caspar David Friedrich inspirierten Stück „Mondaufgang am Meer“ zu erleben sein, Albrecht im Anschluss mit der wunderschönen, romantischen Messe von Ethel Smyth. Die war eine der Vorkämpferinnen ihrer Profession – in einer Zeit, in der das noch alles andere als selbstverständlich war.

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Von Der Leyen  Christophe Licoppe
Ursula von der Leyen ©Christophe Licoppe
Samstag,
08.03.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Samstag,
08.03.2025
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Festakt und Festkonzert zum 50. Internationalen Jahr der Frau der UN
In Kooperation mit UN Women Deutschland
Cathrin Lange Sopran
Henriette Goedde Alt
Andreas Post Tenor
Daniel Ochoa Bass
Bremer Philharmoniker
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Konstantia Gourzi & Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Emilie Mayer 
Faust-Ouvertüre für Orchester (1879)
Konstantia Gourzi 
Mondaufgang am Meer op. 108 für Blechbläser und Schlagzeug (2024)
Variation 21 op. 80 für Orchester (2019 revidiert 2022)
Ethel Smyth 
Messe in D für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor und Orchester (1891)
Beschreibung

Am 8. März jährt sich zum 50. Mal der Internationale Frauentag der UN. Unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Ursula von der Leyen, der Präsidentin der Europäischen Kommission, findet in der Laeiszhalle im Rahmen eines großen Festkonzerts ein Festakt von UN Women Deutschland zum 50. Jahrestag dieser Frauenbewegung statt, der für alle Bürgerinnen und Bürger offen ist. Nie zuvor waren Frauen so sichtbar und auch so erfolgreich wie heute. Auch in den Künsten hat ein Wandel stattgefunden. Für viele Menschen hat die Ungleichbehandlung von Frauen und Mädchen weltweit und bis heute aber eine existentielle Bedeutung  – weit über die bisweilen immer noch schwierige Situation von Künstlerinnen hinaus.

Im Rahmen eines kurzen Festvortrags wird an diesem Abend auf die vielerorts immer noch bedrohliche Situation von Frauen und Mädchen weltweit aufmerksam gemacht und wichtige Meilensteine der Arbeit von UN Women vorgestellt werden.  

 

Im sich anschließenden Festkonzert werden herausragende Werke dreier international renommierter Komponistinnen der Romantik und Moderne zu hören sein. Lassen Sie sich in opulente und fantastische Klangwelten entführen und seien Sie bei diesem historisch bedeutsamen Abend dabei!
Kooperationspartner für den Festakt und das Festkonzert ist der NDR Kultur.

Programm
Emilie Mayer 
Faust-Ouvertüre für Orchester (1879)
Konstantia Gourzi 
Mondaufgang am Meer op. 108 für Blechbläser und Schlagzeug (2024)
Variation 21 op. 80 für Orchester (2019 revidiert 2022)
Ethel Smyth 
Messe in D für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor und Orchester (1891)
Beschreibung

Am 8. März jährt sich zum 50. Mal der Internationale Frauentag der UN. Unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Ursula von der Leyen, der Präsidentin der Europäischen Kommission, findet in der Laeiszhalle im Rahmen eines großen Festkonzerts ein Festakt von UN Women Deutschland zum 50. Jahrestag dieser Frauenbewegung statt, der für alle Bürgerinnen und Bürger offen ist. Nie zuvor waren Frauen so sichtbar und auch so erfolgreich wie heute. Auch in den Künsten hat ein Wandel stattgefunden. Für viele Menschen hat die Ungleichbehandlung von Frauen und Mädchen weltweit und bis heute aber eine existentielle Bedeutung  – weit über die bisweilen immer noch schwierige Situation von Künstlerinnen hinaus.

Im Rahmen eines kurzen Festvortrags wird an diesem Abend auf die vielerorts immer noch bedrohliche Situation von Frauen und Mädchen weltweit aufmerksam gemacht und wichtige Meilensteine der Arbeit von UN Women vorgestellt werden.  

 

Im sich anschließenden Festkonzert werden herausragende Werke dreier international renommierter Komponistinnen der Romantik und Moderne zu hören sein. Lassen Sie sich in opulente und fantastische Klangwelten entführen und seien Sie bei diesem historisch bedeutsamen Abend dabei!
Kooperationspartner für den Festakt und das Festkonzert ist der NDR Kultur.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Samstag,
08.02.2025
18.30 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
Samstag,
08.02.2025
18.30 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
Vivaldis Töchter
Ein CPEB Young Artists Projekt
NDR Barock
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Programm
Antonio Vivaldi 
Konzert d-moll op.3 Nr.11 RV 565 für 2 Violinen, Violoncello, Streicher und Basso continuo
Konzert Es-Dur La tempesta di Mare Op.VIII Nr.5 für Violine, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo
Gloria in D RV 589 für Soli, Chor und Orchester
Konzert RV 447 in C-Dur für Oboe, Streicher und Basso continuo
Dixit Dominus (Psalm 109) RV 595 für Soli, Chor und Orchester
Beschreibung

Frauen in einer reinen Männerwelt

Ein reines Frauenorchester mit internationalem Renommee zu einer Zeit, als Frauen in der Musik eigentlich verboten waren und auch die hohen Stimmen von Kastraten gesungen wurden?

Der italienische Komponist und Violinist Antonio Vivaldi wurde 1678 in Venedig geboren.

Als Sohn eines Violonisten bekam Vivaldi schon früh Geigenunterricht.

Mit 25 Jahren wurde er Musiklehrer im «Ospedale della Pietà», einem Waisenhaus für junge Mädchen. Dort gab er seinen Schülerinnen von klein auf täglich Musikunterricht. Die meisten Mädchen konnten dadurch zwei bis drei Instrumente spielen und waren ebenso vertraut mit Solo-Gesang. Vivaldi blieb 1716 an der Schule, wo er nicht nur unterrichtete, sondern auch Konzerte und Oratorien für die wöchentlich stattfindenden Aufführungen komponierte. Das Orchester des Ospedale erlangte bald einen legendären, über die Landesgrenzen hinausreichenden Ruf und lockte zahlreiche Italienreisende an.
«Die bemerkenswerteste Musik hier in Venedig ist die der Hospitäler“, berichtet der französische Gelehrte Charles de Brosses in einem Brief vom August 1739. „Es gibt deren vier, alle werden bewohnt von unehelichen Töchtern oder Waisenmädchen, oder solchen, die ihre Eltern nicht aufzuziehen im Stande sind. Sie werden auf Kosten des Staates erzogen, und man bildet sie dazu aus, in der Musik zu glänzen. Sie singen wie die Engel, und spielen Violine, Flöte, Orgel, Oboe, Violoncello, kurz, kein Instrument ist so groß, dass es ihnen Angst machen würde. Sie leben zurückgezogen wie Nonnen. Bei jedem Konzert wirken ungefähr 40 von ihnen mit. Ich versichere Ihnen, es gibt nichts Reizenderes als den Anblick einer hübschen jungen Nonne, im weißen Habit und mit einem Granatapfelsträußchen hinter dem Ohr, die ein Orchester leitet und mit größter Anmut und Präzision den Takt schlägt.» Der erotisierende Effekt derartiger Frauen-Konzerte zeigt sich auch darin, dass eine nicht unerhebliche Anzahl männlicher Konzertbesucher diese Veranstaltungen zur Brautschau nutzen. 

Derartige Darstellungen von Mädchen und jungen Frauen als zugleich talentierte Musikerinnen und Objekte männlicher Begierde offenbart eine tief verwurzelte patriarchale Sichtweise. Der männliche Blick reduziert die weibliche Gestalt auf eine Projektionsfläche für Fantasien – eine Wahrnehmung, die zu Vivaldis Zeiten durch die Inszenierung der Mädchen in den Konzerten des Ospedale della Pietà, wo sie hinter Metallgittern spielen mussten, noch verstärkt wurde. Vor diesem Hintergrund soll in dem Konzert die künstlerische Leistung der jungen Frauen in den Mittelpunkt gestellt und gewürdigt werden.

Programm
Antonio Vivaldi 
Konzert d-moll op.3 Nr.11 RV 565 für 2 Violinen, Violoncello, Streicher und Basso continuo
Konzert Es-Dur La tempesta di Mare Op.VIII Nr.5 für Violine, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo
Gloria in D RV 589 für Soli, Chor und Orchester
Konzert RV 447 in C-Dur für Oboe, Streicher und Basso continuo
Dixit Dominus (Psalm 109) RV 595 für Soli, Chor und Orchester
Beschreibung

Frauen in einer reinen Männerwelt

Ein reines Frauenorchester mit internationalem Renommee zu einer Zeit, als Frauen in der Musik eigentlich verboten waren und auch die hohen Stimmen von Kastraten gesungen wurden?

Der italienische Komponist und Violinist Antonio Vivaldi wurde 1678 in Venedig geboren.

Als Sohn eines Violonisten bekam Vivaldi schon früh Geigenunterricht.

Mit 25 Jahren wurde er Musiklehrer im «Ospedale della Pietà», einem Waisenhaus für junge Mädchen. Dort gab er seinen Schülerinnen von klein auf täglich Musikunterricht. Die meisten Mädchen konnten dadurch zwei bis drei Instrumente spielen und waren ebenso vertraut mit Solo-Gesang. Vivaldi blieb 1716 an der Schule, wo er nicht nur unterrichtete, sondern auch Konzerte und Oratorien für die wöchentlich stattfindenden Aufführungen komponierte. Das Orchester des Ospedale erlangte bald einen legendären, über die Landesgrenzen hinausreichenden Ruf und lockte zahlreiche Italienreisende an.
«Die bemerkenswerteste Musik hier in Venedig ist die der Hospitäler“, berichtet der französische Gelehrte Charles de Brosses in einem Brief vom August 1739. „Es gibt deren vier, alle werden bewohnt von unehelichen Töchtern oder Waisenmädchen, oder solchen, die ihre Eltern nicht aufzuziehen im Stande sind. Sie werden auf Kosten des Staates erzogen, und man bildet sie dazu aus, in der Musik zu glänzen. Sie singen wie die Engel, und spielen Violine, Flöte, Orgel, Oboe, Violoncello, kurz, kein Instrument ist so groß, dass es ihnen Angst machen würde. Sie leben zurückgezogen wie Nonnen. Bei jedem Konzert wirken ungefähr 40 von ihnen mit. Ich versichere Ihnen, es gibt nichts Reizenderes als den Anblick einer hübschen jungen Nonne, im weißen Habit und mit einem Granatapfelsträußchen hinter dem Ohr, die ein Orchester leitet und mit größter Anmut und Präzision den Takt schlägt.» Der erotisierende Effekt derartiger Frauen-Konzerte zeigt sich auch darin, dass eine nicht unerhebliche Anzahl männlicher Konzertbesucher diese Veranstaltungen zur Brautschau nutzen. 

Derartige Darstellungen von Mädchen und jungen Frauen als zugleich talentierte Musikerinnen und Objekte männlicher Begierde offenbart eine tief verwurzelte patriarchale Sichtweise. Der männliche Blick reduziert die weibliche Gestalt auf eine Projektionsfläche für Fantasien – eine Wahrnehmung, die zu Vivaldis Zeiten durch die Inszenierung der Mädchen in den Konzerten des Ospedale della Pietà, wo sie hinter Metallgittern spielen mussten, noch verstärkt wurde. Vor diesem Hintergrund soll in dem Konzert die künstlerische Leistung der jungen Frauen in den Mittelpunkt gestellt und gewürdigt werden.

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Angela Metzger 3 Petrol
©Angela Metzger
Sonntag,
26.01.2025
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Johannis Harvestehude
Sonntag,
26.01.2025
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Johannis Harvestehude
Starke Frauen & Starke Stücke
Ein Kaleidoskop-Gesprächskonzert
Sono Tokuda (NDR Elbphilharmonie Orchester) Violine
Angela Metzger Orgel
Hansjörg Albrecht Klavier & Moderation
Beschreibung
Werke aus Klassik, Romantik, Impressionismus und Moderne für Violine & Klavier sowie Orgel von Franziska Lebrun, Fanny Hensel, Clara Schumann, Luise Adolpha Le Beau, Mathilde Kralik, Johanna Senfter, Nadia und Lili Boulanger, Dora Pejačević, Elsa Barraine, Kazuko Narita und Ursula Mamlok
 
Lieben Sie die Musik von Haydn, Schumann, Reger, Rachmaninow, Debussy und Ravel und sind Sie neugierig auf ähnliche Klangwelten - komponiert von Frauen?
Dann sollten Sie sich die Chance auf eine Entdeckungsreise zur Musik der oben genannten Komponistinnen nicht entgehen lassen.

Frauen stehen heute mehr denn je im Rampenlicht und feiern beeindruckende Erfolge – auch in der Welt der Kunst. Dirigentinnen leiten große Orchester, Komponistinnen finden ihren Platz in einst männlich dominierten Konzertprogrammen, und ihre Führungsstile setzen neue Akzente. Eine ganze Saison lang widmen CPE Bach-Chor & CPE Bach-Akademie außergewöhnlichen Frauenfiguren, Musikerinnen und Komponistinnen in ihren Biografien und künstlerischen Ausdrucksformen. Das moderierte Portrait-Konzert Starke Frauen & Starke Stücke lädt Sie ein, diese Welt auf eine ganz besondere Weise zu entdecken.

In diesem Gesprächskonzert präsentieren die renommierte japanische Geigerin Sono Tokuda, die brillante Konzertorganistin Angela Metzger und der künstlerische Leiter der CPE Bach-Akademie, Hansjörg Albrecht, ein faszinierendes musikalisches Kaleidoskop. Das moderierte Konzertformat verbindet meisterhafte Werke mit spannenden Einblicken in die Lebensgeschichten und Hintergründe der vorgestellten Komponistinnen. So erleben Sie nicht nur hochkarätige Musik, die es lohnt, gespielt und gehört zu werden, sondern auch eine emotionale und intellektuelle Reise, die neugierig macht und inspiriert.

Ein Abend voller Entdeckungen wartet auf Sie.
 
 
Mit freundlicher Unterstützung durch Projekt:Contor Dr. Hausmann sowie der Dwight & Ursula Mamlok-Stiftung

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Cropped Mamlokstiftung Logo

Beschreibung
Werke aus Klassik, Romantik, Impressionismus und Moderne für Violine & Klavier sowie Orgel von Franziska Lebrun, Fanny Hensel, Clara Schumann, Luise Adolpha Le Beau, Mathilde Kralik, Johanna Senfter, Nadia und Lili Boulanger, Dora Pejačević, Elsa Barraine, Kazuko Narita und Ursula Mamlok
 
Lieben Sie die Musik von Haydn, Schumann, Reger, Rachmaninow, Debussy und Ravel und sind Sie neugierig auf ähnliche Klangwelten - komponiert von Frauen?
Dann sollten Sie sich die Chance auf eine Entdeckungsreise zur Musik der oben genannten Komponistinnen nicht entgehen lassen.

Frauen stehen heute mehr denn je im Rampenlicht und feiern beeindruckende Erfolge – auch in der Welt der Kunst. Dirigentinnen leiten große Orchester, Komponistinnen finden ihren Platz in einst männlich dominierten Konzertprogrammen, und ihre Führungsstile setzen neue Akzente. Eine ganze Saison lang widmen CPE Bach-Chor & CPE Bach-Akademie außergewöhnlichen Frauenfiguren, Musikerinnen und Komponistinnen in ihren Biografien und künstlerischen Ausdrucksformen. Das moderierte Portrait-Konzert Starke Frauen & Starke Stücke lädt Sie ein, diese Welt auf eine ganz besondere Weise zu entdecken.

In diesem Gesprächskonzert präsentieren die renommierte japanische Geigerin Sono Tokuda, die brillante Konzertorganistin Angela Metzger und der künstlerische Leiter der CPE Bach-Akademie, Hansjörg Albrecht, ein faszinierendes musikalisches Kaleidoskop. Das moderierte Konzertformat verbindet meisterhafte Werke mit spannenden Einblicken in die Lebensgeschichten und Hintergründe der vorgestellten Komponistinnen. So erleben Sie nicht nur hochkarätige Musik, die es lohnt, gespielt und gehört zu werden, sondern auch eine emotionale und intellektuelle Reise, die neugierig macht und inspiriert.

Ein Abend voller Entdeckungen wartet auf Sie.
 
 
Mit freundlicher Unterstützung durch Projekt:Contor Dr. Hausmann sowie der Dwight & Ursula Mamlok-Stiftung

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Lh P05227lrlrc
©Jacquelyn Wagner
Mittwoch,
01.01.2025
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Mittwoch,
01.01.2025
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Beethoven - Neunte Sinfonie
Jacquelyn Wagner Sopran
Sophie Harmsen Mezzosopran
AJ Glueckert Tenor
Markus Eiche Bass
Symphoniker Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Pablo Gonzalez Leitung
Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
Beschreibung
APPELL AN DIE MENSCHLICHKEIT
 
»Alle Menschen werden Brüder«, heißt es in Friedrich Schillers Ode an die Freude, welche den Schlusssatz von Beethovens Neunter krönt  Gilt dieses Maskulinum ausschließlich für das männliche Geschlecht oder ist es nicht vielmehr im Sinne von »Brüderlichkeit« als Synonym für Menschlichkeit zu verstehen? In Friedrich Schillers Ode an die Freude finden wir das Wort »Brüder« in der in der Zeit des Sturm und Drang üblichen unkritischen Verwendung vor. In den revolutionären Wirren des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts spielten Genderthemen sicher keine Rolle. Vielmehr ging es um Klassenbewusstsein, Auseinandersetzungen zwischen den neu entstehenden Nationalstaaten und den inner-nationalen Einigungsbemühungen. In der Ode wird der Mensch als Mensch angesprochen. Sich auf die gesamte Menschheit, das ganze »Erdenrund« beziehend, auf welchem die Menschen in Gleichberechtigung, Freude und Freundschaft miteinander leben sollen, gilt die Mitmenschlichkeit allgemein als Krönung des Lebens - alle Menschen einbeziehend, niemanden entgrenzend. 
 
Dass Ludwig van Beethoven sich ausgerechnet in einer Zeit der politischen Restauration im Jahr 1824 entschloss, seine neunte Symphonie mit einem Chorgesang mit Schillers Text enden zu lassen, bewertet der Musikwissenschaftler Aribert Reimann entsprechend: „Nach all dem politischen Wirrwarr und den Schrecknissen der Zeit, die auch Beethoven selbst erlebt hat, ist dieses Werk am Ende ein Appell, eine Sehnsucht nach Verbrüderung, nach Freude und Jubel, nach der Utopie eines Weltfriedens, nach einer Welt ohne Kriege und Zerstörung.“
Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
Beschreibung
APPELL AN DIE MENSCHLICHKEIT
 
»Alle Menschen werden Brüder«, heißt es in Friedrich Schillers Ode an die Freude, welche den Schlusssatz von Beethovens Neunter krönt  Gilt dieses Maskulinum ausschließlich für das männliche Geschlecht oder ist es nicht vielmehr im Sinne von »Brüderlichkeit« als Synonym für Menschlichkeit zu verstehen? In Friedrich Schillers Ode an die Freude finden wir das Wort »Brüder« in der in der Zeit des Sturm und Drang üblichen unkritischen Verwendung vor. In den revolutionären Wirren des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts spielten Genderthemen sicher keine Rolle. Vielmehr ging es um Klassenbewusstsein, Auseinandersetzungen zwischen den neu entstehenden Nationalstaaten und den inner-nationalen Einigungsbemühungen. In der Ode wird der Mensch als Mensch angesprochen. Sich auf die gesamte Menschheit, das ganze »Erdenrund« beziehend, auf welchem die Menschen in Gleichberechtigung, Freude und Freundschaft miteinander leben sollen, gilt die Mitmenschlichkeit allgemein als Krönung des Lebens - alle Menschen einbeziehend, niemanden entgrenzend. 
 
Dass Ludwig van Beethoven sich ausgerechnet in einer Zeit der politischen Restauration im Jahr 1824 entschloss, seine neunte Symphonie mit einem Chorgesang mit Schillers Text enden zu lassen, bewertet der Musikwissenschaftler Aribert Reimann entsprechend: „Nach all dem politischen Wirrwarr und den Schrecknissen der Zeit, die auch Beethoven selbst erlebt hat, ist dieses Werk am Ende ein Appell, eine Sehnsucht nach Verbrüderung, nach Freude und Jubel, nach der Utopie eines Weltfriedens, nach einer Welt ohne Kriege und Zerstörung.“
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Konzerte 2024
Lh P05227lrlrc
©Jacquelyn Wagner
Dienstag,
31.12.2024
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Dienstag,
31.12.2024
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Beethoven - Neunte Sinfonie
Jacquelyn Wagner Sopran
Sophie Harmsen Mezzosopran
AJ Glueckert Tenor
Markus Eiche Bass
Symphoniker Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Pablo Gonzalez Leitung
Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
Beschreibung
APPELL AN DIE MENSCHLICHKEIT
 
»Alle Menschen werden Brüder«, heißt es in Friedrich Schillers Ode an die Freude, welche den Schlusssatz von Beethovens Neunter krönt  Gilt dieses Maskulinum ausschließlich für das männliche Geschlecht oder ist es nicht vielmehr im Sinne von »Brüderlichkeit« als Synonym für Menschlichkeit zu verstehen? In Friedrich Schillers Ode an die Freude finden wir das Wort »Brüder« in der in der Zeit des Sturm und Drang üblichen unkritischen Verwendung vor. In den revolutionären Wirren des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts spielten Genderthemen sicher keine Rolle. Vielmehr ging es um Klassenbewusstsein, Auseinandersetzungen zwischen den neu entstehenden Nationalstaaten und den inner-nationalen Einigungsbemühungen. In der Ode wird der Mensch als Mensch angesprochen. Sich auf die gesamte Menschheit, das ganze »Erdenrund« beziehend, auf welchem die Menschen in Gleichberechtigung, Freude und Freundschaft miteinander leben sollen, gilt die Mitmenschlichkeit allgemein als Krönung des Lebens - alle Menschen einbeziehend, niemanden entgrenzend. 
 
Dass Ludwig van Beethoven sich ausgerechnet in einer Zeit der politischen Restauration im Jahr 1824 entschloss, seine neunte Symphonie mit einem Chorgesang mit Schillers Text enden zu lassen, bewertet der Musikwissenschaftler Aribert Reimann entsprechend: „Nach all dem politischen Wirrwarr und den Schrecknissen der Zeit, die auch Beethoven selbst erlebt hat, ist dieses Werk am Ende ein Appell, eine Sehnsucht nach Verbrüderung, nach Freude und Jubel, nach der Utopie eines Weltfriedens, nach einer Welt ohne Kriege und Zerstörung.“
Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
Beschreibung
APPELL AN DIE MENSCHLICHKEIT
 
»Alle Menschen werden Brüder«, heißt es in Friedrich Schillers Ode an die Freude, welche den Schlusssatz von Beethovens Neunter krönt  Gilt dieses Maskulinum ausschließlich für das männliche Geschlecht oder ist es nicht vielmehr im Sinne von »Brüderlichkeit« als Synonym für Menschlichkeit zu verstehen? In Friedrich Schillers Ode an die Freude finden wir das Wort »Brüder« in der in der Zeit des Sturm und Drang üblichen unkritischen Verwendung vor. In den revolutionären Wirren des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts spielten Genderthemen sicher keine Rolle. Vielmehr ging es um Klassenbewusstsein, Auseinandersetzungen zwischen den neu entstehenden Nationalstaaten und den inner-nationalen Einigungsbemühungen. In der Ode wird der Mensch als Mensch angesprochen. Sich auf die gesamte Menschheit, das ganze »Erdenrund« beziehend, auf welchem die Menschen in Gleichberechtigung, Freude und Freundschaft miteinander leben sollen, gilt die Mitmenschlichkeit allgemein als Krönung des Lebens - alle Menschen einbeziehend, niemanden entgrenzend. 
 
Dass Ludwig van Beethoven sich ausgerechnet in einer Zeit der politischen Restauration im Jahr 1824 entschloss, seine neunte Symphonie mit einem Chorgesang mit Schillers Text enden zu lassen, bewertet der Musikwissenschaftler Aribert Reimann entsprechend: „Nach all dem politischen Wirrwarr und den Schrecknissen der Zeit, die auch Beethoven selbst erlebt hat, ist dieses Werk am Ende ein Appell, eine Sehnsucht nach Verbrüderung, nach Freude und Jubel, nach der Utopie eines Weltfriedens, nach einer Welt ohne Kriege und Zerstörung.“
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Erikol Reinhold 1136
©Erikol Reinhold
Samstag,
28.12.2024
18.00 Uhr Konzert
Otterndorf, St. Severi
Samstag,
28.12.2024
18.00 Uhr Konzert
Otterndorf, St. Severi
Festliches Konzert für Trompete und Orgel
Bach-Klangspuren durch Europa
Reinhold Friedrich Trompete
Hansjörg Albrecht Orgel
Programm
Giovanni Buonaventura Viviani 
Sonata prima C-Dur für Trompete und Orgel
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate g-moll Wq.70/6, H. 87 für Orgel
Johann Sebastian Bach 
Konzert D-Dur BWV 972 für Trompete und Orgel (nach dem Violinkonzert op.3, Nr.9 von Antonio Vivaldi)
Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 für Orgel
Zwei Choralbearbeitungen für Trompete und Orgel: Wachet auf, ruft uns die Stimme, Jesu bleibet meine Freude
Carl Philipp Emanuel Bach 
Rondo c-moll 59/4, H. 283 für Orgel
Fantasie und Fuge c-moll Wq.119/7 & H 352 für Orgel
Georg Philipp Telemann 
Konzert D-Dur TWV 51:D7 für Trompete und Orgel
Beschreibung

BACH-KLANGSPUREN DURCH EUROPA
Ein europäisches Visions-Projekt der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie Hamburg

Carl Philipp Emanuel Bach, der zweitälteste Sohn von Johann Sebastian Bach gilt als das herausragende Originalgenie der Mitte des 18. Jahrhunderts, der neuen Zeit der Aufklärung, der Empfindsamkeit sowie des Sturm & Drang. Zu Lebzeiten berühmter als sein Vater, ziehen sich seine „Klangspuren“ in Form von Lebensstationen, Konzert- und Wirkungsorten sowie verschiedenen Reisen quer durch Deutschland. Durch seine umtriebige Tätigkeit als cleverer Selbstvermarkter unterhielt er zudem (neben Nürnberg, Berlin und Leipzig) auch Kontakte zu Verlagen in Dänemark, den Niederlanden und Österreich und baute – unterstützt durch seine Brüder und ganz in hanseatischer Unternehmerdenkweise – ein europaweites Vertriebsnetzwerk auf: Von London und Paris, über Amsterdam, Wien, Kopenhagen, Prag und Warschau bis nach Riga, St. Petersburg und Moskau – und in Niedersachsen u.a. nach Otterndorf.

Der Kontakt von Carl Philipp Emanuel Bach nach Otterndorf kommt womöglich durch einen Orgelschüler aus Otterndorf, den er in Hamburg ausgebildet hat - dies ganz in der Hamburger Tradition, wie es . Was Otterndorf so interessant macht, ist einerseits das Pamphlet des sogenannten "Otterndorfer Orgelstreits", in welchem man sich im 17. Jahrhundert von Norddeutschland aus für das konzertante Orgelspiel im protestantischen Gottesdienst in ganz Deutschland stark machte und der dann daraus erwachsene Orgelneubau der größten Barockorgeln des Elbe-Weser-Gebiets. Das 1741/42 von Dietrich Christoph Gloger erschaffene Instrument ist mit seinen 46 klingenden Registern größer disponiert, als beispielsweise die große Silbermannorgel im Freiberger Dom.

Reinhold Friedrich und Hansjörg Albrecht, die schon mehrfach in unterschiedlichen Kombinationen zusammengearbeitet haben, schlagen in ihrem Konzert - mit Musik von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach im Zentrum - einen programmatischen Bogen mit festlicher Musik des 17. und 18. Jahrhunderts von Italien nach Deutschland; passend, um zum Jahresausklang in der weihnachtlich erleuchteten Kirche St. Severi Otterndorf den opulenten Klang der durch Hendrik Ahrend frisch restaurierten, großen Gloger-Orgel zum Strahlen zu bringen.

Veranstalter: Verein zum Erhalt der Gloger-Orgel Otterndorf e.V. in Kooperation mit der CPE Bach Akademie Hamburg

Programm
Giovanni Buonaventura Viviani 
Sonata prima C-Dur für Trompete und Orgel
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate g-moll Wq.70/6, H. 87 für Orgel
Johann Sebastian Bach 
Konzert D-Dur BWV 972 für Trompete und Orgel (nach dem Violinkonzert op.3, Nr.9 von Antonio Vivaldi)
Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 für Orgel
Zwei Choralbearbeitungen für Trompete und Orgel: Wachet auf, ruft uns die Stimme, Jesu bleibet meine Freude
Carl Philipp Emanuel Bach 
Rondo c-moll 59/4, H. 283 für Orgel
Fantasie und Fuge c-moll Wq.119/7 & H 352 für Orgel
Georg Philipp Telemann 
Konzert D-Dur TWV 51:D7 für Trompete und Orgel
Beschreibung

BACH-KLANGSPUREN DURCH EUROPA
Ein europäisches Visions-Projekt der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie Hamburg

Carl Philipp Emanuel Bach, der zweitälteste Sohn von Johann Sebastian Bach gilt als das herausragende Originalgenie der Mitte des 18. Jahrhunderts, der neuen Zeit der Aufklärung, der Empfindsamkeit sowie des Sturm & Drang. Zu Lebzeiten berühmter als sein Vater, ziehen sich seine „Klangspuren“ in Form von Lebensstationen, Konzert- und Wirkungsorten sowie verschiedenen Reisen quer durch Deutschland. Durch seine umtriebige Tätigkeit als cleverer Selbstvermarkter unterhielt er zudem (neben Nürnberg, Berlin und Leipzig) auch Kontakte zu Verlagen in Dänemark, den Niederlanden und Österreich und baute – unterstützt durch seine Brüder und ganz in hanseatischer Unternehmerdenkweise – ein europaweites Vertriebsnetzwerk auf: Von London und Paris, über Amsterdam, Wien, Kopenhagen, Prag und Warschau bis nach Riga, St. Petersburg und Moskau – und in Niedersachsen u.a. nach Otterndorf.

Der Kontakt von Carl Philipp Emanuel Bach nach Otterndorf kommt womöglich durch einen Orgelschüler aus Otterndorf, den er in Hamburg ausgebildet hat - dies ganz in der Hamburger Tradition, wie es . Was Otterndorf so interessant macht, ist einerseits das Pamphlet des sogenannten "Otterndorfer Orgelstreits", in welchem man sich im 17. Jahrhundert von Norddeutschland aus für das konzertante Orgelspiel im protestantischen Gottesdienst in ganz Deutschland stark machte und der dann daraus erwachsene Orgelneubau der größten Barockorgeln des Elbe-Weser-Gebiets. Das 1741/42 von Dietrich Christoph Gloger erschaffene Instrument ist mit seinen 46 klingenden Registern größer disponiert, als beispielsweise die große Silbermannorgel im Freiberger Dom.

Reinhold Friedrich und Hansjörg Albrecht, die schon mehrfach in unterschiedlichen Kombinationen zusammengearbeitet haben, schlagen in ihrem Konzert - mit Musik von Johann Sebastian und Carl Philipp Emanuel Bach im Zentrum - einen programmatischen Bogen mit festlicher Musik des 17. und 18. Jahrhunderts von Italien nach Deutschland; passend, um zum Jahresausklang in der weihnachtlich erleuchteten Kirche St. Severi Otterndorf den opulenten Klang der durch Hendrik Ahrend frisch restaurierten, großen Gloger-Orgel zum Strahlen zu bringen.

Veranstalter: Verein zum Erhalt der Gloger-Orgel Otterndorf e.V. in Kooperation mit der CPE Bach Akademie Hamburg

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Catalina Bertucci Mora Bildervom Leben Fotobox 7 J0 A8892
©Markus Schmidt
Sonntag,
08.12.2024
11.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Sonntag,
08.12.2024
11.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Weihnachtsoratorium
Im Fokus: Maria
Catalina Bertucci Sopran
Anna Lucia Richter Alt
Maximilian Schmitt Tenor
Ludwig Mittelhammer Bass
Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Programm
Johann Sebastian Bach 
Weihnachtsoratorium BWV 248 I-III+VI
Beschreibung
»Jauchzet, frohlocket« – ohne diesen bekannten Jubelruf ist für viele Menschen das Weihnachtsfest nicht zu denken. Bach versteht es wie kein anderer, die Worte des Lukasevangeliums, die sich um die Geburt Jesu Christi ranken, in musikalische Bilder zu fassen. 
Ursprünglich waren die verschiedenen Kantaten auf unterschiedliche Tage verteilt und wurden an den entsprechenden Feiertagen musiziert. Heute werden sie meist zusammengefasst, sodass ein großes, zusammenhängendes Weihnachtsgemälde entsteht. Mit Johann Sebastian Bachs unvergleichlicher Musik wird dieser dritte Advent zu einer musikalisch-ästhetischen Vorbereitung auf das Christfest.
Die Saison 2024/2025 des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg widmet sich in verschiedenen Ausprägungen den 'Frauen in der Kunst' und rückt daher die Figur der Maria in den programmatisch-dramaturgischen Fokus dieses Konzerts. Maria hat in der biblischen Textgrundlage des Evangeliums eine ganz unmittelbare, evolutionäre Bedeutung. Denn Maria wird in der Erzählung aus dem Lukasevangelium vor allem in ihrer ihr zugeordneten Mutterrolle gesehen, die dem Gotteskind das Leben gibt und ihm Schutz und liebevolle, wohlwollende Begleitung schenkt.
Als Kulturbotschafter für die Musik der Bach-Familie bringt der renommierte Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg mit dem Bachspezialisten Hansjörg Albrecht und den Mitgliedern des NDR Elbphilharmonie-Orchesters das Weihnachtsoratorium in feinster Besetzung auf die Bühne. 
Programm
Johann Sebastian Bach 
Weihnachtsoratorium BWV 248 I-III+VI
Beschreibung
»Jauchzet, frohlocket« – ohne diesen bekannten Jubelruf ist für viele Menschen das Weihnachtsfest nicht zu denken. Bach versteht es wie kein anderer, die Worte des Lukasevangeliums, die sich um die Geburt Jesu Christi ranken, in musikalische Bilder zu fassen. 
Ursprünglich waren die verschiedenen Kantaten auf unterschiedliche Tage verteilt und wurden an den entsprechenden Feiertagen musiziert. Heute werden sie meist zusammengefasst, sodass ein großes, zusammenhängendes Weihnachtsgemälde entsteht. Mit Johann Sebastian Bachs unvergleichlicher Musik wird dieser dritte Advent zu einer musikalisch-ästhetischen Vorbereitung auf das Christfest.
Die Saison 2024/2025 des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg widmet sich in verschiedenen Ausprägungen den 'Frauen in der Kunst' und rückt daher die Figur der Maria in den programmatisch-dramaturgischen Fokus dieses Konzerts. Maria hat in der biblischen Textgrundlage des Evangeliums eine ganz unmittelbare, evolutionäre Bedeutung. Denn Maria wird in der Erzählung aus dem Lukasevangelium vor allem in ihrer ihr zugeordneten Mutterrolle gesehen, die dem Gotteskind das Leben gibt und ihm Schutz und liebevolle, wohlwollende Begleitung schenkt.
Als Kulturbotschafter für die Musik der Bach-Familie bringt der renommierte Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg mit dem Bachspezialisten Hansjörg Albrecht und den Mitgliedern des NDR Elbphilharmonie-Orchesters das Weihnachtsoratorium in feinster Besetzung auf die Bühne. 
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Pressefoto Esther Schweins (c)jennifer Fey
©Jennifer Fey
Samstag,
07.12.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Samstag,
07.12.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Weihnachtskonzert - Musik & Dichtung
Felix Petereit Trompete
Esther Schweins Lesung
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Klavier
Beschreibung

Festliche Chormusik, stimmungsvolle Weihnachtsklänge, Musik aus verschiedenen Jahrhunderten und Traditionen und weihnachtliche Texte, vorgetragen von der bekannten Schauspielerin Esther Schweins – es wird besinnlich in der Laeiszhalle. Bekannt aus der Comedy-Show »RTL Samstag Nacht« ist sie seitdem in über 40 Film- und Fernsehproduktionen zu erleben gewesen. Natürlich dürfen auch bekannte Weihnachtslieder nicht fehlen.

Esther Schweins liest:
Oscar Wilde (Der glückliche Prinz)
Hermann Hesse (Aus Kinderzeiten & Stufen)

Es erklingt Musik von:
Johannes Eccard
Georg Friedrich Händel
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Max Reger
Günther Raphael
Benjamin Britten
Eric Whitacre u.a.

Beschreibung

Festliche Chormusik, stimmungsvolle Weihnachtsklänge, Musik aus verschiedenen Jahrhunderten und Traditionen und weihnachtliche Texte, vorgetragen von der bekannten Schauspielerin Esther Schweins – es wird besinnlich in der Laeiszhalle. Bekannt aus der Comedy-Show »RTL Samstag Nacht« ist sie seitdem in über 40 Film- und Fernsehproduktionen zu erleben gewesen. Natürlich dürfen auch bekannte Weihnachtslieder nicht fehlen.

Esther Schweins liest:
Oscar Wilde (Der glückliche Prinz)
Hermann Hesse (Aus Kinderzeiten & Stufen)

Es erklingt Musik von:
Johannes Eccard
Georg Friedrich Händel
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Max Reger
Günther Raphael
Benjamin Britten
Eric Whitacre u.a.

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Pressefoto Esther Schweins (c)jennifer Fey
©Jennifer Fey
Samstag,
07.12.2024
17.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Samstag,
07.12.2024
17.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Weihnachtskonzert - Musik & Dichtung
Felix Petereit Trompete
Esther Schweins Lesung
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Klavier
Beschreibung

Festliche Chormusik, stimmungsvolle Weihnachtsklänge, Musik aus verschiedenen Jahrhunderten und Traditionen und weihnachtliche Texte, vorgetragen von der bekannten Schauspielerin Esther Schweins – es wird besinnlich in der Laeiszhalle. Bekannt aus der Comedy-Show »RTL Samstag Nacht« ist sie seitdem in über 40 Film- und Fernsehproduktionen zu erleben gewesen. Natürlich dürfen auch bekannte Weihnachtslieder nicht fehlen.

Esther Schweins liest:
Oscar Wilde (Der glückliche Prinz)
Hermann Hesse (Aus Kinderzeiten & Stufen)

Es erklingt Musik von:
Johannes Eccard
Georg Friedrich Händel
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Max Reger
Günther Raphael
Benjamin Britten
Eric Whitacre u.a.

Beschreibung

Festliche Chormusik, stimmungsvolle Weihnachtsklänge, Musik aus verschiedenen Jahrhunderten und Traditionen und weihnachtliche Texte, vorgetragen von der bekannten Schauspielerin Esther Schweins – es wird besinnlich in der Laeiszhalle. Bekannt aus der Comedy-Show »RTL Samstag Nacht« ist sie seitdem in über 40 Film- und Fernsehproduktionen zu erleben gewesen. Natürlich dürfen auch bekannte Weihnachtslieder nicht fehlen.

Esther Schweins liest:
Oscar Wilde (Der glückliche Prinz)
Hermann Hesse (Aus Kinderzeiten & Stufen)

Es erklingt Musik von:
Johannes Eccard
Georg Friedrich Händel
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Max Reger
Günther Raphael
Benjamin Britten
Eric Whitacre u.a.

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Juliasophiewagner Lena Kern
©Lena Kern
Samstag,
16.11.2024
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Samstag,
16.11.2024
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Die Schöpfung
Im Fokus: Eva
Julia Sophie Wagner Sopran
Tilman Lichdi Tenor
Markus Eiche Bass
Staatskapelle Halle
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Joseph Haydn 
Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI:2
Beschreibung

Haydn hatten die spektakulären Aufführungen von Händel-Oratorien tief beeindruckt, als er 1791 nach England reiste. Solche Chöre gab es in der italienischen Tradition nicht, der auch die Wiener Oratorien verhaftet waren. Warum sollte er nicht selbst einmal etwas dieser Art versuchen? So kam es, dass er ein Libretto aus England mitbrachte, was wahrscheinlich zunächst Georg Friedrich Händel vorgelegt worden war: John Miltons (1608-1674) episches Gedicht »Paradise Lost«.

Joseph Haydn bekam es während einer Englandreise in die Hände und brachte es mit nach Wien. Nun widmete sich Haydn in der Folgezeit dem Themenkomplex der »Schöpfung«. Dabei hielt er sich in der Reihenfolge der Schöpfungstage an die biblische Vorlage und die Rezitative waren zu weiten Teilen wörtlich aus Genesis 1, dem ersten Buch der Bibel, übernommen. In den Arien aber verarbeitete er immer wieder Gedanken und Bilder aus Miltons Gedicht. Milton stellte den Sündenfall des ersten Menschenpaares in den Vordergrund und schilderte ihn aus der Sicht des Satans. Haydn interessierte an der Thematik etwas anderes. Er machte ein aufklärerisches Werk daraus.

Die Menschen können durch die ihnen von Gott gegebene Vernunft Gottes Schöpfung begreifen. Da diese Schöpfung aus Gottes Hand kommt, ist und bleibt sie unveränderlich gut. Steht bei Milton die pessimistische Einschätzung im Vordergrund, dass der Mensch immer zur Sünde neigt und einer Erlösung bedarf, so herrscht bei Haydn ein aufklärerisch-idealistisches Welt- und Menschenbild vor. Vor dem Sündenfall, Miltons zentralem Geschehen, wird bei Haydn nur ganz am Schluss zart in einem unscheinbaren Rezitativ gewarnt.

Programm
Joseph Haydn 
Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI:2
Beschreibung

Haydn hatten die spektakulären Aufführungen von Händel-Oratorien tief beeindruckt, als er 1791 nach England reiste. Solche Chöre gab es in der italienischen Tradition nicht, der auch die Wiener Oratorien verhaftet waren. Warum sollte er nicht selbst einmal etwas dieser Art versuchen? So kam es, dass er ein Libretto aus England mitbrachte, was wahrscheinlich zunächst Georg Friedrich Händel vorgelegt worden war: John Miltons (1608-1674) episches Gedicht »Paradise Lost«.

Joseph Haydn bekam es während einer Englandreise in die Hände und brachte es mit nach Wien. Nun widmete sich Haydn in der Folgezeit dem Themenkomplex der »Schöpfung«. Dabei hielt er sich in der Reihenfolge der Schöpfungstage an die biblische Vorlage und die Rezitative waren zu weiten Teilen wörtlich aus Genesis 1, dem ersten Buch der Bibel, übernommen. In den Arien aber verarbeitete er immer wieder Gedanken und Bilder aus Miltons Gedicht. Milton stellte den Sündenfall des ersten Menschenpaares in den Vordergrund und schilderte ihn aus der Sicht des Satans. Haydn interessierte an der Thematik etwas anderes. Er machte ein aufklärerisches Werk daraus.

Die Menschen können durch die ihnen von Gott gegebene Vernunft Gottes Schöpfung begreifen. Da diese Schöpfung aus Gottes Hand kommt, ist und bleibt sie unveränderlich gut. Steht bei Milton die pessimistische Einschätzung im Vordergrund, dass der Mensch immer zur Sünde neigt und einer Erlösung bedarf, so herrscht bei Haydn ein aufklärerisch-idealistisches Welt- und Menschenbild vor. Vor dem Sündenfall, Miltons zentralem Geschehen, wird bei Haydn nur ganz am Schluss zart in einem unscheinbaren Rezitativ gewarnt.

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Hanna Zumsande Christian Palm 004
©Christian Palm
Dienstag,
08.10.2024
18.15 Uhr Einführung
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Dienstag,
08.10.2024
18.15 Uhr Einführung
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Messias
Mit dem weltberühmten Halleluja als Singalong - Im Fokus: Händel und die Frauen
Hanna Zumsande Sopran
Julia Böhme Alt
Patrick Grahl Tenor
Konstantin Wolff Bass
Dresdner Kapellsolisten
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo

Konzert im Rahmen des Händel-Zyklus´ Hamburg – ein Projekt der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Dresden.

Für das Halleluja-Singalong bitte eigene Noten mitbringen oder sich einfach überraschen lassen!

Programm
Georg Friedrich Händel 
Messias HWV 56 (dt. Fassung von Friedrich Gottlieb Klopstock)
Beschreibung

Barock-Klassiker mit Halleluja-Singalong

Georg Friedrich Händel, ein echter Europäer, ein Superstar der Barockzeit komponierte Musik im Überfluss – darunter den Messias mit dem weltbekannten Halleluja. Zur Wiedereröffnung der frisch renovierten Laeiszhalle lässt es der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg gemeinsam mit den Dresdner Kapellsolisten und renommierten Solisten als Auftakt zur neuen Saison erklingen – und zwar zum Mitsingen!

Händels Der Messias gilt als Inbegriff geistlicher Musik und zählt zu den am häufigsten musizierten Werken. Und das nicht ohne Grund. Das Werk erzählt die Geschichte des Gottessohnes von der Geburt bis zum Tod in stillen und strahlenden Arien, aufbrausenden und mitreißenden Chören und Gesängen. Zum 300. Geburtstag von Friedrich Gottlieb Klopstock führt es der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg in einer deutschen Fassung des Dichters auf, der sie eigens für den »Hamburger Bach« Carl Philipp Emanuel 1775 verfasste.

Das Konzert ist eingebettet in den Händel-Zyklus der CPEB-Akademie Hamburg, der 2022 in der Elbphilharmonie mit der Aufführung von Händels Dixit Dominus und seiner Cäcilien-Ode startete. Mit diesem Zyklus stellt die CPEB-Akademie Hamburg den Komponisten nachhaltig ins Rampenlicht und erinnert daran, dass Händel zur Reihe der berühmten Komponisten zählt, die den Ruf Hamburgs als deutsche Musikmetropole mitprägten.

Und was verbindet Händel nun mit den „Frauen in der Kunst“, denen diese Saison gewidmet ist? Rund 120 Frauengestalten tauchen in Händels Werken auf, in den frühen Kantaten, in den großen italienischen Opern und auch später in den englischen Oratorien. Darüber hinaus hatte der Musikdirektor und Impresario Händel natürlich mit zahlreichen Protagonistinnen eines sehr facettenreichen Frauengeflechts zu tun: kapriziösen Operndiven wie Francesca Cuzzoni oder Faustina Bordoni, der Tänzerin Marie Sallé oder der nahezu vergessenen Kitty Clive, Schauspielerin und Stern des damaligen Londoner Theaterhimmels, für die Händel etliches geschrieben hat, die aber gleichzeitig auch beim Messias als Solistin tätig war sowie natürlich die Adligen des britischen Königshaus – nicht zuletzt die in seiner Zeit herrschenden Königinnen.

Programm
Georg Friedrich Händel 
Messias HWV 56 (dt. Fassung von Friedrich Gottlieb Klopstock)
Beschreibung

Barock-Klassiker mit Halleluja-Singalong

Georg Friedrich Händel, ein echter Europäer, ein Superstar der Barockzeit komponierte Musik im Überfluss – darunter den Messias mit dem weltbekannten Halleluja. Zur Wiedereröffnung der frisch renovierten Laeiszhalle lässt es der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg gemeinsam mit den Dresdner Kapellsolisten und renommierten Solisten als Auftakt zur neuen Saison erklingen – und zwar zum Mitsingen!

Händels Der Messias gilt als Inbegriff geistlicher Musik und zählt zu den am häufigsten musizierten Werken. Und das nicht ohne Grund. Das Werk erzählt die Geschichte des Gottessohnes von der Geburt bis zum Tod in stillen und strahlenden Arien, aufbrausenden und mitreißenden Chören und Gesängen. Zum 300. Geburtstag von Friedrich Gottlieb Klopstock führt es der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg in einer deutschen Fassung des Dichters auf, der sie eigens für den »Hamburger Bach« Carl Philipp Emanuel 1775 verfasste.

Das Konzert ist eingebettet in den Händel-Zyklus der CPEB-Akademie Hamburg, der 2022 in der Elbphilharmonie mit der Aufführung von Händels Dixit Dominus und seiner Cäcilien-Ode startete. Mit diesem Zyklus stellt die CPEB-Akademie Hamburg den Komponisten nachhaltig ins Rampenlicht und erinnert daran, dass Händel zur Reihe der berühmten Komponisten zählt, die den Ruf Hamburgs als deutsche Musikmetropole mitprägten.

Und was verbindet Händel nun mit den „Frauen in der Kunst“, denen diese Saison gewidmet ist? Rund 120 Frauengestalten tauchen in Händels Werken auf, in den frühen Kantaten, in den großen italienischen Opern und auch später in den englischen Oratorien. Darüber hinaus hatte der Musikdirektor und Impresario Händel natürlich mit zahlreichen Protagonistinnen eines sehr facettenreichen Frauengeflechts zu tun: kapriziösen Operndiven wie Francesca Cuzzoni oder Faustina Bordoni, der Tänzerin Marie Sallé oder der nahezu vergessenen Kitty Clive, Schauspielerin und Stern des damaligen Londoner Theaterhimmels, für die Händel etliches geschrieben hat, die aber gleichzeitig auch beim Messias als Solistin tätig war sowie natürlich die Adligen des britischen Königshaus – nicht zuletzt die in seiner Zeit herrschenden Königinnen.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Samstag,
05.10.2024
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, Alter Elbtunnel
Samstag,
05.10.2024
15.00 Uhr Konzert
Hamburg, Alter Elbtunnel
Liedstadt: PopUp Konzert Messias
Julian Prégardien Tenor
Hamburger Knabenchor
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung

Halleluja! Begleiten Sie uns zu einem Messias-Popup-Konzert unter die Elbe und erleben Sie den Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg, ausgewählte Sänger des Hamburger Knabenchor und Julian Pregardien in zwei Kurzkonzerten im Alten Elbtunnel, dem wohl ikonischsten Wahrzeichen Hamburgs. Die besondere Akustik des Tunnels intensiviert den Klang und schafft eine unvergessliche musikalische Atmosphäre inmitten der architektonisch eindrucksvollen Kulisse unter der Elbe.

Eintritt frei.

Programm
Georg Friedrich Händel 
"Hallelujah" (Messiah)
Wolfgang Amadeus Mozart 
„Zum Ziele führt dich“ (Zauberflöte)
Programm
Georg Friedrich Händel 
"Hallelujah" (Messiah)
Wolfgang Amadeus Mozart 
„Zum Ziele führt dich“ (Zauberflöte)
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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Sonntag,
08.09.2024
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Forum
Sonntag,
08.09.2024
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Forum
Jeanne d'Arc
Lennart Nielsen Regie
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Arthur Honegger 
Jeanne d’Arc au Bûcher
Beschreibung

Hexe und Jungfrau, Ketzerin und Heilige, Mädchen und Kriegsheldin – Jeanne d’Arc löst bis heute eine Faszination aus. Im fanatischen Glauben daran, von übernatürlichen Stimmen berufen zu sein, führt Jeanne d‘Arc das französische Heer im hundertjährigen Krieg zum Sieg. Doch wird sie danach gefangengenommen, verhört und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Jeanne d’Arc au Bûcher / Johanna auf dem Scheiterhaufen setzt genau in den letzten Lebenszügen Jeanne d’Arcs ein. Im Angesicht ihres Todes stürzen die himmlischen Stimmen, die sie einst gerufen hatten, sowie die anklagenden Stimmen der Erde auf sie hinein – es ist eine Traumreise durch ihre Erinnerungen und ihr Leben. Die Geschichte der Jeanne d’Arc sowie die über Jahrhunderte rezipierte Figur entzieht sich der Eindeutigkeit und Linearität, sie bleibt widerständig, opak und provokant. Wer ist Jeanne d’Arc? Wofür kämpft sie? Für Frankreich, Gott, sich selbst? Jeanne d’Arc übertritt Grenzen und lässt Machtsysteme zusammenstürzen; doch sie wird von denselben Mächten verurteilt, ermordet, verehrt und instrumentalisiert.

Jeanne d’Arc au Bûcher ist eine Abschlussinszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg im Rahmen der Reihe junges Forum Musik + Theater.

Jeanne d’Arc au Bûcher ist eine Abschlussinszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg im Rahmen der Reihe junges Forum Musik + Theater.

Der Text dieses dramatischen Oratoriums in 11 Szenen stammt von Paul Claudel. Die konzertante Uraufführung fand am 12. Mai 1938 im Stadtcasino Basel statt. Die Hauptrolle verkörperte die russische Tänzerin und Schauspielerin Ida Rubinstein und es musizierten unter der Leitung von Paul Sacher das Basler Kammerorchester, der Basler Kammerchor und die Knabenkantorei Basel.  Seine szenische Premiere in der deutschen Fassung von Hans Reinhart erlebte das Werk am 13. Juni 1942 im Stadttheater Zürich.  In seinem ergreifenden Werk verwendete Arthur Honegger Elemente des  Mysterienspiels, des antiken Dramas, der Oper, des Oratoriums und der Kinematographie. Darüber hinaus nutzte er Elemente der Folklore, dem mittelalterlichen Kirchengesang, parodiert Jazzmusik der 1930er Jahre sowie Barockmusik und verwendet das berühmte B-A-C-H-Motiv. Bei seiner Uraufführung 1938 in Basel riss das Stück Publikum und Presse zu Begeisterungsstürmen hin. Bei seiner Frankreichpremiere 1939 in Orléans wurde Ida Rubinstein jedoch vom reaktionären und rassistischen Publikum als Jüdin, der es nicht zustehe, eine so reine französische Nationalheldin und Christin darzustellen, von der Bühne gebuht. Um 1941 tourte das Ensemble „Chantier Orchestral“ mit diesem Werk erfolgreich durch über 40 Städte des unbesetzten Frankreich.

Programm
Arthur Honegger 
Jeanne d’Arc au Bûcher
Beschreibung

Hexe und Jungfrau, Ketzerin und Heilige, Mädchen und Kriegsheldin – Jeanne d’Arc löst bis heute eine Faszination aus. Im fanatischen Glauben daran, von übernatürlichen Stimmen berufen zu sein, führt Jeanne d‘Arc das französische Heer im hundertjährigen Krieg zum Sieg. Doch wird sie danach gefangengenommen, verhört und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Jeanne d’Arc au Bûcher / Johanna auf dem Scheiterhaufen setzt genau in den letzten Lebenszügen Jeanne d’Arcs ein. Im Angesicht ihres Todes stürzen die himmlischen Stimmen, die sie einst gerufen hatten, sowie die anklagenden Stimmen der Erde auf sie hinein – es ist eine Traumreise durch ihre Erinnerungen und ihr Leben. Die Geschichte der Jeanne d’Arc sowie die über Jahrhunderte rezipierte Figur entzieht sich der Eindeutigkeit und Linearität, sie bleibt widerständig, opak und provokant. Wer ist Jeanne d’Arc? Wofür kämpft sie? Für Frankreich, Gott, sich selbst? Jeanne d’Arc übertritt Grenzen und lässt Machtsysteme zusammenstürzen; doch sie wird von denselben Mächten verurteilt, ermordet, verehrt und instrumentalisiert.

Jeanne d’Arc au Bûcher ist eine Abschlussinszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg im Rahmen der Reihe junges Forum Musik + Theater.

Jeanne d’Arc au Bûcher ist eine Abschlussinszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg im Rahmen der Reihe junges Forum Musik + Theater.

Der Text dieses dramatischen Oratoriums in 11 Szenen stammt von Paul Claudel. Die konzertante Uraufführung fand am 12. Mai 1938 im Stadtcasino Basel statt. Die Hauptrolle verkörperte die russische Tänzerin und Schauspielerin Ida Rubinstein und es musizierten unter der Leitung von Paul Sacher das Basler Kammerorchester, der Basler Kammerchor und die Knabenkantorei Basel.  Seine szenische Premiere in der deutschen Fassung von Hans Reinhart erlebte das Werk am 13. Juni 1942 im Stadttheater Zürich.  In seinem ergreifenden Werk verwendete Arthur Honegger Elemente des  Mysterienspiels, des antiken Dramas, der Oper, des Oratoriums und der Kinematographie. Darüber hinaus nutzte er Elemente der Folklore, dem mittelalterlichen Kirchengesang, parodiert Jazzmusik der 1930er Jahre sowie Barockmusik und verwendet das berühmte B-A-C-H-Motiv. Bei seiner Uraufführung 1938 in Basel riss das Stück Publikum und Presse zu Begeisterungsstürmen hin. Bei seiner Frankreichpremiere 1939 in Orléans wurde Ida Rubinstein jedoch vom reaktionären und rassistischen Publikum als Jüdin, der es nicht zustehe, eine so reine französische Nationalheldin und Christin darzustellen, von der Bühne gebuht. Um 1941 tourte das Ensemble „Chantier Orchestral“ mit diesem Werk erfolgreich durch über 40 Städte des unbesetzten Frankreich.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Samstag,
07.09.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Forum
Samstag,
07.09.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Hochschule für Musik und Theater
Forum
Jeanne d'Arc
Lennart Nielsen Regie
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Arthur Honegger 
Jeanne d’Arc au Bûcher
Beschreibung

Hexe und Jungfrau, Ketzerin und Heilige, Mädchen und Kriegsheldin – Jeanne d’Arc löst bis heute eine Faszination aus. Im fanatischen Glauben daran, von übernatürlichen Stimmen berufen zu sein, führt Jeanne d‘Arc das französische Heer im hundertjährigen Krieg zum Sieg. Doch wird sie danach gefangengenommen, verhört und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Jeanne d’Arc au Bûcher / Johanna auf dem Scheiterhaufen setzt genau in den letzten Lebenszügen Jeanne d’Arcs ein. Im Angesicht ihres Todes stürzen die himmlischen Stimmen, die sie einst gerufen hatten, sowie die anklagenden Stimmen der Erde auf sie hinein – es ist eine Traumreise durch ihre Erinnerungen und ihr Leben. Die Geschichte der Jeanne d’Arc sowie die über Jahrhunderte rezipierte Figur entzieht sich der Eindeutigkeit und Linearität, sie bleibt widerständig, opak und provokant. Wer ist Jeanne d’Arc? Wofür kämpft sie? Für Frankreich, Gott, sich selbst? Jeanne d’Arc übertritt Grenzen und lässt Machtsysteme zusammenstürzen; doch sie wird von denselben Mächten verurteilt, ermordet, verehrt und instrumentalisiert.

Jeanne d’Arc au Bûcher ist eine Abschlussinszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg im Rahmen der Reihe junges Forum Musik + Theater.

Jeanne d’Arc au Bûcher ist eine Abschlussinszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg im Rahmen der Reihe junges Forum Musik + Theater.

Der Text dieses dramatischen Oratoriums in 11 Szenen stammt von Paul Claudel. Die konzertante Uraufführung fand am 12. Mai 1938 im Stadtcasino Basel statt. Die Hauptrolle verkörperte die russische Tänzerin und Schauspielerin Ida Rubinstein und es musizierten unter der Leitung von Paul Sacher das Basler Kammerorchester, der Basler Kammerchor und die Knabenkantorei Basel.  Seine szenische Premiere in der deutschen Fassung von Hans Reinhart erlebte das Werk am 13. Juni 1942 im Stadttheater Zürich.  In seinem ergreifenden Werk verwendete Arthur Honegger Elemente des  Mysterienspiels, des antiken Dramas, der Oper, des Oratoriums und der Kinematographie. Darüber hinaus nutzte er Elemente der Folklore, dem mittelalterlichen Kirchengesang, parodiert Jazzmusik der 1930er Jahre sowie Barockmusik und verwendet das berühmte B-A-C-H-Motiv. Bei seiner Uraufführung 1938 in Basel riss das Stück Publikum und Presse zu Begeisterungsstürmen hin. Bei seiner Frankreichpremiere 1939 in Orléans wurde Ida Rubinstein jedoch vom reaktionären und rassistischen Publikum als Jüdin, der es nicht zustehe, eine so reine französische Nationalheldin und Christin darzustellen, von der Bühne gebuht. Um 1941 tourte das Ensemble „Chantier Orchestral“ mit diesem Werk erfolgreich durch über 40 Städte des unbesetzten Frankreich.

Programm
Arthur Honegger 
Jeanne d’Arc au Bûcher
Beschreibung

Hexe und Jungfrau, Ketzerin und Heilige, Mädchen und Kriegsheldin – Jeanne d’Arc löst bis heute eine Faszination aus. Im fanatischen Glauben daran, von übernatürlichen Stimmen berufen zu sein, führt Jeanne d‘Arc das französische Heer im hundertjährigen Krieg zum Sieg. Doch wird sie danach gefangengenommen, verhört und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Jeanne d’Arc au Bûcher / Johanna auf dem Scheiterhaufen setzt genau in den letzten Lebenszügen Jeanne d’Arcs ein. Im Angesicht ihres Todes stürzen die himmlischen Stimmen, die sie einst gerufen hatten, sowie die anklagenden Stimmen der Erde auf sie hinein – es ist eine Traumreise durch ihre Erinnerungen und ihr Leben. Die Geschichte der Jeanne d’Arc sowie die über Jahrhunderte rezipierte Figur entzieht sich der Eindeutigkeit und Linearität, sie bleibt widerständig, opak und provokant. Wer ist Jeanne d’Arc? Wofür kämpft sie? Für Frankreich, Gott, sich selbst? Jeanne d’Arc übertritt Grenzen und lässt Machtsysteme zusammenstürzen; doch sie wird von denselben Mächten verurteilt, ermordet, verehrt und instrumentalisiert.

Jeanne d’Arc au Bûcher ist eine Abschlussinszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg im Rahmen der Reihe junges Forum Musik + Theater.

Jeanne d’Arc au Bûcher ist eine Abschlussinszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg im Rahmen der Reihe junges Forum Musik + Theater.

Der Text dieses dramatischen Oratoriums in 11 Szenen stammt von Paul Claudel. Die konzertante Uraufführung fand am 12. Mai 1938 im Stadtcasino Basel statt. Die Hauptrolle verkörperte die russische Tänzerin und Schauspielerin Ida Rubinstein und es musizierten unter der Leitung von Paul Sacher das Basler Kammerorchester, der Basler Kammerchor und die Knabenkantorei Basel.  Seine szenische Premiere in der deutschen Fassung von Hans Reinhart erlebte das Werk am 13. Juni 1942 im Stadttheater Zürich.  In seinem ergreifenden Werk verwendete Arthur Honegger Elemente des  Mysterienspiels, des antiken Dramas, der Oper, des Oratoriums und der Kinematographie. Darüber hinaus nutzte er Elemente der Folklore, dem mittelalterlichen Kirchengesang, parodiert Jazzmusik der 1930er Jahre sowie Barockmusik und verwendet das berühmte B-A-C-H-Motiv. Bei seiner Uraufführung 1938 in Basel riss das Stück Publikum und Presse zu Begeisterungsstürmen hin. Bei seiner Frankreichpremiere 1939 in Orléans wurde Ida Rubinstein jedoch vom reaktionären und rassistischen Publikum als Jüdin, der es nicht zustehe, eine so reine französische Nationalheldin und Christin darzustellen, von der Bühne gebuht. Um 1941 tourte das Ensemble „Chantier Orchestral“ mit diesem Werk erfolgreich durch über 40 Städte des unbesetzten Frankreich.

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Weimar Tschaikowsky 006 Print
©Vanessa Daly
Samstag,
08.06.2024
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Samstag,
08.06.2024
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Carmina Burana
Elise van Es Sopran
Wolfram Lattke Tenor
Daniel Ochoa Bass
Symphoniker Hamburg
Neuer Knabenchor Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Robert Schumann 
Frühlingssinfonie
Carl Orff 
Carmina Burana
Beschreibung

»Könnten Sie Ihrem Orchester beim Spiel etwas Frühlingssehnsucht einwehen, die hatte ich nämlich dabei, als ich sie schrieb. Gleich den ersten Trompetenstoß möcht‘ ich, daß er wie aus der Höhe klänge, wie ein Ruf zum Erwachen«, schreibt Robert Schumann an den Dirigenten Wilhelm Taubert über seine erste Symphonie in B-Dur, von der er einmal stolz verkündete: »Sie ist in feuriger Stunde geboren.«

Verfasst worden ist sie in einem wahren Schaffensrausch: Skizziert hatte sie der 31-jährige Komponist in nur vier Tagen Ende Januar 1841, die gesamte Partitur hatte er gut drei Wochen später, am 20. Februar, beendet. Diese frühe Frühlingssinfonie von Robert Schumann bildet die Eröffnung dieses rauschhaften Abends, in dessen zweiter Hälfte die berühmten Carmina Burana erklingen.

Mit den großangelegten  Carmina Burana wurde Carl Orff 1937 über Nacht berühmt. Zeitgenössische Harmonik und ausdrucksstarke Melodien verbinden sich hier mit Elementen mittelalterlicher Musik, kräftigen Rhythmen und einer kunstvollen Schlichtheit. Orff komponierte dieses Werk zu lateinischen, mittel- und althochdeutschen Liedern, die 1803 im Kloster Benediktbeuren in Bayern gefunden wurden und heute zu den bedeutendsten literarischen Zeugnissen des Mittelalters zählen. In drei Teilen erzählen die Lieder der Carmina Burana von der Liebe und der Liebeswerbung, von Romantik und Mystik, vor allem aber vom Kreislauf des Lebens. Bis heute zählt das Werk zu den populärsten Stücken ernster Musik des 20. Jahrhunderts.

Programm
Robert Schumann 
Frühlingssinfonie
Carl Orff 
Carmina Burana
Beschreibung

»Könnten Sie Ihrem Orchester beim Spiel etwas Frühlingssehnsucht einwehen, die hatte ich nämlich dabei, als ich sie schrieb. Gleich den ersten Trompetenstoß möcht‘ ich, daß er wie aus der Höhe klänge, wie ein Ruf zum Erwachen«, schreibt Robert Schumann an den Dirigenten Wilhelm Taubert über seine erste Symphonie in B-Dur, von der er einmal stolz verkündete: »Sie ist in feuriger Stunde geboren.«

Verfasst worden ist sie in einem wahren Schaffensrausch: Skizziert hatte sie der 31-jährige Komponist in nur vier Tagen Ende Januar 1841, die gesamte Partitur hatte er gut drei Wochen später, am 20. Februar, beendet. Diese frühe Frühlingssinfonie von Robert Schumann bildet die Eröffnung dieses rauschhaften Abends, in dessen zweiter Hälfte die berühmten Carmina Burana erklingen.

Mit den großangelegten  Carmina Burana wurde Carl Orff 1937 über Nacht berühmt. Zeitgenössische Harmonik und ausdrucksstarke Melodien verbinden sich hier mit Elementen mittelalterlicher Musik, kräftigen Rhythmen und einer kunstvollen Schlichtheit. Orff komponierte dieses Werk zu lateinischen, mittel- und althochdeutschen Liedern, die 1803 im Kloster Benediktbeuren in Bayern gefunden wurden und heute zu den bedeutendsten literarischen Zeugnissen des Mittelalters zählen. In drei Teilen erzählen die Lieder der Carmina Burana von der Liebe und der Liebeswerbung, von Romantik und Mystik, vor allem aber vom Kreislauf des Lebens. Bis heute zählt das Werk zu den populärsten Stücken ernster Musik des 20. Jahrhunderts.

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Img 20240214 W A0021
©Jan Hordijk
Montag,
29.04.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
Montag,
29.04.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
ABSCHLUSSKONZERT
Elise van Es Sopran
Hansjörg Albrecht Cembalo & Klavier
Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie für Streicher und Basso continuo A-Dur Wq 182/4 »Hamburger Sinfonie Nr. 4«
Arnold Schönberg 
15 Gedichte aus »Das Buch der hängenden Gärten« nach Stefan George op. 15
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie für Streicher und Basso continuo h-Moll Wq 182/5 »Hamburger Sinfonie Nr. 5«
Arnold Schönberg 
Verklärte Nacht / Streichsextett d-Moll op. 4
Beschreibung

»Ich fühle luft von anderem planeten« – so beginnt ein Gedicht von Stefan George, dem Dichter, der einmal für einen derartig bewunderten Aufbruch in die Moderne stand, dass ein Komponist wie Arnold Schönberg früh einige seiner Gedichte vertonte. Schönberg und Carl Philipp Emanuel Bach waren beides Avantgardisten im besten Sinne. Beide verband eine emotionale, handwerkliche, aber auch ideelle Verbindung zu den Traditionen, aus denen sie stammten. Und beide suchten die Entwicklung von Kunst und künstlerischem Ausdruck als Abbild ihrer Zeit und entwickelten dabei eine neue Tonsprache. Schönberg (1874 geboren) in der Hinwendung zum Expressionismus und später zur Atonalität hin, Carl Philipp Emanuel Bach (1714 geboren) zu einem aufklärerischen Musikverständnis hin und als Vorreiter und Wegbereiter für die Musik der Wiener Klassik.

Dieser Abend widmet sich genau dieser Freiheit und stellt die beiden großen Avantgardisten gegenüber – mit Texten, im Lied, in programmatischer und absoluter Musik. Die in Hamburg entstandenen Streichersinfonien Carl Philipp Emanuel Bachs Wq. 182 zählen zu seinen revolutionärsten Werken. Sie sind von einem unerhörten Feuer und stürmischen Drängen geprägt.

Schönbergs Lieder-Zyklus »Das Buch der hängenden Gärten« stellt einen Höhe- und Wendepunkt in Schönbergs Schaffen dar; es etablierte die freischwebende Atonalität im Gewand von Georges formvollendetem Ästhetizismus und bereicherte das Repertoire um einen Zyklus von dem Gewicht der großen Vorgängerwerke Schuberts, Schumanns und Wolfs.

Das zweite zentrale Werk des Konzertes ist der frühe Geniestreich Schönbergs, die aus der Beschäftigung mit der Literatur der Romantik und des »Fin de siècle« heraus entstandene sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht«. Und da Arnold Schönberg und Carl Philipp Emanuel Bach dieses Jahr beide runde Geburtstage feiern, gratuliert die CPEB-Akademie und der CPEB-Chor Hamburg ihnen mit diesem Konzert von Herzen.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie für Streicher und Basso continuo A-Dur Wq 182/4 »Hamburger Sinfonie Nr. 4«
Arnold Schönberg 
15 Gedichte aus »Das Buch der hängenden Gärten« nach Stefan George op. 15
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie für Streicher und Basso continuo h-Moll Wq 182/5 »Hamburger Sinfonie Nr. 5«
Arnold Schönberg 
Verklärte Nacht / Streichsextett d-Moll op. 4
Beschreibung

»Ich fühle luft von anderem planeten« – so beginnt ein Gedicht von Stefan George, dem Dichter, der einmal für einen derartig bewunderten Aufbruch in die Moderne stand, dass ein Komponist wie Arnold Schönberg früh einige seiner Gedichte vertonte. Schönberg und Carl Philipp Emanuel Bach waren beides Avantgardisten im besten Sinne. Beide verband eine emotionale, handwerkliche, aber auch ideelle Verbindung zu den Traditionen, aus denen sie stammten. Und beide suchten die Entwicklung von Kunst und künstlerischem Ausdruck als Abbild ihrer Zeit und entwickelten dabei eine neue Tonsprache. Schönberg (1874 geboren) in der Hinwendung zum Expressionismus und später zur Atonalität hin, Carl Philipp Emanuel Bach (1714 geboren) zu einem aufklärerischen Musikverständnis hin und als Vorreiter und Wegbereiter für die Musik der Wiener Klassik.

Dieser Abend widmet sich genau dieser Freiheit und stellt die beiden großen Avantgardisten gegenüber – mit Texten, im Lied, in programmatischer und absoluter Musik. Die in Hamburg entstandenen Streichersinfonien Carl Philipp Emanuel Bachs Wq. 182 zählen zu seinen revolutionärsten Werken. Sie sind von einem unerhörten Feuer und stürmischen Drängen geprägt.

Schönbergs Lieder-Zyklus »Das Buch der hängenden Gärten« stellt einen Höhe- und Wendepunkt in Schönbergs Schaffen dar; es etablierte die freischwebende Atonalität im Gewand von Georges formvollendetem Ästhetizismus und bereicherte das Repertoire um einen Zyklus von dem Gewicht der großen Vorgängerwerke Schuberts, Schumanns und Wolfs.

Das zweite zentrale Werk des Konzertes ist der frühe Geniestreich Schönbergs, die aus der Beschäftigung mit der Literatur der Romantik und des »Fin de siècle« heraus entstandene sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht«. Und da Arnold Schönberg und Carl Philipp Emanuel Bach dieses Jahr beide runde Geburtstage feiern, gratuliert die CPEB-Akademie und der CPEB-Chor Hamburg ihnen mit diesem Konzert von Herzen.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Sonntag,
28.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Nachtasyl (Thalia Theater)
Sonntag,
28.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Nachtasyl (Thalia Theater)
Back to the future: Frischluft für die Fantasie
Lucas Etcheverria Jazz-Gitarre
Paul Beskers Saxophon
Lucas Kolbe Kontrabass
Tobias Frohnhöfer Schlagzeug
Lucas Etcheverria Standards Quartett

Tickets an der Abendkasse: 12 € | erm. 6 €

Beschreibung

18. Jahrhundert trifft auf 21. Jahrhundert — Fantasiefreude auf Improvisationslust

Improvisationen über Themen & Motive von Carl Philipp Emanuel Bach, denn der Hamburger Bach war ein Meister des Improvisierens und Fantasierens. Es erklingen Standards, die Klassiker des Jazzrepertoires sind und die 40er, 50er und 60er Jahre geprägt haben in Kompositionen von Irving Berlin, Jimmy van Heusen, Joe Henderson, Charlie Parker u. a.

Beschreibung

18. Jahrhundert trifft auf 21. Jahrhundert — Fantasiefreude auf Improvisationslust

Improvisationen über Themen & Motive von Carl Philipp Emanuel Bach, denn der Hamburger Bach war ein Meister des Improvisierens und Fantasierens. Es erklingen Standards, die Klassiker des Jazzrepertoires sind und die 40er, 50er und 60er Jahre geprägt haben in Kompositionen von Irving Berlin, Jimmy van Heusen, Joe Henderson, Charlie Parker u. a.

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Hansjoergalbrecht Ds C9686 Neu
Samstag,
27.04.2024
23.59 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
27.04.2024
23.59 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Lange Nacht der Museen: Cembalo-Recital im Bach-Museum
Hansjörg Albrecht Cembalo
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
L’Aly Rupalich Wq. 117/27
Fantasia fis-Moll Wq. 67
Concerto C-Dur Wq. 112
Beschreibung

Eine Nacht voll von Geschichte, Kunst und Kultur

Die Lange Nacht der Museen in Hamburg findet jährlich statt. Rund 50 Museen und kulturelle Einrichtungen öffnen ihre Türen für Besucher und bieten mit Führungen, Vorträgen, Konzerten, Performances, Workshops und anderen kulturellen Aktivitäten ein vielfältiges Programm an. Die Besucher können so einen abwechslungsreichen und spannenden Abend verbringen und die Vielfalt der Hamburger Kulturszene kennenlernen.

Die Kulturmetropole Hamburg, die u.a. seit 1951 einen eigenen internationalen Bach-Preis an herausragende Komponistinnen & Komponisten (wie u.a. Hindemith, Krenek, Ligeti, Messiaen, Henze, Reimann, Stockhausen, Riehm, Gubaidulina, Boulez und Widmann) verleiht, blickt auf eine weitreichende und einzigartige Musikgeschichte zurück. Eine Vielzahl bedeutender Komponist:Innen (wie Reincken, Keiser, Mattheson, Telemann, Hasse, CPE Bach, Hensel, Mendelssohn, Brahms, Mahler, Ligeti, Gubaidulina, Schnittke, Ruzicka u.v.a.) haben in der Hafenstadt das Licht der Welt erblickt oder einen Teil ihres Lebens hier verbracht und mit ihrem Wirken zur Vielfalt der hanseatischen Musiklandschaft beigetragen. Mit dem Komponisten-Quartier ist in den historisch rekonstruierten Hamburger Bürger- und Kaufmannshäusern in der Neustadt ein einzigartiger Ort entstanden, der interaktiv die Musikgeschichte der Hansestadt wieder lebendig werden lässt. Die Ausstellungen vermitteln das historische Musikleben Hamburgs und stellen dazu Bezüge zur Stadt- und Zeitgeschichte der Epoche her. Zu den Ausstellungsstücken gehört ein Modell einer barocken Opern-Bühne, Musikinstrumente wie das Tafelklavier, an dem Johannes Brahms unterrichtete, ein Clavichord, dem von Carl Philipp Emanuel Bach bevorzugten Instrument, sowie ein Spinett von Thomas Hitchcock von 1730.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
L’Aly Rupalich Wq. 117/27
Fantasia fis-Moll Wq. 67
Concerto C-Dur Wq. 112
Beschreibung

Eine Nacht voll von Geschichte, Kunst und Kultur

Die Lange Nacht der Museen in Hamburg findet jährlich statt. Rund 50 Museen und kulturelle Einrichtungen öffnen ihre Türen für Besucher und bieten mit Führungen, Vorträgen, Konzerten, Performances, Workshops und anderen kulturellen Aktivitäten ein vielfältiges Programm an. Die Besucher können so einen abwechslungsreichen und spannenden Abend verbringen und die Vielfalt der Hamburger Kulturszene kennenlernen.

Die Kulturmetropole Hamburg, die u.a. seit 1951 einen eigenen internationalen Bach-Preis an herausragende Komponistinnen & Komponisten (wie u.a. Hindemith, Krenek, Ligeti, Messiaen, Henze, Reimann, Stockhausen, Riehm, Gubaidulina, Boulez und Widmann) verleiht, blickt auf eine weitreichende und einzigartige Musikgeschichte zurück. Eine Vielzahl bedeutender Komponist:Innen (wie Reincken, Keiser, Mattheson, Telemann, Hasse, CPE Bach, Hensel, Mendelssohn, Brahms, Mahler, Ligeti, Gubaidulina, Schnittke, Ruzicka u.v.a.) haben in der Hafenstadt das Licht der Welt erblickt oder einen Teil ihres Lebens hier verbracht und mit ihrem Wirken zur Vielfalt der hanseatischen Musiklandschaft beigetragen. Mit dem Komponisten-Quartier ist in den historisch rekonstruierten Hamburger Bürger- und Kaufmannshäusern in der Neustadt ein einzigartiger Ort entstanden, der interaktiv die Musikgeschichte der Hansestadt wieder lebendig werden lässt. Die Ausstellungen vermitteln das historische Musikleben Hamburgs und stellen dazu Bezüge zur Stadt- und Zeitgeschichte der Epoche her. Zu den Ausstellungsstücken gehört ein Modell einer barocken Opern-Bühne, Musikinstrumente wie das Tafelklavier, an dem Johannes Brahms unterrichtete, ein Clavichord, dem von Carl Philipp Emanuel Bach bevorzugten Instrument, sowie ein Spinett von Thomas Hitchcock von 1730.

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Akamus
Samstag,
27.04.2024
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis
Samstag,
27.04.2024
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis
FESTKONZERT: Vivat Carl Philipp
Anja Petersen Sopran
Hannah Morrison Sopran
Benedikt Kristjansson Tenor
Klaus Häger Bass
Akademie für Alte Musik Berlin
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Programm
Johann Christian Bach: Sinfonia g-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach: Oratorium »Die Israeliten in der Wüste«
Programm
Johann Christian Bach 
Sinfonia g-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach 
Oratorium »Die Israeliten in der Wüste«
Programm
Johann Christian Bach 
Sinfonia g-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach 
Oratorium »Die Israeliten in der Wüste«
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Kopie Domen Marincic Foto Jana Jocif
©Jana Jocif
Mittwoch,
24.04.2024
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Mittwoch,
24.04.2024
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
MUSEUMSKONZERT: Von der Empfindsamkeit
Domen Marinčič Viola da Gamba
Menno van Delft Clavichord, Spinett und Cembalo

Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, seinen Brüdern und Zeitgenossen

Eintritt frei – Spenden erbeten

Weitere Informationen finden Sie beim Komponisten-Quartier

Beschreibung

Die Empfindsamkeit war eine literarische und kulturelle Strömung, die im 18. Jahrhundert in Deutschland aufkam und sich vor allem in der Literatur, Musik und bildenden Kunst manifestierte. Die Empfindsamkeit zeichnete sich durch eine Betonung von Gefühlen, Emotionen und persönlicher Empfindung aus und stand im Gegensatz zur rationalen Aufklärung. Die Vertreter der Empfindsamkeit strebten danach, die inneren Regungen des Menschen authentisch und unmittelbar auszudrücken. Sie setzten sich mit Themen wie Liebe, Natur, Melancholie und Sehnsucht auseinander und schufen Werke, die von einer starken Emotionalität geprägt waren. Zu den bedeutendsten Vertretern der Empfindsamkeit zählen Autoren wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Gottlieb Klopstock, Gotthold Ephraim Lessing und Christoph Martin Wieland. Auch in der Musik fand die Empfindsamkeit ihren Ausdruck, etwa in den Werken von Carl Philipp Emanuel Bach und seiner Brüder oder Joseph Haydn. Die Empfindsamkeit hatte einen großen Einfluss auf die deutsche Literatur- und Kulturgeschichte und prägte maßgeblich die Entwicklung des Sturm und Drang sowie der Romantik. Obwohl die Strömung im Laufe des 18. Jahrhunderts an Bedeutung verlor, hinterließ sie bleibende Spuren in der deutschen Kultur. Die Räumlichkeiten des Bach-Museums im Hamburger Komponisten-Quartier vermitteln in aller Schlichtheit die Anmutung eines privaten Salons und eignen sich deshalb in besonderer Weise für Werke der Empfindsamkeit.

Mit Domen Marinčič und Menno van Delft (Vita siehe 19.4.24) sind zwei absolute Meister ihres Fachs bei diesem Konzert zu erleben. Domen Marincic begann seine musikalische Ausbildung auf dem Cello und studierte später Viola da Gamba bei Hartwig Groth in Nürnberg und bei Philippe Pierlot in Trossingen. Er erhielt auch ein Diplom im Hauptfach Cembalo bei Carsten Lohff und absolvierte ein Aufbaustudium für Generalbass bei Alberto Rinaldi. Als Kammermusiker konzertiert er in ganz Europa, in Kanada, USA, China und Vietnam. Als Cellist, Gambist oder Cembalist ist er an etwa 35 CD-Produktionen beteiligt für Labels wie Accent, Aeolus, Arcana, BIS, Brilliant Classics, Harmonia Mundi France, Oehms Classics und Sony/DHM. Seit 2007 ist er künstlerischer Leiter des Festivals Radovljica. Er unterrichtete mehrere Jahre an der Abteilung für Musikwissenschaft der Universität Ljubljana und hielt Vorträge bei Symposien in Slowenien, Italien, Österreich, Großbritannien und in den USA. Seit November 2021 ist er Professor für historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Beschreibung

Die Empfindsamkeit war eine literarische und kulturelle Strömung, die im 18. Jahrhundert in Deutschland aufkam und sich vor allem in der Literatur, Musik und bildenden Kunst manifestierte. Die Empfindsamkeit zeichnete sich durch eine Betonung von Gefühlen, Emotionen und persönlicher Empfindung aus und stand im Gegensatz zur rationalen Aufklärung. Die Vertreter der Empfindsamkeit strebten danach, die inneren Regungen des Menschen authentisch und unmittelbar auszudrücken. Sie setzten sich mit Themen wie Liebe, Natur, Melancholie und Sehnsucht auseinander und schufen Werke, die von einer starken Emotionalität geprägt waren. Zu den bedeutendsten Vertretern der Empfindsamkeit zählen Autoren wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Gottlieb Klopstock, Gotthold Ephraim Lessing und Christoph Martin Wieland. Auch in der Musik fand die Empfindsamkeit ihren Ausdruck, etwa in den Werken von Carl Philipp Emanuel Bach und seiner Brüder oder Joseph Haydn. Die Empfindsamkeit hatte einen großen Einfluss auf die deutsche Literatur- und Kulturgeschichte und prägte maßgeblich die Entwicklung des Sturm und Drang sowie der Romantik. Obwohl die Strömung im Laufe des 18. Jahrhunderts an Bedeutung verlor, hinterließ sie bleibende Spuren in der deutschen Kultur. Die Räumlichkeiten des Bach-Museums im Hamburger Komponisten-Quartier vermitteln in aller Schlichtheit die Anmutung eines privaten Salons und eignen sich deshalb in besonderer Weise für Werke der Empfindsamkeit.

Mit Domen Marinčič und Menno van Delft (Vita siehe 19.4.24) sind zwei absolute Meister ihres Fachs bei diesem Konzert zu erleben. Domen Marincic begann seine musikalische Ausbildung auf dem Cello und studierte später Viola da Gamba bei Hartwig Groth in Nürnberg und bei Philippe Pierlot in Trossingen. Er erhielt auch ein Diplom im Hauptfach Cembalo bei Carsten Lohff und absolvierte ein Aufbaustudium für Generalbass bei Alberto Rinaldi. Als Kammermusiker konzertiert er in ganz Europa, in Kanada, USA, China und Vietnam. Als Cellist, Gambist oder Cembalist ist er an etwa 35 CD-Produktionen beteiligt für Labels wie Accent, Aeolus, Arcana, BIS, Brilliant Classics, Harmonia Mundi France, Oehms Classics und Sony/DHM. Seit 2007 ist er künstlerischer Leiter des Festivals Radovljica. Er unterrichtete mehrere Jahre an der Abteilung für Musikwissenschaft der Universität Ljubljana und hielt Vorträge bei Symposien in Slowenien, Italien, Österreich, Großbritannien und in den USA. Seit November 2021 ist er Professor für historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

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Igor Levit 2©feli Xbroede 2519x2519mm
Dienstag,
23.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Dienstag,
23.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
KONZERTTIPP: IGOR LEVIT
Igor Levit Klavier
Berliner Barock Solisten

Wir danken für die Kooperation und die freundliche Genehmigung durch die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette | HamburgMusik

Programm
Wilhelm Friedemann Bach 
Sinfonia für Streicher und Basso Continuo D-Dur WFB C Inc 16
Johann Sebastian Bach 
Contrapunctus I / Die Kunst der Fuge BWV 1080
Contrapunctus XIX / Die Kunst der Fuge BWV 1080
Wenn wir in höchsten Nöten sein / Vor deinen Thron tret’ ich hiemit BWV 668
Carl Philipp Emanuel Bach 
Konzert für Cembalo/Klavier, Streicher und Basso continuo d-Moll Wq 23
Sinfonie für Streicher und Basso continuo F-Dur Wq 175
Johann Sebastian Bach 
Ricercar a 6 / aus: Musikalisches Opfer BWV 1079
Konzert für Cembalo/Klavier, Streicher und Basso continuo Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Beschreibung

Meisterwerke in Meisterhänden

Wenn Igor Levit sich ans Klavier setzt, ist eines sicher: Die Stücke, die auf dem Programm stehen, wird man so hören wie noch nie zuvor. Denn der deutsch-russische Pianist drückt jedem Werk seinen ganz eigenen, oft ebenso unerwarteten wie genialen Stempel auf und holt damit auch noch das altgedienteste Repertoire-Schlachtschiff schwungvoll ins Hier und Jetzt. Gemeinsam mit den Berliner Barock Solisten widmet Levit sich nun zwei Komponisten, deren Werk man ohne Übertreibung als Gipfelpunkte der Musikgeschichte bezeichnen kann: Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel. Dieser berühmteste der Bach-Söhne machte eine mindestens ebenso illustre Karriere wie sein Vater und erfreute sich unter anderem der Verehrung von Mozart, Beethoven und Haydn. In einem klug konzipierten Programm bringen Igor Levit und seine Mitstreiter Vater und Sohn nun ganz heutig ins Gespräch – ein Konzerterlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Programm
Wilhelm Friedemann Bach 
Sinfonia für Streicher und Basso Continuo D-Dur WFB C Inc 16
Johann Sebastian Bach 
Contrapunctus I / Die Kunst der Fuge BWV 1080
Contrapunctus XIX / Die Kunst der Fuge BWV 1080
Wenn wir in höchsten Nöten sein / Vor deinen Thron tret’ ich hiemit BWV 668
Carl Philipp Emanuel Bach 
Konzert für Cembalo/Klavier, Streicher und Basso continuo d-Moll Wq 23
Sinfonie für Streicher und Basso continuo F-Dur Wq 175
Johann Sebastian Bach 
Ricercar a 6 / aus: Musikalisches Opfer BWV 1079
Konzert für Cembalo/Klavier, Streicher und Basso continuo Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Beschreibung

Meisterwerke in Meisterhänden

Wenn Igor Levit sich ans Klavier setzt, ist eines sicher: Die Stücke, die auf dem Programm stehen, wird man so hören wie noch nie zuvor. Denn der deutsch-russische Pianist drückt jedem Werk seinen ganz eigenen, oft ebenso unerwarteten wie genialen Stempel auf und holt damit auch noch das altgedienteste Repertoire-Schlachtschiff schwungvoll ins Hier und Jetzt. Gemeinsam mit den Berliner Barock Solisten widmet Levit sich nun zwei Komponisten, deren Werk man ohne Übertreibung als Gipfelpunkte der Musikgeschichte bezeichnen kann: Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel. Dieser berühmteste der Bach-Söhne machte eine mindestens ebenso illustre Karriere wie sein Vater und erfreute sich unter anderem der Verehrung von Mozart, Beethoven und Haydn. In einem klug konzipierten Programm bringen Igor Levit und seine Mitstreiter Vater und Sohn nun ganz heutig ins Gespräch – ein Konzerterlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Sonntag,
21.04.2024
17.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Jacobi
Sonntag,
21.04.2024
17.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Jacobi
GESPRÄCHSKONZERT: DIE BACH-KANTATE
Ein CPEB Young Artists Projekt
Anna Bottlinger Sopran
Rosa Amata Lüttschwager Sopran
Gerhard Löffler Orgel
Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Moderation

Tickets an der Abendkasse zu 12/erm. 6 €

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate Nr.3 g-Moll für Orgel Wq. 70/6
Kantate Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste Wq. 239
Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bachs Kantate Morgengesang am Schöpfungsfeste entsprang der persönlichen Beziehung zwischen ihm und dem Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Die Beziehung zwischen Klopstock und Bach war geprägt von gegenseitiger Bewunderung und Respekt. Klopstock, als bedeutendster Dichter des Empfindsamen Stils, schätzte die Musik von CPE Bach sehr und lobte sie in seinen Werken. Er bezeichnete Bach als einen der größten Komponisten seiner Zeit und war von seiner innovativen Musikalität fasziniert. Wie kaum ein anderes Werk atmet Klopstocks 1758 veröffentlichtes Gedicht den Geist des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ganz im Sinne der Aufklärung wird ein Naturerlebnis – der Sonnenaufgang – als Gleichnis für die Auferstehung verwendet und diese so empfindbar gemacht. Das Naturschauspiel bildet auch den Ausgangspunkt für Bachs Komposition, eine achteilige, aber durchkomponierte Kantate für zwei Soprane, Chor, Flöten Streicher und Basso continuo. Mit dem Schöpfungsfest ist der Sonntag als Gedenktag an den 7. Tag der Schöpfung gemeint. Joseph Haydn, der den Hamburger Bach sehr verehrte, knüpft mit seinen beiden Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten an den von Carl Philipp vorbereiteten Musikstil nahtlos an.

Expedition Musik
Die 2023 gegründete CPE Bach-Akademie, welche unter der Schirmherrschaft Ton Koopmann, einem der weltweit führenden Alte-Musik-Spezialisten steht, bereichert als neues Format die Konzerte mit Einführungen – denn nur wer mehr über die Komponisten und ihre Werke weiß, hört und versteht besser. Seit vielen Jahren begeistert Hansjörg Albrecht ganz nach dem Vorbild von Leonard Bernstein und Helmuth Rilling mit Live-Musik-Konzerteinführungen und Gesprächskonzerten das Publikum. In seiner Expedition Musik nimmt er Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Geheimnisse und den universellen Kosmos herausragender Musik.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate Nr.3 g-Moll für Orgel Wq. 70/6
Kantate Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste Wq. 239
Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bachs Kantate Morgengesang am Schöpfungsfeste entsprang der persönlichen Beziehung zwischen ihm und dem Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Die Beziehung zwischen Klopstock und Bach war geprägt von gegenseitiger Bewunderung und Respekt. Klopstock, als bedeutendster Dichter des Empfindsamen Stils, schätzte die Musik von CPE Bach sehr und lobte sie in seinen Werken. Er bezeichnete Bach als einen der größten Komponisten seiner Zeit und war von seiner innovativen Musikalität fasziniert. Wie kaum ein anderes Werk atmet Klopstocks 1758 veröffentlichtes Gedicht den Geist des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ganz im Sinne der Aufklärung wird ein Naturerlebnis – der Sonnenaufgang – als Gleichnis für die Auferstehung verwendet und diese so empfindbar gemacht. Das Naturschauspiel bildet auch den Ausgangspunkt für Bachs Komposition, eine achteilige, aber durchkomponierte Kantate für zwei Soprane, Chor, Flöten Streicher und Basso continuo. Mit dem Schöpfungsfest ist der Sonntag als Gedenktag an den 7. Tag der Schöpfung gemeint. Joseph Haydn, der den Hamburger Bach sehr verehrte, knüpft mit seinen beiden Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten an den von Carl Philipp vorbereiteten Musikstil nahtlos an.

Expedition Musik
Die 2023 gegründete CPE Bach-Akademie, welche unter der Schirmherrschaft Ton Koopmann, einem der weltweit führenden Alte-Musik-Spezialisten steht, bereichert als neues Format die Konzerte mit Einführungen – denn nur wer mehr über die Komponisten und ihre Werke weiß, hört und versteht besser. Seit vielen Jahren begeistert Hansjörg Albrecht ganz nach dem Vorbild von Leonard Bernstein und Helmuth Rilling mit Live-Musik-Konzerteinführungen und Gesprächskonzerten das Publikum. In seiner Expedition Musik nimmt er Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Geheimnisse und den universellen Kosmos herausragender Musik.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Samstag,
20.04.2024
19.00 Uhr Konzert
Nienstedten, Evangelische Kirche
Samstag,
20.04.2024
19.00 Uhr Konzert
Nienstedten, Evangelische Kirche
MUSIK & DICHTUNG
Hansjörg Albrecht Orgel
Tilo Werner Rezitation

Zum 300. Geburtstag von Friedrich Gottlieb Klopstock

Programm
Friedrich Gottlieb Klopstock 
Lesungen
Carl Philipp Emanuel Bach 
Concerto C-Dur Wq. 112
Johann Christian Bach 
Trio C-Dur
Wilhelm Friedemann Bach 
Fantasie d-Moll Falck 19
Johann Christoph Friedrich Bach 
Sonate Nr.4 B-Dur BR A 19
Carl Philipp Emanuel Bach 
Solfeggio c-Moll Wq. 117/2
Fantasie und Fuge c-Moll Wq. 119/7
Beschreibung

Friedrich Gottlieb Klopstock war ein bedeutender deutscher Dichter der Aufklärung und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Literaturgeschichte. Geboren 1724 in Quedlinburg und mit Lebensstationen in Braunschweig, Halberstadt, Kopenhagen, Karlsruhe und Hamburg, prägte er mit seinem Werk die Epoche des Sturm und Drang ganz maßgeblich. Sein bekanntestes Werk ist das epische Gedicht Der Messias, welches ihn berühmt machte. Klopstock war ein Meister der lyrischen Form und schuf eine Vielzahl von Gedichten, Oden und Hymnen, die von einer tiefen Religiosität und seinem Streben nach Schönheit und Harmonie geprägt waren. Seine Sprache war geprägt von einer erhabenen, pathetischen Ausdruckskraft, die seine Werke zu einem Erlebnis für Leser und Zuhörer machte. Als Vertreter des Empfindsamkeits-Stils setzte sich Klopstock für eine emotionale und subjektive Dichtung ein, die den individuellen Gefühlen und Empfindungen Ausdruck verlieh. Sein Einfluss auf die deutsche Literatur war enorm und prägte nachfolgende Generationen von Dichtern und Schriftstellern. Klopstock verstarb 1803 in Hamburg, doch sein Werk lebt bis heute fort und wird als wichtiger Bestandteil der deutschen Literaturgeschichte geschätzt. Seine Werke sind Zeugnisse einer tiefen geistigen Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.

Nienstedten, welches nicht weit von Altona – und damit dem Grab von Klopstock auf dem Friedhof der der dortigen Christianskirche – entfernt ist, kann auch als Bach-Ort bezeichnet werden, denn Johann Christoph Friedrich Bach, einer der drei Brüder Carl Phillipps, der Zeit seines Lebens in Bückeburg am Hofe von Wilhelm Graf zu Schaumburg Lippe tätig war, kam von Oktober 1757 bis April 1758 in der Gefolgschaft des Grafen nach Nienstedten. In der Zeit des Siebenjährigen Krieges hatte sich der Graf mit einigen Mitgliedern des Hofes auf seinen Sitz in Nienstedten an der Elbe zurückgezogen. In dieser Zeit bewarb sich Johann Christoph erfolgreich als Organist an der evangelischen Hauptkirche in Altona, durfte diese Stelle jedoch auf Geheiß seines Dienstherrn, der ihn stattdessen in Bückeburg zum Konzertmeister ernannte, nicht annehmen. Als 1767 Georg Philipp Telemann in Hamburg starb, bewarb sich Johann Christoph als Musikdirektor in Hamburg. Bei der Vergabe der Stelle wurde ihm jedoch sein älterer und bekannterer Halbbruder Carl Philipp Emanuel vorgezogen. Dies führte aber nicht zu einer Trübung der brüderlichen Beziehungen, sondern es entwickelte sich ein eher verstärkter Kontakt und Austausch von Anregungen und Kompositionen.

Die Orgel der Barockkirche Nienstedten ist ein neues Werk der Orgelbaufirma Mühleisen (Leonberg/Württemberg) und wurde 2001 eingeweiht. Hinter dem neobarocken Orgelprospekt von 1906 (Architekt Fernando Lorenzen und der Altonaer Maler Möller) wurde eine völlig neue Orgel mit 34 Labial- und Zungenstimmen, verteilt auf Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal errichtet. Die Disposition des Instrumentes orientiert sich am süddeutschen Orgelbau, der wiederum praktizierte Nähe zum französischen Orgelbau aufweist.

Programm
Friedrich Gottlieb Klopstock 
Lesungen
Carl Philipp Emanuel Bach 
Concerto C-Dur Wq. 112
Johann Christian Bach 
Trio C-Dur
Wilhelm Friedemann Bach 
Fantasie d-Moll Falck 19
Johann Christoph Friedrich Bach 
Sonate Nr.4 B-Dur BR A 19
Carl Philipp Emanuel Bach 
Solfeggio c-Moll Wq. 117/2
Fantasie und Fuge c-Moll Wq. 119/7
Beschreibung

Friedrich Gottlieb Klopstock war ein bedeutender deutscher Dichter der Aufklärung und gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Literaturgeschichte. Geboren 1724 in Quedlinburg und mit Lebensstationen in Braunschweig, Halberstadt, Kopenhagen, Karlsruhe und Hamburg, prägte er mit seinem Werk die Epoche des Sturm und Drang ganz maßgeblich. Sein bekanntestes Werk ist das epische Gedicht Der Messias, welches ihn berühmt machte. Klopstock war ein Meister der lyrischen Form und schuf eine Vielzahl von Gedichten, Oden und Hymnen, die von einer tiefen Religiosität und seinem Streben nach Schönheit und Harmonie geprägt waren. Seine Sprache war geprägt von einer erhabenen, pathetischen Ausdruckskraft, die seine Werke zu einem Erlebnis für Leser und Zuhörer machte. Als Vertreter des Empfindsamkeits-Stils setzte sich Klopstock für eine emotionale und subjektive Dichtung ein, die den individuellen Gefühlen und Empfindungen Ausdruck verlieh. Sein Einfluss auf die deutsche Literatur war enorm und prägte nachfolgende Generationen von Dichtern und Schriftstellern. Klopstock verstarb 1803 in Hamburg, doch sein Werk lebt bis heute fort und wird als wichtiger Bestandteil der deutschen Literaturgeschichte geschätzt. Seine Werke sind Zeugnisse einer tiefen geistigen Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.

Nienstedten, welches nicht weit von Altona – und damit dem Grab von Klopstock auf dem Friedhof der der dortigen Christianskirche – entfernt ist, kann auch als Bach-Ort bezeichnet werden, denn Johann Christoph Friedrich Bach, einer der drei Brüder Carl Phillipps, der Zeit seines Lebens in Bückeburg am Hofe von Wilhelm Graf zu Schaumburg Lippe tätig war, kam von Oktober 1757 bis April 1758 in der Gefolgschaft des Grafen nach Nienstedten. In der Zeit des Siebenjährigen Krieges hatte sich der Graf mit einigen Mitgliedern des Hofes auf seinen Sitz in Nienstedten an der Elbe zurückgezogen. In dieser Zeit bewarb sich Johann Christoph erfolgreich als Organist an der evangelischen Hauptkirche in Altona, durfte diese Stelle jedoch auf Geheiß seines Dienstherrn, der ihn stattdessen in Bückeburg zum Konzertmeister ernannte, nicht annehmen. Als 1767 Georg Philipp Telemann in Hamburg starb, bewarb sich Johann Christoph als Musikdirektor in Hamburg. Bei der Vergabe der Stelle wurde ihm jedoch sein älterer und bekannterer Halbbruder Carl Philipp Emanuel vorgezogen. Dies führte aber nicht zu einer Trübung der brüderlichen Beziehungen, sondern es entwickelte sich ein eher verstärkter Kontakt und Austausch von Anregungen und Kompositionen.

Die Orgel der Barockkirche Nienstedten ist ein neues Werk der Orgelbaufirma Mühleisen (Leonberg/Württemberg) und wurde 2001 eingeweiht. Hinter dem neobarocken Orgelprospekt von 1906 (Architekt Fernando Lorenzen und der Altonaer Maler Möller) wurde eine völlig neue Orgel mit 34 Labial- und Zungenstimmen, verteilt auf Hauptwerk, Schwellwerk und Pedal errichtet. Die Disposition des Instrumentes orientiert sich am süddeutschen Orgelbau, der wiederum praktizierte Nähe zum französischen Orgelbau aufweist.

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Menno Van Delf Copyright Menno Van Delft
©Menno van Delft
Freitag,
19.04.2024
13.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Freitag,
19.04.2024
13.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponisten Quartier
Von der wahren Art das Clavier zu spielen
Menno van Delft Cembalo

Öffentlicher Unterricht an den historischen Tasteninstrumenten des CPE Bach-Museums

Eintritt frei – Spenden erbeten

Beschreibung

»Weil ich von einer Welt träume, in der jeder Mensch die Chance hat, Zugang zur klassischen Musik zu finden, einer Welt, in der ästhetische Erfahrungen Teil des menschlichen Alltags sind und die Beschäftigung mit klassischer Musik selbstverständlich zum Leben gehört, unterstütze ich das KomponistenQuartier. Hier wird die musikalische Geschichte der Stadt Hamburg lebendig.« Schirmherr Kent Nagano, Dirigent


Menno van Delft (Cembalo)
wurde 1963 in Amsterdam geboren. Er studierte Cembalo, Orgel und Musikwissenschaften am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam, am Königlichen Konservatorium in den Haag und an der Universität Utrecht bei Gustav Leonhardt, Bob van Asperen, Piet Kee, Jacques van Oortmerssen und Willem Elders. Als Mitglied der „Schola Cantorum Amsterdam“ sang er Gregorianik unter der anregenden und formenden Leitung von Wim van Gerven. 1998 war Menno van Delft Finalist beim CPE-Bach-Wettbewerb in Hamburg und gewann den Clavichord-Preis. Daraufhin debütierte van Delft beim Holland Festival Early Music in Utrecht. Er gab Konzerte und Meisterkurse in ganz Europa, Japan und den USA und wirkte an zahlreichen Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen mit (u.a. Sweelinck, Bach und Müthel), darunter viel beachtete Aufnahmen auf historischen Clavichorden (Hass 1763, Edinburgh; Hoffmann 1784, Cobbe Collection Horn 1793 und Hass 1728, Berlin). Die Presse einmal über sein Spiel: „Menno van Delft gewann seinem Clavichord ganz andere Töne ab – ein musikalisches Plädoyer für den Außenseiter unter den Instrumenten. Samtweich und schmeichelnd, in den oberen Registern silbrig klar, im Bass dunkel und wattig…“ (LVZ, 4.11.94). Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist und Generalbassspieler ist Menno van Delft geschätztes Mitglied unabhängiger Fachjurys (z.B. Internationaler J.S. Bach-Wettbewerb Leipzig; Musica Antiqua Festival Brugge). Darüber hinaus betätigt er sich als Lektor und Herausgeber zu Themen wie Klaviermusik, Tasteninstrumente, Aufführungspraxis, Spieltechniken, Stimmung und Temperierung. Menno van Delft unterrichtet Cembalo, Clavichord und Generalbass an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie am Konservatorium in Amsterdam.

Beschreibung

»Weil ich von einer Welt träume, in der jeder Mensch die Chance hat, Zugang zur klassischen Musik zu finden, einer Welt, in der ästhetische Erfahrungen Teil des menschlichen Alltags sind und die Beschäftigung mit klassischer Musik selbstverständlich zum Leben gehört, unterstütze ich das KomponistenQuartier. Hier wird die musikalische Geschichte der Stadt Hamburg lebendig.« Schirmherr Kent Nagano, Dirigent


Menno van Delft (Cembalo)
wurde 1963 in Amsterdam geboren. Er studierte Cembalo, Orgel und Musikwissenschaften am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam, am Königlichen Konservatorium in den Haag und an der Universität Utrecht bei Gustav Leonhardt, Bob van Asperen, Piet Kee, Jacques van Oortmerssen und Willem Elders. Als Mitglied der „Schola Cantorum Amsterdam“ sang er Gregorianik unter der anregenden und formenden Leitung von Wim van Gerven. 1998 war Menno van Delft Finalist beim CPE-Bach-Wettbewerb in Hamburg und gewann den Clavichord-Preis. Daraufhin debütierte van Delft beim Holland Festival Early Music in Utrecht. Er gab Konzerte und Meisterkurse in ganz Europa, Japan und den USA und wirkte an zahlreichen Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen mit (u.a. Sweelinck, Bach und Müthel), darunter viel beachtete Aufnahmen auf historischen Clavichorden (Hass 1763, Edinburgh; Hoffmann 1784, Cobbe Collection Horn 1793 und Hass 1728, Berlin). Die Presse einmal über sein Spiel: „Menno van Delft gewann seinem Clavichord ganz andere Töne ab – ein musikalisches Plädoyer für den Außenseiter unter den Instrumenten. Samtweich und schmeichelnd, in den oberen Registern silbrig klar, im Bass dunkel und wattig…“ (LVZ, 4.11.94). Neben seiner Konzerttätigkeit als Solist und Generalbassspieler ist Menno van Delft geschätztes Mitglied unabhängiger Fachjurys (z.B. Internationaler J.S. Bach-Wettbewerb Leipzig; Musica Antiqua Festival Brugge). Darüber hinaus betätigt er sich als Lektor und Herausgeber zu Themen wie Klaviermusik, Tasteninstrumente, Aufführungspraxis, Spieltechniken, Stimmung und Temperierung. Menno van Delft unterrichtet Cembalo, Clavichord und Generalbass an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie am Konservatorium in Amsterdam.

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Joanna Kamenarska @ Evelina Kislych Soch
Joanna Kamenarska ©Evelina Kislych Soch
Mittwoch,
17.04.2024
17.15 Uhr Konzert
HAMBURG, HAUPTKIRCHE ST. PETRI
Mittwoch,
17.04.2024
17.15 Uhr Konzert
HAMBURG, HAUPTKIRCHE ST. PETRI
Triosonaten: CPEB & seine Brüder
Joanna Kamenarska Violine
Thomas Tyllack Violoncello
Hansjörg Albrecht Orgel
Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Carl Philipp Emanuel, Wilhelm Friedemann, Johann Christoph Friedrich & Johann Christian Bach: Triosonaten
 
Eintritt frei – Spenden erbeten
Beschreibung

Die Triosonaten der 4 Bach-Brüder sind Meisterwerke der Kammermusik des 18. Jahrhunderts. Diese Sonaten sind für zwei Melodieinstrumente und Basso continuo geschrieben und zeichnen sich durch ihre virtuose und abwechslungsreiche Musiksprache aus. Vom Barock bahnen sie sich ihren jeweils ureigenen Weg hin zur Wiener Klassik und bieten sowohl den Interpreten als auch dem Publikum eine faszinierende musikalische Erfahrung voller Emotionen, Virtuosität und kreativer Einfälle. Die Trios von Wilhelm Friedemann, dem ältesten Sohn von Johann Sebastian Bach, zeichnen sich durch ihre virtuose und anspruchsvolle Musik aus - voll von reicher Harmonik und einer komplexen Struktur. 
Carl Philipp Emanuel, der zweitälteste Sohn von Johann Sebastian Bach, war einer der bedeutendsten Komponisten seiner Zeit und schuf zahlreiche Triosonaten, die bis heute zu den Höhepunkten des Repertoires für diese Besetzung zählen. Seine Sonaten sind geprägt von expressiven Melodien, überraschenden harmonischen Wendungen und einer großen Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten.
Johann Christoph Friedrich, auch als "Bückeburger Bach" bekannt, war der dritte komponierende Sohn von Johann Sebastian Bach. Seine Triosonaten sind geprägt von Eingängigkeit, lebendiger Rhythmik und großer Klarheit.
Last but not least Johann Christian, der jüngste Sohn von Johann Sebastian Bach, studierte u.a. bei seinem Bruder Carl Philipp Emanuel und entwickelte einen eigenen Stil, der stark von der italienischen Oper beeinflusst war. Seine Triosonaten zeichnen sich durch Eleganz, Leichtigkeit und melodische Finesse aus.

Die Stunde der Kirchenmusik an der Hamburger Hauptkirche St. Petri
Eine ganz besondere Hamburger Tradition feierte im vergangenen Jahr 75. Geburtstag. Der Ursprung der Reihe der „Stunde der Kirchenmusik“ begann als Musik-Oase in Kriegstrümmern. Viele Hamburger Kirchen und Orgeln waren am Ende des 2. Weltkriegs zerstört oder stark beschädigt - eine Ausnahme war die Hauptkirche St. Petri und ihre Orgel. Der dortige Organist Gustav Knak, der u.a. Schüler von Max Reger war, hatte 1948 die Idee, an der einzigen erhaltenen und noch spielbaren Orgel der Innenstadt eine wöchentliche Musikstunde einzuführen. Damit entstand eine musikalische und spirituelle Oase inmitten von Zerstörung und Aufbruch. Den vielen Hamburger Organisten, deren Orgeln nicht mehr funktionsfähig waren und die lange nur auf einem Harmonium die Gottesdienste begleiten konnten, bot sich nun die Möglichkeit, wieder konzertant Orgel zu spielen. Fast 4000 mal erklang seitdem – mit der großen Petri-Orgel im Zentrum – die große Bandbreite der Kirchenmusik. Die Reihe, die bis heute bei freiem Eintritt angeboten wird und von einem interessierten Publikum bis heute rege besucht wird, ist auch im 21. Jahrhundert eine Erfolgsgeschichte und zugleich eine tiefe Verbindung der Hamburger zur Kirchenmusik, das in seiner Breite deutschlandweit einmalig ist.

Beschreibung

Die Triosonaten der 4 Bach-Brüder sind Meisterwerke der Kammermusik des 18. Jahrhunderts. Diese Sonaten sind für zwei Melodieinstrumente und Basso continuo geschrieben und zeichnen sich durch ihre virtuose und abwechslungsreiche Musiksprache aus. Vom Barock bahnen sie sich ihren jeweils ureigenen Weg hin zur Wiener Klassik und bieten sowohl den Interpreten als auch dem Publikum eine faszinierende musikalische Erfahrung voller Emotionen, Virtuosität und kreativer Einfälle. Die Trios von Wilhelm Friedemann, dem ältesten Sohn von Johann Sebastian Bach, zeichnen sich durch ihre virtuose und anspruchsvolle Musik aus - voll von reicher Harmonik und einer komplexen Struktur. 
Carl Philipp Emanuel, der zweitälteste Sohn von Johann Sebastian Bach, war einer der bedeutendsten Komponisten seiner Zeit und schuf zahlreiche Triosonaten, die bis heute zu den Höhepunkten des Repertoires für diese Besetzung zählen. Seine Sonaten sind geprägt von expressiven Melodien, überraschenden harmonischen Wendungen und einer großen Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten.
Johann Christoph Friedrich, auch als "Bückeburger Bach" bekannt, war der dritte komponierende Sohn von Johann Sebastian Bach. Seine Triosonaten sind geprägt von Eingängigkeit, lebendiger Rhythmik und großer Klarheit.
Last but not least Johann Christian, der jüngste Sohn von Johann Sebastian Bach, studierte u.a. bei seinem Bruder Carl Philipp Emanuel und entwickelte einen eigenen Stil, der stark von der italienischen Oper beeinflusst war. Seine Triosonaten zeichnen sich durch Eleganz, Leichtigkeit und melodische Finesse aus.

Die Stunde der Kirchenmusik an der Hamburger Hauptkirche St. Petri
Eine ganz besondere Hamburger Tradition feierte im vergangenen Jahr 75. Geburtstag. Der Ursprung der Reihe der „Stunde der Kirchenmusik“ begann als Musik-Oase in Kriegstrümmern. Viele Hamburger Kirchen und Orgeln waren am Ende des 2. Weltkriegs zerstört oder stark beschädigt - eine Ausnahme war die Hauptkirche St. Petri und ihre Orgel. Der dortige Organist Gustav Knak, der u.a. Schüler von Max Reger war, hatte 1948 die Idee, an der einzigen erhaltenen und noch spielbaren Orgel der Innenstadt eine wöchentliche Musikstunde einzuführen. Damit entstand eine musikalische und spirituelle Oase inmitten von Zerstörung und Aufbruch. Den vielen Hamburger Organisten, deren Orgeln nicht mehr funktionsfähig waren und die lange nur auf einem Harmonium die Gottesdienste begleiten konnten, bot sich nun die Möglichkeit, wieder konzertant Orgel zu spielen. Fast 4000 mal erklang seitdem – mit der großen Petri-Orgel im Zentrum – die große Bandbreite der Kirchenmusik. Die Reihe, die bis heute bei freiem Eintritt angeboten wird und von einem interessierten Publikum bis heute rege besucht wird, ist auch im 21. Jahrhundert eine Erfolgsgeschichte und zugleich eine tiefe Verbindung der Hamburger zur Kirchenmusik, das in seiner Breite deutschlandweit einmalig ist.

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 Ns 4147 Bearbeitet ©nona Studios 2
©nona Studios
Mittwoch,
17.04.2024
12.30 Uhr Konzert
Hamburg, HAUPTKIRCHE ST. KATHARINEN
Mittwoch,
17.04.2024
12.30 Uhr Konzert
Hamburg, HAUPTKIRCHE ST. KATHARINEN
Orgelmusik zur Mittagszeit
Eine Veranstaltung der Hauptkirche St. Katharinen
Haruka Kinoshita Orgel

Eintritt frei – Spenden erbeten

Weitere Informationen finden Sie bei St. Katharinen

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonata a moll
Wilhelm Friedemann Bach 
Fuge C-Dur Nr. 1
Carl Philipp Emanuel Bach 
Choralbearbeitung »Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ«
Johann Ludwig Krebs 
Trio Es-Dur
Wilhelm Friedemann Bach 
Fuge f-Moll Nr. 8
Beschreibung

Eine Orgel für BACH und die norddeutsche Orgeltradition

Im Jahre 1701 besuchte Johann Sebastian Bach vermutlich das erste Mal St. Katharinen und den damaligen Organisten Johann Adam Reincken, dessen Werke er jedoch bereits kannte. Belegt ist sein legendäres Konzert im Jahre 1720, bei dem er sich auf der Katharinen-Orgel fast 2 Stunden vor den Honoratioren der Stadt Hamburg hatte hören lassen. Sein Lob über das Instrument und die Bewunderung Reinckens für den jungen Organisten ist in verschiedenen Quellen nachzulesen. Eines der berühmtesten Orgelwerke Bachs (Fantasie und Fuge g-Moll) wird mit diesem Besuch in Verbindung gebracht, da das Fugen-Thema auf ein niederländisches Volkslied und damit auf die Herkunft J.A.Reinckens anspielt. Hamburger Persönlichkeiten betrieben damals die Berufung Bachs auf die freiwerdende Organistenstelle in St. Jacobi. Der damals um sich greifende Ämterkauf vereitelte das Unternehmen: Bach hätte 4.000 Mark Courant (entspricht ca. heutigen 20.000 EUR) in die Kirchenkasse zahlen müssen, was seine Absage zur Folge hatte. Der damaligen Jacobi-Hauptpastor Erdmann Neumeister machte in wütenden Predigten seinem Ärger darüber Luft.

Carl Philipp Emanuel war als Musikdirektor der fünf Hamburger Hauptkirchen auch Herr über das Meisterinstrument in St. Katharinen. Die Orgel hatte nach vielen Erweiterungsbauten durch bedeutende Orgelbauer (im 16. und 17. Jahrhundert) mit 58 Registern, verteilt auf vier Manuale und Pedal, eine danach nicht mehr überbotene Stufe in Bezug auf Größe und Klangschönheit erreicht. Sie behielt unter den Hamburger Orgeln trotz der monumentalen Neubauten Arp Schnitgers in St. Nicolai und St. Jacobi immer eine Sonderstellung.

Mit dem Neubau der Orgel für die Hauptkirche St. Katharinen ist ein Instrument wiedererstanden, dessen große Geschichte mit den Namen Scheidemann, Reincken und Bach verbunden ist und das bis zu seiner Kriegszerstörung im Jahre 1943 zu den bedeutendsten Instrumenten im nordeuropäischen Raum gehörte. Es repräsentiert eine derjenigen barocken Monumental-Orgeln, die bereits vor dem Auftreten Arp-Schnitgers ihre Vollendung erreicht und neben den großen Neubauten Schnitgers über Jahrhunderte weiter Bestand hatten. Die von dessen hochbarocken Neubauten deutlich unterschiedene Charakteristik einer über lange Zeit historisch gewachsenen Substanz mit ihrer bis in die Renaissance zurückreichenden Klanglichkeit weisen diesem Instrument eine Schlüsselrolle für das Verständnis der norddeutschen Orgelkunst zu.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonata a moll
Wilhelm Friedemann Bach 
Fuge C-Dur Nr. 1
Carl Philipp Emanuel Bach 
Choralbearbeitung »Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ«
Johann Ludwig Krebs 
Trio Es-Dur
Wilhelm Friedemann Bach 
Fuge f-Moll Nr. 8
Beschreibung

Eine Orgel für BACH und die norddeutsche Orgeltradition

Im Jahre 1701 besuchte Johann Sebastian Bach vermutlich das erste Mal St. Katharinen und den damaligen Organisten Johann Adam Reincken, dessen Werke er jedoch bereits kannte. Belegt ist sein legendäres Konzert im Jahre 1720, bei dem er sich auf der Katharinen-Orgel fast 2 Stunden vor den Honoratioren der Stadt Hamburg hatte hören lassen. Sein Lob über das Instrument und die Bewunderung Reinckens für den jungen Organisten ist in verschiedenen Quellen nachzulesen. Eines der berühmtesten Orgelwerke Bachs (Fantasie und Fuge g-Moll) wird mit diesem Besuch in Verbindung gebracht, da das Fugen-Thema auf ein niederländisches Volkslied und damit auf die Herkunft J.A.Reinckens anspielt. Hamburger Persönlichkeiten betrieben damals die Berufung Bachs auf die freiwerdende Organistenstelle in St. Jacobi. Der damals um sich greifende Ämterkauf vereitelte das Unternehmen: Bach hätte 4.000 Mark Courant (entspricht ca. heutigen 20.000 EUR) in die Kirchenkasse zahlen müssen, was seine Absage zur Folge hatte. Der damaligen Jacobi-Hauptpastor Erdmann Neumeister machte in wütenden Predigten seinem Ärger darüber Luft.

Carl Philipp Emanuel war als Musikdirektor der fünf Hamburger Hauptkirchen auch Herr über das Meisterinstrument in St. Katharinen. Die Orgel hatte nach vielen Erweiterungsbauten durch bedeutende Orgelbauer (im 16. und 17. Jahrhundert) mit 58 Registern, verteilt auf vier Manuale und Pedal, eine danach nicht mehr überbotene Stufe in Bezug auf Größe und Klangschönheit erreicht. Sie behielt unter den Hamburger Orgeln trotz der monumentalen Neubauten Arp Schnitgers in St. Nicolai und St. Jacobi immer eine Sonderstellung.

Mit dem Neubau der Orgel für die Hauptkirche St. Katharinen ist ein Instrument wiedererstanden, dessen große Geschichte mit den Namen Scheidemann, Reincken und Bach verbunden ist und das bis zu seiner Kriegszerstörung im Jahre 1943 zu den bedeutendsten Instrumenten im nordeuropäischen Raum gehörte. Es repräsentiert eine derjenigen barocken Monumental-Orgeln, die bereits vor dem Auftreten Arp-Schnitgers ihre Vollendung erreicht und neben den großen Neubauten Schnitgers über Jahrhunderte weiter Bestand hatten. Die von dessen hochbarocken Neubauten deutlich unterschiedene Charakteristik einer über lange Zeit historisch gewachsenen Substanz mit ihrer bis in die Renaissance zurückreichenden Klanglichkeit weisen diesem Instrument eine Schlüsselrolle für das Verständnis der norddeutschen Orgelkunst zu.

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©NDR
Dienstag,
16.04.2024
19.00 Uhr Konzert
HAMBURG, ST. JOHANNIS HARVESTEHUDE
Dienstag,
16.04.2024
19.00 Uhr Konzert
HAMBURG, ST. JOHANNIS HARVESTEHUDE
Streichersinfonien & Orgelkonzert
Christopher Bender Cembalo & Orgel
Hansjörg Albrecht Cembalo & Orgel
Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters

Tickets an der Abendkasse zu 15/erm. 10 €

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Hamburger Sinfonien 1 & 2
Konzert für Orgel und Orchester G-Dur
Hamburger Sinfonien 3 & 6
Beschreibung

Häufig wird gesagt, dass die wirklich großen Lehrer nicht so sehr diejenigen sind, deren Schüler mehr oder weniger perfekte Kopien ihrer selbst darstellen, sondern vielmehr diejenigen, deren Unterricht jeweils die individuellen Stile der Schüler inspiriert und fördert. Die Söhne von Johann Sebastian Bach waren als direkte Erben einer überragenden Künstlerpersönlichkeit mit einem besonderen Paradoxon konfrontiert. Ob aus eigenem Antrieb oder aufgrund seines pädagogischen Ansatzes, die vier komponierenden Bach-Söhne wählten eigene ästhetische Wege, die ebenso kühn waren wie der ihres Vaters. Von den vier Söhnen war Carl Philipp Emanuel wohl derjenige, der in dieser Hinsicht am weitesten ging. Zunächst im höfischen Dienst bei Friedrich II. wurde er 1768 als Nachfolger Telemanns Städtischer Musikdirektor in Hamburg. Hier platzierte er sich und seine Kunst an der glücklichen Nahtstelle von Philosophen, bildenden Künstlern und Literaten, die die Errungenschaften der deutschen Aufklärung verkörperten. Sein Einfluss auf die Entwicklung der klassischen und romantischen Musik kann gar nicht hoch genug angesiedelt werden. Trotz der immensen Bedeutung von CPE Bachs neuartiger Orchestermusik, spielt sie im heutigen Konzertleben noch immer nicht die Rolle, die ihr eigentlich zusteht. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, dass die Musik wie kaum eine andere ihrer Zeit komplexe stilistische Anforderungen an den Interpreten stellt. Die außergewöhnliche Dramatik und Intensität der Tonsprache, auch als „Empfindsamkeit“ charakterisiert, wird dabei kaum durch die Eleganz der Aufklärung und den Einfluss des Barocks abgemildert. Die Musik der vier Bach-Brüder, der jungen Wilden, ist stürmisch und empfindsam zugleich sowie gänzlich von Johann Sebastian, ihrem Vater, emanzipiert. Das CPEB-Fest Hamburg möchte mit seiner Fülle an neuartigen Einblicken Appetit auf mehr machen, denn die Musik der Bach-Brüder verdient es, regelmäßig aufgeführt und gehört zu werden.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Hamburger Sinfonien 1 & 2
Konzert für Orgel und Orchester G-Dur
Hamburger Sinfonien 3 & 6
Beschreibung

Häufig wird gesagt, dass die wirklich großen Lehrer nicht so sehr diejenigen sind, deren Schüler mehr oder weniger perfekte Kopien ihrer selbst darstellen, sondern vielmehr diejenigen, deren Unterricht jeweils die individuellen Stile der Schüler inspiriert und fördert. Die Söhne von Johann Sebastian Bach waren als direkte Erben einer überragenden Künstlerpersönlichkeit mit einem besonderen Paradoxon konfrontiert. Ob aus eigenem Antrieb oder aufgrund seines pädagogischen Ansatzes, die vier komponierenden Bach-Söhne wählten eigene ästhetische Wege, die ebenso kühn waren wie der ihres Vaters. Von den vier Söhnen war Carl Philipp Emanuel wohl derjenige, der in dieser Hinsicht am weitesten ging. Zunächst im höfischen Dienst bei Friedrich II. wurde er 1768 als Nachfolger Telemanns Städtischer Musikdirektor in Hamburg. Hier platzierte er sich und seine Kunst an der glücklichen Nahtstelle von Philosophen, bildenden Künstlern und Literaten, die die Errungenschaften der deutschen Aufklärung verkörperten. Sein Einfluss auf die Entwicklung der klassischen und romantischen Musik kann gar nicht hoch genug angesiedelt werden. Trotz der immensen Bedeutung von CPE Bachs neuartiger Orchestermusik, spielt sie im heutigen Konzertleben noch immer nicht die Rolle, die ihr eigentlich zusteht. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, dass die Musik wie kaum eine andere ihrer Zeit komplexe stilistische Anforderungen an den Interpreten stellt. Die außergewöhnliche Dramatik und Intensität der Tonsprache, auch als „Empfindsamkeit“ charakterisiert, wird dabei kaum durch die Eleganz der Aufklärung und den Einfluss des Barocks abgemildert. Die Musik der vier Bach-Brüder, der jungen Wilden, ist stürmisch und empfindsam zugleich sowie gänzlich von Johann Sebastian, ihrem Vater, emanzipiert. Das CPEB-Fest Hamburg möchte mit seiner Fülle an neuartigen Einblicken Appetit auf mehr machen, denn die Musik der Bach-Brüder verdient es, regelmäßig aufgeführt und gehört zu werden.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Sonntag,
14.04.2024
10.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Johannis Eppendorf
Sonntag,
14.04.2024
10.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Johannis Eppendorf
Musikalischer Eröffnungsgottesdienst des CPE Bach-Fests
Pastor Georg Knauer Liturgie & Predigt
Rainer Thomsen Tenor & Orgel
Luiz de Godoy Leitung & Orgel
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Orgelsonate a-Moll Wq. 70/4 Allegro assai – Adagio - Allegro
Geistliche Oden und Lieder Wq. 195
Geistliche Gesänge aus dem Oratorium Die Israeliten in der Wüste Wq. 283 (Fassung für Chor a-cappella)
Beschreibung

Christian Fürchtegott Gellert, einer der bekanntesten deutschen Dichter seiner Zeit, war Professor für Philosophie an der Universität Leipzig. Im Jahr 1757, im Alter von 42 Jahren, veröffentlichte er Geistliche Oden und Lieder, eine Sammlung geistlicher Gedichte, die einen beachtlichen Erfolg erzielte. Gellert selbst schlug vor, dass die Gedichte zu traditionellen Choralmelodien gesungen werden könnten. Laut dem Vorwort zur ersten Ausgabe der Geistlichen Oden und Lieder, welches von Carl Philipp Emanuel Bach selbst verfasst wurde, war der Komponist von den Gedichten so beeindruckt, dass sie ihm eine neue Art der Liedvertonung nahelegten; er vertonte daraufhin alle 54 Gedichte Gellerts. Sowohl Gellerts Gedichte als auch Bachs Vertonung erfreuten sich jahrzehntelang großer Beliebtheit: Es erschienen mehrere weitere Sammlungen mit Vertonungen von Gellerts Gedichten, darunter einige von bedeutenden Komponisten wie dem berühmten Musiktheoretiker Friedrich Wilhelm Marpurg und Johann Friedrich Doles, einem Schüler Johann Sebastian Bachs. Im 19. Jahrhundert veröffentlichte Beethoven sechs Vertonungen von Gellerts Gedichten als Gellert-Lieder, op. 48 (1802), die von CPE Bachs Gellert-Vertonungen beeinflusst waren.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Orgelsonate a-Moll Wq. 70/4 Allegro assai – Adagio - Allegro
Geistliche Oden und Lieder Wq. 195
Geistliche Gesänge aus dem Oratorium Die Israeliten in der Wüste Wq. 283 (Fassung für Chor a-cappella)
Beschreibung

Christian Fürchtegott Gellert, einer der bekanntesten deutschen Dichter seiner Zeit, war Professor für Philosophie an der Universität Leipzig. Im Jahr 1757, im Alter von 42 Jahren, veröffentlichte er Geistliche Oden und Lieder, eine Sammlung geistlicher Gedichte, die einen beachtlichen Erfolg erzielte. Gellert selbst schlug vor, dass die Gedichte zu traditionellen Choralmelodien gesungen werden könnten. Laut dem Vorwort zur ersten Ausgabe der Geistlichen Oden und Lieder, welches von Carl Philipp Emanuel Bach selbst verfasst wurde, war der Komponist von den Gedichten so beeindruckt, dass sie ihm eine neue Art der Liedvertonung nahelegten; er vertonte daraufhin alle 54 Gedichte Gellerts. Sowohl Gellerts Gedichte als auch Bachs Vertonung erfreuten sich jahrzehntelang großer Beliebtheit: Es erschienen mehrere weitere Sammlungen mit Vertonungen von Gellerts Gedichten, darunter einige von bedeutenden Komponisten wie dem berühmten Musiktheoretiker Friedrich Wilhelm Marpurg und Johann Friedrich Doles, einem Schüler Johann Sebastian Bachs. Im 19. Jahrhundert veröffentlichte Beethoven sechs Vertonungen von Gellerts Gedichten als Gellert-Lieder, op. 48 (1802), die von CPE Bachs Gellert-Vertonungen beeinflusst waren.

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Tesr
©Guido Werner
Samstag,
13.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, PATRIOTISCHE GESELLSCHAFT
REIMARUS-SAAL (Trostbrücke 6)
Samstag,
13.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, PATRIOTISCHE GESELLSCHAFT
REIMARUS-SAAL (Trostbrücke 6)
KONZERTABSAGE: Tastenrausch - 2 Cembali
Aleksandra Grychtolik Cembalo
Alexander Grychtolik Cembalo

Diese Veranstaltung muss leider krankheitsbedingt abgesagt und verschoben werden. Wir bedauern die Umstände und freuen uns auf ein Nachholkonzert in 2025.

Programm
Johann Christian Bach 
Sonate in F-Dur Op. 18,6 für vier Hände
Sonate in A-Dur Op. 18,5
Carl Philipp Emanuel Bach 
Vier Duette für Cembalo, Wotq 115
Sonate d-moll Wq 57
Alexander Grychtolik 
Improvisation in der Art C.P.E Bachs
Aleksandra Grychtolik / Alexander Grychtolik 
Concerto-Improvisation: Ein Treffen zwischen C.P.E Bach und J. S. Bach
Beschreibung

Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik gehören zu den bekanntesten Cembalo-Solisten – vor allem die Werke J. S. Bachs, der Bach-Söhne und die barocke Improvisationskunst stehen im Mittelpunkt ihrer Konzerttätigkeit. In Ihren Interpretationen mischen sich Feinsinn und Präzision mit der Frische spontaner, kreativer Spielfreude. Die Debüt-CD „Fantasia baroque“ der als „Künstlerehepaar mit den magischen Händen“ gefeierten Musiker mit Improvisationen über Bach, Bertali und Pasquini (COVIELLO) wurde für den Echo Klassik nominiert und vom Early Music Review ausgezeichnet.
Gemeinsam gründeten sie das Ensemble „Deutsche Hofmusik“, mit dem sie Artist in Residence beim Bachfest Schaffhausen (Schweiz) waren und vielbeachtete Ersteinspielungen von rekonstruierten Vokalwerken J. S. Bachs bei der Deutschen Harmonia Mundi (Sony) veröffentlichten. Diese wurden u.a. beim Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und in die „Bach333“-Gesamteinspielung der Deutschen Grammophon aufgenommen.
Als Bach-Spezialisten sind sie regelmäßig bei den Frankfurter Bachkonzerte in der Alten Oper, dem Musikfest Stuttgart, dem Bachfest Leipzig, dem Forum Alte Musik Zürich, dem Festival Bach de Lausanne, dem Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd, dem Festival van Vlaanderen und außerhalb Europas u.a. in Korea, Japan und Kanada zu hören. Alexander Grychtolik ist mittlerweile auch gefragter Gastdirigent und lehrt als Honorarprofessor für Improvisation auf historischen Tasteninstrumenten an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.
Aleksandra und Alexander Grychtolik spielen auf zwei Nachbauten eines zweimanualigen Cembalos von Johannes Ducken aus dem Jahre 1750, erbaut 1989 und 1979 von Cornelis Bom in den Niederlanden. Letzteres war u.a. im Besitz von Gustav Leonhardt, der als einer der legendärsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts gilt. Zu den Programmhöhepunkten der kommenden Saison gehören ein Cembalo-Konzert im virtuell wie ererstandenen Leipziger Kaffeehaus Zimmermann zur Zeit J. S. Bachs als eine Synthese von Musik und Architektur sowie die Aufführung des Bach-Passionsoratoriums BWV Anh. 169 mit dem belgischen Barockorchester „Il Gardellino“.

Programm
Johann Christian Bach 
Sonate in F-Dur Op. 18,6 für vier Hände
Sonate in A-Dur Op. 18,5
Carl Philipp Emanuel Bach 
Vier Duette für Cembalo, Wotq 115
Sonate d-moll Wq 57
Alexander Grychtolik 
Improvisation in der Art C.P.E Bachs
Aleksandra Grychtolik / Alexander Grychtolik 
Concerto-Improvisation: Ein Treffen zwischen C.P.E Bach und J. S. Bach
Beschreibung

Aleksandra Grychtolik und Alexander Grychtolik gehören zu den bekanntesten Cembalo-Solisten – vor allem die Werke J. S. Bachs, der Bach-Söhne und die barocke Improvisationskunst stehen im Mittelpunkt ihrer Konzerttätigkeit. In Ihren Interpretationen mischen sich Feinsinn und Präzision mit der Frische spontaner, kreativer Spielfreude. Die Debüt-CD „Fantasia baroque“ der als „Künstlerehepaar mit den magischen Händen“ gefeierten Musiker mit Improvisationen über Bach, Bertali und Pasquini (COVIELLO) wurde für den Echo Klassik nominiert und vom Early Music Review ausgezeichnet.
Gemeinsam gründeten sie das Ensemble „Deutsche Hofmusik“, mit dem sie Artist in Residence beim Bachfest Schaffhausen (Schweiz) waren und vielbeachtete Ersteinspielungen von rekonstruierten Vokalwerken J. S. Bachs bei der Deutschen Harmonia Mundi (Sony) veröffentlichten. Diese wurden u.a. beim Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und in die „Bach333“-Gesamteinspielung der Deutschen Grammophon aufgenommen.
Als Bach-Spezialisten sind sie regelmäßig bei den Frankfurter Bachkonzerte in der Alten Oper, dem Musikfest Stuttgart, dem Bachfest Leipzig, dem Forum Alte Musik Zürich, dem Festival Bach de Lausanne, dem Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd, dem Festival van Vlaanderen und außerhalb Europas u.a. in Korea, Japan und Kanada zu hören. Alexander Grychtolik ist mittlerweile auch gefragter Gastdirigent und lehrt als Honorarprofessor für Improvisation auf historischen Tasteninstrumenten an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.
Aleksandra und Alexander Grychtolik spielen auf zwei Nachbauten eines zweimanualigen Cembalos von Johannes Ducken aus dem Jahre 1750, erbaut 1989 und 1979 von Cornelis Bom in den Niederlanden. Letzteres war u.a. im Besitz von Gustav Leonhardt, der als einer der legendärsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts gilt. Zu den Programmhöhepunkten der kommenden Saison gehören ein Cembalo-Konzert im virtuell wie ererstandenen Leipziger Kaffeehaus Zimmermann zur Zeit J. S. Bachs als eine Synthese von Musik und Architektur sowie die Aufführung des Bach-Passionsoratoriums BWV Anh. 169 mit dem belgischen Barockorchester „Il Gardellino“.

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Ndr Kultur Logo
©NDR
Freitag,
12.04.2024
13.00 Uhr Akademie
Radio, NDR Kultur
Freitag,
12.04.2024
13.00 Uhr Akademie
Radio, NDR Kultur
NDR Kultur à la carte zur Eröffnung des CPEB-Festes 2024

Christiane Irrgang im Gespräch mit Hansjörg Albrecht

Beschreibung


In der Sendung "NDR Kultur à la carte" sind Menschen zu Gast, die etwas zu sagen haben.
Menschen, die Geschichten erzählen, die sich Gedanken machen über die Welt. Menschen, die Neues planen und die zurückblicken können auf Leistungen und Fehlschläge, auf Begegnungen und Abenteuer. Zweimal in der Woche - montags und freitags um 13 Uhr - ist ein Gast aus der weiten Welt der Kultur eingeladen: Musiker, Schriftsteller, Schauspieler, Bildende Künstler, Filme- und Theatermacher, Unternehmer und Wissenschaftler.
Die Gäste stellen sich eine Stunde lang den neugierigen, kritischen und überraschenden Fragen unserer Moderatoren. Und sie bekommen die Gelegenheit, ihre Gedanken auch einmal vertieft darzustellen, abseits von der Hektik des Alltags.
Auf der NDR-Kultur-Podcast-Plattform ndr.de/ndrkultur/programm/podcast ist der Podcast ab der Ausstrahlung noch für 24 Monaten nachzuhören.

Beschreibung


In der Sendung "NDR Kultur à la carte" sind Menschen zu Gast, die etwas zu sagen haben.
Menschen, die Geschichten erzählen, die sich Gedanken machen über die Welt. Menschen, die Neues planen und die zurückblicken können auf Leistungen und Fehlschläge, auf Begegnungen und Abenteuer. Zweimal in der Woche - montags und freitags um 13 Uhr - ist ein Gast aus der weiten Welt der Kultur eingeladen: Musiker, Schriftsteller, Schauspieler, Bildende Künstler, Filme- und Theatermacher, Unternehmer und Wissenschaftler.
Die Gäste stellen sich eine Stunde lang den neugierigen, kritischen und überraschenden Fragen unserer Moderatoren. Und sie bekommen die Gelegenheit, ihre Gedanken auch einmal vertieft darzustellen, abseits von der Hektik des Alltags.
Auf der NDR-Kultur-Podcast-Plattform ndr.de/ndrkultur/programm/podcast ist der Podcast ab der Ausstrahlung noch für 24 Monaten nachzuhören.

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26a58ce4 190215 Janvogler 0711 Retouched V1
©Marco Grob
Donnerstag,
11.04.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Donnerstag,
11.04.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
ERÖFFNUNGSKONZERT
Jan Vogler Violoncello
Dresdner Kapellsolisten
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie D-Dur Wq 176
Konzert a-moll für Violoncello & Orchester Wq 170 H.432
Johann Christian Bach 
Sinfonia D-dur | Ouvertüre zur Oper »Temistocle«
Sinfonia D-Dur | Ouvertüre zur Oper »Amadis de Gaule«
Carl Philipp Emanuel Bach 
Konzert A-Dur für Violoncello & Orchester Wq 172
Sinfonie D-Dur Wq. 183 Nr. 1
Beschreibung

Stürmisch und empfindsam geht es dieses Jahr in die zweite Runde des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Festes Hamburg mit rauschenden Sinfonien, schwungvoll-eleganter Melodik in den Eröffnungssätzen der Sinfonien und Sonaten und „singendem Allegri“, dem Markenzeichen des galanten Stils. Carl Philipp Emanuel, der 30 Jahre lang als Cembalist am Hofe Friedrichs des Großen wirkte und auf dem Höhepunkt seiner Karriere 20 Jahre als Musikdirektor in Hamburg war, gilt als der berühmteste der Bach-Söhne. Als Komponist des Übergangs vom Barockzeitalter zur Frühklassik und Aufklärung sowie als Unternehmer mit einem durch ganz Europa reichenden Netzwerk genoss er große Bewunderung und Anerkennung. Zu Lebzeiten bedeutender als sein Vater und von Haydn, Mozart und Beethoven hochgeschätzt gilt er durch seine sowohl empfindsame, als auch stürmisch-drängende und vor allem fantasiereiche und hochexpressiv-revolutionäre Musik, als Wegbereiter der Wiener Klassik.

Der Cellist Jan Vogler gilt seit Jahren als einer der renommiertesten Cellisten der Welt. Er wirkt zudem als innovativer Intendant der Dresdner Musikfestspiele und der Musikfestspiele Schloss Moritzburg. Die Dresdner Kapellsolisten, bestehend vor allem aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden, gelten weltweit als eines der führenden Kammerorchester. Neben der Wiener Klassik widmen sie sich mit großer Leidenschaft insbesondere dem überreichen Schatz der Musik des Dresdner Hofes. Hansjörg Albrecht, Dirigent, Konzertorganist und Visionär, gilt international vor allem als Spezialist für Bach und die opulente Musik des 18. Jahrhunderts. Er ist künstlerischer Leiter der CPEB-Akademie, des CPEB-Chores und des CPEB-Festes Hamburg.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sinfonie D-Dur Wq 176
Konzert a-moll für Violoncello & Orchester Wq 170 H.432
Johann Christian Bach 
Sinfonia D-dur | Ouvertüre zur Oper »Temistocle«
Sinfonia D-Dur | Ouvertüre zur Oper »Amadis de Gaule«
Carl Philipp Emanuel Bach 
Konzert A-Dur für Violoncello & Orchester Wq 172
Sinfonie D-Dur Wq. 183 Nr. 1
Beschreibung

Stürmisch und empfindsam geht es dieses Jahr in die zweite Runde des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Festes Hamburg mit rauschenden Sinfonien, schwungvoll-eleganter Melodik in den Eröffnungssätzen der Sinfonien und Sonaten und „singendem Allegri“, dem Markenzeichen des galanten Stils. Carl Philipp Emanuel, der 30 Jahre lang als Cembalist am Hofe Friedrichs des Großen wirkte und auf dem Höhepunkt seiner Karriere 20 Jahre als Musikdirektor in Hamburg war, gilt als der berühmteste der Bach-Söhne. Als Komponist des Übergangs vom Barockzeitalter zur Frühklassik und Aufklärung sowie als Unternehmer mit einem durch ganz Europa reichenden Netzwerk genoss er große Bewunderung und Anerkennung. Zu Lebzeiten bedeutender als sein Vater und von Haydn, Mozart und Beethoven hochgeschätzt gilt er durch seine sowohl empfindsame, als auch stürmisch-drängende und vor allem fantasiereiche und hochexpressiv-revolutionäre Musik, als Wegbereiter der Wiener Klassik.

Der Cellist Jan Vogler gilt seit Jahren als einer der renommiertesten Cellisten der Welt. Er wirkt zudem als innovativer Intendant der Dresdner Musikfestspiele und der Musikfestspiele Schloss Moritzburg. Die Dresdner Kapellsolisten, bestehend vor allem aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden, gelten weltweit als eines der führenden Kammerorchester. Neben der Wiener Klassik widmen sie sich mit großer Leidenschaft insbesondere dem überreichen Schatz der Musik des Dresdner Hofes. Hansjörg Albrecht, Dirigent, Konzertorganist und Visionär, gilt international vor allem als Spezialist für Bach und die opulente Musik des 18. Jahrhunderts. Er ist künstlerischer Leiter der CPEB-Akademie, des CPEB-Chores und des CPEB-Festes Hamburg.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Dienstag,
12.03.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Dienstag,
12.03.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Bach - Lukaspassion
Julia Sophie Wagner Sopran
Bettina Ranch Alt
Daniel Johannsen Evangelist
Andreas Post Tenor
Matthias Winckhler Bassbariton
Klaus Mertens Bass
Dresdner Festspielorchester
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Programm
Johann Sebastian Bach 
Lukas-Passion BWV 246
Beschreibung

Bach, Bach, Bach… Hochbarock, leidenschaftlich dramatisch, einzigartig und in ihrer musikalischen Qualität und dem Ausmaß der Matthäus-Passion und Johannes-Passion absolut ebenbürtig – Bachs fehlende 4. große Passion nach dem Evangelisten Lukas. Bach war ein Meister des Pasticcios. Er liebte es, seine eigenen Kompositionen in neuen Zusammenhängen wiederzuverwenden und Stücke bei sich selbst zu kopieren, um ihre Flexibilität und Universalität unter Beweis zu stellen und ihnen neuen Ausdruck zu verleihen. Die vorliegende Lukaspassion ist ein Werk in eben dieser Pasticciomanier. Bach hat es nie geschafft, seine vierte Passion fertig zu schreiben. Nun haben sich die Bachspezialisten Lorenz und Christoph Eglhuber gemeinsam mit dem renommierten Dirigenten Hansjörg Albrecht in Bachs Kopier- und Komponierstube begeben, um aus seinen eigenen Kompositionen diese vierte, fehlende Passion zu schreiben. Entstanden ist ein hochspannendes, dramatisches Werk – aus Werken aus Bachs eigener Feder. Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg bringt es in feinster Besetzung auf die Bühne. Denn die Solisten sind ausnahmslos absolute Bach-Kenner. Mit dem Dresdner Festspielorchester ist ein Klangkörper mit an Bord, der sich aus den erlesensten europäischen Ensembles der historischen Aufführungspraxis zusammensetzt. Freuen Sie sich auf die Neuentdeckung und Uraufführung von Bachs fehlender 4. Passion in Kooperation der beiden Musikpartnerstädte Dresden und Hamburg in der Passionszeit.

Programm
Johann Sebastian Bach 
Lukas-Passion BWV 246
Beschreibung

Bach, Bach, Bach… Hochbarock, leidenschaftlich dramatisch, einzigartig und in ihrer musikalischen Qualität und dem Ausmaß der Matthäus-Passion und Johannes-Passion absolut ebenbürtig – Bachs fehlende 4. große Passion nach dem Evangelisten Lukas. Bach war ein Meister des Pasticcios. Er liebte es, seine eigenen Kompositionen in neuen Zusammenhängen wiederzuverwenden und Stücke bei sich selbst zu kopieren, um ihre Flexibilität und Universalität unter Beweis zu stellen und ihnen neuen Ausdruck zu verleihen. Die vorliegende Lukaspassion ist ein Werk in eben dieser Pasticciomanier. Bach hat es nie geschafft, seine vierte Passion fertig zu schreiben. Nun haben sich die Bachspezialisten Lorenz und Christoph Eglhuber gemeinsam mit dem renommierten Dirigenten Hansjörg Albrecht in Bachs Kopier- und Komponierstube begeben, um aus seinen eigenen Kompositionen diese vierte, fehlende Passion zu schreiben. Entstanden ist ein hochspannendes, dramatisches Werk – aus Werken aus Bachs eigener Feder. Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg bringt es in feinster Besetzung auf die Bühne. Denn die Solisten sind ausnahmslos absolute Bach-Kenner. Mit dem Dresdner Festspielorchester ist ein Klangkörper mit an Bord, der sich aus den erlesensten europäischen Ensembles der historischen Aufführungspraxis zusammensetzt. Freuen Sie sich auf die Neuentdeckung und Uraufführung von Bachs fehlender 4. Passion in Kooperation der beiden Musikpartnerstädte Dresden und Hamburg in der Passionszeit.

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201117 Michael Maul 22
Donnerstag,
07.03.2024
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
Donnerstag,
07.03.2024
19.00 Uhr Akademie
Hamburg, Komponistenquartier
Lichtwark-Saal (Neanderstraße 22)
bei Bach: Akademie zum 310. Geburtstag des Hamburger Bach
Ein CPE-Bach-Akademie Hamburg Projekt
Hansjörg Albrecht Moderation
Sophie Werkmeister Moderation
Prof. Dr. Michael Maul Intendant des Leipziger Bach-Festes
Christoph Eglhuber Rekonstruktion von Bachs Lukas-Passion
Beschreibung

„Wider den schlechten Ruf des Pasticcio“
Eine wissenschaftlich-musikalische Annäherung an ein Phänomen
Einführung in die Rekonstruktion von J.S.Bachs fehlender Lukas-Passion BWV 246

Pasticcio bezeichnet eine Oper oder auch ein kirchenmusikalisches Werk (Oratorium, Passion), das aus bereits existierender Musik verschiedener Komponisten oder aus verschiedenen Werken eines Komponisten zusammengestellt ist. Die ersten Pasticci erschienen nach 1700; ihre Blütezeit fällt in die Jahre von 1720 bis 1750, als praktisch in ganz Europa (mit Ausnahme Frankreichs) die Opera seria die herrschende Opernform war. Deren Schema der Trennung in handelnde und betrachtende Teile (denen musikalisch Rezitativ und Arie entsprechen) kommt der Pasticcio-Praxis entgegen. Die Affekte, die in den Arien zum Ausdruck kommen, kehren in jeder Oper wieder und sind zudem textlich wie auch musikalisch stark typisiert. Daher werden die Arien leicht zu Versatzstücken, die man beinahe beliebig von einer Oper in eine andere transferieren kann. Carl Philipp Emanuel Bach war von 1768 bis zu seinem Tod 1788 städtischer Musikdirektor in Hamburg. Für viele seiner kirchenmusikalischen Werke aus dieser Zeit verarbeitete er bereits vorhandenes Material; seien es eigene, frühere Kompositionen oder die Werke anderer Komponisten wie Georg Anton Benda, Gottfried August Homilius, Gottfried Heinrich Stölzel, aber auch die seines Vaters Johann Sebastian Bach und seines Paten Georg Philipp Telemann. | Die aktuelle Rekonstruktion von J.S.Bachs fehlender Lukas-Passion durch Lorenz & Christoph Eglhuber, die als Welturaufführung erstmalig am 12. März 2024 in der Hamburger Laeiszhalle erklingt und in der für die Barockzeit typischen Pasticcio-Technik entstand, wird in diesem Akademie-Talk mit dem international renommierten Bach-Forscher Michael Maul sowie mit Musik und vielfältigen Einblicken in das Werk und Bachs Kompositionswerkstatt vorgestellt.

Beschreibung

„Wider den schlechten Ruf des Pasticcio“
Eine wissenschaftlich-musikalische Annäherung an ein Phänomen
Einführung in die Rekonstruktion von J.S.Bachs fehlender Lukas-Passion BWV 246

Pasticcio bezeichnet eine Oper oder auch ein kirchenmusikalisches Werk (Oratorium, Passion), das aus bereits existierender Musik verschiedener Komponisten oder aus verschiedenen Werken eines Komponisten zusammengestellt ist. Die ersten Pasticci erschienen nach 1700; ihre Blütezeit fällt in die Jahre von 1720 bis 1750, als praktisch in ganz Europa (mit Ausnahme Frankreichs) die Opera seria die herrschende Opernform war. Deren Schema der Trennung in handelnde und betrachtende Teile (denen musikalisch Rezitativ und Arie entsprechen) kommt der Pasticcio-Praxis entgegen. Die Affekte, die in den Arien zum Ausdruck kommen, kehren in jeder Oper wieder und sind zudem textlich wie auch musikalisch stark typisiert. Daher werden die Arien leicht zu Versatzstücken, die man beinahe beliebig von einer Oper in eine andere transferieren kann. Carl Philipp Emanuel Bach war von 1768 bis zu seinem Tod 1788 städtischer Musikdirektor in Hamburg. Für viele seiner kirchenmusikalischen Werke aus dieser Zeit verarbeitete er bereits vorhandenes Material; seien es eigene, frühere Kompositionen oder die Werke anderer Komponisten wie Georg Anton Benda, Gottfried August Homilius, Gottfried Heinrich Stölzel, aber auch die seines Vaters Johann Sebastian Bach und seines Paten Georg Philipp Telemann. | Die aktuelle Rekonstruktion von J.S.Bachs fehlender Lukas-Passion durch Lorenz & Christoph Eglhuber, die als Welturaufführung erstmalig am 12. März 2024 in der Hamburger Laeiszhalle erklingt und in der für die Barockzeit typischen Pasticcio-Technik entstand, wird in diesem Akademie-Talk mit dem international renommierten Bach-Forscher Michael Maul sowie mit Musik und vielfältigen Einblicken in das Werk und Bachs Kompositionswerkstatt vorgestellt.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Mittwoch,
06.03.2024
17.15 Uhr Konzert
HAMBURG, HAUPTKIRCHE ST. PETRI
Mittwoch,
06.03.2024
17.15 Uhr Konzert
HAMBURG, HAUPTKIRCHE ST. PETRI
Happy Birthday! Carl Philipp Emanuel Bach zum 310. und Arnold Schönberg zum 150. Geburtstag
Eine Veranstaltung der Reihe "Stunde der Kirchenmusik"
Hansjörg Albrecht Orgel
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate g-moll Wq. 70 Nr.6 (1755)
Concerto C-Dur Wq. 112 Nr.1 (1765)
Arnold Schönberg 
Variationen über ein Rezitativ Op. 40 (1941)
Beschreibung

Herzlichen Glückwunsch Carl Philipp Emanuel Bach und Arnold Schönberg! Ihr feiert in diesem Jahr Euren 310. bzw. 150. Geburtstag. Nimmt jedoch die Klassikwelt, die z.B. Anton Bruckners 200. Geburtstag in diesem Jahr in großem Maßstab feiert, Euch in dem Umfange wahr, der Euch als Erneuerer und Wegbereiter eigentlich gebührt? Was Euch vereint, ist die Tatsache, dass Ihr – neben Carlo Gesualdo da Venosa, dem italienischen Renaissance-Fürsten, der zugleich als Komponist für seine Zeit extrem avantgardistisch schrieb – Komponisten des Übergangs seid. Ich habt mit Eurer Musik und Eurer neuartigen Art zu komponieren, jeweils die Zeit, in der Ihr wirktet, revolutionär neu belebt. Heute jedoch geltet Ihr noch immer als Außenseiter. Ist Eure Musik vielleicht nicht Mainstream gerecht? Ihr, Carl Philipp Emanuel Bach, habt mit Eurer neuartigen, sowohl empfindsamen als auch vom „Sturm und Drang“ beeinflussten Musiksprache Haydn, Mozart und Beethoven den Weg geebnet. Ihr wart nicht nur ein begnadeter Komponist und Musiker, Cembalist am Hofe Friedrichs des Großen in Berlin sowie 20 Jahre Musikdirektor in Hamburg. Euer Lehrwerk „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen“ hat Euch nicht nur im 18. Jahrhundert europaweit großen Respekt eingebracht – nein, es gilt bis heute weltweit als eines der maßgeblichen Lehrwerke über die Art des Musizierens. Eure Musik ist fantastisch und man muss sie mit viel Fantasie und überschäumend interpretieren. Und Ihr, lieber Arnold Schönberg, geltet zusammen mit Igor Strawinsky als einer der einflussreichsten Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts nach Claude Debussy. Ihr wart die zentrale Gestalt der sogenannten „Zweiten Wiener Schule“. Euer Bestreben, die Tonalität in ihrer spätromantischen Erscheinungsform konsequent zu Ende zu denken, mündete nach Aufgabe der Dur-Moll-Tonalität zwischen zwischen 1904 und 1911 in die Zwölftontechnik. Ihr entwickeltet um 1920 die theoretische Formulierung dieser neuen Kompositionstechnik, die später zur seriellen Musik weiterentwickelt und von zahlreichen Komponisten der Neuen Musik aufgegriffen wurde. Ihr habt Euch zu Beginn Eurer Laufbahn als Komponist mit der Literatur der Romantik und des Fin de siècle auseinandergesetzt und so bedeutende Werke, wie „Friede auf Erden“ für Chor, „Verklärte Nacht“ für Streichsextett, das Oratorium „Gurre-Lieder“ oder die sinfonische Dichtung „Pelleas und Melisande“ geschaffen. Als wichtige Brücke zur Moderne gelten Eure beiden Kammersinfonien für 15 bzw. 19 Instrumente. Ab 1908 komponiertet Ihr Werke, die den Boden der Dur-Moll-Tonalität verließen. Euer 2. Streichquartett gilt als ein Schlüsselwerk der atonalen Musik. Die Phase der sogenannten „Freien Atonalität“ führte Euch in eine Schaffenskrise. Rückblickend formuliertet Ihr über den atonal schaffenden Komponisten: „Er muss, wenn schon nicht Gesetze oder Regeln, so doch zumindest Wege finden, um den dissonanten Charakter dieser Harmonien und ihrer Abfolgen zu rechtfertigen“. 1921 habt Ihr dann Eure „Methode des Komponierens mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen“ („Zwölftontechnik“) entwickelt, welche von Euren Schülern – allen voran Alban Berg und Anton Webern – enthusiastisch aufgegriffen wurde. Der große deutsche Philosoph und Musiktheoretiker Theodor W. Adorno würdigte 1949 Eure Neuerfindung in seiner „Philosophie der neuen Musik“. Ihr benutztet diese neue Kompositionsmethode für Euer Hauptwerk, u.a. die Oper „Moses und Aron“ sowie für Oratorien und andere vokale Werke wie „Die Jakobsleiter“ und „Ein Überlebender aus Warschau“. Euer Einfluss auf die Musik des 20. Jahrhunderts kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die radikalen Entwicklungen der Kompositionstechnik und ihrer theoretischen Grundlagen, die von der Atonalität über die Zwölftontechnik zur seriellen Musik und schließlich zur Elektronischen Musik führten, wurden durch Euch angestoßen. Das breite Publikum habt Ihr und Eure Nachfolger allerdings noch nicht erobert… Vielleicht braucht es noch weitere 50 Jahre und die regelmäßige, leidenschaftliche Aufführung Eurer Werke, damit Eure Musik als ein folgerichtiger nächster Schritt nach der Spätromantik wahrgenommen wird. Ihr fordert die Menschen heraus: Intensives, offenes Zuhören und ein Sich-Einlassen auf Eure Musik, die ein Spiegel der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist, sind gefragt. Hier gilt’s der Kunst!

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach 
Sonate g-moll Wq. 70 Nr.6 (1755)
Concerto C-Dur Wq. 112 Nr.1 (1765)
Arnold Schönberg 
Variationen über ein Rezitativ Op. 40 (1941)
Beschreibung

Herzlichen Glückwunsch Carl Philipp Emanuel Bach und Arnold Schönberg! Ihr feiert in diesem Jahr Euren 310. bzw. 150. Geburtstag. Nimmt jedoch die Klassikwelt, die z.B. Anton Bruckners 200. Geburtstag in diesem Jahr in großem Maßstab feiert, Euch in dem Umfange wahr, der Euch als Erneuerer und Wegbereiter eigentlich gebührt? Was Euch vereint, ist die Tatsache, dass Ihr – neben Carlo Gesualdo da Venosa, dem italienischen Renaissance-Fürsten, der zugleich als Komponist für seine Zeit extrem avantgardistisch schrieb – Komponisten des Übergangs seid. Ich habt mit Eurer Musik und Eurer neuartigen Art zu komponieren, jeweils die Zeit, in der Ihr wirktet, revolutionär neu belebt. Heute jedoch geltet Ihr noch immer als Außenseiter. Ist Eure Musik vielleicht nicht Mainstream gerecht? Ihr, Carl Philipp Emanuel Bach, habt mit Eurer neuartigen, sowohl empfindsamen als auch vom „Sturm und Drang“ beeinflussten Musiksprache Haydn, Mozart und Beethoven den Weg geebnet. Ihr wart nicht nur ein begnadeter Komponist und Musiker, Cembalist am Hofe Friedrichs des Großen in Berlin sowie 20 Jahre Musikdirektor in Hamburg. Euer Lehrwerk „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen“ hat Euch nicht nur im 18. Jahrhundert europaweit großen Respekt eingebracht – nein, es gilt bis heute weltweit als eines der maßgeblichen Lehrwerke über die Art des Musizierens. Eure Musik ist fantastisch und man muss sie mit viel Fantasie und überschäumend interpretieren. Und Ihr, lieber Arnold Schönberg, geltet zusammen mit Igor Strawinsky als einer der einflussreichsten Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts nach Claude Debussy. Ihr wart die zentrale Gestalt der sogenannten „Zweiten Wiener Schule“. Euer Bestreben, die Tonalität in ihrer spätromantischen Erscheinungsform konsequent zu Ende zu denken, mündete nach Aufgabe der Dur-Moll-Tonalität zwischen zwischen 1904 und 1911 in die Zwölftontechnik. Ihr entwickeltet um 1920 die theoretische Formulierung dieser neuen Kompositionstechnik, die später zur seriellen Musik weiterentwickelt und von zahlreichen Komponisten der Neuen Musik aufgegriffen wurde. Ihr habt Euch zu Beginn Eurer Laufbahn als Komponist mit der Literatur der Romantik und des Fin de siècle auseinandergesetzt und so bedeutende Werke, wie „Friede auf Erden“ für Chor, „Verklärte Nacht“ für Streichsextett, das Oratorium „Gurre-Lieder“ oder die sinfonische Dichtung „Pelleas und Melisande“ geschaffen. Als wichtige Brücke zur Moderne gelten Eure beiden Kammersinfonien für 15 bzw. 19 Instrumente. Ab 1908 komponiertet Ihr Werke, die den Boden der Dur-Moll-Tonalität verließen. Euer 2. Streichquartett gilt als ein Schlüsselwerk der atonalen Musik. Die Phase der sogenannten „Freien Atonalität“ führte Euch in eine Schaffenskrise. Rückblickend formuliertet Ihr über den atonal schaffenden Komponisten: „Er muss, wenn schon nicht Gesetze oder Regeln, so doch zumindest Wege finden, um den dissonanten Charakter dieser Harmonien und ihrer Abfolgen zu rechtfertigen“. 1921 habt Ihr dann Eure „Methode des Komponierens mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen“ („Zwölftontechnik“) entwickelt, welche von Euren Schülern – allen voran Alban Berg und Anton Webern – enthusiastisch aufgegriffen wurde. Der große deutsche Philosoph und Musiktheoretiker Theodor W. Adorno würdigte 1949 Eure Neuerfindung in seiner „Philosophie der neuen Musik“. Ihr benutztet diese neue Kompositionsmethode für Euer Hauptwerk, u.a. die Oper „Moses und Aron“ sowie für Oratorien und andere vokale Werke wie „Die Jakobsleiter“ und „Ein Überlebender aus Warschau“. Euer Einfluss auf die Musik des 20. Jahrhunderts kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die radikalen Entwicklungen der Kompositionstechnik und ihrer theoretischen Grundlagen, die von der Atonalität über die Zwölftontechnik zur seriellen Musik und schließlich zur Elektronischen Musik führten, wurden durch Euch angestoßen. Das breite Publikum habt Ihr und Eure Nachfolger allerdings noch nicht erobert… Vielleicht braucht es noch weitere 50 Jahre und die regelmäßige, leidenschaftliche Aufführung Eurer Werke, damit Eure Musik als ein folgerichtiger nächster Schritt nach der Spätromantik wahrgenommen wird. Ihr fordert die Menschen heraus: Intensives, offenes Zuhören und ein Sich-Einlassen auf Eure Musik, die ein Spiegel der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist, sind gefragt. Hier gilt’s der Kunst!

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Eingang Kq Peterstraße (c) Ulrich Perrey
©Ulrich Perrey
Mittwoch,
14.02.2024
15.00 Uhr Akademie
Hamburg, CPE-BACH-MUSEUM IM KOMPONISTENQUARTIER
Mittwoch,
14.02.2024
15.00 Uhr Akademie
Hamburg, CPE-BACH-MUSEUM IM KOMPONISTENQUARTIER
CPE Bach - Leben und Wirken in Hamburg und seiner Zeit
Ein CPE-Bach-Akademie Hamburg Projekt

Öffentliche Führung zu Carl Philipp Emanuel Bach

Beschreibung

Zwei Jahrzehnte – von 1768 bis 1788 – prägte Bach das Hamburger Musikleben. Er komponierte Musik verschiedener Gattungen, verfasste das musikalische Lehrbuch „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen“ und gilt als Hauptvertreter des sogenannten „empfindsamen Stils“, der für die damalige Zeit modernen Tonsprache, in der er auch frei am „Clavier“ fantasierte. Carl Philipp Emanuel Bach war zu seinen Lebzeiten wesentlich berühmter als sein Vater Johann Sebastian und kümmerte sich sorgsam um dessen Nachlass - davon profitiert die Musikwelt bis heute. Die Führung durch Jörg Bode, Vorsitzender der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft, gibt Einblicke in das Hamburger Leben des Komponisten und ordnet Leben und Werk in die Zeitgeschichte ein.

Museumseintritt zzgl. 3 € Führungsentgelt, Dauer: 45 Minuten.
Reservierung unter info@komponistenquartier.de oder Tel.: 040 636 078 82.

Weitere Infos beim Komponistenquartier.

Beschreibung

Zwei Jahrzehnte – von 1768 bis 1788 – prägte Bach das Hamburger Musikleben. Er komponierte Musik verschiedener Gattungen, verfasste das musikalische Lehrbuch „Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen“ und gilt als Hauptvertreter des sogenannten „empfindsamen Stils“, der für die damalige Zeit modernen Tonsprache, in der er auch frei am „Clavier“ fantasierte. Carl Philipp Emanuel Bach war zu seinen Lebzeiten wesentlich berühmter als sein Vater Johann Sebastian und kümmerte sich sorgsam um dessen Nachlass - davon profitiert die Musikwelt bis heute. Die Führung durch Jörg Bode, Vorsitzender der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gesellschaft, gibt Einblicke in das Hamburger Leben des Komponisten und ordnet Leben und Werk in die Zeitgeschichte ein.

Museumseintritt zzgl. 3 € Führungsentgelt, Dauer: 45 Minuten.
Reservierung unter info@komponistenquartier.de oder Tel.: 040 636 078 82.

Weitere Infos beim Komponistenquartier.

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Braunschweig Dom Christian Krebel T9y Rnlp Oq Xc Unsplash(1)
©Christian Krebel
Sonntag,
04.02.2024
17.00 Uhr Konzert
Braunschweig, Domkirche St. Blasii
Sonntag,
04.02.2024
17.00 Uhr Konzert
Braunschweig, Domkirche St. Blasii
Evensong: Coronation Music
CPEB on Tour
Hansjörg Albrecht Orgel
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Luiz de Godoy Leitung
Programm
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.1 für Chor und Orgel »Zadok the Priest HWV 258«
William Smith 
The Preces für Vorsänger und Chor »O Lord, open thou our lips – And our mouth shall shew forth thy praise«
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.4 für Chor und Orgel »My heart is inditing HWV 261«
Sir John Goss 
Psalm 18, Verse 25-51 für Chor und Orgel »With the holy thou shalt be holy«
Sir Charles Villiers Stanford 
Magnificat & Nunc dimittis A-Dur für Chor und Orgel »My soul doth magnify the Lord«, »Lord, now lettest thou thy servant«
Johann Sebastian Bach 
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542 für Orgel
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.2 für Chor und Orgel »Let thy hand be strengthened HWV 259«
William Smith 
Versicles and Responses für Vorsänger und Chor »The Lord be with you – And with thy spirit«
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.3 für Chor und Orgel »The King shall rejoice HWV 260«
Beschreibung

Der Evensong, eine besondere Form der gottesdienstlichen Meditation, ist ein liturgisches Geschenk aus der Tradition der anglikanischen Kirche und ist durch die Verwendung von Psalmen, dem Magnificat, einem Hymnus und anderer Gebete seit tausend Jahren nahezu unverändert erhalten geblieben. In der Kombination aus dem Abend- und Nachtgebet der Kirche (Vesper und Komplet) entstand in der anglikanischen Liturgie der „Evening Prayer“, welcher an vielen Kathedralen und Colleges (u.a. in London, Cambridge und Oxford) täglich von Chören (oft von Knabenchören) als Evensong gestaltet wird.
Als die englische Reformation das Book of Common Prayer hervorbrachte, enthielt es eine Version des Abendgebets, welche die säkulare Version von Vesper und Komplet abkürzte. Nahezu alle Elemente wurden aus mittelalterlichen Gottesdienstbüchern übernommen, wobei man die Reihenfolge nur geringfügig änderte.
Beim Evensong wird der gesamte Gottesdienst von einem Pfarrer und dem Chor, begleitet von der Orgel, gesungen. In Kathedralen oder an besonders wichtigen Tagen des Kirchenjahres werden die Gesänge in aufwendigen Vertonungen vorgetragen – u.a. von Komponisten der Renaissance wie Thomas Tallis, William Byrd und Orlando Gibbons über
viktorianische Komponisten wie Charles Villiers Stanford und Edward Elgar bis zu Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Herbert Howells, Michael Tippett, Benjamin Britten und John Rutter.
Die Konzertform des Evensongs des Hamburger CPE Bach Chores ist besonders festlich und wird durch die Kombination mit den vier berühmten Hymnen Händels - komponiert 1727 für die Königskrönung von Georg II. in der Westminster Abbey - und einem der bedeutendsten Orgelwerke Bachs zu einer besonderen Variante des anglikanischen Abendgottesdienstes.

Programm
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.1 für Chor und Orgel »Zadok the Priest HWV 258«
William Smith 
The Preces für Vorsänger und Chor »O Lord, open thou our lips – And our mouth shall shew forth thy praise«
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.4 für Chor und Orgel »My heart is inditing HWV 261«
Sir John Goss 
Psalm 18, Verse 25-51 für Chor und Orgel »With the holy thou shalt be holy«
Sir Charles Villiers Stanford 
Magnificat & Nunc dimittis A-Dur für Chor und Orgel »My soul doth magnify the Lord«, »Lord, now lettest thou thy servant«
Johann Sebastian Bach 
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542 für Orgel
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.2 für Chor und Orgel »Let thy hand be strengthened HWV 259«
William Smith 
Versicles and Responses für Vorsänger und Chor »The Lord be with you – And with thy spirit«
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.3 für Chor und Orgel »The King shall rejoice HWV 260«
Beschreibung

Der Evensong, eine besondere Form der gottesdienstlichen Meditation, ist ein liturgisches Geschenk aus der Tradition der anglikanischen Kirche und ist durch die Verwendung von Psalmen, dem Magnificat, einem Hymnus und anderer Gebete seit tausend Jahren nahezu unverändert erhalten geblieben. In der Kombination aus dem Abend- und Nachtgebet der Kirche (Vesper und Komplet) entstand in der anglikanischen Liturgie der „Evening Prayer“, welcher an vielen Kathedralen und Colleges (u.a. in London, Cambridge und Oxford) täglich von Chören (oft von Knabenchören) als Evensong gestaltet wird.
Als die englische Reformation das Book of Common Prayer hervorbrachte, enthielt es eine Version des Abendgebets, welche die säkulare Version von Vesper und Komplet abkürzte. Nahezu alle Elemente wurden aus mittelalterlichen Gottesdienstbüchern übernommen, wobei man die Reihenfolge nur geringfügig änderte.
Beim Evensong wird der gesamte Gottesdienst von einem Pfarrer und dem Chor, begleitet von der Orgel, gesungen. In Kathedralen oder an besonders wichtigen Tagen des Kirchenjahres werden die Gesänge in aufwendigen Vertonungen vorgetragen – u.a. von Komponisten der Renaissance wie Thomas Tallis, William Byrd und Orlando Gibbons über
viktorianische Komponisten wie Charles Villiers Stanford und Edward Elgar bis zu Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Herbert Howells, Michael Tippett, Benjamin Britten und John Rutter.
Die Konzertform des Evensongs des Hamburger CPE Bach Chores ist besonders festlich und wird durch die Kombination mit den vier berühmten Hymnen Händels - komponiert 1727 für die Königskrönung von Georg II. in der Westminster Abbey - und einem der bedeutendsten Orgelwerke Bachs zu einer besonderen Variante des anglikanischen Abendgottesdienstes.

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©Evan Buchholz
Samstag,
03.02.2024
17.00 Uhr Konzert
Halle (Westfalen), Johanniskirche
Samstag,
03.02.2024
17.00 Uhr Konzert
Halle (Westfalen), Johanniskirche
Evensong: Coronation Music
CPEB on Tour
Hansjörg Albrecht Orgel
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Luiz de Godoy Leitung
Programm
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.1 für Chor und Orgel »Zadok the Priest HWV 258«
William Smith 
The Preces für Vorsänger und Chor »O Lord, open thou our lips – And our mouth shall shew forth thy praise«
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.4 für Chor und Orgel »My heart is inditing HWV 261«
Sir John Goss 
Psalm 18, Verse 25-51 für Chor und Orgel »With the holy thou shalt be holy«
Sir Charles Villiers Stanford 
Magnificat & Nunc dimittis A-Dur für Chor und Orgel »My soul doth magnify the Lord«, »Lord, now lettest thou thy servant«
Johann Sebastian Bach 
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542 für Orgel
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.2 für Chor und Orgel »Let thy hand be strengthened HWV 259«
William Smith 
Versicles and Responses für Vorsänger und Chor »The Lord be with you – And with thy spirit«
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.3 für Chor und Orgel »The King shall rejoice HWV 260«
Beschreibung

Der Evensong, eine besondere Form der gottesdienstlichen Meditation, ist ein liturgisches Geschenk aus der Tradition der anglikanischen Kirche und ist durch die Verwendung von Psalmen, dem Magnificat, einem Hymnus und anderer Gebete seit tausend Jahren nahezu unverändert erhalten geblieben. In der Kombination aus dem Abend- und Nachtgebet der Kirche (Vesper und Komplet) entstand in der anglikanischen Liturgie der „Evening Prayer“, welcher an vielen Kathedralen und Colleges (u.a. in London, Cambridge und Oxford) täglich von Chören (oft von Knabenchören) als Evensong gestaltet wird.
Als die englische Reformation das Book of Common Prayer hervorbrachte, enthielt es eine Version des Abendgebets, welche die säkulare Version von Vesper und Komplet abkürzte. Nahezu alle Elemente wurden aus mittelalterlichen Gottesdienstbüchern übernommen, wobei man die Reihenfolge nur geringfügig änderte.
Beim Evensong wird der gesamte Gottesdienst von einem Pfarrer und dem Chor, begleitet von der Orgel, gesungen. In Kathedralen oder an besonders wichtigen Tagen des Kirchenjahres werden die Gesänge in aufwendigen Vertonungen vorgetragen – u.a. von Komponisten der Renaissance wie Thomas Tallis, William Byrd und Orlando Gibbons über
viktorianische Komponisten wie Charles Villiers Stanford und Edward Elgar bis zu Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Herbert Howells, Michael Tippett, Benjamin Britten und John Rutter.
Die Konzertform des Evensongs des Hamburger CPE Bach Chores ist besonders festlich und wird durch die Kombination mit den vier berühmten Hymnen Händels - komponiert 1727 für die Königskrönung von Georg II. in der Westminster Abbey - und einem der bedeutendsten Orgelwerke Bachs zu einer besonderen Variante des anglikanischen Abendgottesdienstes.

Programm
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.1 für Chor und Orgel »Zadok the Priest HWV 258«
William Smith 
The Preces für Vorsänger und Chor »O Lord, open thou our lips – And our mouth shall shew forth thy praise«
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.4 für Chor und Orgel »My heart is inditing HWV 261«
Sir John Goss 
Psalm 18, Verse 25-51 für Chor und Orgel »With the holy thou shalt be holy«
Sir Charles Villiers Stanford 
Magnificat & Nunc dimittis A-Dur für Chor und Orgel »My soul doth magnify the Lord«, »Lord, now lettest thou thy servant«
Johann Sebastian Bach 
Fantasie und Fuge g-moll BWV 542 für Orgel
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.2 für Chor und Orgel »Let thy hand be strengthened HWV 259«
William Smith 
Versicles and Responses für Vorsänger und Chor »The Lord be with you – And with thy spirit«
Georg Friedrich Händel 
Coronation Anthem Nr.3 für Chor und Orgel »The King shall rejoice HWV 260«
Beschreibung

Der Evensong, eine besondere Form der gottesdienstlichen Meditation, ist ein liturgisches Geschenk aus der Tradition der anglikanischen Kirche und ist durch die Verwendung von Psalmen, dem Magnificat, einem Hymnus und anderer Gebete seit tausend Jahren nahezu unverändert erhalten geblieben. In der Kombination aus dem Abend- und Nachtgebet der Kirche (Vesper und Komplet) entstand in der anglikanischen Liturgie der „Evening Prayer“, welcher an vielen Kathedralen und Colleges (u.a. in London, Cambridge und Oxford) täglich von Chören (oft von Knabenchören) als Evensong gestaltet wird.
Als die englische Reformation das Book of Common Prayer hervorbrachte, enthielt es eine Version des Abendgebets, welche die säkulare Version von Vesper und Komplet abkürzte. Nahezu alle Elemente wurden aus mittelalterlichen Gottesdienstbüchern übernommen, wobei man die Reihenfolge nur geringfügig änderte.
Beim Evensong wird der gesamte Gottesdienst von einem Pfarrer und dem Chor, begleitet von der Orgel, gesungen. In Kathedralen oder an besonders wichtigen Tagen des Kirchenjahres werden die Gesänge in aufwendigen Vertonungen vorgetragen – u.a. von Komponisten der Renaissance wie Thomas Tallis, William Byrd und Orlando Gibbons über
viktorianische Komponisten wie Charles Villiers Stanford und Edward Elgar bis zu Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Herbert Howells, Michael Tippett, Benjamin Britten und John Rutter.
Die Konzertform des Evensongs des Hamburger CPE Bach Chores ist besonders festlich und wird durch die Kombination mit den vier berühmten Hymnen Händels - komponiert 1727 für die Königskrönung von Georg II. in der Westminster Abbey - und einem der bedeutendsten Orgelwerke Bachs zu einer besonderen Variante des anglikanischen Abendgottesdienstes.

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Cpeb Chor
©Swanhild Kruckelmann
Freitag,
02.02.2024
19.30 Uhr Konzert
Halle (Westfalen), Johanniskirche
Freitag,
02.02.2024
19.30 Uhr Konzert
Halle (Westfalen), Johanniskirche
Bach - Goldbergvariationen
Ein CPE-Bach-Akademie Hamburg Projekt
Hansjörg Albrecht Orgel
Programm
Johann Sebastian Bach 
Goldberg-Variationen BWV 988
Aria mit 30 Veränderungen aus dem „IV. Teil der Clavier-Übung“ BWV 988 (Orgelfassung: Hansjörg Albrecht)
Beschreibung

Eine ungeheure Faszination geht von diesem gewaltigen Variationszyklus aus, der in seiner schier überbordenden Form, seiner reichen Palette an Varianten, Affekten, stilistischen Mitteln und vor allem seinen spieltechnischen Anforderungen bis 1800 unübertroffen wie ein „Fels in der Brandung“ stand. Seit den beiden legendären Einspielungen von Glenn Gould sind Bachs Goldberg-Variationen aus dem heutigen Konzertleben nicht mehr wegzudenken. | In der barocken Denkweise bildet der Himmel die Kuppel über der Erde, das Firmament steht in Beziehung zum Weltgeschehen und der irdische Bereich fungiert in diesem Spannungsgefüge als „Weltbühne“. Die zentrale Figur auf dieser barocken Bühne ist Ludwig XIV., der „Sonnenkönig“ (1638-1715). Er war ein großer Förderer der Künste und Wissenschaften, und unter seiner Herrschaft gewann Frankreich eine absolute Vormachtstellung in Europa. Von seinem Glanz und seiner Größe zeugt noch heute die prächtige Schlossanlage von Versailles. Alles Natürliche wird künstlich modelliert und architektonische Symmetrie beherrscht das Gesamtbild. Kanäle, Springbrunnen und riesige Wasserspiele dienen der Gliederung und Unterteilung. Große Alleen führen durch den Park und lenken den Blick auf Pavillons und Torbauten in der Ferne. Versailles ist unübertroffenes Vorbild für ganz Europa, welches versucht, diesen Glanz nachzuahmen. Ob Adel, Kirche oder Bürgertum, ob London, Prag, Venedig oder Dresden, überall gedeihen die Wissenschaften, es blühen Theater, Architektur, Malerei und Bildhauerei, im Bereich der Musik sind es vor allem die beiden Großformen Oratorium und Oper. Größe und Monumentalität herrscht vor. Und Bachs gewaltiger Variationszyklus, komponiert 1741/42 in Leipzig, ist so etwas wie ein Spiegel dieser Epoche: Ihm liegt ein genial-symmetrischer Bauplan zugrunde, vergleichbar einem hochkomplexen architektonischen Entwurf für eine barocke Schlossanlage. In Farbenreichtum und Komplexität der Formen stehen die Goldberg-Variationen der Pracht und gestalterischen Vielfalt von Versailles in nichts nach und sind trotzdem auf nur einem einzigen Instrument darzustellen. Erst Beethoven gelingt 60 Jahre später mit seinen Diabelli-Variationen für Klavier eine Komposition ähnlicher Größe. Hansjörg Albrechts Orgelfassung der Goldberg-Variationen ermöglicht in ihrer Farbigkeit völlig neue Einblicke und Hörerfahrungen und ist so etwas wie eine pompöse XXL-Orchestrierung dieses Bachschen Meisterwerkes.

Programm
Johann Sebastian Bach 
Goldberg-Variationen BWV 988
Aria mit 30 Veränderungen aus dem „IV. Teil der Clavier-Übung“ BWV 988 (Orgelfassung: Hansjörg Albrecht)
Beschreibung

Eine ungeheure Faszination geht von diesem gewaltigen Variationszyklus aus, der in seiner schier überbordenden Form, seiner reichen Palette an Varianten, Affekten, stilistischen Mitteln und vor allem seinen spieltechnischen Anforderungen bis 1800 unübertroffen wie ein „Fels in der Brandung“ stand. Seit den beiden legendären Einspielungen von Glenn Gould sind Bachs Goldberg-Variationen aus dem heutigen Konzertleben nicht mehr wegzudenken. | In der barocken Denkweise bildet der Himmel die Kuppel über der Erde, das Firmament steht in Beziehung zum Weltgeschehen und der irdische Bereich fungiert in diesem Spannungsgefüge als „Weltbühne“. Die zentrale Figur auf dieser barocken Bühne ist Ludwig XIV., der „Sonnenkönig“ (1638-1715). Er war ein großer Förderer der Künste und Wissenschaften, und unter seiner Herrschaft gewann Frankreich eine absolute Vormachtstellung in Europa. Von seinem Glanz und seiner Größe zeugt noch heute die prächtige Schlossanlage von Versailles. Alles Natürliche wird künstlich modelliert und architektonische Symmetrie beherrscht das Gesamtbild. Kanäle, Springbrunnen und riesige Wasserspiele dienen der Gliederung und Unterteilung. Große Alleen führen durch den Park und lenken den Blick auf Pavillons und Torbauten in der Ferne. Versailles ist unübertroffenes Vorbild für ganz Europa, welches versucht, diesen Glanz nachzuahmen. Ob Adel, Kirche oder Bürgertum, ob London, Prag, Venedig oder Dresden, überall gedeihen die Wissenschaften, es blühen Theater, Architektur, Malerei und Bildhauerei, im Bereich der Musik sind es vor allem die beiden Großformen Oratorium und Oper. Größe und Monumentalität herrscht vor. Und Bachs gewaltiger Variationszyklus, komponiert 1741/42 in Leipzig, ist so etwas wie ein Spiegel dieser Epoche: Ihm liegt ein genial-symmetrischer Bauplan zugrunde, vergleichbar einem hochkomplexen architektonischen Entwurf für eine barocke Schlossanlage. In Farbenreichtum und Komplexität der Formen stehen die Goldberg-Variationen der Pracht und gestalterischen Vielfalt von Versailles in nichts nach und sind trotzdem auf nur einem einzigen Instrument darzustellen. Erst Beethoven gelingt 60 Jahre später mit seinen Diabelli-Variationen für Klavier eine Komposition ähnlicher Größe. Hansjörg Albrechts Orgelfassung der Goldberg-Variationen ermöglicht in ihrer Farbigkeit völlig neue Einblicke und Hörerfahrungen und ist so etwas wie eine pompöse XXL-Orchestrierung dieses Bachschen Meisterwerkes.

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Hansjörg Albrecht Quadratisch
Hansjörg Albrecht ©Florian Wagner
Freitag,
26.01.2024
18.30 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis
Freitag,
26.01.2024
18.30 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis
Bruckner 200 - Neunte & Te Deum
Ein CPEB Young Artists Projekt
Lina Baldovino Sopran
Anna-Maria Kawatzopoulos Mezzosopran
Jimyeong Jung Tenor
Jaehwan Shim Bariton
Sinfonieorchester der Hochschule für Musik & Theater Rostock
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Anton Bruckner 
Ecce sacerdos magnus (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll WAB 109, I. Feierlich-misterioso
Os justi (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll, II. Scherzo
Christus factus est (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll, III. Adagio
Te Deum für Soli, Chor, Orgel, Orchester
Beschreibung

In Hamburgs barocker Hauptkirche St. Michaelis, die mit ihrem grandiosen Raum dem österreichischen Bruckner-Mekka, der Stiftskirche St. Florian, mehr als ebenbürtig und für die Klangkathedralen Anton Bruckners geradezu prädestiniert ist, begehen der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik & Theater Rostock mit Bruckners Te Deum, drei seiner schönsten Motetten sowie der unvollendeten 9. Sinfonie, Bruckners Opus Ultimum – seinem Schwanengesang – festlich das Gedenkjahr anlässlich seines 200. Geburtstag. Die ersten drei Sätze der Neunten, die Bruckner »dem lieben Gott« widmete, hatte er vollständig ausgearbeitet – der vierte Satz blieb jedoch unvollendet, denn Bruckner verstarb, ohne den Finalsatz seiner weit ins 20. Jahrhundert und die Moderne hinführenden letzten Sinfonie vollenden zu können. Der Überlieferung nach soll sich Bruckner vor seinem Tod folgendermaßen dazu geäußert haben: »Sehen Sie, ich habe bereits zwei irdischen Majestäten Symphonien gewidmet, dem armen König Ludwig als dem königlichen Förderer der Kunst (7. Sinfonie), unserem erlauchten, lieben Kaiser als der höchsten irdischen Majestät, die ich anerkenne (8. Sinfonie) und nun widme ich der Majestät aller Majestäten, dem lieben Gott, mein letztes Werk und hoffe, dass er mir so viel Zeit schenken wird, dasselbe zu vollenden.« Bruckner hat seine Wurzeln in der Musik Palestrinas, Bachs, Beethovens und  Schuberts. Zugleich gilt er aber auch neben Franz Liszt und Richard Wagner als einer der wesentlichen Innovatoren der Harmonik des späten 19. Jahrhunderts.
Mit seiner Neunten eröffnet Bruckner nicht nur völlig neue Klangwelten, sondern erreicht durch die Herauslösung einzelner Akkorde aus einst festgefügten Klangverbindungen eine neue Dimension der Harmonik, wie sie beispielsweise von Arnold Schönberg im 20. Jahrhundert fortgeführt wird.
Eröffnet wird das Konzert mit den Fanfaren der Vertonung des Introitus Ecce sacerdos magnus (Seht den Hohen Priester, der in seinen Tagen Gott gefiel). Mit Bruckners strahlendem und Gott verherrlichenden Te Deum wird – statt des fehlenden Finalsatzes – die Sinfonie bekrönt.
Bruckner bezeichnete sein Te Deum als Stolz meines Lebens: »Wenn mich der liebe Gott einst zu sich ruft und fragt: ‚Wo hast du die Talente, die ich dir gegeben habe?‘, dann halte ich ihm die Notenrolle mit meinem Te Deum hin, und er wird mir ein gnädiger Richter sein.« Und Gustav Mahler war von dem Werk derart angetan, dass er in seinem persönlichen Klavierauszug den Untertitel »für Chor, Solostimmen, Orchester und Orgel« durch »für Engelszungen, Gottselige, gequälte Herzen und feuergeläuterte Seelen« ersetzte. Die Variante, dass Bruckners Neunte durch sein Te Deum als Finalsatz bekrönt und vervollkommnet wird, geht auf Bruckner selbst zurück. Trotz verschiedener Rekonstruktionen des Finales im 20. und 21. Jahrhundert, präferiert u.a. Christian Thielemann, einer der wichtigsten Bruckner-Dirigenten unserer Zeit – der mit den Wiener Philharmonikern alle Bruckner-Sinfonien eingespielt und die Schirmherrschaft für Hansjörg Albrechts Erstgesamteinspielung der Sinfonien Bruckners als Orgeltranskriptionen übernommen hat – die Fassung mit dem Te Deum als Chorfinale.
Nach einer 2017 unter der musikalischen Leitung von Hansjörg Albrecht erstmals großangelegten Kooperation mit der Musikhochschule Rostock mit zwei spektakulären und komplett ausverkauften Aufführungen von Benjamin Brittens War Requiem in Hamburg und Rostock gibt es nun mit diesem Konzertprojekt eine Neuauflage der Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen. Im Rahmen der CPEB-Akademie ist es ein neues Projekt mit den CPEP Young Artists, welches jungen Musikerinnen und Musikern ermöglicht, in das weltumspannende Klanguniversum und die Monumentalität von Anton Bruckners Spätwerk einzutauchen.
 

Programm
Anton Bruckner 
Ecce sacerdos magnus (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll WAB 109, I. Feierlich-misterioso
Os justi (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll, II. Scherzo
Christus factus est (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll, III. Adagio
Te Deum für Soli, Chor, Orgel, Orchester
Beschreibung

In Hamburgs barocker Hauptkirche St. Michaelis, die mit ihrem grandiosen Raum dem österreichischen Bruckner-Mekka, der Stiftskirche St. Florian, mehr als ebenbürtig und für die Klangkathedralen Anton Bruckners geradezu prädestiniert ist, begehen der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik & Theater Rostock mit Bruckners Te Deum, drei seiner schönsten Motetten sowie der unvollendeten 9. Sinfonie, Bruckners Opus Ultimum – seinem Schwanengesang – festlich das Gedenkjahr anlässlich seines 200. Geburtstag. Die ersten drei Sätze der Neunten, die Bruckner »dem lieben Gott« widmete, hatte er vollständig ausgearbeitet – der vierte Satz blieb jedoch unvollendet, denn Bruckner verstarb, ohne den Finalsatz seiner weit ins 20. Jahrhundert und die Moderne hinführenden letzten Sinfonie vollenden zu können. Der Überlieferung nach soll sich Bruckner vor seinem Tod folgendermaßen dazu geäußert haben: »Sehen Sie, ich habe bereits zwei irdischen Majestäten Symphonien gewidmet, dem armen König Ludwig als dem königlichen Förderer der Kunst (7. Sinfonie), unserem erlauchten, lieben Kaiser als der höchsten irdischen Majestät, die ich anerkenne (8. Sinfonie) und nun widme ich der Majestät aller Majestäten, dem lieben Gott, mein letztes Werk und hoffe, dass er mir so viel Zeit schenken wird, dasselbe zu vollenden.« Bruckner hat seine Wurzeln in der Musik Palestrinas, Bachs, Beethovens und  Schuberts. Zugleich gilt er aber auch neben Franz Liszt und Richard Wagner als einer der wesentlichen Innovatoren der Harmonik des späten 19. Jahrhunderts.
Mit seiner Neunten eröffnet Bruckner nicht nur völlig neue Klangwelten, sondern erreicht durch die Herauslösung einzelner Akkorde aus einst festgefügten Klangverbindungen eine neue Dimension der Harmonik, wie sie beispielsweise von Arnold Schönberg im 20. Jahrhundert fortgeführt wird.
Eröffnet wird das Konzert mit den Fanfaren der Vertonung des Introitus Ecce sacerdos magnus (Seht den Hohen Priester, der in seinen Tagen Gott gefiel). Mit Bruckners strahlendem und Gott verherrlichenden Te Deum wird – statt des fehlenden Finalsatzes – die Sinfonie bekrönt.
Bruckner bezeichnete sein Te Deum als Stolz meines Lebens: »Wenn mich der liebe Gott einst zu sich ruft und fragt: ‚Wo hast du die Talente, die ich dir gegeben habe?‘, dann halte ich ihm die Notenrolle mit meinem Te Deum hin, und er wird mir ein gnädiger Richter sein.« Und Gustav Mahler war von dem Werk derart angetan, dass er in seinem persönlichen Klavierauszug den Untertitel »für Chor, Solostimmen, Orchester und Orgel« durch »für Engelszungen, Gottselige, gequälte Herzen und feuergeläuterte Seelen« ersetzte. Die Variante, dass Bruckners Neunte durch sein Te Deum als Finalsatz bekrönt und vervollkommnet wird, geht auf Bruckner selbst zurück. Trotz verschiedener Rekonstruktionen des Finales im 20. und 21. Jahrhundert, präferiert u.a. Christian Thielemann, einer der wichtigsten Bruckner-Dirigenten unserer Zeit – der mit den Wiener Philharmonikern alle Bruckner-Sinfonien eingespielt und die Schirmherrschaft für Hansjörg Albrechts Erstgesamteinspielung der Sinfonien Bruckners als Orgeltranskriptionen übernommen hat – die Fassung mit dem Te Deum als Chorfinale.
Nach einer 2017 unter der musikalischen Leitung von Hansjörg Albrecht erstmals großangelegten Kooperation mit der Musikhochschule Rostock mit zwei spektakulären und komplett ausverkauften Aufführungen von Benjamin Brittens War Requiem in Hamburg und Rostock gibt es nun mit diesem Konzertprojekt eine Neuauflage der Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen. Im Rahmen der CPEB-Akademie ist es ein neues Projekt mit den CPEP Young Artists, welches jungen Musikerinnen und Musikern ermöglicht, in das weltumspannende Klanguniversum und die Monumentalität von Anton Bruckners Spätwerk einzutauchen.
 

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Florian Erdl 4©michaelstaab 1024x683
Prof. Florian Erdl ©Michael Staab
Samstag,
20.01.2024
19.30 Uhr Konzert
Rostock, Konzertkirche St. Nicolai
Samstag,
20.01.2024
19.30 Uhr Konzert
Rostock, Konzertkirche St. Nicolai
Bruckner 200 - Neunte und Te Deum
Ein CPEB Young Artists Projekt
Lina Baldovino Sopran
Anna-Maria Kawatzopoulos Mezzosopran
Jimyeong Jung Tenor
Jaehwan Shim Bariton
Sinfonieorchester der Hochschule für Musik & Theater Rostock
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Prof. Florian Erdl Leitung
Programm
Anton Bruckner 
Ecce sacerdos magnus (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll WAB 109, I. Feierlich-misterioso
Os justi (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll, II. Scherzo
Christus factus est (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll, III. Adagio
Te Deum für Soli, Chor, Orgel, Orchester
Beschreibung

In der aus dem 13. Jahrhundert stammenden gotischen Nikolaikirche Rostock, welche als eine der ältesten noch erhaltenen Hallenkirchen im Ostseeraum gilt und die heute vor allem als Konzertkirche genutzt wird, begehen der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik & Theater Rostock mit Bruckners Te Deum, drei seiner schönsten Motetten sowie der unvollendeten 9. Sinfonie, Bruckners Opus Ultimum – seinem Schwanengesang – festlich das Gedenkjahr anlässlich seines 200. Geburtstag. Die ersten drei Sätze der Neunten, die Bruckner »dem lieben Gott« widmete, hatte er vollständig ausgearbeitet – der vierte Satz blieb jedoch unvollendet, denn Bruckner verstarb, ohne den Finalsatz seiner weit ins 20. Jahrhundert und die Moderne hinführenden letzten Sinfonie vollenden zu können. Der Überlieferung nach soll sich Bruckner vor seinem Tod folgendermaßen dazu geäußert haben: »Sehen Sie, ich habe bereits zwei irdischen Majestäten Symphonien gewidmet, dem armen König Ludwig als dem königlichen Förderer der Kunst (7. Sinfonie), unserem erlauchten, lieben Kaiser als der höchsten irdischen Majestät, die ich anerkenne (8. Sinfonie) und nun widme ich der Majestät aller Majestäten, dem lieben Gott, mein letztes Werk und hoffe, dass er mir so viel Zeit schenken wird, dasselbe zu vollenden.« Bruckner hat seine Wurzeln in der Musik Palestrinas, Bachs, Beethovens und  Schuberts. Zugleich gilt er aber auch neben Franz Liszt und Richard Wagner als einer der wesentlichen Innovatoren der Harmonik des späten 19. Jahrhunderts.
Mit seiner Neunten eröffnet Bruckner nicht nur völlig neue Klangwelten, sondern erreicht durch die Herauslösung einzelner Akkorde aus einst festgefügten Klangverbindungen eine neue Dimension der Harmonik, wie sie beispielsweise von Arnold Schönberg im 20. Jahrhundert fortgeführt wird.
Eröffnet wird das Konzert mit den Fanfaren der Vertonung des Introitus Ecce sacerdos magnus (Seht den Hohen Priester, der in seinen Tagen Gott gefiel). Mit Bruckners strahlendem und Gott verherrlichenden Te Deum wird – statt des fehlenden Finalsatzes – die Sinfonie bekrönt.
Bruckner bezeichnete sein Te Deum als Stolz meines Lebens: »Wenn mich der liebe Gott einst zu sich ruft und fragt: ‚Wo hast du die Talente, die ich dir gegeben habe?‘, dann halte ich ihm die Notenrolle mit meinem Te Deum hin, und er wird mir ein gnädiger Richter sein.« Und Gustav Mahler war von dem Werk derart angetan, dass er in seinem persönlichen Klavierauszug den Untertitel »für Chor, Solostimmen, Orchester und Orgel« durch »für Engelszungen, Gottselige, gequälte Herzen und feuergeläuterte Seelen« ersetzte. Die Variante, dass Bruckners Neunte durch sein Te Deum als Finalsatz bekrönt und vervollkommnet wird, geht auf Bruckner selbst zurück. Trotz verschiedener Rekonstruktionen des Finales im 20. und 21. Jahrhundert, präferiert u.a. Christian Thielemann, einer der wichtigsten Bruckner-Dirigenten unserer Zeit – der mit den Wiener Philharmonikern alle Bruckner-Sinfonien eingespielt und die Schirmherrschaft für Hansjörg Albrechts Erstgesamteinspielung der Sinfonien Bruckners als Orgeltranskriptionen übernommen hat – die Fassung mit dem Te Deum als Chorfinale.
Nach einer 2017 unter der musikalischen Leitung von Hansjörg Albrecht erstmals großangelegten Kooperation mit der Musikhochschule Rostock mit zwei spektakulären und komplett ausverkauften Aufführungen von Benjamin Brittens War Requiem in Hamburg und Rostock gibt es nun mit diesem Konzertprojekt eine Neuauflage der Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen. Im Rahmen der CPEB-Akademie ist es ein neues Projekt mit den CPEP Young Artists, welches jungen Musikerinnen und Musikern ermöglicht, in das weltumspannende Klanguniversum und die Monumentalität von Anton Bruckners Spätwerk einzutauchen.
 

Programm
Anton Bruckner 
Ecce sacerdos magnus (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll WAB 109, I. Feierlich-misterioso
Os justi (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll, II. Scherzo
Christus factus est (Motette)
Sinfonie Nr. IX d-moll, III. Adagio
Te Deum für Soli, Chor, Orgel, Orchester
Beschreibung

In der aus dem 13. Jahrhundert stammenden gotischen Nikolaikirche Rostock, welche als eine der ältesten noch erhaltenen Hallenkirchen im Ostseeraum gilt und die heute vor allem als Konzertkirche genutzt wird, begehen der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg und das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik & Theater Rostock mit Bruckners Te Deum, drei seiner schönsten Motetten sowie der unvollendeten 9. Sinfonie, Bruckners Opus Ultimum – seinem Schwanengesang – festlich das Gedenkjahr anlässlich seines 200. Geburtstag. Die ersten drei Sätze der Neunten, die Bruckner »dem lieben Gott« widmete, hatte er vollständig ausgearbeitet – der vierte Satz blieb jedoch unvollendet, denn Bruckner verstarb, ohne den Finalsatz seiner weit ins 20. Jahrhundert und die Moderne hinführenden letzten Sinfonie vollenden zu können. Der Überlieferung nach soll sich Bruckner vor seinem Tod folgendermaßen dazu geäußert haben: »Sehen Sie, ich habe bereits zwei irdischen Majestäten Symphonien gewidmet, dem armen König Ludwig als dem königlichen Förderer der Kunst (7. Sinfonie), unserem erlauchten, lieben Kaiser als der höchsten irdischen Majestät, die ich anerkenne (8. Sinfonie) und nun widme ich der Majestät aller Majestäten, dem lieben Gott, mein letztes Werk und hoffe, dass er mir so viel Zeit schenken wird, dasselbe zu vollenden.« Bruckner hat seine Wurzeln in der Musik Palestrinas, Bachs, Beethovens und  Schuberts. Zugleich gilt er aber auch neben Franz Liszt und Richard Wagner als einer der wesentlichen Innovatoren der Harmonik des späten 19. Jahrhunderts.
Mit seiner Neunten eröffnet Bruckner nicht nur völlig neue Klangwelten, sondern erreicht durch die Herauslösung einzelner Akkorde aus einst festgefügten Klangverbindungen eine neue Dimension der Harmonik, wie sie beispielsweise von Arnold Schönberg im 20. Jahrhundert fortgeführt wird.
Eröffnet wird das Konzert mit den Fanfaren der Vertonung des Introitus Ecce sacerdos magnus (Seht den Hohen Priester, der in seinen Tagen Gott gefiel). Mit Bruckners strahlendem und Gott verherrlichenden Te Deum wird – statt des fehlenden Finalsatzes – die Sinfonie bekrönt.
Bruckner bezeichnete sein Te Deum als Stolz meines Lebens: »Wenn mich der liebe Gott einst zu sich ruft und fragt: ‚Wo hast du die Talente, die ich dir gegeben habe?‘, dann halte ich ihm die Notenrolle mit meinem Te Deum hin, und er wird mir ein gnädiger Richter sein.« Und Gustav Mahler war von dem Werk derart angetan, dass er in seinem persönlichen Klavierauszug den Untertitel »für Chor, Solostimmen, Orchester und Orgel« durch »für Engelszungen, Gottselige, gequälte Herzen und feuergeläuterte Seelen« ersetzte. Die Variante, dass Bruckners Neunte durch sein Te Deum als Finalsatz bekrönt und vervollkommnet wird, geht auf Bruckner selbst zurück. Trotz verschiedener Rekonstruktionen des Finales im 20. und 21. Jahrhundert, präferiert u.a. Christian Thielemann, einer der wichtigsten Bruckner-Dirigenten unserer Zeit – der mit den Wiener Philharmonikern alle Bruckner-Sinfonien eingespielt und die Schirmherrschaft für Hansjörg Albrechts Erstgesamteinspielung der Sinfonien Bruckners als Orgeltranskriptionen übernommen hat – die Fassung mit dem Te Deum als Chorfinale.
Nach einer 2017 unter der musikalischen Leitung von Hansjörg Albrecht erstmals großangelegten Kooperation mit der Musikhochschule Rostock mit zwei spektakulären und komplett ausverkauften Aufführungen von Benjamin Brittens War Requiem in Hamburg und Rostock gibt es nun mit diesem Konzertprojekt eine Neuauflage der Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen. Im Rahmen der CPEB-Akademie ist es ein neues Projekt mit den CPEP Young Artists, welches jungen Musikerinnen und Musikern ermöglicht, in das weltumspannende Klanguniversum und die Monumentalität von Anton Bruckners Spätwerk einzutauchen.
 

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Symphoniker Hamburg Sylvain Cambreling Foto Kiran West Skaliert
Sylvain Cambreling ©Kiran West
Sonntag,
31.12.2023
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Montag,
01.01.2024
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Sonntag,
31.12.2023
16.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Montag,
01.01.2024
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Beethoven - Neunte Sinfonie
Mandy Fredrich Sopran
Stine Marie Fischer Alt
Daniel Kluge Tenor
Markus Eiche Bass
Symphoniker Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Sylvain Cambreling Leitung
Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
Beschreibung

Eigentlich hätte Beethovens weltumarmende neunte Symphonie, die seit Jahren zum Kernrepertoire der Symphoniker Hamburg und Chefdirigent Sylvain Cambreling gehört und zu deren Aufführungen der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor seit vielen Jahren eingeladen wird, in London uraufgeführt werden sollen. Denn der Auftrag zur Komposition der Sinfonien Nr. 9 und Nr. 10 kam bereits 1817 von der dortigen »Philharmonic Society«. Beethovens erhalten gebliebene Skizzenbücher aus dieser Phase vermitteln ein lebhaftes Bild davon, dass der Komponist fest mit seiner Reise nach England rechnete. Finanzielle Probleme sowie seelische und gesundheitliche Verstimmungen brachten Beethoven jedoch von diesem Vorhaben ab. Erst im Jahr 1822 konnte sich der Komponist wieder um das »Projekt London« kümmern. Doch die Arbeit an anderen großen Werken kam ihm dazwischen, und so musste er die Philharmonische Gesellschaft in London immer wieder vertrösten.
Erst im Februar 1824 sandte Beethoven »wenigstens« seine Neunte nach London, wo sie am 21. Mai 1825 mit Sir George Smart als Dirigenten Premiere feierte. Die eigentliche Uraufführung hatte aber bereits am 7. Mai 1824 in Wien stattgefunden. In der Allgemeinen musikalischen Zeitung waren nach der Uraufführung ausschließlich Worte der Musikkritiker-Glückseligkeit zu lesen. Den ersten Satz beschreibt der anonyme Rezensent als »trotzig kühnes Allegro in d-Moll«, das »höchst geistreich erfunden und mit echter Athletenkraft ausgearbeitet« sei. Und am Ende der Sinfonie saß »der Verfasser dieser Zeilen nun abgekühlt am Schreibepulte, doch unvergesslich wird ihm dieser Moment bleiben; Kunst und Wahrheit feiern hier ihren glänzendsten Triumph – und mit Fug und Recht könnte man sagen: non plus ultra!«

Programm
Ludwig van Beethoven 
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor »An die Freude« (Text: Friedrich Schiller)
Beschreibung

Eigentlich hätte Beethovens weltumarmende neunte Symphonie, die seit Jahren zum Kernrepertoire der Symphoniker Hamburg und Chefdirigent Sylvain Cambreling gehört und zu deren Aufführungen der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor seit vielen Jahren eingeladen wird, in London uraufgeführt werden sollen. Denn der Auftrag zur Komposition der Sinfonien Nr. 9 und Nr. 10 kam bereits 1817 von der dortigen »Philharmonic Society«. Beethovens erhalten gebliebene Skizzenbücher aus dieser Phase vermitteln ein lebhaftes Bild davon, dass der Komponist fest mit seiner Reise nach England rechnete. Finanzielle Probleme sowie seelische und gesundheitliche Verstimmungen brachten Beethoven jedoch von diesem Vorhaben ab. Erst im Jahr 1822 konnte sich der Komponist wieder um das »Projekt London« kümmern. Doch die Arbeit an anderen großen Werken kam ihm dazwischen, und so musste er die Philharmonische Gesellschaft in London immer wieder vertrösten.
Erst im Februar 1824 sandte Beethoven »wenigstens« seine Neunte nach London, wo sie am 21. Mai 1825 mit Sir George Smart als Dirigenten Premiere feierte. Die eigentliche Uraufführung hatte aber bereits am 7. Mai 1824 in Wien stattgefunden. In der Allgemeinen musikalischen Zeitung waren nach der Uraufführung ausschließlich Worte der Musikkritiker-Glückseligkeit zu lesen. Den ersten Satz beschreibt der anonyme Rezensent als »trotzig kühnes Allegro in d-Moll«, das »höchst geistreich erfunden und mit echter Athletenkraft ausgearbeitet« sei. Und am Ende der Sinfonie saß »der Verfasser dieser Zeilen nun abgekühlt am Schreibepulte, doch unvergesslich wird ihm dieser Moment bleiben; Kunst und Wahrheit feiern hier ihren glänzendsten Triumph – und mit Fug und Recht könnte man sagen: non plus ultra!«

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Konzerte 2023
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Valentina Farcas ©Dario Acosta
Montag,
11.12.2023
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Montag,
11.12.2023
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Weihnachten mit Mozart und dem Hamburger Bach
Valentina Farcas Sopran
Ulrike Malotta Alt
Patrick Grahl Tenor
Benjamin Appl Bass
Dresdner Kapellsolisten
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Programm
Wolfgang Amadeus Mozart 
Exsultate, jubilate KV 165 für Sopran, Orgel und Orchester
Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager Sinfonie«
Carl Philipp Emanuel Bach 
Heilig Wq 217 für Alt, 2 Chöre, Orgel und Orchester
Sinfonie D-Dur Wq 176
Wolfgang Amadeus Mozart 
Messe C-Dur, KV 317 »Krönungsmesse«
Beschreibung

»Jauchzet, jubelt, o ihr glücklichen Seelen, singt süße Lieder; eurem Lied antwortend sollen die Himmel Psalmen mit mir singen«, ertönt es glockenhell in Mozarts eröffnenden Exsultate. Seine festliche Krönungsmesse in C-Dur und das jubilierende Exsultate: erhebender kann man sich – neben Bachs Weihnachstsoratorium – nicht auf das Weihnachtsfest vorbereiten. Kontrastierend dazu erklingen zwei hochvirtuose Sinfonien: Mozarts berühmte Prager Sinfonie und Carl Philipp Emanuel Bachs spritzige D-Dur-Sinfonie, die sich wie ein Spiegel gegenüberstehen. Den ersten Teil des Konzerts beschließt das doppelchörige, für den Hamburger Michel komponierte Heilig von Mozarts Vorbild Carl Philipp Emanuel Bach, das im Jubiläumsjahr des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg natürlich nicht fehlen darf. Hauptwerk des Abends aber ist die berühmte Krönungsmesse. Auch wenn die Krönungsmesse nicht für eine Krönung komponiert worden ist, sondern in einem ganz gewöhnlichen Ostergottesdienst im Jahr 1779 im wunderschönen Salzburger Dom erklang, wird der Klang dieser Messe – die einzige von Mozarts Messen, die vollständig vorliegt – von Pauken und Trompeten bestimmt.  Und so schreibt Ton Koopman, der Schirmherr der neugegründeten CPEB-Akademie: »Jeder ist glücklich, wenn man sie aufführt: das Publikum, das Orchester, der Chor – einfach jeder ist glücklich bei dieser wunderschönen Musik.«
Zu Gast bei diesem Konzert sind – wie schon 2022 bei der gemeinsamen Gesamtaufführung von Bachs Weihnachtsoratorium in der Elbphilharmonie – die Dresdner Kapellsolisten, ein hochvirtuoses Ensemble, welches vorwiegend aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden besteht und unter der Leitung seines Mitgründers und Primus inter pares Helmut Branny international für allerhöchste Orchesterqualität steht.

Programm
Wolfgang Amadeus Mozart 
Exsultate, jubilate KV 165 für Sopran, Orgel und Orchester
Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 »Prager Sinfonie«
Carl Philipp Emanuel Bach 
Heilig Wq 217 für Alt, 2 Chöre, Orgel und Orchester
Sinfonie D-Dur Wq 176
Wolfgang Amadeus Mozart 
Messe C-Dur, KV 317 »Krönungsmesse«
Beschreibung

»Jauchzet, jubelt, o ihr glücklichen Seelen, singt süße Lieder; eurem Lied antwortend sollen die Himmel Psalmen mit mir singen«, ertönt es glockenhell in Mozarts eröffnenden Exsultate. Seine festliche Krönungsmesse in C-Dur und das jubilierende Exsultate: erhebender kann man sich – neben Bachs Weihnachstsoratorium – nicht auf das Weihnachtsfest vorbereiten. Kontrastierend dazu erklingen zwei hochvirtuose Sinfonien: Mozarts berühmte Prager Sinfonie und Carl Philipp Emanuel Bachs spritzige D-Dur-Sinfonie, die sich wie ein Spiegel gegenüberstehen. Den ersten Teil des Konzerts beschließt das doppelchörige, für den Hamburger Michel komponierte Heilig von Mozarts Vorbild Carl Philipp Emanuel Bach, das im Jubiläumsjahr des Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg natürlich nicht fehlen darf. Hauptwerk des Abends aber ist die berühmte Krönungsmesse. Auch wenn die Krönungsmesse nicht für eine Krönung komponiert worden ist, sondern in einem ganz gewöhnlichen Ostergottesdienst im Jahr 1779 im wunderschönen Salzburger Dom erklang, wird der Klang dieser Messe – die einzige von Mozarts Messen, die vollständig vorliegt – von Pauken und Trompeten bestimmt.  Und so schreibt Ton Koopman, der Schirmherr der neugegründeten CPEB-Akademie: »Jeder ist glücklich, wenn man sie aufführt: das Publikum, das Orchester, der Chor – einfach jeder ist glücklich bei dieser wunderschönen Musik.«
Zu Gast bei diesem Konzert sind – wie schon 2022 bei der gemeinsamen Gesamtaufführung von Bachs Weihnachtsoratorium in der Elbphilharmonie – die Dresdner Kapellsolisten, ein hochvirtuoses Ensemble, welches vorwiegend aus Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden besteht und unter der Leitung seines Mitgründers und Primus inter pares Helmut Branny international für allerhöchste Orchesterqualität steht.

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Stockowski C Kappus
Oliver Stokowski ©Ruth Kappus
Sonntag,
10.12.2023
14.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Sonntag,
10.12.2023
14.00 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Weihnachtskonzert - Musik & Dichtung
Laura-Verena Incko Sopran
Felix Petereit Trompete
Oliver Stokowski Lesung
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Beschreibung

Festliche Chormusik, stimmungsvolle Trompetenklänge und weihnachtliche Texte, vorgetragen von dem bekannten Schauspieler Oliver Stokowski – es wird besinnlich in der Laeiszhalle. Stokowski zählt seit seinem Leinwanddebüt in Dominik Grafs Beziehungskomödie Tiger, Löwe, Panther zu den gefragtesten Film- und Fernsehschauspielern Deutschlands. Den Fernsehzuschauern ist er besonders durch seine Rolle als Hamburger Hauptkommissar Paul Zorn in der ZDF-Krimireihe Der Ermittler bekannt, die ihm 2001 den deutschen Fernsehpreis als »Bester Schauspieler Serie« einbrachte. An diesem Adventssonntag bringt Oliver Stokowski seine liebsten Weihnachtsgeschichten mit.

Beschreibung

Festliche Chormusik, stimmungsvolle Trompetenklänge und weihnachtliche Texte, vorgetragen von dem bekannten Schauspieler Oliver Stokowski – es wird besinnlich in der Laeiszhalle. Stokowski zählt seit seinem Leinwanddebüt in Dominik Grafs Beziehungskomödie Tiger, Löwe, Panther zu den gefragtesten Film- und Fernsehschauspielern Deutschlands. Den Fernsehzuschauern ist er besonders durch seine Rolle als Hamburger Hauptkommissar Paul Zorn in der ZDF-Krimireihe Der Ermittler bekannt, die ihm 2001 den deutschen Fernsehpreis als »Bester Schauspieler Serie« einbrachte. An diesem Adventssonntag bringt Oliver Stokowski seine liebsten Weihnachtsgeschichten mit.

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Albert Dohmen ©Martin Sigmund
Montag,
20.11.2023
19.30 Uhr Konzert
Bremen, Konzerthaus Glocke
Dienstag,
21.11.2023
19.30 Uhr Konzert
Bremen, Konzerthaus Glocke
Montag,
20.11.2023
19.30 Uhr Konzert
Bremen, Konzerthaus Glocke
Dienstag,
21.11.2023
19.30 Uhr Konzert
Bremen, Konzerthaus Glocke
Verdi - Requiem
Gabriela Scherer Sopran
Eva Vogel Alt
Sung Min Song Tenor
Albert Dohmen Bass
Bremer Philharmoniker
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Guiseppe Verdi 
Messa da Requiem
Beschreibung

Donnergrollen, Paukenschläge, die einen zittern lassen: »Ich sage, dass ein Mann wie Verdi auch wie Verdi komponieren muss«, stellte Verdis Frau Giuseppina Strepponi treffend fest. Im kompositorischen Schaffen Verdis aber nimmt seine Messa da Requiem tatsächlich eine Sonderstellung ein, denn die Kirchenmusik hat Verdi bis auf wenige Ausnahmen in seinem Werk wenig bedacht.
Nur wenige Jahre nach seinem großen Erfolg Aida schuf der gefeierte Opernkomponist die Messa da Requiem. Die vom Komponisten selbst geleitete Uraufführung fand 1874 in San Marco in Mailand statt. Das Requiem des erfolgreichen Opernkomponisten war mit Spannung erwartet worden. Umso mehr wurde in der Folge darüber diskutiert: Handelt es sich bei diesem großdimensionierten Werk um eine Oper oder um eine Totenmesse? Ist diese Musik, die viel dramatischer ist als man es in dem Genre gewohnt ist, geeignet für die Kirche oder sprengt sie nicht vielmehr den liturgischen Rahmen? Der Musikkritiker Hans von Bülow etwa betitelte das Werk als »Oper im Kirchengewande«.
Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht, der Verdis Opus magnum mehrfach dirigiert hat, bringt der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg in seinem Jubiläumsjahr dieses üppig besetzte Meisterwerk auf die Bühne – gemeinsam mit einem hochkarätigen internationalen Solistenquartett und nun schon zum dritten Mal in einer Kooperation mit den innovativen Bremer Philharmonikern, den Kulturbotschaftern der Hansestadt an der Weser.

Programm
Guiseppe Verdi 
Messa da Requiem
Beschreibung

Donnergrollen, Paukenschläge, die einen zittern lassen: »Ich sage, dass ein Mann wie Verdi auch wie Verdi komponieren muss«, stellte Verdis Frau Giuseppina Strepponi treffend fest. Im kompositorischen Schaffen Verdis aber nimmt seine Messa da Requiem tatsächlich eine Sonderstellung ein, denn die Kirchenmusik hat Verdi bis auf wenige Ausnahmen in seinem Werk wenig bedacht.
Nur wenige Jahre nach seinem großen Erfolg Aida schuf der gefeierte Opernkomponist die Messa da Requiem. Die vom Komponisten selbst geleitete Uraufführung fand 1874 in San Marco in Mailand statt. Das Requiem des erfolgreichen Opernkomponisten war mit Spannung erwartet worden. Umso mehr wurde in der Folge darüber diskutiert: Handelt es sich bei diesem großdimensionierten Werk um eine Oper oder um eine Totenmesse? Ist diese Musik, die viel dramatischer ist als man es in dem Genre gewohnt ist, geeignet für die Kirche oder sprengt sie nicht vielmehr den liturgischen Rahmen? Der Musikkritiker Hans von Bülow etwa betitelte das Werk als »Oper im Kirchengewande«.
Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht, der Verdis Opus magnum mehrfach dirigiert hat, bringt der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg in seinem Jubiläumsjahr dieses üppig besetzte Meisterwerk auf die Bühne – gemeinsam mit einem hochkarätigen internationalen Solistenquartett und nun schon zum dritten Mal in einer Kooperation mit den innovativen Bremer Philharmonikern, den Kulturbotschaftern der Hansestadt an der Weser.

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Albert Dohmen ©Martin Sigmund
Samstag,
18.11.2023
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Samstag,
18.11.2023
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Verdi - Requiem
Gabriela Scherer Sopran
Eva Vogel Alt
Sung Min Song Tenor
Albert Dohmen Bass
Bremer Philharmoniker
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Guiseppe Verdi 
Messa da Requiem
Beschreibung

Donnergrollen, Paukenschläge, die einen zittern lassen: »Ich sage, dass ein Mann wie Verdi auch wie Verdi komponieren muss«, stellte Verdis Frau Giuseppina Strepponi treffend fest. Im kompositorischen Schaffen Verdis aber nimmt seine Messa da Requiem tatsächlich eine Sonderstellung ein, denn die Kirchenmusik hat Verdi bis auf wenige Ausnahmen in seinem Werk wenig bedacht.
Nur wenige Jahre nach seinem großen Erfolg Aida schuf der gefeierte Opernkomponist die Messa da Requiem. Die vom Komponisten selbst geleitete Uraufführung fand 1874 in San Marco in Mailand statt. Das Requiem des erfolgreichen Opernkomponisten war mit Spannung erwartet worden. Umso mehr wurde in der Folge darüber diskutiert: Handelt es sich bei diesem großdimensionierten Werk um eine Oper oder um eine Totenmesse? Ist diese Musik, die viel dramatischer ist als man es in dem Genre gewohnt ist, geeignet für die Kirche oder sprengt sie nicht vielmehr den liturgischen Rahmen? Der Musikkritiker Hans von Bülow etwa betitelte das Werk als »Oper im Kirchengewande«.
Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht, der Verdis Opus magnum mehrfach dirigiert hat, bringt der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg in seinem Jubiläumsjahr dieses üppig besetzte Meisterwerk auf die Bühne – gemeinsam mit einem hochkarätigen internationalen Solistenquartett und nun schon zum dritten Mal in einer Kooperation mit den innovativen Bremer Philharmonikern, den Kulturbotschaftern der Hansestadt an der Weser.

Programm
Guiseppe Verdi 
Messa da Requiem
Beschreibung

Donnergrollen, Paukenschläge, die einen zittern lassen: »Ich sage, dass ein Mann wie Verdi auch wie Verdi komponieren muss«, stellte Verdis Frau Giuseppina Strepponi treffend fest. Im kompositorischen Schaffen Verdis aber nimmt seine Messa da Requiem tatsächlich eine Sonderstellung ein, denn die Kirchenmusik hat Verdi bis auf wenige Ausnahmen in seinem Werk wenig bedacht.
Nur wenige Jahre nach seinem großen Erfolg Aida schuf der gefeierte Opernkomponist die Messa da Requiem. Die vom Komponisten selbst geleitete Uraufführung fand 1874 in San Marco in Mailand statt. Das Requiem des erfolgreichen Opernkomponisten war mit Spannung erwartet worden. Umso mehr wurde in der Folge darüber diskutiert: Handelt es sich bei diesem großdimensionierten Werk um eine Oper oder um eine Totenmesse? Ist diese Musik, die viel dramatischer ist als man es in dem Genre gewohnt ist, geeignet für die Kirche oder sprengt sie nicht vielmehr den liturgischen Rahmen? Der Musikkritiker Hans von Bülow etwa betitelte das Werk als »Oper im Kirchengewande«.
Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht, der Verdis Opus magnum mehrfach dirigiert hat, bringt der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg in seinem Jubiläumsjahr dieses üppig besetzte Meisterwerk auf die Bühne – gemeinsam mit einem hochkarätigen internationalen Solistenquartett und nun schon zum dritten Mal in einer Kooperation mit den innovativen Bremer Philharmonikern, den Kulturbotschaftern der Hansestadt an der Weser.

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Tilo Werner ©Armin Smailovic
Sonntag,
22.10.2023
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Thalia Theater
Sonntag,
22.10.2023
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Thalia Theater
Honegger - König David
Ein CPEB Young Artists Projekt
Laura-Verena Incko Sopran
Maria Hegele Alt
Steven van der Linden Tenor
Tilo Werner Sprecher
Concerto agile Hamburg
Elbtonal Percussion
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Arthur Honegger 
König David (Originalfassung für Soli, Chor, Bläser, Schlagwerk und Orgel)
Beschreibung

Arthur Honeggers König David bildet das Hauptwerk des Abends und ist ein Spiegel zu G.F. Händels Saul, mit dem der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg seine Saison 23/24 in der Laeiszhalle eröffnet. Honeggers König David liegt die stark idealisierte biblische Überlieferung zu Grunde, in der ein ungebrochenes Davidbild transportiert wird: David als der Gottgewählte, der König Saul als König ablöst, der Dichter und der musisch Begabte, der Mutige, der Kämpferische, der Bereuende, der Unbedarfte... ein bereinigtes Gesellschaftsbild ersteht vor dem Auge. Ursprung des König David ist ein Volkstheaterstück Le Roi David mit Bühnenmusik von René Morax, das Honegger später umfangreich vertont hat. Wechselnde Bilder aus dem Leben König Davids werden in stilistisch abwechslungsreichen Szenen aneinandergereiht. Tonarten, die eigentlich nicht zueinander gehören, prallen aufeinander und erzeugen viele neue, interessante Tonfarben. Arthur Honegger war inspiriert von der Musik, der Rhythmik und Akkordstrukturen Igor Strawinskys. Aber es gibt auch Anklänge an Bach, an den Jazz und natürlich die orientalische Musik. Dem Chor kommt eine besondere Rolle zu, er kommentiert und ist gleichzeitig – wie in Händels Saul – Teil der Handlung, die von einem Schauspieler übernommen und erzählt wird.

Programm
Arthur Honegger 
König David (Originalfassung für Soli, Chor, Bläser, Schlagwerk und Orgel)
Beschreibung

Arthur Honeggers König David bildet das Hauptwerk des Abends und ist ein Spiegel zu G.F. Händels Saul, mit dem der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg seine Saison 23/24 in der Laeiszhalle eröffnet. Honeggers König David liegt die stark idealisierte biblische Überlieferung zu Grunde, in der ein ungebrochenes Davidbild transportiert wird: David als der Gottgewählte, der König Saul als König ablöst, der Dichter und der musisch Begabte, der Mutige, der Kämpferische, der Bereuende, der Unbedarfte... ein bereinigtes Gesellschaftsbild ersteht vor dem Auge. Ursprung des König David ist ein Volkstheaterstück Le Roi David mit Bühnenmusik von René Morax, das Honegger später umfangreich vertont hat. Wechselnde Bilder aus dem Leben König Davids werden in stilistisch abwechslungsreichen Szenen aneinandergereiht. Tonarten, die eigentlich nicht zueinander gehören, prallen aufeinander und erzeugen viele neue, interessante Tonfarben. Arthur Honegger war inspiriert von der Musik, der Rhythmik und Akkordstrukturen Igor Strawinskys. Aber es gibt auch Anklänge an Bach, an den Jazz und natürlich die orientalische Musik. Dem Chor kommt eine besondere Rolle zu, er kommentiert und ist gleichzeitig – wie in Händels Saul – Teil der Handlung, die von einem Schauspieler übernommen und erzählt wird.

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I 311
Johann Hinrich Claussen ©Florian Schölzel
Sonntag,
08.10.2023
11.00 Uhr Akademie
Hamburg, Thalia Theater
Foyer
Sonntag,
08.10.2023
11.00 Uhr Akademie
Hamburg, Thalia Theater
Foyer
Akademie - Saul & David
Dr. Hinrich Claussen Kulturbeauftragter des Rates der EKD Berlin
Prof. Dr. Dr. h.c. Corinna Körting Geschäftsführende Direktorin (IAT) | Professorin für Altes Testament und altorientalische Religionsgeschichte
Sophie Werkmeister Künstlerisches Management CPE-Bach-Chor Hamburg (Moderation)
Hansjörg Albrecht Dirigent (Moderation)
Beschreibung

Im Mittelpunkt des ersten AKADEMIE-TALKS mit illustren Gästen stehen Saul & David, zwei der zentralen Gestalten des Alten Testaments der Bibel. Saul gilt nach biblischem Bericht als erster König Israels, unter dem die zwölf Stämme zu einem Königreich vereint wurden. Die zeitlich genaue Fixierung seiner Regierungszeit beruht auf der Interpretation der biblischen Texte – üblicherweise in die frühe Eisenzeit in Palästina, um etwa 1000 v. Chr. Auch David lebte um diese Zeit, war König von Juda und als Nachfolger Sauls auch König von Israel. Die biblischen Episoden um David und Saul, die vermutlich an alte Heldensagen anknüpfen, werden von Kritikern oft als pro-davidische Propaganda aus einer Zeit gewertet, als David bereits das Haus Sauls bei den Nordstämmen beerbt hatte. David gilt als Verfasser einer umfangreichen Sammlung von Psalmen, der sogenannten Davidpsalmen. Aus der prophetischen Zusage eines ewigen Bestands der David-Dynastie entwickelte sich die biblische Messias-Erwartung. Vielfältig sind die Beiträge besonders zu David in der Musik (Schütz, Charpentier, Händel, Honegger), der Literatur (Heym, Heller), der Malerei und Bildhauerei (Donatello, Michelangelo, Bernini) sowie im Film. Zwischen den beiden Aufführungen von Händels Saul und Honeggers König David bildet die CPEB-Akademie die Nahtstelle. Sophie Werkmeister und Hansjörg Albrecht nähern sich im Akademie-Talk mit ihren Gästen den beiden Königen des Alten Testaments aus verschiedenen Blickwinkeln. Bildimpressionen und Musik ergänzen und runden das Gespräch und die vielfältigen Einblicke facettenreich ab.

Beschreibung

Im Mittelpunkt des ersten AKADEMIE-TALKS mit illustren Gästen stehen Saul & David, zwei der zentralen Gestalten des Alten Testaments der Bibel. Saul gilt nach biblischem Bericht als erster König Israels, unter dem die zwölf Stämme zu einem Königreich vereint wurden. Die zeitlich genaue Fixierung seiner Regierungszeit beruht auf der Interpretation der biblischen Texte – üblicherweise in die frühe Eisenzeit in Palästina, um etwa 1000 v. Chr. Auch David lebte um diese Zeit, war König von Juda und als Nachfolger Sauls auch König von Israel. Die biblischen Episoden um David und Saul, die vermutlich an alte Heldensagen anknüpfen, werden von Kritikern oft als pro-davidische Propaganda aus einer Zeit gewertet, als David bereits das Haus Sauls bei den Nordstämmen beerbt hatte. David gilt als Verfasser einer umfangreichen Sammlung von Psalmen, der sogenannten Davidpsalmen. Aus der prophetischen Zusage eines ewigen Bestands der David-Dynastie entwickelte sich die biblische Messias-Erwartung. Vielfältig sind die Beiträge besonders zu David in der Musik (Schütz, Charpentier, Händel, Honegger), der Literatur (Heym, Heller), der Malerei und Bildhauerei (Donatello, Michelangelo, Bernini) sowie im Film. Zwischen den beiden Aufführungen von Händels Saul und Honeggers König David bildet die CPEB-Akademie die Nahtstelle. Sophie Werkmeister und Hansjörg Albrecht nähern sich im Akademie-Talk mit ihren Gästen den beiden Königen des Alten Testaments aus verschiedenen Blickwinkeln. Bildimpressionen und Musik ergänzen und runden das Gespräch und die vielfältigen Einblicke facettenreich ab.

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Robin Johannsen ©Tatjana Dachsel
Donnerstag,
14.09.2023
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Donnerstag,
14.09.2023
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Händel - Saul
Robin Johannsen Merab
Hannah Morrison Michal
Terry Wey David
Andreas Post Jonathan
Klaus Häger Saul
Ensemble Schirokko Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Programm
Georg Friedrich Händel 
Saul / Oratorium in drei Akten HWV 53
Beschreibung

Händels opulent-barockes Oratorium Saul beschreibt vielfarbig und dramatisch den unaufhaltbaren Aufstieg des von Gott auserwählten Hirtenjungen David zum Königsthron Israels. David, der als der zweite König in die Geschichte Israels eingeht, löst den von Gott verworfenen und mit seinem Schicksal hadernden König Saul ab. Daran zerbricht Saul, der David nach dem Leben trachtet, ihn aber gleichzeitig als siegreichen Heerführer vor dem Volk feiern muss. Händel zeigt in diesem Meisterwerk sein volles dramaturgisches Geschick: So verwendet er ungewöhnliche, antikisierende Instrumente wie Glockenspiele, Harfen und anderes Beiwerk. Für die Uraufführung ließ er eine neue Orgel bauen, auf der er als Solist brillierte und aus dem Londoner Tower lieh er für die Aufführung besonders große Kesselpauken. Das Oratorium Saul ist einzigartige Chormusik, mit der der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg einerseits seine neue Spielzeit eröffnet, andererseits den Auftakt für eine neue, regelmäßige Händel-Oratorienreihe in Hamburg markiert. In diesem Oratorium hat der Chor eine zentrale Funktion und übernimmt nach antikem Vorbild zwei  verschiedene Rollen: Einerseits kommentiert er das Geschehen, andererseits übernimmt er als Teil der Handlung die Rolle des Gottesvolkes. Saul – ein barockes Drama um Verrat, Liebe, Neid und Wahnsinn.

Die CPEB-Akademie bereichert als neues Format die Konzerte mit Einführungen – denn nur wer mehr über die Komponisten und ihre Werke weiß, hört und versteht besser. Seit vielen Jahren begeistert Hansjörg Albrecht ganz nach dem Vorbild von Leonard Bernstein und Helmuth Rilling mit Live-Musik-Konzerteinführungen und Gesprächskonzerten das Publikum. In seiner EXPEDITION MUSIK nimmt er Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Geheimnisse und den universellen Kosmos herausragender Musik.

Programm
Georg Friedrich Händel 
Saul / Oratorium in drei Akten HWV 53
Beschreibung

Händels opulent-barockes Oratorium Saul beschreibt vielfarbig und dramatisch den unaufhaltbaren Aufstieg des von Gott auserwählten Hirtenjungen David zum Königsthron Israels. David, der als der zweite König in die Geschichte Israels eingeht, löst den von Gott verworfenen und mit seinem Schicksal hadernden König Saul ab. Daran zerbricht Saul, der David nach dem Leben trachtet, ihn aber gleichzeitig als siegreichen Heerführer vor dem Volk feiern muss. Händel zeigt in diesem Meisterwerk sein volles dramaturgisches Geschick: So verwendet er ungewöhnliche, antikisierende Instrumente wie Glockenspiele, Harfen und anderes Beiwerk. Für die Uraufführung ließ er eine neue Orgel bauen, auf der er als Solist brillierte und aus dem Londoner Tower lieh er für die Aufführung besonders große Kesselpauken. Das Oratorium Saul ist einzigartige Chormusik, mit der der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg einerseits seine neue Spielzeit eröffnet, andererseits den Auftakt für eine neue, regelmäßige Händel-Oratorienreihe in Hamburg markiert. In diesem Oratorium hat der Chor eine zentrale Funktion und übernimmt nach antikem Vorbild zwei  verschiedene Rollen: Einerseits kommentiert er das Geschehen, andererseits übernimmt er als Teil der Handlung die Rolle des Gottesvolkes. Saul – ein barockes Drama um Verrat, Liebe, Neid und Wahnsinn.

Die CPEB-Akademie bereichert als neues Format die Konzerte mit Einführungen – denn nur wer mehr über die Komponisten und ihre Werke weiß, hört und versteht besser. Seit vielen Jahren begeistert Hansjörg Albrecht ganz nach dem Vorbild von Leonard Bernstein und Helmuth Rilling mit Live-Musik-Konzerteinführungen und Gesprächskonzerten das Publikum. In seiner EXPEDITION MUSIK nimmt er Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Geheimnisse und den universellen Kosmos herausragender Musik.

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Konzerte 2020
Lenneke Ruiten©Kartal Karagedik
Mittwoch,
08.04.2020
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Mittwoch,
08.04.2020
19.00 Uhr Einführung
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
JC Bach: Amadis de Gaule

4. INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG

Die Oper Amadis de Gaule von Johann Christian Bach (1735-1782), die musikalisch an die Leichtigkeit Mozartscher Klänge erinnert, war eine der ersten aufklärerischen Opern für ein bürgerliches Publikum.  

Lenneke Ruiten Sopran (Oriane)
Julia Sophie Wagner Sopran (Arcabonne)
Ilker Arcayürek Tenor (Amadis)
Kresimir Strazanac Bariton (Arcalaus)

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
B´Rock Orchestra Gent
Hansjörg Albrecht Leitung

Veranstalter: Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg e.V.

Beschreibung

Wege zu Mozart & Gefährliche Liebschaften
 
Was geschieht, wenn sich Hass, Missgunst und Eifersucht in die Liebe zweier Menschen mischen? Wenn die lichte Seite im Menschen auch eine dunkle in sich trägt?
Die Oper beginnt auf der Kehrseite der Liebe, auf der Seite des Bösen und mit der Verwirrung der üblichen Ordnung. Die böse Zauberin Arcabonne gesteht mit Scham, ein für sie unvertrautes Gefühl zu empfinden: die Liebe für den Ritter Amadis, der ihren Bruder ermordet hat. Nun entspinnt sich ein Psychogramm vierer Figuren in zwei Paaren: dem bösen Geschwisterpaar Arcalaus & Arcabonne auf der einen und der Prinzessin Oriane und Ritter Amadis auf der anderen Seite.
Gefangen zwischen Tötungstrieb und Begehren sät Arcabonne angestachelt durch ihren Bruder Arcalaus zwischen den beiden Liebenden Unfrieden, Zwietracht und Misstrauen und bewirkt deren Entzweiung. Oriane wendet sich im Fortgang von ihrem Geliebten Amadis ab, weil sie ihn enttäuscht der Untreue bezichtigt. Amadis hingegen fühlt sich unverstanden und zurückgewiesen.

Die Handlung ist einfach, ein klassischer Ritterroman, mit Drachen, Zauberern, Rittern und einer befreiten Prinzessin. Aber die wahre Handlung ist bei Johann Christian Bach nicht die sichtbare. Es ist die fortschreitende Veränderung der beiden Personen Amadis und Oriane, deren innere Wandlung zum eigentlichen Sujet der Oper wird. In Prüfungen, wie in der Zauberflöte, wohnt der Zuschauer der Entwicklung eines idealen Mittlerpaares bei.
 
Warum aber fiel die leichtfüßige Oper – wie ein frischer, früher Mozart klingend – bei ihrer Uraufführung in Paris durch? War die Zeit noch nicht reif für eine solche Musik, war es die Unentschiedenheit zwischen italienischer und französischer Operntradition oder war es der Rückgriff auf ein traditionelles Sujet? Die Oper Amadis de Gaule des jüngsten Sohnes von Johann Sebastian Bach, der wie Händel in London Karriere machte und als Komponist und Konzertveranstalter das Publikum in seinen Bann zog, legt den Finger in die Wunde des Pariser Opernpublikums im vorrevolutionären Jahr 1779: Es ist die Kritik an Wollust und Gier, an Hass und Missgunst, an Oberflächlichkeit und Heuchelei, die hier vor Augen geführt wird und für die der Opernbetrieb Sinnbild ist. Es ist eine der ersten aufklärerischen Opern für ein bürgerliches Publikum, die Oper aber war im Jahr 1779 noch ein Forum des Adels. So werden denn auch, als 10 Jahre später die Revolution losbricht, die Opernhäuser symbolhaft durch das revoltierende Volk geschlossen.
 
Die Liebe hingegen, die die böse Zauberin empfindet, trägt den Tod in sich. Und so stirbt, weil sie Amadis nicht lieben und nicht töten kann, die Zauberin Arcabonne den ersten Liebestod in der Geschichte der Oper. Am Ende aber siegt das Erhabene, die göttliche, reine Liebe der beiden Protagonisten Oriane und Amadis. Sind es aber wirklich zwei Paare gewesen oder doch eher ein einziges Paar in zwei Bildern?

Beschreibung

Wege zu Mozart & Gefährliche Liebschaften
 
Was geschieht, wenn sich Hass, Missgunst und Eifersucht in die Liebe zweier Menschen mischen? Wenn die lichte Seite im Menschen auch eine dunkle in sich trägt?
Die Oper beginnt auf der Kehrseite der Liebe, auf der Seite des Bösen und mit der Verwirrung der üblichen Ordnung. Die böse Zauberin Arcabonne gesteht mit Scham, ein für sie unvertrautes Gefühl zu empfinden: die Liebe für den Ritter Amadis, der ihren Bruder ermordet hat. Nun entspinnt sich ein Psychogramm vierer Figuren in zwei Paaren: dem bösen Geschwisterpaar Arcalaus & Arcabonne auf der einen und der Prinzessin Oriane und Ritter Amadis auf der anderen Seite.
Gefangen zwischen Tötungstrieb und Begehren sät Arcabonne angestachelt durch ihren Bruder Arcalaus zwischen den beiden Liebenden Unfrieden, Zwietracht und Misstrauen und bewirkt deren Entzweiung. Oriane wendet sich im Fortgang von ihrem Geliebten Amadis ab, weil sie ihn enttäuscht der Untreue bezichtigt. Amadis hingegen fühlt sich unverstanden und zurückgewiesen.

Die Handlung ist einfach, ein klassischer Ritterroman, mit Drachen, Zauberern, Rittern und einer befreiten Prinzessin. Aber die wahre Handlung ist bei Johann Christian Bach nicht die sichtbare. Es ist die fortschreitende Veränderung der beiden Personen Amadis und Oriane, deren innere Wandlung zum eigentlichen Sujet der Oper wird. In Prüfungen, wie in der Zauberflöte, wohnt der Zuschauer der Entwicklung eines idealen Mittlerpaares bei.
 
Warum aber fiel die leichtfüßige Oper – wie ein frischer, früher Mozart klingend – bei ihrer Uraufführung in Paris durch? War die Zeit noch nicht reif für eine solche Musik, war es die Unentschiedenheit zwischen italienischer und französischer Operntradition oder war es der Rückgriff auf ein traditionelles Sujet? Die Oper Amadis de Gaule des jüngsten Sohnes von Johann Sebastian Bach, der wie Händel in London Karriere machte und als Komponist und Konzertveranstalter das Publikum in seinen Bann zog, legt den Finger in die Wunde des Pariser Opernpublikums im vorrevolutionären Jahr 1779: Es ist die Kritik an Wollust und Gier, an Hass und Missgunst, an Oberflächlichkeit und Heuchelei, die hier vor Augen geführt wird und für die der Opernbetrieb Sinnbild ist. Es ist eine der ersten aufklärerischen Opern für ein bürgerliches Publikum, die Oper aber war im Jahr 1779 noch ein Forum des Adels. So werden denn auch, als 10 Jahre später die Revolution losbricht, die Opernhäuser symbolhaft durch das revoltierende Volk geschlossen.
 
Die Liebe hingegen, die die böse Zauberin empfindet, trägt den Tod in sich. Und so stirbt, weil sie Amadis nicht lieben und nicht töten kann, die Zauberin Arcabonne den ersten Liebestod in der Geschichte der Oper. Am Ende aber siegt das Erhabene, die göttliche, reine Liebe der beiden Protagonisten Oriane und Amadis. Sind es aber wirklich zwei Paare gewesen oder doch eher ein einziges Paar in zwei Bildern?

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