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2026|2027 VERWANDLUNGEN
CPE.Bach.Chor.Hamburg
CPE.Bach.Chor.Hamburg©Swanhild Kruckelmann
Freitag,
02.10.2026
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Johannis Harvestehude
Freitag,
02.10.2026
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, St. Johannis Harvestehude
Universum Bach: Klangspuren durch Europa

Ein Projekt im Rahmen der „Bach.Klangspuren durch Europa“

Zu Beginn der Saison 2026/27 konzertiert der CPE.Bach.Chor.Hamburg unter seinem künstlerischen Leiter, dem Dirigenten und Organisten Hansjörg Albrecht, mit einem in dieser Form erstmals zu erlebenden Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen. In diesem Bach.Klangspuren-Konzert steht die Musik der Bachs im Kontrast zu Klängen von Olivier Messiaen.

Olivier Messiaen (1908-1992)
Erscheinung der ewigen Kirche

Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795)
Wachet auf, ruft uns die Stimme 

Olivier Messiaen 
Kampf zwischen Tod und Leben

Johann Christian Bach (1735-1782)
Magnificat für Doppelchor

Olivier Messiaen 
Dieu parmi nous (Gott unter uns)

Johann Sebastian Bach 
Jesu, meine Freude

CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Orgel

Tickets an der Abendkasse: 15 € | erm. 10 €

Beschreibung

Freiheit hören. Aufklärung fühlen. Musik für alle.

Die Musik von Johann Sebastian Bach und seinen komponierenden Söhnen ist in Töne gefasste Aufklärung: klar, menschlich, frei. Sie steht für das Überwinden alter Ordnungen – wie der hanseatische Geist für Selbstbestimmung und Weltoffenheit. Die CPE.Bach.Akademie.Hamburg positioniert die Musik der Bach-Familie und ihre Aufklärungsideale als Impuls für die Herausforderungen unserer Zeit: mit Konzerten, Akademien, Gesprächen und Formaten für alle, die Enlightenment hören, denken und fühlen wollen. Offen. Liberal. Hanseatisch.

Zu Beginn der Saison 2026/27 konzertiert die CPE.Bach.Akademie.Hamburg unter seinem künstlerischen Leiter, dem Dirigenten und Organisten Hansjörg Albrecht, mit einem erstmals zu erlebenden Programm mit Orgelwerken von Olivier Messiaen und Chorwerken von Johann Sebastian Bach und zwei seiner komponierenden Söhne Johann Christoph Friedrich und Johann Christian Bach. Das Programm verbindet ca. 400 Jahre Musikgeschichte miteinander, von Klängen des sogenannten Stilo antico als auch solche aus der Zeit des 18. Jahrhunderts, des Sturm & Drang sowie der Aufklärung bis in die französiche Orgelmusik des 20. Jahrhunderts hinein. Messiaens Musik knüpft einerseits an die Bach’sche Tradition an, indem sie musikalische Gestaltung und geistlichen Ausdruck eng miteinander verbindet, bildet aber mit ihrer eigenen, stark von Klangfarbe, Rhythmus und Harmonik geprägten Tonsprache gleichzeitig einen berauschenden Kontrast.

Beschreibung

Freiheit hören. Aufklärung fühlen. Musik für alle.

Die Musik von Johann Sebastian Bach und seinen komponierenden Söhnen ist in Töne gefasste Aufklärung: klar, menschlich, frei. Sie steht für das Überwinden alter Ordnungen – wie der hanseatische Geist für Selbstbestimmung und Weltoffenheit. Die CPE.Bach.Akademie.Hamburg positioniert die Musik der Bach-Familie und ihre Aufklärungsideale als Impuls für die Herausforderungen unserer Zeit: mit Konzerten, Akademien, Gesprächen und Formaten für alle, die Enlightenment hören, denken und fühlen wollen. Offen. Liberal. Hanseatisch.

Zu Beginn der Saison 2026/27 konzertiert die CPE.Bach.Akademie.Hamburg unter seinem künstlerischen Leiter, dem Dirigenten und Organisten Hansjörg Albrecht, mit einem erstmals zu erlebenden Programm mit Orgelwerken von Olivier Messiaen und Chorwerken von Johann Sebastian Bach und zwei seiner komponierenden Söhne Johann Christoph Friedrich und Johann Christian Bach. Das Programm verbindet ca. 400 Jahre Musikgeschichte miteinander, von Klängen des sogenannten Stilo antico als auch solche aus der Zeit des 18. Jahrhunderts, des Sturm & Drang sowie der Aufklärung bis in die französiche Orgelmusik des 20. Jahrhunderts hinein. Messiaens Musik knüpft einerseits an die Bach’sche Tradition an, indem sie musikalische Gestaltung und geistlichen Ausdruck eng miteinander verbindet, bildet aber mit ihrer eigenen, stark von Klangfarbe, Rhythmus und Harmonik geprägten Tonsprache gleichzeitig einen berauschenden Kontrast.

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Cpeb Chor
CPE.Bach.Chor.Hamburg©Swanhild Kruckelmann
Freitag,
06.11.2026
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Freitag,
06.11.2026
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Händel: Israel in Egypt

Diese Aufführung ist Teil des Händel-Zyklus der CPE.Bach.Akademie.Hamburg.

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Israel in Egypt HWV 54, Oratorium in drei Teilen für Soli, Chor und Orchester


CPE.Bach.Young Artists:
Laura-Verena Incko Sopran
Maria Hegele Alt
Kilian Brandscherdt Tenor
Jakob Schad Bass

CPE.Bach.Chor.Hamburg
Hamburg.Baroque
Hansjörg Albrecht Cembalo & Leitung

Beschreibung

Erkämpfte Freiheit

Es hätte der Beginn einer wundervollen Völkerfreundschaft sein können: Der begabte Hebräer Josef aus dem ländlich geprägten Kanaan gelangt in Ägypten vom Versklavten zu großem Einfluss am Hof des Pharao. Mit seinem vorausschauenden Handeln trägt er entscheidend dazu bei, das Land vor einer schweren Hungersnot zu bewahren. Aus Dank erlaubt der Pharao Josef, seine gesamte Familie mitsamt ihrem Besitz nach Ägypten zu holen. So siedeln die Vorfahren der zwölf Stämme Israels in der Hoffnung auf Sicherheit und ein besseres Leben nach Ägypten über.

Aus anfänglicher Gastfreundschaft und Toleranz gegenüber den Hebräern wird aber bald Misstrauen, Unterdrückung und schließlich Versklavung. Mit Mose tritt eine Figur auf den Plan, die zwischen Macht und Ohnmacht, Zweifel und Berufung steht. Gott sendet ihn, um sein Volk aus Ägypten zu führen – doch der Pharao verweigert sich. Was folgt, sind die berühmten „Plagen“: Zeichen und Wunder, die nicht nur Natur und Ordnung erschüttern, sondern auch den inneren Zustand eines Herrschers offenbaren, dessen Herz immer härter wird. Blutroter Nil, Frösche, Finsternis und Tod werden zu Bildern für Angst, Hybris und Hoffnung auf Befreiung. Die biblischen Texte erzählen dabei weit mehr als historische Katastrophen: Sie handeln von Machtmissbrauch und Freiheit, von menschlicher Verblendung und göttlichem Eingreifen – Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

Georg Friedrich Händels Oratorium Israel in Egypt entstand 1738 und wurde 1739 in London uraufgeführt. Es gehört zu seinen ungewöhnlichsten Werken, weil der Chor hier eine besonders dominante Rolle übernimmt und die Handlung fast durchgehend trägt. Statt einer opernhaften Abfolge von Arien entfaltet Händel die biblische Exodus-Geschichte in großen Chorszenen und eindrucksvollen Klangbildern, etwa bei den zehn Plagen und beim Durchzug durchs Rote Meer.
Musikhistorisch ist das Werk besonders bemerkenswert, weil Händel mit dramatischer Malerei, kontrastreichen Orchesterfarben und monumentaler Chorarchitektur eine fast oratorische „Kolossalform“ schafft, welche die kollektive Erfahrung des befreiten Volkes ins Zentrum rückt. Gerade darin liegt seine Tiefe: Das Werk verbindet biblische Rettungserzählung, politische Resonanzen und eine hochverdichtete musikalische Rhetorik von Leid, Bedrängnis und Erlösung.

Beschreibung

Erkämpfte Freiheit

Es hätte der Beginn einer wundervollen Völkerfreundschaft sein können: Der begabte Hebräer Josef aus dem ländlich geprägten Kanaan gelangt in Ägypten vom Versklavten zu großem Einfluss am Hof des Pharao. Mit seinem vorausschauenden Handeln trägt er entscheidend dazu bei, das Land vor einer schweren Hungersnot zu bewahren. Aus Dank erlaubt der Pharao Josef, seine gesamte Familie mitsamt ihrem Besitz nach Ägypten zu holen. So siedeln die Vorfahren der zwölf Stämme Israels in der Hoffnung auf Sicherheit und ein besseres Leben nach Ägypten über.

Aus anfänglicher Gastfreundschaft und Toleranz gegenüber den Hebräern wird aber bald Misstrauen, Unterdrückung und schließlich Versklavung. Mit Mose tritt eine Figur auf den Plan, die zwischen Macht und Ohnmacht, Zweifel und Berufung steht. Gott sendet ihn, um sein Volk aus Ägypten zu führen – doch der Pharao verweigert sich. Was folgt, sind die berühmten „Plagen“: Zeichen und Wunder, die nicht nur Natur und Ordnung erschüttern, sondern auch den inneren Zustand eines Herrschers offenbaren, dessen Herz immer härter wird. Blutroter Nil, Frösche, Finsternis und Tod werden zu Bildern für Angst, Hybris und Hoffnung auf Befreiung. Die biblischen Texte erzählen dabei weit mehr als historische Katastrophen: Sie handeln von Machtmissbrauch und Freiheit, von menschlicher Verblendung und göttlichem Eingreifen – Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

Georg Friedrich Händels Oratorium Israel in Egypt entstand 1738 und wurde 1739 in London uraufgeführt. Es gehört zu seinen ungewöhnlichsten Werken, weil der Chor hier eine besonders dominante Rolle übernimmt und die Handlung fast durchgehend trägt. Statt einer opernhaften Abfolge von Arien entfaltet Händel die biblische Exodus-Geschichte in großen Chorszenen und eindrucksvollen Klangbildern, etwa bei den zehn Plagen und beim Durchzug durchs Rote Meer.
Musikhistorisch ist das Werk besonders bemerkenswert, weil Händel mit dramatischer Malerei, kontrastreichen Orchesterfarben und monumentaler Chorarchitektur eine fast oratorische „Kolossalform“ schafft, welche die kollektive Erfahrung des befreiten Volkes ins Zentrum rückt. Gerade darin liegt seine Tiefe: Das Werk verbindet biblische Rettungserzählung, politische Resonanzen und eine hochverdichtete musikalische Rhetorik von Leid, Bedrängnis und Erlösung.

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