
Diese Aufführung ist Teil des Händel-Zyklus der CPE.Bach.Akademie.Hamburg.
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Israel in Egypt HWV 54, Oratorium für Soli, Chor und Orchester
CPE.Bach.Young Artists:
Laura-Verena Incko Sopran
Maria Hegele Alt
Kilian Brandscherdt Tenor
Jakob Schad Bass
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hamburg.Baroque
Hansjörg Albrecht Cembalo & Leitung
Erkämpfte Freiheit
Es hätte der Beginn einer wundervollen Völkerfreundschaft sein können: Der begabte Hebräer Josef aus dem ländlich geprägten Kanaan gelangt in Ägypten vom Versklavten zu großem Einfluss am Hof des Pharao. Mit seinem vorausschauenden Handeln trägt er entscheidend dazu bei, das Land vor einer schweren Hungersnot zu bewahren. Aus Dank erlaubt der Pharao Josef, seine gesamte Familie mitsamt ihrem Besitz nach Ägypten zu holen. So siedeln die Vorfahren der zwölf Stämme Israels in der Hoffnung auf Sicherheit und ein besseres Leben nach Ägypten über.
Aus anfänglicher Gastfreundschaft und Toleranz gegenüber den Hebräern wird aber bald Misstrauen, Unterdrückung und schließlich Versklavung. Mit Mose tritt eine Figur auf den Plan, die zwischen Macht und Ohnmacht, Zweifel und Berufung steht. Gott sendet ihn, um sein Volk aus Ägypten zu führen – doch der Pharao verweigert sich. Was folgt, sind die berühmten „Plagen“: Zeichen und Wunder, die nicht nur Natur und Ordnung erschüttern, sondern auch den inneren Zustand eines Herrschers offenbaren, dessen Herz immer härter wird. Blutroter Nil, Frösche, Finsternis und Tod werden zu Bildern für Angst, Hybris und Hoffnung auf Befreiung. Die biblischen Texte erzählen dabei weit mehr als historische Katastrophen: Sie handeln von Machtmissbrauch und Freiheit, von menschlicher Verblendung und göttlichem Eingreifen – Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.
Georg Friedrich Händels Oratorium Israel in Egypt entstand 1738 und wurde 1739 in London uraufgeführt. Es gehört zu seinen ungewöhnlichsten Werken, weil der Chor hier eine besonders dominante Rolle übernimmt und die Handlung fast durchgehend trägt. Statt einer opernhaften Abfolge von Arien entfaltet Händel die biblische Exodus-Geschichte in großen Chorszenen und eindrucksvollen Klangbildern, etwa bei den zehn Plagen und beim Durchzug durchs Rote Meer.
Musikhistorisch ist das Werk besonders bemerkenswert, weil Händel mit dramatischer Malerei, kontrastreichen Orchesterfarben und monumentaler Chorarchitektur eine fast oratorische „Kolossalform“ schafft, welche die kollektive Erfahrung des befreiten Volkes ins Zentrum rückt. Gerade darin liegt seine Tiefe: Das Werk verbindet biblische Rettungserzählung, politische Resonanzen und eine hochverdichtete musikalische Rhetorik von Leid, Bedrängnis und Erlösung.
Erkämpfte Freiheit
Es hätte der Beginn einer wundervollen Völkerfreundschaft sein können: Der begabte Hebräer Josef aus dem ländlich geprägten Kanaan gelangt in Ägypten vom Versklavten zu großem Einfluss am Hof des Pharao. Mit seinem vorausschauenden Handeln trägt er entscheidend dazu bei, das Land vor einer schweren Hungersnot zu bewahren. Aus Dank erlaubt der Pharao Josef, seine gesamte Familie mitsamt ihrem Besitz nach Ägypten zu holen. So siedeln die Vorfahren der zwölf Stämme Israels in der Hoffnung auf Sicherheit und ein besseres Leben nach Ägypten über.
Aus anfänglicher Gastfreundschaft und Toleranz gegenüber den Hebräern wird aber bald Misstrauen, Unterdrückung und schließlich Versklavung. Mit Mose tritt eine Figur auf den Plan, die zwischen Macht und Ohnmacht, Zweifel und Berufung steht. Gott sendet ihn, um sein Volk aus Ägypten zu führen – doch der Pharao verweigert sich. Was folgt, sind die berühmten „Plagen“: Zeichen und Wunder, die nicht nur Natur und Ordnung erschüttern, sondern auch den inneren Zustand eines Herrschers offenbaren, dessen Herz immer härter wird. Blutroter Nil, Frösche, Finsternis und Tod werden zu Bildern für Angst, Hybris und Hoffnung auf Befreiung. Die biblischen Texte erzählen dabei weit mehr als historische Katastrophen: Sie handeln von Machtmissbrauch und Freiheit, von menschlicher Verblendung und göttlichem Eingreifen – Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.
Georg Friedrich Händels Oratorium Israel in Egypt entstand 1738 und wurde 1739 in London uraufgeführt. Es gehört zu seinen ungewöhnlichsten Werken, weil der Chor hier eine besonders dominante Rolle übernimmt und die Handlung fast durchgehend trägt. Statt einer opernhaften Abfolge von Arien entfaltet Händel die biblische Exodus-Geschichte in großen Chorszenen und eindrucksvollen Klangbildern, etwa bei den zehn Plagen und beim Durchzug durchs Rote Meer.
Musikhistorisch ist das Werk besonders bemerkenswert, weil Händel mit dramatischer Malerei, kontrastreichen Orchesterfarben und monumentaler Chorarchitektur eine fast oratorische „Kolossalform“ schafft, welche die kollektive Erfahrung des befreiten Volkes ins Zentrum rückt. Gerade darin liegt seine Tiefe: Das Werk verbindet biblische Rettungserzählung, politische Resonanzen und eine hochverdichtete musikalische Rhetorik von Leid, Bedrängnis und Erlösung.

Axel Milberg liest aus Thomas Manns beliebtem Roman Die Buddenbrooks und lässt festliche Weihnachtsstimmung in Norddeutschland um 1900 lebendig werden. Dazu erklingen Werke der Deutschen Romantik.
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Axel Milberg Lesung
Hansjörg Albrecht Klavier & Leitung
„Zögernd trat Hanno ein und blieb, von dem Glanz geblendet, einen Augenblick an der Tür stehen... Weihnachten aus Kinderaugen? Das Publikum darf sich von Axel Milberg mit Thomas Manns großem, in Lübeck angesiedelten Jahrhundertroman mitnehmen lassen in die festliche Atmosphäre des Weihnachtszimmers der Familie Buddenbrook, das diese vergangene und gleichzeitig vertraute Welt lebendig werden lässt.
Begleitet wird er traditionell vom CPE.Bach.Chor.Hamburg. Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht entsteht ein vorweihnachtliches Programm, in dem Musik und Wort zu einem Abend verschmelzen, der die Atmosphäre eines norddeutschen Weihnachtsfestes um 1900 eindrucksvoll einfängt. Ein Abend voll literarischer Tiefe und vertrauten Melodien, der einlädt, dem Alltag einen kleinen Moment zu entfliehen und in eine vergangene Welt einzutauchen.
„Zögernd trat Hanno ein und blieb, von dem Glanz geblendet, einen Augenblick an der Tür stehen... Weihnachten aus Kinderaugen? Das Publikum darf sich von Axel Milberg mit Thomas Manns großem, in Lübeck angesiedelten Jahrhundertroman mitnehmen lassen in die festliche Atmosphäre des Weihnachtszimmers der Familie Buddenbrook, das diese vergangene und gleichzeitig vertraute Welt lebendig werden lässt.
Begleitet wird er traditionell vom CPE.Bach.Chor.Hamburg. Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht entsteht ein vorweihnachtliches Programm, in dem Musik und Wort zu einem Abend verschmelzen, der die Atmosphäre eines norddeutschen Weihnachtsfestes um 1900 eindrucksvoll einfängt. Ein Abend voll literarischer Tiefe und vertrauten Melodien, der einlädt, dem Alltag einen kleinen Moment zu entfliehen und in eine vergangene Welt einzutauchen.

Axel Milberg liest aus Thomas Manns beliebtem Roman Die Buddenbrooks und lässt festliche Weihnachtsstimmung in Norddeutschland um 1900 lebendig werden. Dazu erklingen Werke der Deutschen Romantik.
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Axel Milberg Lesung
Hansjörg Albrecht Klavier & Leitung
Zögernd trat Hanno ein und blieb, von dem Glanz geblendet, einen Augenblick an der Tür stehen... Weihnachten aus Kinderaugen? Das Publikum darf sich von Axel Milberg mit Thomas Manns großem, in Lübeck angesiedelten Jahrhundertroman mitnehmen lassen in die festliche Atmosphäre des Weihnachtszimmers der Familie Buddenbrook, das diese vergangene und gleichzeitig vertraute Welt lebendig werden lässt.
Begleitet wird er traditionell vom CPE.Bach.Chor.Hamburg. Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht entsteht ein vorweihnachtliches Programm, in dem Musik und Wort zu einem Abend verschmelzen, der die Atmosphäre eines norddeutschen Weihnachtsfestes um 1900 eindrucksvoll einfängt. Ein Abend voll literarischer Tiefe und vertrauten Melodien, der einlädt, dem Alltag einen kleinen Moment zu entfliehen und in eine vergangene Welt einzutauchen.
Zögernd trat Hanno ein und blieb, von dem Glanz geblendet, einen Augenblick an der Tür stehen... Weihnachten aus Kinderaugen? Das Publikum darf sich von Axel Milberg mit Thomas Manns großem, in Lübeck angesiedelten Jahrhundertroman mitnehmen lassen in die festliche Atmosphäre des Weihnachtszimmers der Familie Buddenbrook, das diese vergangene und gleichzeitig vertraute Welt lebendig werden lässt.
Begleitet wird er traditionell vom CPE.Bach.Chor.Hamburg. Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht entsteht ein vorweihnachtliches Programm, in dem Musik und Wort zu einem Abend verschmelzen, der die Atmosphäre eines norddeutschen Weihnachtsfestes um 1900 eindrucksvoll einfängt. Ein Abend voll literarischer Tiefe und vertrauten Melodien, der einlädt, dem Alltag einen kleinen Moment zu entfliehen und in eine vergangene Welt einzutauchen.

Der festliche Mozart-Abend im Advent würdigt gleichzeitig den Dirigenten, Organisten, Cembalisten und weltweiten Bach-Botschafter Karl Richter als Abschlusskonzert des von Hansjörg Albrecht und der CPE.Bach.Akademie.Hamburg initiierten Int. Bach.Netzwerk.Festivals 2026 zum Gedenken an den 100. Geburtstag Karl Richters.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Exsultate, jubilate, Motette für Sopran F-Dur KV 158a
Sinfonie C-Dur KV 425 (Linzer Sinfonie)
Große Messe c-Moll KV 427
Valentina Farcas Sopran
Magdalena Hinz Alt
Santiago Sánchez Tenor
Hubert Kowalczyk Bass
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hamburg.Baroque
Hansjörg Albrecht Leitung
Dieser Mozart-Abend in der Adventszeit mit der CPE.Bach.Akademie.Hamburg ist mit seinem Leuchten weit mehr als vorweihnachtliche Besinnlichkeit und Einkehr. Bereits das Exsultate, jubilate für Sopransolo und Orchester ist ein Feuerwerk der Freude. Entstanden ist dieses Schaustück italienischer Operngesangskunst auf Mozarts dritter Italienreise 1773 für eine Aufführung in der Theatinerkirche San Antonio in Mailand. Nach dem großen Erfolg seiner Oper Lucio Silla, welche im Dezember 1772 erstmal in Mailand auf die Bühne kam, schrieb der 17-jährige Mozart diese virtuose Solokantate quasi zwischendurch seinem Opern-Titelhelden, dem berühmten Soprankastraten Venanzio Rauzzini, als Handgelenksübung förmlich auf den Leib. Das Exsultate erklang drei Wochen nach der Lucio Silla-Premiere und ist eine von Mozarts schillerndsten Eingebungen.
Die sog. Linzer Sinfonie entstand zehn Jahre später während eines Aufenthalts Mozarts in Linz. Da für ein kurzfristig angesetztes Akademiekonzert ein passendes sinfonisches Werk fehlte, komponierte Mozart diese, mit Pauken und Trompeten besetzte Sinfonie, die ein eindrucksvolles Zeugnis seiner schöpferischen Kraft ist, in nur wenigen Tagen. Bereits die feierliche, langsame Einleitung eröffnet einen Klangraum von majestätischer Größe, bevor sich der erste Satz mit Energie und Eleganz entfaltet. Das innige Andante, das anmutige Menuett und das temperamentvolle Finale verbinden festlichen Glanz und melodischem Reichtum und machen die Linzer Sinfonie zu einem Höhepunkt von Mozarts sinfonischem Schaffen.
Im Zentrum des Abends steht die große C-Moll-Messe, eines der monumentalsten geistlichen Werke Mozarts, die 1783 in Salzburg mit Constanze Mozart als Solistin uraufgeführt wurde. Obwohl sie unvollendet geblieben ist, entfaltet sie eine überwältigende Ausdruckskraft, vielleicht auch, weil sie mit dem Tod von Mozarts erstem geborenen Sohn in Verbindung stehen könnte. Schon das Kyrie des Anfangs hat eine religiöse Tiefe, die weit über liturgische Musik hinausweist. Die Messe ist zugleich persönlich und in höchstem Maße feierlich – wie ein großes musikalisches Glaubensbekenntnis Mozarts, was auch an der rätselhaften Entstehungsgeschichte liegen mag.
Warum Mozart das Werk nie vollendete, ist bis heute nicht umfassend geklärt. Sollte er wirklich bei der Komposition des Et incarnatus est – einem der schönsten Sätze, die uns von Mozart überliefert sind – an die Geburt seines Sohnes gedacht haben? Dann wäre ein Ende der Arbeiten just an dieser Stelle nach der Nachricht vom Tod seines Sohnes folgerichtig. Für die Nachwelt bleibt die C-Moll-Messe rätselhaft und gleichzeitig – wie auch Mozarts Requiem ein musikalischer Torso von außergewöhnlicher Schönheit.
Einen Tag vor dem Todestag von Carl Philipp Emanuel Bach, den Mozart sehr verehrte, bringen unter der Leitung von Hansjörg Albrecht, einem international ausgewiesenen Experten für die Musik des 18. Jh., ein handverlesenes Solistenquartett, der CPE.Bach.Chor.Hamburg und das Orchester Hamburg.Baroque dieses Werk, welches von Bach und Händel in hohem Maße inspiriert ist und von der musikalischen Bedeutung Bachs H-Moll-Messe und Beethovens Missa Solemnis ebenbürtig ist, zum Leuchten und Strahlen.
Dieser Mozart-Abend in der Adventszeit mit der CPE.Bach.Akademie.Hamburg ist mit seinem Leuchten weit mehr als vorweihnachtliche Besinnlichkeit und Einkehr. Bereits das Exsultate, jubilate für Sopransolo und Orchester ist ein Feuerwerk der Freude. Entstanden ist dieses Schaustück italienischer Operngesangskunst auf Mozarts dritter Italienreise 1773 für eine Aufführung in der Theatinerkirche San Antonio in Mailand. Nach dem großen Erfolg seiner Oper Lucio Silla, welche im Dezember 1772 erstmal in Mailand auf die Bühne kam, schrieb der 17-jährige Mozart diese virtuose Solokantate quasi zwischendurch seinem Opern-Titelhelden, dem berühmten Soprankastraten Venanzio Rauzzini, als Handgelenksübung förmlich auf den Leib. Das Exsultate erklang drei Wochen nach der Lucio Silla-Premiere und ist eine von Mozarts schillerndsten Eingebungen.
Die sog. Linzer Sinfonie entstand zehn Jahre später während eines Aufenthalts Mozarts in Linz. Da für ein kurzfristig angesetztes Akademiekonzert ein passendes sinfonisches Werk fehlte, komponierte Mozart diese, mit Pauken und Trompeten besetzte Sinfonie, die ein eindrucksvolles Zeugnis seiner schöpferischen Kraft ist, in nur wenigen Tagen. Bereits die feierliche, langsame Einleitung eröffnet einen Klangraum von majestätischer Größe, bevor sich der erste Satz mit Energie und Eleganz entfaltet. Das innige Andante, das anmutige Menuett und das temperamentvolle Finale verbinden festlichen Glanz und melodischem Reichtum und machen die Linzer Sinfonie zu einem Höhepunkt von Mozarts sinfonischem Schaffen.
Im Zentrum des Abends steht die große C-Moll-Messe, eines der monumentalsten geistlichen Werke Mozarts, die 1783 in Salzburg mit Constanze Mozart als Solistin uraufgeführt wurde. Obwohl sie unvollendet geblieben ist, entfaltet sie eine überwältigende Ausdruckskraft, vielleicht auch, weil sie mit dem Tod von Mozarts erstem geborenen Sohn in Verbindung stehen könnte. Schon das Kyrie des Anfangs hat eine religiöse Tiefe, die weit über liturgische Musik hinausweist. Die Messe ist zugleich persönlich und in höchstem Maße feierlich – wie ein großes musikalisches Glaubensbekenntnis Mozarts, was auch an der rätselhaften Entstehungsgeschichte liegen mag.
Warum Mozart das Werk nie vollendete, ist bis heute nicht umfassend geklärt. Sollte er wirklich bei der Komposition des Et incarnatus est – einem der schönsten Sätze, die uns von Mozart überliefert sind – an die Geburt seines Sohnes gedacht haben? Dann wäre ein Ende der Arbeiten just an dieser Stelle nach der Nachricht vom Tod seines Sohnes folgerichtig. Für die Nachwelt bleibt die C-Moll-Messe rätselhaft und gleichzeitig – wie auch Mozarts Requiem ein musikalischer Torso von außergewöhnlicher Schönheit.
Einen Tag vor dem Todestag von Carl Philipp Emanuel Bach, den Mozart sehr verehrte, bringen unter der Leitung von Hansjörg Albrecht, einem international ausgewiesenen Experten für die Musik des 18. Jh., ein handverlesenes Solistenquartett, der CPE.Bach.Chor.Hamburg und das Orchester Hamburg.Baroque dieses Werk, welches von Bach und Händel in hohem Maße inspiriert ist und von der musikalischen Bedeutung Bachs H-Moll-Messe und Beethovens Missa Solemnis ebenbürtig ist, zum Leuchten und Strahlen.

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Mandy Fredrich Sopran
Sophie Harmsen Alt
AJ Glueckert Tenor
Tobias Schabel Bass
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Symphoniker Hamburg
Alexander Briger Leitung
Veranstalter: Symphoniker Hamburg
Ob auch in diesem Jahr zu Silvester wieder Lichterschein und Rauch des Feuerwerks ab Mitternacht den Sternenhimmel verdecken? Es ist davon auszugehen… Oder doch nur die Wolkendecke? Beethovens Neunte zum Jahreswechsel in der Laeiszhalle ist auf jeden Fall ein Fixstern im hanseatischen Konzertkalender und verspricht den Feuertrunkenen alles verbindende Freude – in Klang statt in Pyrotechnik gegossen. „Freude, schöner Götterfunken!“
Ob auch in diesem Jahr zu Silvester wieder Lichterschein und Rauch des Feuerwerks ab Mitternacht den Sternenhimmel verdecken? Es ist davon auszugehen… Oder doch nur die Wolkendecke? Beethovens Neunte zum Jahreswechsel in der Laeiszhalle ist auf jeden Fall ein Fixstern im hanseatischen Konzertkalender und verspricht den Feuertrunkenen alles verbindende Freude – in Klang statt in Pyrotechnik gegossen. „Freude, schöner Götterfunken!“

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Mandy Fredrich Sopran
Sophie Harmsen Alt
AJ Glueckert Tenor
Tobias Schabel Bass
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Symphoniker Hamburg
Alexander Briger Leitung
Veranstalter: Symphoniker Hamburg
Ob auch in diesem Jahr zu Silvester wieder Lichterschein und Rauch des Feuerwerks ab Mitternacht den Sternenhimmel verdecken? Es ist davon auszugehen… Oder doch nur die Wolkendecke? Beethovens Neunte zum Jahreswechsel in der Laeiszhalle ist auf jeden Fall ein Fixstern im hanseatischen Konzertkalender und verspricht den Feuertrunkenen alles verbindende Freude – in Klang statt in Pyrotechnik gegossen. „Freude, schöner Götterfunken!“
Ob auch in diesem Jahr zu Silvester wieder Lichterschein und Rauch des Feuerwerks ab Mitternacht den Sternenhimmel verdecken? Es ist davon auszugehen… Oder doch nur die Wolkendecke? Beethovens Neunte zum Jahreswechsel in der Laeiszhalle ist auf jeden Fall ein Fixstern im hanseatischen Konzertkalender und verspricht den Feuertrunkenen alles verbindende Freude – in Klang statt in Pyrotechnik gegossen. „Freude, schöner Götterfunken!“

INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
Eröffnungskonzert
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Johannes-Passion BWV 245
Marie-Sophie Pollak Sopran
Sarah Romberger Alt
Tobias Hunger Evangelist
Fabio Trümpy Tenor
Klaus Mertens Christus
Krešimir Stražanac Bass
CPE.Bach.Chor.Hamburg
ensemble reflektor
Hansjörg Albrecht Cembalo & Leitung
Zerfließe, mein Herze
Mit Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion eröffnet das Internationale Bachfest Hamburg sein 5-jähriges Jubiläum – mit einem Werk, das die Kraft des geschriebenen Wortes mit Musik verbindet, welche unmittelbar das Herz bewegt. „Im Anfang war das Wort“, schreibt der Evangelist Johannes und rückt damit die lebendige und schöpferische Kraft von Sprache ins Zentrum seiner Botschaft. Wort und Geist, Vernunft, Erkenntnis und die Fähigkeit des Menschen, sich die Welt geistig zu erschließen – das sind Gedanken, die weit über den theologischen Horizont des 18. Jh. hinausweisen und später zu zentralen Ideen der Aufklärung werden sollten.
Die Johannes-Passion entstand für den Karfreitags-Gottesdienst 1724 in Leipzig, nur wenige Monate nachdem J.S. Bach dort sein Amt als Thomaskantor angetreten hatte. Bach stand damit vor der Aufgabe, die Passionsgeschichte nicht nur musikalisch eindrucksvoll, sondern zugleich liturgisch und theologisch überzeugend zu gestalten. Er griff auf das Johannes-Evangelium zurück und verband dessen Erzählung mit Chorälen, freien Dichtungen und eindringlichen Betrachtungen. Für die Leipziger Aufführung arbeitete Bach bis zuletzt an seinem Werk und passte es in späteren Jahren mehrfach an. So existiert die Johannes-Passion in mehreren Fassungen – ein Zeichen dafür, dass Bach sie nicht als ein für alle Mal abgeschlossenes Werk betrachtete, sondern als lebendige Musik, die sich immer wieder neu auf den jeweiligen Ort, Anlass und Klangkörper beziehen ließ. Schon ihre Entstehung steht damit für eine Haltung, die auch für das Bachfest prägend ist: Bachs Musik lebt davon, immer wieder neu gedacht, gehört und erlebt zu werden.
Dass diese musikalische Unmittelbarkeit bereits zu Bachs Lebzeiten für Diskussionen sorgte, zeigt die Geschichte der Johannes-Passion selbst. Ihre dramatische Kraft und die expressive Musiksprache entsprachen nicht ohne Weiteres den Erwartungen, die an die Kirchenmusik des Thomaskantors gestellt wurden. In Leipzig gab es Vorbehalte gegenüber einer Musik, die manchen Zeitgenossen zu „opernhaft“ erschien. Und tatsächlich besitzen Bachs Johannes-Passion ebenso wie die später entstandene Matthäus-Passion eine dramatische und szenische Kraft, die weit über eine rein musikalische Ausdeutung des Bibeltextes hinausgeht. Mit ihren handelnden Personen, Dialogen, Chören, Arien und Rezitativen entwickeln sie eine Art Kirchen-Oper: Musiktheater im liturgischen Raum, nicht als Unterhaltung, sondern als unmittelbare Vergegenwärtigung des Passionsgeschehens. Gerade darin liegt auch ihre bis heute faszinierende Spannung: Bach erfüllt den liturgischen Auftrag – und erweitert zugleich die Ausdrucksmöglichkeiten der Kirchenmusik bis an die Grenze des barocken Musiktheaters.
Für diese Verbindung von Wort, Drama und Musik gab es in Hamburg einen wichtigen literarischen Vorläufer. Barthold Hinrich Brockes, der Hamburger Dichter und Ratsherr, veröffentlichte 1712 seine Passionsdichtung Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus. Bach kannte Brockes’ Text und griff auf ihn zurück; Teile der Dichtung fanden Eingang in seine eigenen Passionen. Brockes’ Sprache verbindet die genaue, sinnlich-emotionale Betrachtung des Leidens mit religiöser Reflexion und einer neuen Aufmerksamkeit für die Wirkung des einzelnen Wortes. Damit steht sie exemplarisch für eine geistige Entwicklung, in der Empfindung, Vernunft und religiöse Erkenntnis zunehmend miteinander in Beziehung treten. Dass Bach sich mit einem Hamburger Dichter auseinandersetzte, dessen Passion bereits vor seiner Leipziger Zeit eine neue, dramatisch-emotionale Form der Betrachtung des Heilsgeschehens entwickelte, verweist zugleich auf eine besondere geistige und künstlerische Nähe Bachs zu Hamburg.
Für diesen besonderen Auftakt versammelt sich ein hochkarätiges Ensemble: mit Klaus Mertens als Christus, dem gefeierten ensemble reflektor und dem CPE.Bach.Chor.Hamburg mit seinem künstlerischen Leiter Hansjörg Albrecht als Gastgeber.
Mit Bachs Johannes-Passion beginnt das 5. Internationale Bachfest Hamburg nicht nur mit einem Schlüsselwerk der Musikgeschichte, sondern an einem Ort und in einer Stadt, die mit der Geschichte der Bach’schen Passion auf besondere Weise verbunden sind. Von Brockes’ Hamburger Passionsdichtung führt eine geistige Linie zu Bachs dramatischer Passionsmusik – zu einer Musik, in der das Wort nicht nur verkündet, sondern intensiv erlebt wird. Welche Kraft kann dem Wort zukommen – und welche Rolle spielen Geist, Erkenntnis und Musik, wenn der Mensch versucht, sich selbst und die Welt zu verstehen? Genau diese Verbindung von Wort, Musik, Empfindung und Erkenntnis macht Bachs Passionen bis heute zu einzigartigen „Kirchen-Opern“ – zu Werken, in denen sich Liturgie und Musiktheater, Glaube und Aufklärung, Verstand und Gefühl begegnen.
Zerfließe, mein Herze
Mit Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion eröffnet das Internationale Bachfest Hamburg sein 5-jähriges Jubiläum – mit einem Werk, das die Kraft des geschriebenen Wortes mit Musik verbindet, welche unmittelbar das Herz bewegt. „Im Anfang war das Wort“, schreibt der Evangelist Johannes und rückt damit die lebendige und schöpferische Kraft von Sprache ins Zentrum seiner Botschaft. Wort und Geist, Vernunft, Erkenntnis und die Fähigkeit des Menschen, sich die Welt geistig zu erschließen – das sind Gedanken, die weit über den theologischen Horizont des 18. Jh. hinausweisen und später zu zentralen Ideen der Aufklärung werden sollten.
Die Johannes-Passion entstand für den Karfreitags-Gottesdienst 1724 in Leipzig, nur wenige Monate nachdem J.S. Bach dort sein Amt als Thomaskantor angetreten hatte. Bach stand damit vor der Aufgabe, die Passionsgeschichte nicht nur musikalisch eindrucksvoll, sondern zugleich liturgisch und theologisch überzeugend zu gestalten. Er griff auf das Johannes-Evangelium zurück und verband dessen Erzählung mit Chorälen, freien Dichtungen und eindringlichen Betrachtungen. Für die Leipziger Aufführung arbeitete Bach bis zuletzt an seinem Werk und passte es in späteren Jahren mehrfach an. So existiert die Johannes-Passion in mehreren Fassungen – ein Zeichen dafür, dass Bach sie nicht als ein für alle Mal abgeschlossenes Werk betrachtete, sondern als lebendige Musik, die sich immer wieder neu auf den jeweiligen Ort, Anlass und Klangkörper beziehen ließ. Schon ihre Entstehung steht damit für eine Haltung, die auch für das Bachfest prägend ist: Bachs Musik lebt davon, immer wieder neu gedacht, gehört und erlebt zu werden.
Dass diese musikalische Unmittelbarkeit bereits zu Bachs Lebzeiten für Diskussionen sorgte, zeigt die Geschichte der Johannes-Passion selbst. Ihre dramatische Kraft und die expressive Musiksprache entsprachen nicht ohne Weiteres den Erwartungen, die an die Kirchenmusik des Thomaskantors gestellt wurden. In Leipzig gab es Vorbehalte gegenüber einer Musik, die manchen Zeitgenossen zu „opernhaft“ erschien. Und tatsächlich besitzen Bachs Johannes-Passion ebenso wie die später entstandene Matthäus-Passion eine dramatische und szenische Kraft, die weit über eine rein musikalische Ausdeutung des Bibeltextes hinausgeht. Mit ihren handelnden Personen, Dialogen, Chören, Arien und Rezitativen entwickeln sie eine Art Kirchen-Oper: Musiktheater im liturgischen Raum, nicht als Unterhaltung, sondern als unmittelbare Vergegenwärtigung des Passionsgeschehens. Gerade darin liegt auch ihre bis heute faszinierende Spannung: Bach erfüllt den liturgischen Auftrag – und erweitert zugleich die Ausdrucksmöglichkeiten der Kirchenmusik bis an die Grenze des barocken Musiktheaters.
Für diese Verbindung von Wort, Drama und Musik gab es in Hamburg einen wichtigen literarischen Vorläufer. Barthold Hinrich Brockes, der Hamburger Dichter und Ratsherr, veröffentlichte 1712 seine Passionsdichtung Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus. Bach kannte Brockes’ Text und griff auf ihn zurück; Teile der Dichtung fanden Eingang in seine eigenen Passionen. Brockes’ Sprache verbindet die genaue, sinnlich-emotionale Betrachtung des Leidens mit religiöser Reflexion und einer neuen Aufmerksamkeit für die Wirkung des einzelnen Wortes. Damit steht sie exemplarisch für eine geistige Entwicklung, in der Empfindung, Vernunft und religiöse Erkenntnis zunehmend miteinander in Beziehung treten. Dass Bach sich mit einem Hamburger Dichter auseinandersetzte, dessen Passion bereits vor seiner Leipziger Zeit eine neue, dramatisch-emotionale Form der Betrachtung des Heilsgeschehens entwickelte, verweist zugleich auf eine besondere geistige und künstlerische Nähe Bachs zu Hamburg.
Für diesen besonderen Auftakt versammelt sich ein hochkarätiges Ensemble: mit Klaus Mertens als Christus, dem gefeierten ensemble reflektor und dem CPE.Bach.Chor.Hamburg mit seinem künstlerischen Leiter Hansjörg Albrecht als Gastgeber.
Mit Bachs Johannes-Passion beginnt das 5. Internationale Bachfest Hamburg nicht nur mit einem Schlüsselwerk der Musikgeschichte, sondern an einem Ort und in einer Stadt, die mit der Geschichte der Bach’schen Passion auf besondere Weise verbunden sind. Von Brockes’ Hamburger Passionsdichtung führt eine geistige Linie zu Bachs dramatischer Passionsmusik – zu einer Musik, in der das Wort nicht nur verkündet, sondern intensiv erlebt wird. Welche Kraft kann dem Wort zukommen – und welche Rolle spielen Geist, Erkenntnis und Musik, wenn der Mensch versucht, sich selbst und die Welt zu verstehen? Genau diese Verbindung von Wort, Musik, Empfindung und Erkenntnis macht Bachs Passionen bis heute zu einzigartigen „Kirchen-Opern“ – zu Werken, in denen sich Liturgie und Musiktheater, Glaube und Aufklärung, Verstand und Gefühl begegnen.

INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Konzert für 3 Trompeten, Pauken und Orchester D-Dur BWV 249
Magnificat D-Dur BWV 243
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Sinfonie D-Dur Wq 176
Magnificat Wq 215
Catalina Bertucci Sopran
Marie Henriette Reinhold Alt
Fabian Kelly Tenor
Daniel Ochoa Bass
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hamburg.Baroque
Hansjörg Albrecht Leitung
Glanz & Gloria in der Elbphilharmonie
Das Magnicat selbst wird eigentlich dem christlichen Weihnachtsfest zugerechnet. „Er stürzt die Mächtigen vom Thron“, singt Maria vorausahnend, als sie erkennt, dass sie ein sehr besonderes Kind erwartet, und besingt bereits prophetisch, was an Ostern Wirklichkeit werden wird. Damit verbinden das eigentlich weihnachtliche Magnificat und die Osterbotschaft dieselbe zentrale Verheißung: Die Gerechtigkeit triumphiert über Gewalt und Unterdrückung.
Und so erklingt der Text des Magnificat in diesem Festkonzert im Internationalen Bachfest Hamburg gleich zwei Mal, einmal von Johann Sebastian Bach, und einmal von seinem zweitältesten Sohn, dem „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel, jeweils eingeleitet von festlichen, Funken sprühenden Orchesterwerken derselben Komponisten. Johann Sebastian Bachs Magnificat ist das erste große Chorwerk, das Bach nach seiner Ernennung in Leipzig im Frühjahr 1723 komponierte. Es ist ein opulente und zugleich anmutige Festmusik in strahlendem D-Dur. Mit Carl Philipp Emanuel Bach tritt im zweiten Teil des Konzerts mit Jugendfeuer die nächste Generation der Bachfamilie ins Rampenlicht – dramatischer und empfindsamer zugleich, schon auf die sich entwickelnde Klassik hinausweisend und voller Aufbruch.
Die CPE.Bach.Akademie.Hamburg zeichnet unter Hansjörg Albrecht die Genealogie der Bachfamilie nach und zeigt, wie sich Neues aus dem Alten entwickelt. Kann der Jüngere dem Vergleich mit dem Älteren Stand halten? Kann sich der Sohn vom Vater, bei dem er ausgebildet wurde, emanzipieren? Oder finden sie einfach nur einen voneinander verschiedenen Ausdruck jeweils für ihre Zeit? So wird Ostern in der Elbphilharmonie zu einem Fest des Lichts, der Hoffnung und der großen Musik der Familie Bach.
Glanz & Gloria in der Elbphilharmonie
Das Magnicat selbst wird eigentlich dem christlichen Weihnachtsfest zugerechnet. „Er stürzt die Mächtigen vom Thron“, singt Maria vorausahnend, als sie erkennt, dass sie ein sehr besonderes Kind erwartet, und besingt bereits prophetisch, was an Ostern Wirklichkeit werden wird. Damit verbinden das eigentlich weihnachtliche Magnificat und die Osterbotschaft dieselbe zentrale Verheißung: Die Gerechtigkeit triumphiert über Gewalt und Unterdrückung.
Und so erklingt der Text des Magnificat in diesem Festkonzert im Internationalen Bachfest Hamburg gleich zwei Mal, einmal von Johann Sebastian Bach, und einmal von seinem zweitältesten Sohn, dem „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel, jeweils eingeleitet von festlichen, Funken sprühenden Orchesterwerken derselben Komponisten. Johann Sebastian Bachs Magnificat ist das erste große Chorwerk, das Bach nach seiner Ernennung in Leipzig im Frühjahr 1723 komponierte. Es ist ein opulente und zugleich anmutige Festmusik in strahlendem D-Dur. Mit Carl Philipp Emanuel Bach tritt im zweiten Teil des Konzerts mit Jugendfeuer die nächste Generation der Bachfamilie ins Rampenlicht – dramatischer und empfindsamer zugleich, schon auf die sich entwickelnde Klassik hinausweisend und voller Aufbruch.
Die CPE.Bach.Akademie.Hamburg zeichnet unter Hansjörg Albrecht die Genealogie der Bachfamilie nach und zeigt, wie sich Neues aus dem Alten entwickelt. Kann der Jüngere dem Vergleich mit dem Älteren Stand halten? Kann sich der Sohn vom Vater, bei dem er ausgebildet wurde, emanzipieren? Oder finden sie einfach nur einen voneinander verschiedenen Ausdruck jeweils für ihre Zeit? So wird Ostern in der Elbphilharmonie zu einem Fest des Lichts, der Hoffnung und der großen Musik der Familie Bach.

INTERNATIONALES BACHFEST HAMBURG
Abschlusskonzert
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
Einchöriges Heilig Wq 218
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Susanne Bernhard Sopran
Roxana Constantinescu Alt
Lukas Siebert Tenor
Markus Eiche Bass
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Dresdner Kapellsolisten
Hansjörg Albrecht Leitung
Beethoven 9 – radikal, lebendig, revolutionär
Zwei Musikrevolutionäre, eine historisch-kleine Besetzung, ein feuriger, rhythmisch präziser, farbenreicher Klang: Das erwartet Sie, wenn beim Abschlusskonzert des 5. Internationalen Bachfest Hamburg 2027 Carl Philipp Emanuel Bach und Ludwig van Beethoven im unmittelbaren Gegenüber aufeinandertreffen. Was wäre ein Bachfest unter dem Motto GLOBAL BACH ohne den Welterneuerer Beethoven mit seinem universalen Friedensaufruf im Schlusssatz der 9. Sinfonie „Alle Menschen werden Brüder“? Mit den Dresdner Kapellsolisten und dem CPE.Bach.Chor.Hamburg stehen zwei renommierte und miteinander unter der Leitung von Hansjörg Albrecht gefeierte Ensembles auf der Bühne, die diesen Beethoven neu hören lassen. Ohne die üblichen großen Massen wird dieser Abend ein Feuerwerk der Musizierkunst, in dem die beiden Werke der großen Evolutionäre filigran, durchsichtig, weniger schwerfällig, sondern freier und frischer den Saal der Laeiszhalle mit einem Klangrausch füllen.
Eröffnet wird der Abend mit dem Einchörigen Heilig von Carl Philipp Emanuel Bach, das einen Blick auf jene musikalische Welt öffnet, aus der sich die Wiener Klassik entwickelte. CPE Bach, der Sohn Johann Sebastian Bachs, prägte mit seiner ausdrucksstarken, oft überraschenden Tonsprache eine ganze Generation von Komponisten. „ Er ist der Vater, wir sind die Bub'n“, sagte Mozart ehrfürchtig über ihn, während Beethoven vor allem die Ideale von Empfindung, Expressivität und musikalischer Freiheit übernimmt. CPE Bachs Musik war ein wichtiger Bezugspunkt für die Entwicklung des klassischen Stils – eine Entwicklung, die ohne seine Impulse kaum denkbar wäre. So begegnen wir also im Zusammenklang mit CPE Bach einer Beethoven 9, die vertraut ist und doch neu erscheint, weil sie nicht auf einem Sockel stehend immer gleich nachmusiziert wird, sondern vor unserem Ohr neu entstehend an Empfindungen rührt, bewegt und mitreißt: ein feierlicher und berauschender Abschluss für das 5. Internationale Bachfest Hamburg.
Beethoven 9 – radikal, lebendig, revolutionär
Zwei Musikrevolutionäre, eine historisch-kleine Besetzung, ein feuriger, rhythmisch präziser, farbenreicher Klang: Das erwartet Sie, wenn beim Abschlusskonzert des 5. Internationalen Bachfest Hamburg 2027 Carl Philipp Emanuel Bach und Ludwig van Beethoven im unmittelbaren Gegenüber aufeinandertreffen. Was wäre ein Bachfest unter dem Motto GLOBAL BACH ohne den Welterneuerer Beethoven mit seinem universalen Friedensaufruf im Schlusssatz der 9. Sinfonie „Alle Menschen werden Brüder“? Mit den Dresdner Kapellsolisten und dem CPE.Bach.Chor.Hamburg stehen zwei renommierte und miteinander unter der Leitung von Hansjörg Albrecht gefeierte Ensembles auf der Bühne, die diesen Beethoven neu hören lassen. Ohne die üblichen großen Massen wird dieser Abend ein Feuerwerk der Musizierkunst, in dem die beiden Werke der großen Evolutionäre filigran, durchsichtig, weniger schwerfällig, sondern freier und frischer den Saal der Laeiszhalle mit einem Klangrausch füllen.
Eröffnet wird der Abend mit dem Einchörigen Heilig von Carl Philipp Emanuel Bach, das einen Blick auf jene musikalische Welt öffnet, aus der sich die Wiener Klassik entwickelte. CPE Bach, der Sohn Johann Sebastian Bachs, prägte mit seiner ausdrucksstarken, oft überraschenden Tonsprache eine ganze Generation von Komponisten. „ Er ist der Vater, wir sind die Bub'n“, sagte Mozart ehrfürchtig über ihn, während Beethoven vor allem die Ideale von Empfindung, Expressivität und musikalischer Freiheit übernimmt. CPE Bachs Musik war ein wichtiger Bezugspunkt für die Entwicklung des klassischen Stils – eine Entwicklung, die ohne seine Impulse kaum denkbar wäre. So begegnen wir also im Zusammenklang mit CPE Bach einer Beethoven 9, die vertraut ist und doch neu erscheint, weil sie nicht auf einem Sockel stehend immer gleich nachmusiziert wird, sondern vor unserem Ohr neu entstehend an Empfindungen rührt, bewegt und mitreißt: ein feierlicher und berauschender Abschluss für das 5. Internationale Bachfest Hamburg.

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Elias op. 70, Oratorium nach Worten des Alten Testaments
Sarah Wegener Sopran
Anke Vondung Alt
Daniel Behle Tenor
Michael Volle Bass / Elias
CPE.Bach.Chor.Hamburg
Staatskapelle Halle
Hansjörg Albrecht Leitung
Zwischen Zweifel und Vertrauen
Elias – ein zorniger Prophet, und ein Mann voller Zweifel. Ein Eiferer, der zum Töten aufruft, und doch ein Mensch, der Mitleid und Güte beweist. Die Titelfigur in Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium Elias ist kein starrer Säulenheiliger, sondern ein Charakter aus Fleisch und Blut. Mendelssohn Bartholdys visionäre Musik mit ihren Schilderungen von Stürmen, Erdbeben, Wasserfluten und Feuer wirft sich voll elementarer Wucht hinein in diese alttestamentarische Geschichte und vergisst aber auch die Momente des Trostes nicht. Damit wurde der Elias zum beliebtesten Oratorium des 19. Jahrhunderts. Auf Ikonen der Ostkirche sitzt der bärtige Elias einsam im Wald und blickt erwartungsvoll auf einen Raben, der ihm Speisen bringt; auf einem Gemälde von Lucas Cranach steht er dagegen mitten in einer wimmelnden Menschenmenge und fordert erfolgreich die Priester des Götzen Baal heraus. Elias, Elia, Elija heißt soviel wie „Mein Gott ist der Herr“. Und das beweist dieser Gottesmann, ob als Einsiedler oder als donnernder Prophet.
In dieser besonderen Aufführung übernimmt der international gefeierte Bariton Michael Volle die Titelpartie und verkörpert den Propheten als zerrissene, zutiefst menschliche Gestalt – zornig und unnachgiebig, aber auch voller Zweifel, Mitgefühl und innerer Kämpfe. Elias ist eine der facettenreichsten Gestalten des Alten Testaments. Verehrt von Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen gilt er als leidenschaftlicher Kämpfer gegen den Götzendienst. Seine spektakuläre Himmelfahrt im Flammenwagen machte ihn nicht nur zur legendären Figur religiöser Überlieferung. Das Oratorium erzählt von Elias’ Kampf gegen den Baalskult unter König Ahab, von Dürre und Gottesurteil auf dem Berg Karmel, von Verfolgung, Verzweiflung und schließlich göttlicher Offenbarung. Wenn Chor und Orchester die gewaltigen Chorszenen entfesseln und zugleich die leisen, innigen Passagen zum Klingen bringen, entsteht ein Spannungsbogen, der den Elias bis heute zu einem der beliebtesten und bewegendsten Werke der Chorliteratur macht.
Zwischen Zweifel und Vertrauen
Elias – ein zorniger Prophet, und ein Mann voller Zweifel. Ein Eiferer, der zum Töten aufruft, und doch ein Mensch, der Mitleid und Güte beweist. Die Titelfigur in Felix Mendelssohn Bartholdys Oratorium Elias ist kein starrer Säulenheiliger, sondern ein Charakter aus Fleisch und Blut. Mendelssohn Bartholdys visionäre Musik mit ihren Schilderungen von Stürmen, Erdbeben, Wasserfluten und Feuer wirft sich voll elementarer Wucht hinein in diese alttestamentarische Geschichte und vergisst aber auch die Momente des Trostes nicht. Damit wurde der Elias zum beliebtesten Oratorium des 19. Jahrhunderts. Auf Ikonen der Ostkirche sitzt der bärtige Elias einsam im Wald und blickt erwartungsvoll auf einen Raben, der ihm Speisen bringt; auf einem Gemälde von Lucas Cranach steht er dagegen mitten in einer wimmelnden Menschenmenge und fordert erfolgreich die Priester des Götzen Baal heraus. Elias, Elia, Elija heißt soviel wie „Mein Gott ist der Herr“. Und das beweist dieser Gottesmann, ob als Einsiedler oder als donnernder Prophet.
In dieser besonderen Aufführung übernimmt der international gefeierte Bariton Michael Volle die Titelpartie und verkörpert den Propheten als zerrissene, zutiefst menschliche Gestalt – zornig und unnachgiebig, aber auch voller Zweifel, Mitgefühl und innerer Kämpfe. Elias ist eine der facettenreichsten Gestalten des Alten Testaments. Verehrt von Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen gilt er als leidenschaftlicher Kämpfer gegen den Götzendienst. Seine spektakuläre Himmelfahrt im Flammenwagen machte ihn nicht nur zur legendären Figur religiöser Überlieferung. Das Oratorium erzählt von Elias’ Kampf gegen den Baalskult unter König Ahab, von Dürre und Gottesurteil auf dem Berg Karmel, von Verfolgung, Verzweiflung und schließlich göttlicher Offenbarung. Wenn Chor und Orchester die gewaltigen Chorszenen entfesseln und zugleich die leisen, innigen Passagen zum Klingen bringen, entsteht ein Spannungsbogen, der den Elias bis heute zu einem der beliebtesten und bewegendsten Werke der Chorliteratur macht.
Konzertmeilensteine
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22./23. August 2025 | Symphoniker Hamburg | Knabenchor Hannover | CPE.Bach.Chor.Hamburg | Lucie Leguay | Elbphilharmonie Hamburg

1. Juni 2025 | Internationales Musikfest Hamburg | Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks | CPE.Bach.Chor.Hamburg | Sir Simon Rattle | Elbphilharmonie Hamburg

27. Mai 2025 | Internationales Musikfest Hamburg | Budapest Festival Orchestra | Christiane Karg (Sopran) | Anna Lucia Richter (Mezzo) | CPE.Bach.Chor.Hamburg | Iván Fischer (Leitung) | Elbphilharmonie Hamburg

19. November 2021 | City of Brimingham Orchestra | CPE.Bach.Chor.Hamburg | Mirga Gražinytė-Tyla | Elbphilharmonie Hamburg

19. März 2023 | Orchestre de Paris | CPE.Bach.Chor.Hamburg | Klaus Mäkelä | Elbphilharmonie Hamburg

20. Juni 2023 | Martha-Argerich-Festival | Symphoniker Hamburg | CPE.Bach.Chor.Hamburg | Sylvain Cambreling | Elbphilharmonie Hamburg
